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am 19. Mai 2004
Christian Fennesz ist zweifelsohne einer der herausragendsten Musiker der „Knister-fraktion". „Hotel Paral.lel" gilt dabei als grandioses frühes Meisterstück. Zugegeben, leicht fällt es dem Zuhörer nicht, den Klängen längere Zeit zu folgen, auch die innere Struktur, die den Stücken zu Grunde liegt, eröffnet sich meist erst nach einem mehrmaligen Hören. Fennesz vermeidet weitgehend seinen Tracks eine oberflächliche Melodie überzustülpen, vielmehr rückt er den Klang der Geräusche an sich in den Mittelpunkt und so entsteht aus ihrem Zusammensetzen Musik.
Der Einsatz der Klänge ist bei Fennesz nie, wie leider sonst häufiger bei anderen Musikern dieser Sparte zu beobachten, bloße Effekthascherei. Seine Stücke erscheinen vielmehr wie Fragmente, Erinnerungssplitter oder zeitlupenartige Momentaufnahmen. Wie unter dem Mikroskop fällt der Blick auf Dinge, die dem bloßen Auge verborgen bleiben. Fennesz macht sie hörbar. Fast erscheint es, als säße man im inneren einer Maschine. Ja und man stellt fest: Die Maschine lebt! Kann eine Maschine zärtlich sein? Bei Fennesz hat man den Eindruck. Oder man fühlt sich, wie z.B. bei dem Stück „nebenraum" irgendwo zwischen dem Wandinneren und dem Gefühl zum Nachbarraum verortet. Bei mancher Schroffheit der Geräusche kommt dennoch immer wieder etwas Zartes, ja Lyrisches, zum Vorschein, wie z.B. bei „aus", einem der Höhepunkte der CD.
Wer hier Melodien im herkömmlichen Popstil erwartet, wird enttäuscht werden. Wer sich aber auf eine Klangreise in „Zwischenwelten" begeben möchte, dem sei diese CD wärmstens angeraten.
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am 3. April 2004
Christian Fennesz ist zweifelsohne einer der herausragendsten Musiker der „Knister-fraktion". „Hotel Paral.lel" gilt dabei als grandioses frühes Meisterstück. Zugegeben, leicht fällt es dem Zuhörer nicht, den Klängen längere Zeit zu folgen, auch die innere Struktur, die den Stücken zu Grunde liegt, eröffnet sich meist erst nach einem mehrmaligen Hören. Fennesz vermeidet weitgehend seinen Tracks eine oberflächliche Melodie überzustülpen, vielmehr rückt er den Klang der Geräusche an sich in den Mittelpunkt und so entsteht aus ihrem Zusammensetzen Musik.
Der Einsatz der Klänge ist bei Fennesz nie, wie leider sonst häufiger bei anderen Musikern dieser Sparte zu beobachten, bloße Effekthascherei. Seine Stücke erscheinen vielmehr wie Fragmente, Erinnerungssplitter oder zeitlupenartige Momentaufnahmen. Wie unter dem Mikroskop fällt der Blick auf Dinge, die dem bloßen Auge verborgen bleiben. Fennesz macht sie hörbar. Fast erscheint es, als säße man im inneren einer Maschine. Ja und man stellt fest: Die Maschine lebt! Kann eine Maschine zärtlich sein? Bei Fennesz hat man den Eindruck. Oder man fühlt sich, wie z.B. bei dem Stück „nebenraum" irgendwo zwischen dem Wandinneren und dem Gefühl zum Nachbarraum verortet. Bei mancher Schroffheit der Geräusche kommt dennoch immer wieder etwas Zartes, ja Lyrisches, zum Vorschein, wie z.B. bei „aus", einem der Höhepunkte der CD.
Wer hier Melodien im herkömmlichen Popstil erwartet, wird enttäuscht werden. Wer sich aber auf eine Klangreise in „Zwischenwelten" begeben möchte, dem sei diese CD wärmstens angeraten.
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