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am 29. November 2011
Diese CD zerfällt in zwei extrem unterschiedliche Teile. Der größere, die Hammerklaviersonate, hat etwas Zähes, Lustloses, Uninspiriertes. Von dieser Sonate gibt es reihenweise bessere Aufnahmen.

Aaaaaber: Die kleine Fis-Dur(!) Sonate "à Therese" op. 78 ist so wunderschön beschwingt, inspiriert, pianistisch souverän gespielt, dass man gar nicht aufhören mag, Glenn Gould dabei zuzuhören. In dieser sehr ungewöhnlichen Tonart eine solche technische Leichtigkeit zu erreichen, die die Musik atmen und den Klang frei strömen läßt, ist eine große Kunst.

(Typisch für Gould: Die großen "Meisterwerke" befremdeten ihn eher, an den Rändern des gängigen Pianistenrepertoires dagegen leistete er Großartiges.)

Und wegen dieser rund 10 Minuten ist diese CD absolut empfehlenswert!
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am 28. Februar 2007
Gould und Beethoven, das war immer ein Spannungsverhältnis. Teilweise wirklich sehr spannend, auch wenn Gould bei Beethoven deutlichst seine Marotten hatte, meistens zu schnell, teilweise extrem langsam. Die Hammerklaviersonate gehört eher in die zweite Kategorie. Er spielt sie verhalten bis langsam. Das bekommt dieser Sonate gar nicht so gut. Das Extreme des Spätwerks geht verloren ( Gould hatte mit seiner extremen Interpretation von op.111 ein ganz anderes Beispiel). Die Interpretation von op. 106-Hammerklavier- leidet an einer gewissen Spannungslosigkeit, eine Art Beliebigkeit.Auch der dritte Satz klingt wie runtergespielt ( 20 Minuten, gegen 28 bei Korstick). Gould hatte geschrieben, die Sonate sei weit entfernt davon, seine Lieblingssonate zu sein. Er gibt in einem Brief zu, die Geheimnisse dieser Sonate nicht entschlüsselt zu haben. Warum nur eine Aufnahme davon ? Einzigartig an dieser Interpretation ist nur der Gesang ( bei Sony-Überarbeitungen nicht selbstverständlich,in anderen Versionen war er herausgefiltert).Trotz Überarbeitung ein erhebliches Grundrauschen. Als Gould-Dokument entbehrlich.
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