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Format: Audio CD|Ändern
Preis:19,90 €+ 2,00 € Versandkosten

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am 27. Januar 2015
Zur Person ist schon einiges bekannt - man wird (wer es will) auch fündig im Netz - und nicht immer positives...

Bei solchen Audioprodukten ist nat. immer mit zu beachten, dass die Mimik des Protagonisten bei den Anekdoten immer fehlt. Das wirkte live nat. wesentl. besser. Deshalb sind manche Lacher hier nicht unbedingt für den Hörer nachzuvollziehen.
Vor über 50 Jahren war Herbert Hisel aber auch schon nicht jedermanns Sache - nicht nur wegen dem Dialekt - sein Humor ist eine äußerst primitive Form des (fränkischen) Witzes - das muss man einfach mal so sagen, (seine Faschingsbüttenreden waren in weiten Teilen Deutschlands schon bekannt - Sätze endeten häufig mit "ja freili").
Es ist billigster Stammtischhumor mit voraussehbaren Pointen für Normaldenkende. Sicherlich ist der ein oder andere Kalauer mit dabei (z.B. "Der Mopedfahrer" ist nicht schlecht) - aber eine Kaufempfehlung kann ich ehrlicherweise nur für ganz schlichte Gemüter geben. Richtung Fips Asmussen Niveau, der aber schneller auf dem Punkt kam.
Diese Cd war ein Auftragsgeschenk für ein betagtes Ehepaar, die das dann aber auch etwas anders (besser) in Erinnerung hatten...;)
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HALL OF FAMEam 4. Mai 2002
Herbert Hisel: Ich bin erstaunt, wie wenig im Internet über diesen Nürnberger Komiker zu finden ist. Kaum mehr nachvollziehbar ist heute seine große Popularität von Mitte der Sechziger bis ca 1970 als wohl erfolgreichster Spaßmacher Deutschlands. Seine 45-er Singles mit jeweils ca. 2 x 7 Minuten, den roten Covers und den lustigen Zeichnungen des Redners waren noch weit bis Ende der Siebziger Jahre im Single-Stammangebot von Kaufhäusern wie WoolWorth oder Kaufhof zu haben und verkauften sich insgesamt in 6-7 stelliger Höhe.
Wir Schüler, die Ende der Siebziger Abschluß machten kannten noch fast alle seine besten Platten. D.h. süddeutscher Raum und meist männliche Interessenten.
Hier sind einige seiner besten Sachen drauf. "Der Stammtischbruder" ist so gut, am besten mehrmals anhören.
Man kann auch seine Ehefrau damit ärgern, da Herbert H. stets eine Rolle einnimmt, die Faulheit, Vergnügungssucht, Verantwortungslosigkeit, Kartenspielen in Männerrunde wird der Präsenz bei Frau und Kind vorgezogen, Dummheit, Biertrinken wie Werner, Arbeitslosigkeit und Unwilligkeit, die eigene Situation zu erkennen. Bei seinen zahlreichen Konflikten aus dem kleinbürgerlichen Milieu (das wohltuenderweise noch nicht so neurotisch wie das der Folgejahrzehnte war) ist immer die andere Seite der Verursacher - in seinen Augen (Züge des Obelix). Er tut auch so, als verstände er nicht, warum das Publikum über Ihn lacht. ("Ist irgend was? Glaubt Ihr vielleicht, ich bin ein Depp?").
In seinen Sketchen schildert er sich, als könnte er manchmal nicht bis drei zählen, in Wirklichkeit war er ein gelernter Ingenieur. z.B. "Wissen Sie, ich sag' mir immer, Hauptsache Du selbst bist g'sund, und Deine Frau hat eine Arbeit! Sonst sitzt die auch noch zu Hause rum. Ist eh zu wenig Platz. Jetzt bin ich schon seit 5 Jahren arbeitslos und habe noch keinen Urlaub gehabt. Jo werkli ..." "Auf der Treppe - nach dem Kneipenbesuch zu Hause - stand da plötzlich der Traum meiner schlaflosen Nächte: Meine Schwiegermutter. Mensch hab ich Angst ge ..."
Gut ist noch: "Der Mopedfahrer", "Jahrgang 22" (Bundeswehr), und der "Führerschein" (sollte jeder Führerscheinlernende geschenkt bekommen). Dieses Situationskomik ist auch heute noch hörbar und nicht unbedingt mit den Mitsechzigern verbunden wie manch andere Titel wie "Der Astronaut" z.B. (1969).
Schade, daß es nur noch eine CD gibt, sein gesamtes Werk dürfte mindesten 4 CD-s füllen. Z.B. der "Arbeitslose" oder "der Filmschauspieler" sind noch klasse.
Ich würde mich freuen, wenn Hisel wieder neu entdeckt wird. Man braucht nicht unbedingt aus dem Nürnberger Raum zu stammen, um ihn zu verstehen. In meinem Haus habe ich schon öfters jungen Menschen seine Reden vorgespielt, fast alle hatten nach 10 Minuten Lachtränen und empfahlen es per Kassette ihren Freunden weiter. Hisel war auch ein typischer Vertreter der Sechziger Jahre BRD, wie "Fix und Foxi", "Der Kommisar" oder "Alexandra". Wer diese Epoche mag oder Zoff mit seiner Alten hat und nach Verbündeten (nur Spaß) sucht sollte sich die CD anschaffen.
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HALL OF FAMEam 7. Juni 2004
- Herbert Hisel hatte ab Mitte der Sechziger Jahre ungefähr zwanzig kleine Vinylplatten bei Tempo herausgebracht. Von diesen 40 Vorträgen - à 7 bis 10 Minuten - empfehle ich höchstens ein Drittel für eine heutige Auswahl-CD.
- Die ulkigsten Sternstunden vom Herbertle, als das Publikum z.T. Tränen lachte sind meiner Ansicht: Der Stammtischbruder, der Mopedfahrer, der Führerschein, Jahrgang 22 (Bundeswehrsatire). Hier alle vertreten!
- Der Pechvogel ist eher mittelmäßig, die Herrenpartie und Mein Stammplatz sind nichts besonderes. Viele Sketche vom Hisel wirkten schon damals wie ein weiterer Aufguß von bereits Bekanntem, mit an den Haaren herbeigezogenen Pointen.
- Ich finde, man sollte ihn nur mit seinen besten Aufnahmen in Erinnerung behalten, und die dürfen künftig in keiner deutschen Humorsammlung jedweder Generation mehr fehlen. Neben dieser CD müssen neue Hiselfans sich noch folgendes anschaffen
- Der letzte Arbeitslose (!), auf dem Oktoberfest, der Wurstsalat, der Feuerwehrmann, der Astronaut und der Superagent.
- Randbemerkung zur Covergestaltung: Warum denn immer nur dieses langweilige Hutfoto? Damals war des - optische - Herbertle dem Publikum von den originellen s/w Zeichnungen seiner Single-Hüllen ein Begriff. Siehe seine nichtkommerzielle Fanpage. Kaum jemand wußte 1967 sein Alter und wie er wirklich aussah. Es wäre klasse wenn sich eine CD-Firma um die Rechte an diesen Grafiken bemüht.
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