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Kundenrezensionen

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am 25. März 2013
Wenn man Musik hören möchte, die einem innere Ruhe und Gelassenheit beschert, kann ich dieses Album sehr empfehlen. Sehr gut geeignet zum Abtauchen und entspannen bei einer Darbietung auf allerhöchstem Niveau! Wie gesagt, ain MUSS!
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am 12. Oktober 2005
Dieses Werk entzweit die Hörer wie kaum ein anderes. Alte Musik meets Jazz-Saxophon - kann das gutgehen? Während die eine Seite den Untergang der Musik beklagt - auch in vielen Rezensionen hier nachzulesen - ist die andere Seite begeistert. Ich gehöre zu den Begeisterten, seit ich vor vielen Jahren diese CD geschenkt bekommen habe. Der einzige, allerdings dicke Minuspunkt ist die Abmischung, die das Sax viel zu weit in den Vordergrund holt. Was hätte diese Aufnahme noch werden können, wenn das Instrument mehr mit den Stimmen verschmolzen wäre? So bleibt immerhin die fantastische Interpretation des Hilliard Ensembles, wenn auch Garbareks Saxofonlinien häufig einfach zu laut sind (wenn auch gelungen). Der Stilgegensatz erschließt sich nicht so leicht, die CD ist beim ersten Hören ziemlich "sperrig" (huch, was passiert denn da?). Die Klänge werden eingängiger, hört man sie häufiger. "Officium" hat damals übrigens mein persönliches Interesse für alte Musik geweckt - und auch für die Aufnahmen des Hilliard Ensembles, von denen sich mittlerweile einige angesammelt haben. Wenn der bis dato jazz-orientierte Zuhörer sich fragt "Wie klingt das denn ohne Saxofon?" und der Klassik-Fan wissen möchte "Was spielt Jan Garbarek denn sonst noch?", dann wäre das sicherlich ein Schritt, den musikalischen Horizont zu erweitern. Meiner Meinung nach ist "Officium" ein - bis auf den genannten Schwachpunkt - gelungener Versuch, völlig unterschiedliche Musik zusammenzubringen und ihr damit vielleicht auch neue Hörer zu erschließen. Empfehlenswert!
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am 7. März 2008
Wenn es um Messen und andere Sakralweke von Dufay, De la Rue und Perotin geht- Werke, die zum Teil vor mehr als 500 Jahren geschrieben wurden, erwartet man für gewöhnlich kein Saxophon, das dann ja doch ziemlich modern ist. Klar, weder Dufay noch die anderen Herrschaften kannten so etwas wie ein Saxophon- sie haetten niemals daran gedacht, dass es mal etwas geben wird, das Saxophon heissen wird- aber: Heisst das denn, dass man Perotin nicht auf dem Saxophon spielen darf? Es gibt so einige Herrschaften, die der festen Überzeugung sind, dass man Werke die vor 500 Jahren geschrieben wurden, so zu singen hat, wie sie damals gesungen wurden. Nichts darf neu ausprobiert werden- Neues wird als 'Schande' bezeichnet. Nun, diese Aufnahme will weder Referenzaufnahme, noch historisch 'richtig' sein. Das einzige, was sie will und was sie auch kann (zumindest bei mir und bei allen meinen Freunden, denen ich diese CD vorgespielt habe) ist: eine Atmosphaere zu komponieren, die man bisher so nicht erlebt hat. Dem zu Tode traurigen und unendlich harmonischen Klang des Hilliard Ensembles gesellt sich naemlich die leise saeuselnde Stimme des Saxophons von Jan Garbarek. Und da Perotin und all die anderen Genies, die diese Musik mit unglaublicher Dichte geschaffen haben gewiss nirgends vemerkt haben, dass ihre Musik nur historisch korrekt zu singen sei, erlaube ich es mir, zu behaupten, dass die Musik auf dieser CD ihren Zweck ganz erfüllt: Sie ist weder für Neureiche gedacht noch für Altarme. Sie ist für jeden und will nur schön sein, zum traeumen bewegen. Musik zu machen, Musik zu schreiben ist eben deshalb so schwer, weil Musik nur dann gut ist, wenn der Interpret auch etwas von sich da reinsteckt. Perotin ist tot. So singen wie er, kann keiner mehr, egal wieviel Forschung man betreibt. Also bitte ich die Vorrezensenten, nicht so zu tun, als ob sie wissen würden, wie das ganze vor 500 Jahren klang und fordere sie höflich auf, Individualitaet als Bereicherung anzusehen und sich zu vergegenwaertigen, dass die Zeit vergeht und alles um sich herum veraendert. Musik ist etwas, das der Seele entspringt, also ist es sinnlos, zu versuchen, ihr irgendwelche irdischen Grenzen aufzuzwingen. Wer dennoch denkt, dass alles historisch korrekt sein muss, kann sich ja von seiner Luther-Bibel verabschieden und das lateinische Orginal aufsuchen, um sie dann unter 'historisch korrekten' Bedingungen zu lesen. Schliesslich ist alles andere für Neureiche...

Wer sich aber von der Aesthetik sphaerischer Klaenge gerne verwöhnen laesst und Neues nicht verurteilt, sollte hier zugreifen!
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am 9. November 2002
Als ich diese CD geschenkt bekam, war ich zunächst skeptisch: Gregorianik und Saxophon - kann das überhaupt zusammen passen?
Doch wurde ich schnell eines besseren belehrt... Jan Garbarek und das Hiliard Ensemble haben etwas Unglaubliches geschafft: eine Symbiose von zwei Musiken, die hunderte von Jahren auseinanderliegen und die zu einem völlig neuen Klang verschmelzen.
Wer sich auf dieses Experiment einlässt, kann neue Klangwelten erleben und tief eintauchen in diese ruhige und gleichzeitig so leidenschaftliche Musik.
Für mich jedenfalls ein absolutes Muss an langen und dunklen Herbstabenden...
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am 11. Oktober 2005
Diese wirklich aussergewöhnliche CD besitze ich nun schon ca. 8 Jahre. Jan Garbarek kenne und schätze ich schon seit mehr als 23 Jahren und habe Ihn schon häufig live in unterschiedlichen Besetzungen sehen dürfen.
Officium fand ich als Hintergrund und Chill Out Musik immer ganz "nett". Jan Garbarek habe ich auch im Laufe der Jahre nicht mehr so spannend empfunden. Alles war irgendwann schon mal gehört und nicht mehr so aufregend"neu".
Nun aber durfte ich das Hilliard Ensemble und Jan Garbarek live im Kloster Eberbach *erleben*. Seit diesem Abend höre ich Officium und auch Garbarek mit anderen Ohren. Unglaublich wie die Zeit vergeht. Diese CD ist tatsächlich schon 11*!* Jahre alt. Jedesmal wenn ich sie jetzt höre, sehe ich das Hilliard Ensemble vor meinen Augen und Jan Garbarek rechts daneben. Eine CD für die Ewigkeit die in unserer schnellebigen Zeit zum Glück viele Anhänger fand und finden wird. Es fand daher auch ein Zusatzkonzert im Kloster statt um dem Andrang der Zuhörer gerecht zu werden. Mit dem Nachteil das die Konzerte leider nach ca. 80 Minuten zu Ende waren. Zwei mal 80 sind 160 Minuten und das ist für die Künstler nun auch schon eine ganz ordentliche Leistung.
Fazit: Diese CD sollte in keiner CD Sammlung eines aufgeschlossenen Musik Enthusiasten fehlen. Und sie sollte häufig gehört werden. Sie entfaltet eine ganz eigentümlichen Zauber und schlägt den Hörer einfach in seinen Bann. Menschliche Stimmen und das Saxophon von Jan Garbarek gehen eine einzigartige Symbiose ein die ein Resultat des Zusammentreffens aussergewöhnlicher Musiker ist. Wer Ohren hat der höre!!
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am 18. Dezember 2012
Seit vielen Jahren schon verwende ich Jan Garbareks „Officium“ in der Advents- und Weihnachtszeit zu Meditation und Andacht. Als ich einst damit begonnen habe, wäre mir Kritik an einer so hehren und abgehobenen musikalischen Unternehmung wie der des „Officium“ wie Blasphemie vorgekommen – inzwischen aber scheinen sich meine Hörgewohnheiten und musikalischen Vorlieben dahingehend gewandelt zu haben, dass mich Garbareks Beitrag an dem Werk mehr und mehr zu stören beginnt. Mir behagt die Abmischung der Aufnahme immer weniger – warum nur muss Garbareks Saxophon fast immer im Vordergrund sein? Garbarek will zuviel – und verliert dadurch, verliert gegen eine Musik, die so großartig und vollkommen ist, dass sie keines Kommentars mehr bedarf, dass ihrem Erklingen einzig Stille entgegengebracht werden kann. Garbareks Sopransaxophon jedoch wird an manchen Stellen zur Tröte, die wie ein Messer in den vollkommenen gregorianischen Klangkörper schneidet, ohne ihm freilich etwas Ernstliches anhaben oder etwas Gleichrangiges entgegensetzen zu können, nur wünscht man sich die Störung eben weg, um in den vollen Genuß des wunderbaren Hilliard Ensembles zu kommen. Nur an wenigen Stellen – wenn er sich nämlich in Lautstärke und Phrasierung zurückhält - gelingt Garbarek ein wirklicher Zusammenklang mit dem Chor. Dann allerdings wird die Musik überirdisch - bis sie Garbareks Drang zur Rampe wieder zerschneidet.
Ich kenne Garbareks Nachfolge-„Officien“ nicht (und scheue mich zunehmend, eines davon zu kaufen) – hat er inzwischen gelernt? Mehr Zurückhaltung und Respekt vor einer Klangwelt, der schlicht nichts mehr hinzuzufügen ist?
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am 13. Januar 2015
Wenn man Jan Garbarek mag, ist diese CD ein Muß. Die Kombination mit dem Hilliard Ensemble ist trotz des Alters immer wieder ein Genuss.
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am 16. September 2000
Diese CD respektiert lediglich die oberflächliche Vergnügungssucht der erschreckend ungebildeten Neureichen. Eine Totenmesse wird in Fragmenten und mit dem süßen Zuckerguß Garbareks als "easy listening" dargeboten. Ich habe diese CD schon mehrfach in Boutiquen laufen hören! Eine Schande ist diese Produktion.
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am 7. Februar 2001
Jan Garbarek (Sopran- und Tenorsaxophon) und das Hilliard-Ensemble bieten auf der CD eine kongeniale Klangfusion von Jazz und alter Chormusik. Aus den Melodielinien und Harmonien der frühen Mehrstimmigkeit - z. B. Beata viscera des großen Perotin (Pariser Schule von Notre Dame 12. Jh.) - entwickelt Garbarek seine Saxophonklänge. Einmal leise aus der Tiefe, ein anderes Mal jubelnd bzw. klagend erweitert Jan Garbarek den glasklaren und transparenten Chorklang des Hilliard-Ensembles zu einem überirdischen neuen Klangbild. Nehmen Sie sich Zeit und hören Sie diese überaus entspannende, interessante "überirdische" Musik!
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am 14. Dezember 2003
Es ist dies keine Cd für zwischendurch..sie braucht Zeit,Muße und ein wahres Einlassen auf ein Experiment..nämlich eine Musik,die eindringlich genug ist zu fesseln,aber experimentell genug um Aufmerksamkeit zu brauchen..so ähnlich wie etwas Fremdartiges,voller Reiz und anfangs vielleicht Skepsis..hat diese Cd aber Ausdruck genug um mit der Zeit zu begeistern..
Saxophon,Choral und orchestral..wenn man sich auf sie einläßt..was vielleicht ein wenig Mut braucht,wird man mit der Zeit ihren eigen(artigen) Charme entdecken..
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