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Kundenrezensionen

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am 26. Juli 2000
Jarres drittes Album nach 'Oxygene' und 'Equinoxe' ist eine leichte Abkehr von Jarres alten Klangmalereien und eine stärkere Orientierung in Richtung Pop. Aber trotzdem hat die Platte dadurch nicht gelitten. Kombiniert mit der damals hochmodernen (und sündhaft teuren) Sampling-Technologie arbeitete Jarre ein Werk aus, das erstmals mit Stimmen- und Naturklängen-Fetzen eine surreale Klangwelt schafft, die Jarre drei Jahre später auf 'Zoolook' zur Vollendung brachte.
Aber auch sonst bleibt Jarre sich selbst treu. Der grösste Teil des Albums erinnert wieder sehr an seine alten Werke, wieder einmal wird eine Klangwelt generiert, die ihresgleichn sucht, jedoch mit einem Unterschied: Diesesmal bleibt Jarre bodenständig, die im Kopf entstehenden Bilder sind nicht mehr unbekannte Welten sondern deutlich erdgebundener.
Für mich jedenfalls bleibt der Einfluss auf die moderne Elektronik, gerade bei Techno und Trance unübersehbar. Ein lohnenswertes Album.
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TOP 1000 REZENSENTam 29. Januar 2016
Als 1981 das dritte Album von Jean-Michel Jarre erschien,war (nicht nur meine) Erwartungshaltung recht hoch.
Nach seinem großartigen Debut "Oxygene" und dem interessanten Nachfolger "Equinoxe" wurde er in einem Atemzug mit Electronic-Music-Urgesteinen,wie Tangerine Dream,Klaus Schulze und Kraftwerk genannt;und eben diese hatten jener Tage sehr innovative bzw witzig-einfallsreiche,teils geradezu progressive Alben abgeliefert.
Nach "Magnetic Fields" hatte sich das Thema Jean-Michel Jarre für mich erledigt;ein letzter Versuch mit dem albernen Nachfolger "Zoolok" bestätigte diese Einschätzung endgültig.
"Magnetic Fields" stellt vor allem eine Oberfläche dar.
Soundstark,(damals) modern oder eher futuristisch klingend,effektbehaftet....aber aalglatt,seelenlos,inhaltsleer,steril.
Hinter jener bemüht futuristisch anmutenden Oberfläche ist...ein schillerndes... Nichts.
Die Musik entbehrt nennenswerter Substanz,die Strukturen sind desaströs simpel,einige Passagen erinnern an eingespeicherte Grundmelodien in günstigen Keyboards.
Daß die Musik sehr eingängig wirkt,hat mit völlig fehlender Tiefe und Komplexität zu tun.
Nicht umsonst hören Jean Michel Jarre hauptsächlich Leute,die im Pop zu Hause sind und mit symphonischen Strukturen nicht viel anfangen können.
So erschloß der Franzose sich neue Hörerschichten,während Leute,die Kreativität und tiefe Emotionen in Musik suchen,panisch reißaus nahmen.
Gegen simpel angelegte Musik ist auch nichts einzuwenden,wenn sie Spaß vermittelt,Ohrwurmcharakteristik bietet oder einfach mit Ideenreichtum und Gute-Laune-Feeling punkten kann.
"Magnetic Fields" jedoch bietet nichts davon.
Beim hören breitet sich bei mir eine unbefriedigende Leere aus,unwillkürlich kommt mir der Begriff "Gedudel" in den Sinn.
Soundtechnisch ist aber zumindest bei der Remaster-CD von `97 alles OK.
Wer auf Mainstream steht,kann ruhig ein Ohr riskieren.
Eine solche Anbiederung an den Massengeschmack ohne Ecken und Kanten oder wenigstens Charme ist für mich jedoch ein Tabu.
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am 25. Juli 2002
"Magnetic Fields" ist das dritte Album von Jarre, und auch mit diesem stellt er seine innovativen Fähigkeiten unter Beweis. Er setzt hier erstmals digitale Synthesizer bzw. Sampler ein, aufgrund des Mixes mit alter analoger Technik erzeugt er aber eine perfekte Symbiose von Klängen. Seine Liebe zum Detail wird dem normalen Hörer vielleicht gar nicht bewußt, aber sie ist vorhanden. So gibt es z.B. eine Stelle, an der es klingt, als würde ein Zug einfahren. Jarre hat hier aber nicht einfach ein Sample eines Zuges eingebaut, sondern den Klang eines sich bewegenden Druckerkopfes so bearbeitet, dass es wie ein Zug klingt. Diese Feinheiten machen "Magnetic Fields" zur Kaufempfehlung. "Magnetic Fields Part 2" gehört zusammen mit "Oxygene Part 4" übrigens zu den Stücken, die weltweit bekannt sind und die Jarre auf jedem seiner Konzerte spielt.
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am 29. Juli 2011
...und Jean Michel Jarre gehört zu den ersten Künstlern, die ihn - sinnvoll - einsetzen.

Hört man die erfolgreichen Erstwerke Oxygene und Equinoxe durch, wirken die Magnetic Fields wie ein echter Zeitsprung: Weg von den sehr analogen, weichen und warmen Sounds der ersten Scheiben haut einem diese Produktion die volle Härte der digitalen Welt wie ein Hammer in die Fresse. In der Nachbetrachtung könnte man vermuten, dass zwischen den Scheiben 20 Jahre Entwicklung liegen, sowohl technisch, als auch künstlerisch. Die Grundzutaten der elektronischen Musik beherrscht Jarre aus dem EffEff, packt dazu die digitale Brechstange mit dem Fairlight aus und verzuckert die durchweg sehr brauchbaren Kompositionen mit den technischen Möglichkeiten aus Sampling und Produktion, die eine ganze Generation Musik prägen sollte. Dennoch sitzt auch 30(!) Jahre später, immer noch jeder Ton, jeder Zisch, jeder Firp und Piep, jeder Bass da wo er hin gehört. Digitales, Analoges, Vocoder, Drumcomputer und am Ende sogar eine stumpfe Heimorgel wachsen hier zusammen.

Magnetic Fields ist ein zeitloses Album aus der wirklich unfassbar kreativen Phase des Franzosen, eigentlich nur überboten durch den nächsten Studio-Abräumer "Zoolook".

Einen Punkt Abzug gibt's für den Rhumba auf der Elka 707 am Ende: Die Geschichte ist zwar ganz lustig gemacht und gemeint, gehört aber nicht auf ein solches Album. Basta.
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am 2. Juni 2004
Ich höre sehr unterschiedliche Musik und selten gibt es ein Lied, das mir wirklich durch und durch gefällt ganz zu schweigen von einem Album.
Aber "Magnetic Fields" ist eines der wenigen Alben, die ich von A bis Z durchhören kann und einfach dahinschwebe. Der Sound ist schlicht genial.
Kaufen, Kaufen, Kaufen!
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am 15. Dezember 1999
Sein drittes Werk ist Jean-Michel Jarre eigentlich genauso gut gelungen, wie die beiden Vorgänger "Oxygene" und "Equinoxe". Auch hier hat der Künstler wieder einmal seine spärischen Klänge durch die für die Entstehungszeit weit fortgeschrittene Synthesizer Technik in Szene gesetzt. Er schafft eine Atmosphäre der Ruhe und dehnt den Raum. Aus diesem Grund wird seine Musik auch oft zur Untermalung von beeindruckenden Plots in Film und Fernsehen benutzt. Weiterhin verbreitet er mit seiner futuristisch erscheinenden Musik eine träumerische Stimmung, so daß seine Werke predestiniert sind als Hintergrundmusik verwendet zu werden. Einzig die Länge der CD ist etwas enttäuschend, so sind auf dem Album nur 5 Stück, die es auf insgesamt 36 Minuten bringen. Trotz allem ein empfehlenswertes Werk. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 22. November 2005
Also als Jazz-Fan würde ich die Musik mal von Seite Fusion interpretieren. Ich find die Harmonien ganz toll, die Tatsache dass er alles mit Synthis macht find ich bei dem Resultat wirklich beachtlich. Kann man sehr gut hören die Musik (ich setzt das mal in eine Reihe mit Weather Report usw.), von Seiten Techno kann ich dem ganzen nicht sehr viel abgewinnen, ist allerdings nicht abzustreiten dass die Musik sicher viele Parallelen aufweist. Ich hab noch die gute alte Schallplatte von dem Herren Jarre, hör die immer wieder. CD-Kauf eingeschränkt empfehlenswert: Nur für Leute die mal was neues hören wollen und musikalisch etwas weltoffener sind.
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