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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
4
5,0 von 5 Sternen

am 25. Oktober 2006
Wenn zwei talentierte und ausgebuffte Bläser mit Jazz-Hintergrund mit einer ausdrucksvollen Sängerin mit Soul-Hintergrund ein gediegenes Pop-Album machen, hört sich das genau so an. Eine Scheibe, die keinerlei Staub angesetzt hat und wohl in 20 Jahren noch modern ist: Feinste Bläsersätze, die selbst auf meinem Vinyl gut und durchsichtig rüber kommen. Rollender Bass und eine Sängerin, die unsentimental, mit viel Druck und leicht metallischer Altstimme den Songs jeden Kitsch nimmt.

Inner City Blues ist zwar ein Standard, aber selten so gut arrangiert wie hier. Sweet Nothing windet sich mit unisono gespielten Passagen und fließendem Tempo in jeden Gehörgang - da verblassen Sade und ähnliche Retortenbands aus den 80ern wohl für immer. Ethno Einflüsse werden perfekt in ein modernes Popgewand umgesetzt.

Habe dieses zauberhafte Album gerade auf Viny wieder entdeckt und kann es nur jedem empfehlen, der Bläser und Gesang mag.
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am 4. August 2004
Vor 20 Jahren hatte ich die Vinyl-Version von "Working Nights" einer Kollegin ausgeliehen und nie mehr zurück erhalten. Und jetzt weiss ich auch wieder, weshalb sie sie behalten hat: Die Scheibe ist geil! Musik, die keinerlei Staub angesetzt hat, frisch wie eh und je klingt zum Beispiel der Heuler "Sweet Nothing", die Bläsersätze in "Autumn Boy" sind zum Niederknien, "Thought I'd Never See You Again" schliesslich kann man auch mal einen ganzen Abend auf Repeat hören, ohne dass einem die Gäste davon laufen. Allerhöchstes Suchtpotenzial!
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TOP 500 REZENSENTam 1. Dezember 2011
Simon Booth, Larry Stabbins waren, mit wechselnden Sängerinnen, 8 Jahre und 6 Alben lang Working Week und damals - also Anfang bis Ende der 80er - mitverantwortlich dafür, dass sich nicht nur der Jazz-Pop etablierte, sondern auch Wegbereiter für das war, was dann ab Ende der 90er zu Acid Jazz wurde.

Das Debutalbum der Gruppe (und gleichzeitig auch ihr erfolgreichstes) erschien mitten in den Hype um die ihnen musikalisch sehr nahestehenden Sade und, tatsächlich: wer an den ersten 3 Alben von Sade Gefallen findet, der wird auch diese Platte sehr mögen.

Der opener ist eine leicht angejazzte und ungemein groovige und verführerische Deutung von Marvin Gaye's Inner City Blues. Anders und fast besser als das Original. Der zweite kleine Hit war die Eigenkomposition ,Thought I'd Never See You Again` - ein Stück das wehmütig und hoffnungsvoll gleichzeitig daherkommt und mit einem herrlich dramatischen Improvisationsteil endet. Auch ,Sweet Nothing` bringt eine Jazzclub Atmosphäre rüber, wenn auch andächtiger und erinnert vielleicht ein wenig an Sade's ,Is It Crime`. Who's Fooling Who` ist im Grunde poppiger Swing, ,Autumn Boy` ein nachtschwärmerischer Pop song mit Latin Touch und auch die erste Single der Gruppe ,Vencermos` hier in einer für das Album neu eingespielten Version vertreten - klingt, nicht nur wegen der portugiesischen Textstellen, wie ein Stück besten Latin Jazz Songguts. Beendet wird das Album mit dem Latin Jazz Instrumental ,No Cure, No Pay`.

Man könnte diese Platte als ideale Schnittmenge aus den frühen Sade und der ersten Scheibe von Blue Rondo A La Turk (die Vorgängertruppe von Matt Bianco) bezeichnen. Echte Jazzfans werden das Album vielleicht belächeln, aber die Stimmung die hier verbreitet wird ist ganz wunderbar und passt nicht nur in jede stilvolle Cocktailbar, sondern auch in verrauchte Jazzclubs. Definitiv eines der besten Alben dieser eigentlich viel zu kurz dauernden Jazz-Pop Welle.
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HALL OF FAMEam 3. Mai 2002
Die Achtziger Jahre sind im Moment wieder angesagt. Working Week ist typisch für diese Zeit: Ähnlich wie Jade waren sie eine der ganz wenigen Jazz-Formationen, die ein weites Publikum erreichten und auch einige neonbeschienenen Tanzflächen der 80-er eroberten.
"When will I see you again" hat wahrscheinlich jeder schon irgendwo mal gehört. Diesen wunderschöne Song aus dem Sommer 84 vergißt man nicht so schnell.
"Sweet Nothing" und die Interpretation von "Venceremon" zeigen das vocale Können Julie Roberts, der talentierten schwarzen Sängerin mit der ausdrucksvollen Soul-Stimme. Diese beiden Tracks könnten aus Cuba stammen, transportieren sie doch reines kommunistisches Gedankengut. (Die Band stammt aus England, die meisten Platten wurden in New York aufgenommen).
Einige Tracks haben einen lateinamerikanischen Groove, tanzbar sind beinahe alle.
Schade, daß die weiteren CD-s der Gruppe heutzutage schwer zu besorgen sind.
Wer gerne Saxophon, Jazz, Soul, Jade, Wheather Report und tanzbare Latin-Rhytmen hört, auf die - einst verpönten - Achtziger steht - sollte mal in "Working Week" reinhören.
Empfehlenswert sind noch "Companeros" (viel Latin), "Surrender" (sehr tanzbar und auch Disco-tauglich), "Fire on the Mountain" (exotischer südlicher Klang, auch ohne Julie Roberts) und "Black and Gold" (allein schon wegen des Titelstücks und Saxophonsolos anschaffenswert, auch mit neuer Sängerin).
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