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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
10
4,6 von 5 Sternen
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am 3. Februar 2002
Mit dieser CD gelang es Dylan, zurück zu den Wurzeln zu gehen: Folk und Blues - gespielt auf einer "einsamen" Gitarre, nicht mehr dabei zur Verstärkung als die Mundharmonika. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Fehlte dem Vorgänger "Good as I been to you" noch ein wenig der rote Faden, hören wir hier einen altersweisen Dylan, der sich von niemandem mehr etwas vormachen lässt. Ein Meisterwerk, wenn man sich die Zeit nimmt, die CD mehr als einmal zu hören. "Blood in my eyes" ist unfassbar traurig... und trotzdem voller Hoffnung. Mein Anspieltipp!
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VINE-PRODUKTTESTERam 13. November 2012
Bob Dylans dritte Veröffentlichung in den 90ern war gleichzeitig sein zweites Album ohne eigenes Material hintereinander. Wie der Vorgänger Good As I Been To You enthält World Gone Wrong ausschließlich alte, traditionelle Folksongs.

Vielleicht hat Dylan es sich dabei leicht gemacht, denn damit hatte er seinen laufenden Vertrag mit Sony erfüllt und war anschließend vorübergehend Freiberufler. In dieser Phase plante er ein TV-Special mit begleitendem Livealbum. Er absolvierte Proben mit seiner damaligen Tourband und spielte 4 Shows vor Publikum in Manhatten's Supper Club, wobei er sämtliche Kosten aus eigener Tasche zahlte.

Zu einer Ausstrahlung dieses Specials ist es nie gekommen und das dazu gehörige Livealbum ist auch nie erschienen. Dafür gab es das Bobfest im Garden und Dylan tauchte unerwartet in den MTV-Unplugged Sessions auf. Und zum Ende des Jahres 1993 schloß Dylan mit Sony einen neuen Vertrag über 10 Alben ab.

Auf World Gone Wrong erinnert Dylan mehr an seine frühen Aufnahmen, wie sie z.B. auf den Bootleg-Series 1-3 zu hören sind. Der Sound ist auch hier wieder nicht besonders gut. Gerüchten zufolge soll Bob Dylan die Songs mit einem Kassettenrekorder aufgenommen haben. Das würde aber wiederum zu dem Eindruck passen, dass die Songs wie Bootlegs oder Outtakes klingen.

Dylan hat diesmal Songs ausgesucht, die vom Grundton her eher traurig-melancholisch klingen und mehr dem Blues zuzurechnen sind. Er schaut auch auf den Fotos noch skeptischer drein, als auf dem Cover des Vorgängeralbums.

Nachdem von den Songs auf Good As I Been To You rein gar keine Information zu finden war, ist Bob Dylan im Falle von World Gone Wrong etwas mitteilsamer. Im Booklet befinden sich von Dylan selbst verfasste Linernotes, in denen er die einzelnen Lieder bespricht, in dem er mitteilt, woher sie stammen, von wem er sie gehört hat und wovon sie handeln.

Das war schon ungewöhnlich. Dylan hatte das jahrzehntelang nicht getan und wenn, dann waren die Beiträge zu seinen eigenen Platten sehr surreal, während sie diesmal außerordentlich informativ ausfielen.

Auch dieses Akustikalbum ist trotz seiner kargen Reduziertheit auch wieder eher eine CD für Dylan Fortgeschrittene. Wer Bob Dylan nur nebenher oder gelegentlich hört, wird auch hier nichts finden, was den Schalter umlegen lassen könnte.

Das heißt aber nicht, dass man es nicht trotzdem versuchen kann. Vielleicht können die folgenden Anspieltipps helfen: Ragged & Dirty, Blood In My Eyes, Delia, Stack A Lee, Two Soldiers, Jack-A-Roe

Das Album hat diesmal mit gut 43 Minuten eine angenehmere Länge, wohl verdiente 4 Sterne allemal.
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TOP 1000 REZENSENTam 29. Dezember 2010
Lange, lange habe ich überlegt, ob und wenn, welche Bob-Dylan-Platte ich aus dem Zeitraum 1989-1997 erstehen sollte. Immerhin galt es die Lücke zwischen der kleinen Dylan-Wiederauferstehung OH MERCY und dem genialen TIME OUT OF MIND in meiner CD-Schrank-Dylan-Biographie zu füllen. Nach längerem Hin- und Herüberlegen, Hörproben hören etc. ist meine Wahl letztendlich auf vorliegende Scheibe gefallen. Warum?

Nun: Mr. Dylan nimmt sich hierauf ausschließlich fremdkomponierter "traditioneller" Songs an und bringt diese ausschließlich mit Gitarre und Stimme an den Hörer. Irgendwie ist es, als ob der große BOB DYLAN um die nächste Straßenecke stünde und leidenschaftlich altemerikanische Klassiker zum Besten gäbe. Dylan singt hier nicht, um zu überleben - das hat er bereits auf OH MERCY erledigt. Nein, er singt entspannt, aber doch auch zornig und mit dem nötigen Biss, um den Nummern, die ich als Mitteleuropäischer Jungmusikliebhaber ehrlich gesagt vorher noch gar nicht kannte, jenen "Geist" einzuhauchen, um ernstgenommen werden zu können (und da sind viele wirklich uralte Songs dabei!). Hier wird der geniale Dichter und Künstler zum Arbeiter. Hören Sie sich BROKE DOWN ENGINE an und wie Bob Dylan seine Gitarre bearbeitet! - Geschnaufe, Gejammer, Gestampfe, Geklopfe - Bob Dylan rackert sich durch die Songs seiner Kindheit und er steckt dabei so viel Energie hinein, dass man fast zwangsläufig ans CD-Cover seines Erstlings BOB DYLAN von 1962 denken muss, wo der Musikpoet - 30 Jahre jünger - noch ganz am Anfang seiner beispiellosen Karriere gestanden war; ebenfalls (größtenteils) fremdkomponiertes Songmaterial interpretierend. Vielleicht schloss sich zu jener Zeit ein Kreis - back to the roots sozusagen; vom Solo-Folk-Interpreten zum Solo-Folk-Interpreten, aber doch merklich gereift irgendwie. Ausgerechnet zu Beginn der 90er-Jahre hat Mr. Dylan ja einmal von sich gegeben, dass die Welt keine weiteren Dylan-Songs mehr brauche... Nun: Wenn er lieber die Lieder anderer Songwriter auf eine solche Art und Weise von sich geben wollte, dann kann man in diesem Zusammenhang nur von eiskalter ausgeklügelter Ironie sprechen. Natürlich sind aber vor allem auch alle anderen Nachfolgewerke Dylans bis zum heutigen Zeitpunkt nicht zu verachten. Von wegen, die Welt braucht keine weiteren Bob-Dylan-Songs mehr... Haha!

Absicht oder nicht: Bob Dylan hat die Lieder auf ganz traditionelle (Folksinger-)Weise der nächsten Generation weitergegeben und zwar so, dass man unbestritten merkt, wer sich der Songs angenommen hat. Allerdings hat der gute Bob es offen gelassen, ob es denn nicht trotzdem lohnen könnte, sich eben dieser Songs in näherer oder fernerer Zukunft nochmals anzunehmen und jeweils wieder neue Interpretationen zu schaffen...

Cover-Versionen, die niemals langweilig werden - BOB DYLAN sei DANK!!

Fazit: Insgesamt ist WORLD GONE WRONG wahrscheinlich etwas unterschätzt (auch, wenn das auf die hiesigen Rezensenten nicht zutrifft, womit sie meiner Meinung nach guten Musikgeschmack beweisen - BRAVO!) und gehört, wie ich finde, auf jeden Fall ins Regal jedes Bob-Dylan-Fans. Obwohl Mr. Dylan ohnehin meist sehr zeitlose Musik macht, ist dieses Gesamtwerk (anno 1993) vielleicht noch etwas "zeitloser".
Vielleicht bringt es das auf den Punkt: Das Zeitloseste unter den Zeitlosen!!

Viel Spaß beim Hören!
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am 19. Mai 2008
Mit "World Gone Wrong" ging Bob Dylan den Weg weiter, den er bereits auf dem Vorgängeralbum "Good As I Been To You" eingeschlagen hatte. Er setzte sich nur mit Gitarre und Harmonika bewaffnet ins Studio, verzichtete auf Band und jedes weitere Beiwerk und nahm Songs auf, die ihn einst als jungen Folksänger zu eigenen Werken inspiriert hatten.
Wieder einmal spaltete Dylan damit Publikum und Kritik, viele Fans hatten ihm nach den krisengeschüttelten 80er Jahren enttäuscht den Rücken gekehrt, konnten auch mit dem neuen Weg, den ihr Idol beschritten hatte, nicht viel anfangen. Auch die Dylanologen waren sich nicht einig, ob diese Rückbesinnung auf die Tradition der Folkmusik nun ein Fortschritt oder ein Verstecken ihres Meisters hinter den Altvorderen war und Dylan in der Rolle des Traditionswahrers der Richtige war. Einige Kritiker schütteten über das zweite Album Dylans ohne eigenes Material einiges an Häme aus, glaubten, hier den Beweis für die endgültige Ausgebranntheit des einstigen Dichterfürsten gefunden zu haben.
Wenn man mit Dylan vertraut ist, weiß man, daß ihm Schelte und Lob völlig egal sind, er geht immer den Weg, den er für richtig hält und läßt sich auch von Spott und Hohn nicht davon abbringen. "World Gone Wrong" stellte sich im Nachhinein (Johnny Cash brachte ein Jahr später mit "American Recordings" ein ähnliches Album heraus und erlebte damit ein sensationelles Comeback) als eines der besten und intensivsten Alben Dylans seit langer Zeit heraus. Durch den Verzicht auf jegliches Beiwerk rücken die alten Songs in ihrer ganzen manchmal brutalen Direktheit in den Vordergrund und wer anders als His Bobness, der einen wichtigen Teil seiner Karriere allein mit seiner Gitarre und seinen Songs bestritten hat, wäre geeignet, diese Songs, die in Amerika ebenso zur Volkskultur gehören, wie hierzulande etwa "Am Brunnen vor dem Tore", in neuem Glanz erstrahlen zu lassen, und dies mit den einfachsten Mitteln, mit Gitarre, Harmonika und seiner eigenwilligen Gesangsweise. So entsteht eine sehr intensive Atmosphäre, Dylan gibt den Geschichtenerzähler und man wird von Nummer zu Nummer mehr in den Kanon der alten Blues - und Folksongs auf diesem sperrigen, leisen Album, auf dem es keine Ablenkung duch Studiomätzchen und musikalische Kunststückchen gibt, hineingezogen. Ganz ohne Zweifel eine der besten Platten des alternden Meisters.
Vier Jahre später gab es dann auch neues eigenes Material von Dylan zu hören. Die Atmosphäre der beiden Alben voller Traditionals konnte er auch auf "Time Out Of Mind" hinüberretten, das durch seine Düsterkeit und die sonst ungewohnte kompromißlose Direktheit von Dylans Texten lebt und für den Meister ein lang ersehntes und triumphales Comeback bedeutete.
Somit kann man dieses leise, intensive Folkalbum auch als Vorstufe zu einer der besten Platten aller Zeiten sehen, das Dylan den Weg wies und ihn wieder zu alter Stärke und Kreativität zurückführte.
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am 23. Dezember 2003
Dylan wie bei seinen Anfängen. Ohne viel Schnickscnack dafür wunderschön. 9 von 10 Liedern sind traditionelle Folk-Songs die Dylan hier genial umsetzt. Ein sehr leises Album mit großer Wirkung auf den Hörer. Produziert wurde des ganze übrigens vom Meister persönlich. Unbedingt kaufen!
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am 14. April 2007
Nach dem etwas mageren Auftakt von "Good as I been to you" ist die Fortsetzung von Folktraditionals auf diesem Album ein echter Hit. Tolle Songs durchweg engagiert und treffend interpretiert, man höre nur "Love Henry", "Blood in my Eyes" oder "Two Soldiers", wer könnte es besser machen?
Nicht nur für Dylan Kenner, sondern für alle Folkies ein Or d`Ouevre.
Unbedingt kaufen.
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am 6. Juni 2013
Liebe Freunde der Counrty-, Folk-, oder einfach nur guter Accoustic - Musik
( Bob Dylan Freunde sowieso... );
dieses Album kann man reinen Gewissens als Meisterwerk bezeichnen, vereint es doch alle Merkmale, welche es dazu benötigt:
eine gute Gesamtauswahl, d.h. flotte Lieder und auch ruhigere Stücke, präzise Instrumentierung ( Gitarre und teilweise Mundharmonika ),
dazu eine richtig begeisterte Stimme von Bob - man spürt hier förmlich seine Lust, diese Songs zu singen -
zudem sind fast alles sogenannte Ohrwürmer, also Melodien, die einen bereits nach zweimaligem Hören verfolgen.
Unbedingt eine Empfehlung !!!
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am 9. Januar 2000
Obwohl in ihrem Konzept der von Kritikern ungeliebten Vorgänger-CD "Good As I Been To You" sehr ähnlich, kam "World Gone Wrong" recht gut an. Wiederum sind nur Bob Dylan, Akustik-Gitarre und Mundharmonika auf der Scheibe zu hören, aber man hat den Eindruck, daß Dylan diesmal mehr daraus macht. Wiederum sind es nur neu arrangierte amerikanische Traditionals, aber diesmal kommt es irgendwie besser rüber. Man hat den Eindruck, daß Dylan irgendwo am Lagerfeuer sitzt und seine Lieblingslieder spielt. "World Gone Wrong" ist insgesamt eine gute Erinnerung an die Lieder aus den "guten alten Zeiten", aber neue Dylan-Lieder sollten (mit Ausnahme von Dignity auf "Greatest Hits 3") noch bis "Time Out Of Mind" auf sich warten lassen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 20. Dezember 2002
also ich muss sagen, dass dieses album nicht das allerbeste aber das beeindruckenste album von dylan für mich ist. zu dieser einstellung gelang ich aber auch erst nach dem 10maligen hören, was aber bei jeder platte der fall sein sollte. die songs klingen ungewöhnlich roh (nur akustik-gitarre und gesang), aber gerade das macht den reiz dieser platte aus. es gibt schnelle und auch langsam traurige stücke auf der cd. mein absluter favorit ist "delia", der mit der refrainzeile: "all the friends i ever had are gone" so dermassen traurig-schön daherkommt, das ich jetzt gleich meine akkustik-klampfe schnappen werde und zum x-ten mal versuchen werde das stück, einigermassen dylanswert zu interpretieren, was mit NIE gelingen wird *hoil*.
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am 9. April 2011
schöne CD, aber nur für Dylanologen und Puristen. Wer den Meister ehrt, wird sich an diesem Werk erfreuen.
Es ist Dylan pur, ohne Schnörkel, ohne Instrumentenbalast, nur ER und sein Werkzeug. Die Stücke, alle nicht von ihm geschrieben, sind toll und offenbaren gleichzeitig eins; Dylan ist (natürlich) am besten, wenn er Dylan singt. Das sollte einem wahren Freund von His Bobness aber nicht verwundern noch stören, denn das wissen wir ja ohnehin schon lange, gell. Hier würdigt er seine Vorbilder, seine Wurzeln und den Spaß gönn ich ihm.
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