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am 23. Juni 2006
Dieses Album wird wohl auf ewig das am meisten diskutierte Album von Helloween bleiben, ist es doch eine fast komplette Abkehr vom alten Stil, der die Band so berühmt gemacht hat. Bis auf den Opener "First Time" gibt es eigentlich keinen einzigen Track, der an alte Alben wie Keeper 1&2 erinnert. Somit endete das ganze in einem kommerziellen Desaster, und im Rauswurf von Sänger Michael Kiske, der den Stilwechsel zum großen Teil zu verantworten hatte. All das ändert aber nichts daran, dass es ein wirklich brilliantes und aussergewöhnliches Album ist, welches man auf jeden Fall gehört haben sollte, auch dann, wenn man der Musik von Helloween sonst nichts abgewinnen kann. Hier reiht sich wirklich ein Highlight an das nächste, kaum ein Song ähnelt dem anderen, und doch sind fast alle absolut gelungen. Als Beispiel seien genannt, die erste Single "When the Sinner" das spacige "Giants", sowie die wunderschöne Ballade "Windmill". Das beste gibt es allerdings zum Schluss, "I believe" ist ein großartiges Epos, welches zum Nachdenken anregt und einen wunderschönen Mittelteil aufweist. "Longing" ist ein Song, den ich einfach schwer beschreiben kann, langsam, dramatisch, und von einer unglaublichen Intensivität und mit der wohl besten Gesangsleistung von Michael Kiske seiner gesamten Karriere. Dieser Song lässt mich seit 1993 nicht mehr los.

Ich kann allen nur raten, die Scheuklappen mal abzulegen und sich auf dieses Albun einzulassen. Der Kauf lohnt sich nun ganz besonders da dieser Exp. Ed. noch eine Zusatzdisk mit 8 Bonustracks beiliegt. Diese erreichen zwar selten die Qualität der regulären Albumtracks, sind aber dennoch eine willkommene Bereicherung.
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am 31. Juli 2008
Ganz klar, bei diesem Album sind Helloween von den Speedmetal Pfaden abgewichen und haben etwas neues gewagt.
Leider sind sie damit nicht auf die verdiente Resonanz gestossen. Es ist ganz klar kein beinhartes Metalalbum geworden, dafür sind auch zuviele Balladen drauf, aber sie haben sich eine Menge neuartige Ideen einfallen lassen. Allein Crazy Cat mit den Bläsern, die Effekte bei When the sinner... usw. Auch die Balladen wissen sehr zu gefallen.
Volle Punktzahl für ein innovatives, melodisches Album das einfach gute Laune macht beim Anhören!
(Es ist die letzte Platte mit Michael Kiske!)
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am 8. November 2010
...aber ich muss sagen, dass es reichlich vermessen ist, eine Band für sich zu beanspruchen. Für die damalige Zeit haben Helloween den Mut bewiesen, etwas grundlegend zu verändern. Und hier muß man sagen, dass es ihnen wirklich gelungen ist. Meiner Meinung nach, ist in jeder Band ein Grundvibe vorhanden. Dieser wird oft von verschiedenen Faktoren Überdeckt, sei es Geschwindigkeit, Produktion etc.. Bei Chameleon haben es Helloween jedoch geschafft ihre wahre Seele zu zeigen. Was man hier hört, ist eine Band die es geschafft hat, sich Mechanismen der Musikindustrie zu widersetzen und mutig ihre Ideen zu verwirklichen.
Fazit: Mir immer noch lieber als manch ein zwar "typisches" aber dafür eher unehrliches, neueres Helloween Album.
Unbedingt reinhören und eigene Meinung bilden!
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am 8. Januar 2012
Hätten "Bon Jovi", (nach 1998) dieses geniale Hard Rock Album herausgebracht würden einige dieser Hammer Songs im Radio rauf und runter gespielt. Aber so ist es ein Helloween Album das die Melodic-Speed-Metal Fans enttäuscht und die Mainstream Rock Fans mangels Airplay nicht erreicht. Völlig zu Unrecht, wie ich meine. Ein solch Facettenreiches Album sucht man bei anderen Rock/Heavy Bands vergebens. Selbst Titel wie In The Night" haben mehr Charisma als irgendein Song von Nickelback und Konsorten.
Fans der ersten Stunde steht also nichts im Wege Freunden des melodischen Hardrock zu erklären:

Du, da gibt's was von Helloween - das könnte Dir gefallen!"

Fazit: Spitzenmäßiges Album. Eigentlich schon Kult!!!
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am 6. Dezember 2013
Zuerst möchte ich hier anmerken, dass ich auf Helloween über Avantasia gestossen bin und zuallererst die beiden Keeper-Alben angeschafft habe. Diese liebe ich auch jetzt noch innig und ich glaube sie sind in sich 100% gelungen. Doch nachdem "7 Sinners" auf mich eher einen mässigen Eindruck machten und ich mit "Straight out of Hell" eigentlich fast gar nichts anfangen konnte, sollte es dann doch wieder das alte (das "Kiske"-Helloween, Walls of Jericho ist noch auf der Wunschliste) Helloween sein. Und so wurde Pink Bubbles go ape sowie Chameleon bestellt. Und ich muss sagen, die beiden sind für mich in sich fantastische Werke. Zugegeben, Pink Bubbles hat seine leichten Schwächen (wobei ich "someone's crying", "Kids of the Century" oder "The Chance" einfach liebe), allerdings war es in meinen Augen ein ganz natürlicher Schritt nach Keeper und Wegbereiter für Chameleon, um das es hier ja eigentlich gehen soll.
Zuerst: Das Album ist kein "Metal-Album". Wer Helloween vor allem dafür liebte wird zumindest Teile von Chameleon eher uninteressant finden. Jedoch gibt es nach wie vor einige "richtige" Metal-Tracks, z.B. "First Time", "Step out of Hell" oder eigentlich auch "I believe". Viele der restlichen haben meist zumindest einen Metal-Touch ("I don't wanna cry no more", "Windmill", "In the Night" und "Longing" vielleicht mal ausgenommen). So ist zum Beispiel "Crazy Cat" ein Mix aus Metal und Jazz (mag den einen oder andern an das "Diablo Swing Orchestra" erinnern), der zumindest für mich perfekt funktioniert und von musikalischer Innovation nur so überquillt. Aber auch was nicht Metal ist, ist sehr raffiniert komponiert und dürfte speziell für Leute, die keinen Schimmer von Metal haben, eine echte Offenbarung sein.
Auch was die Texte und den Gesang angeht leistet Helloween für mich wieder bisher ungesehenes, beispielsweise mit "First Time", das mal ein Liebeslied der besonderen Art darstellt und völlig frei von jedweden Klischees bleibt. Kiske präsentiert sich in Höchstform und zeigt in Tracks wie "Windmill" oder "Longing", dass er auch in den Oktaven, die für einen normalsterblichen durchaus erreichbar sind, aussergewöhnliches leisten kann.

Als Fazit bleibt mir nur zu sagen dass ich das Album über alles schätze als das was es ist, und dass ich es auf keinen Fall missen möchte, da bin ich sogar froh über Hansens Ausstieg, denn sonst liefe bei mir jetzt nicht Chameleon den iPod rauf und runter. Ich kann jedem nur raten, das Album mit der nötigen Offenheit anzugehen, und nicht einfach einen Keeper-Klon zu erwarten.
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am 12. Januar 2013
Das gute erstmal vorweg, Songs wie der Midtempo-Ohrwurm "Step out of Hell", das flotte rockige "First Time", die atmosphärische supereingängige tolle Single "When the Sinner" oder auch die oberkitschige Ballade "Windmill" gehören zum allerbesten was Helloween jemals komponiert haben, diese Songs haben echt Stil und Klasse. "Giants" ist noch ganz annehmbar, die restlichen 7, zum Teil, recht langen Songs sind irgendwie total überflüssig und zum Teil vollkommen daneben. Chameleon ist für das Album aber der ideale Name und Programm, weil das Album sehr vielschichtig ist und verschiedenste Musikstile in sich vereint, jeder Song hat eine andere Atmosphäre und Aura. Ohne Frage hat man in dieses Album viel Arbeit investiert, leider ohne jeglichen ideellen Nutzwert, keine Frage ist es ein Album auf höchstem Niveau geworden - aber eben mehr für einen analysierenden Musikprofessor, als für den geneigten Musikliebhaber härterer Klänge. Die Produktion und auch die Songs sind ja eine Mischung aus Popelementen und Rockelementen, bei Songs wie "Crazy Cat","In the Night","Music" oder auch "I believe" fühlt man sich schon irgendwie an Musical-Musik erinnert - Tasteninstrumente, Orchester, Blasinstrumente, man bekommt hier das volle Programm geboten, so hört sich ein total überproduziertes Album an. Eine Menge Innovation und Weiterentwicklung ist bei Helloween auf jeden Fall zu erkennen, allerdings entwickelt man sich hier in eine Richtung, die zumindest ich als reiner Hardrock und Heavy Metal-Hörer zum grössten Teil nicht mehr mittragen kann - zu wenig Heavy Metal gibt es zu hören und zu viel Musikelemente anderer Musikrichtungen wurden hier experimentell verbaut. Die poppige Produktion gibt dem Album den Rest, selbst Songs wie das eigentlich tolle Stück "When the Sinner" werden von Keyboards, Computerdrums und Saxophonen förmlich zugekleistert. Für Alle Oberklugen, die immer eine Weiterentwicklung sehen wollen und von den Bands erwarten -- hier habt Ihr sie in Ihrer schockierendsten Form! - Das Problem an dem Album ist einfach dass es nicht mehr viel mit Heavy Metal zu tun hat, mit dem Kinder-Speed-Happy-Metal von den beiden Keeper-Scheiben schon gar nichts mehr. Es ist natürlich die Frage wie weit eine Band von Ihrem gewohnten angestammten Musikstil abweichen darf ? Man hat ja auch eine moralische Verpflichtung seinen Fans gegenüber Ihnen dass zu geben, was Sie von einem erwarten - andererseits sind auch der künstlerischen Freiheit keine Grenzen gesetzt. Aber wenn man so einen erheblichen Stilbruch begeht, dann sollte man das schon besser in einem Nebenprojekt verwirklichen, als seine Fans so vor den Kopf zu stossen. Es dürfte ja den Meisten Verantwortlichen absolut klar gewesen sein müssen, dass Chameleon selbst bei positivsten Erwartungen kein Erfolg werden konnte. Der Hauptverantwortliche für diesen massiven Stilwechsel war Sänger Michael Kiske, der einfach nicht mehr die kindischen Melodien singen wollte und anspruchsvollere Musik umsetzen wollte. Das ging leider in die Hose und Kiske wurde von seinen Aufgaben entbunden und mit Andy Deris ein neuer Sänger verpflichtet, der auch wieder Lust auf Heavy Metal hatte. Michael Kiske mit seiner glasklaren angenhmen Stimme und seinem unglaublichen Stimmtalent war einer der besten Heavy Metal-Sänger auf der ganzen Welt - aber was will man tun, wenn er einfach keine Lust mehr darauf hatte und er andere Musikbereiche ausloten möchte - man hatte keine andere Wahl als sich von Ihm zu trennen - dise Tatsache tut Chameleon am besten demonstrieren. Wobei ich nochmals darauf hinweise, dass Chameleon kein schlechtes Album ist, jeder der auf Musicals oder Rock-Opern steht, sollte auch hier mal ein Ohr riskieren.

Fazit:
Künstlerisch vielleicht sogar hochwertig, aber der kleingeistige gemeine Heavy Metal-Fan wird von Chameleon eindeutig überfordert(scherzhaft gemeint).
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am 15. Januar 2003
Entäuschend,verwöhnt von Wall's of Jericho und Keeper of the seven keys 1 und 2 oder Live in U.K. wird schon am Cover klar, das so gut wie nix mehr von den alten Zeiten übrig ist.
Altbackende Helloween Fan's kann man nur raten Hände weg,diesen musikalischen Einheitallerweltbrei muss man sich nicht antun.
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am 22. Januar 2006
Ich kann beim besten willen nicht verstehen was irgend Jemand an diese CD gut finden sollte. Hier ist totale Langeweile angesagt, ein kläglicher Versuch anscheinend modern zu klingen ging gewaltig in die Hose. Nur der letzte Song, hat ein gewisses Niveau, aber der Rest? Hände weg, das sind nie und nimmer Helloween wie man sie kennen und schätzen gelernt hat.
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am 13. März 2010
Diese Platte sowie die Pink Bubbles gehen nicht. Sie sind schlecht. Hatte beide, verkaufte sie. Man kann sie sich auch nichtmal schönreden. Nein.
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