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am 10. November 2003
Wenn Klassiker wiederveröffentlicht werden, dann sollte das so geschehen wie hier : fast das komplette Album im Mono-Mix als Bonustracks, ausführliches Booklet inkl. Linernotes u.a. von Elvis Costello, schöner Pappschuber um das Jewelcase und nicht zuletzt ein moderater Preis. Einziger Kritikpunkt ist der in diesem neuen Remastering vielleicht schon etwas zu weiche Sound, hängt aber natürlich auch von der Anlage ab. Die Musik ? Kurz und bündig : die bislang beste Symbiose aus eher britisch geprägtem Pop und amerikanischem Soul, vorgetragen von einer Sängerin, deren zerbrechliche und dennoch souveräne Stimme die Inhalte perfekt transportiert. Nicht vergessen darf man die großartigen Streicherarrangements und die hervorragende Backingband, v.a. das spartanische und gerade dadurch effektive Gitarrenspiel.
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am 20. Februar 2000
Diese CD ist eine der berühmten fünf CDs für die einsame Insel, da stimmt einfach alles:Das Arrangement ist perfekt auf Dustys Stimme abgestimmt, die mehr als sonst "soulen" darf...und sie kann es! Das zog auch vorher niemand in Zweifel, aber diesmal hört es sich an, als hätte man um Dustys Stimme einen weichen Mantel gelegt und sie nicht einfach Lieder vor Orchester singen lassen. Ich möchte jeden Morgen mit "Just a little Lovin'" aufwachen, weitere Highlights dieser rundherum perfekten Platte sind z.B. "Don't forget about me", ein Uptempo-Stück mit elektrischer Gitarre und heftigem Groove, den lasziv-schüchternen legendären "Son of a Preacher Man", ihr wohl bekanntestes Stück, und das dramatische Suchtmittel "The Windmills of your Mind" (das übrigens den Oscar als bester Filmsong für "Thomas Crown ist nicht zu fassen" erhielt), in dem sie sämtliche Register ihrer überirdischen Stimme ziehen kann. Allein für diese Platte verdient Dusty die Unsterblichkeit.
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am 7. Dezember 2009
1969 kam ein Song in die Hitparaden der tief beeindruckte. Es war "Son of a Preacher Man" und die Sängerin hieß Dusty Springfield. Das Album aus dem der Song stammte war "Dusty in Memphis". Die Idee, die Soulstimme Englands mit den erstklassigen Musikern und Produzenten der Stax Studios in Memphis aufnehmen zu lassen, erwies sich als genial. Das daraus resultierende Ergebnis ist einfach perfekt. Ein Memphis-Soul Album erster Güte, wunderbar arrangiert und instrumentiert und harmonisch auf Dusty's leicht heisere Stimme abgestimmt, die ihrerseits alle stimmlichen Register zieht. Neben dem bereits erwähnten "Preacher Man" sind "Just a Little Lovin'", "Breakfast in Bed", "I Don't Want to Hear It Anymore", "Just One Smile" und "So Much in Love" Highlights in einem Album ohne Schwächen.
Die Neuauflage wartet mit ausgezeichneter Klangqualität und einem informativem Booklet auf. Acht Titel werden als Bonus in Mono wiederholt. Meines Erachtens wären die Outtakes, mit denen die amerikanische Ausgabe aufwartet, sinnvoller gewesen.
Dennoch, es ist und bleibt ein Klassiker, dem die Zeit nichts anhaben konnte.
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am 29. September 2013
‚Dusty Springfield - Dusty In Memphis’, als Philips/Mercury-CD (mit grünem Cover)

Ohne unnötig zu wiederholen was andere Rezensenten schon sehr richtig geschrieben haben, möchte ich heute wieder einmal an dieses epochale Album erinnern, denn das Werk hat es nun wirklich nicht verdient vergessen zu werden.

Dusty Springfield (1939 - 1999), lt. ‚New York Times’ „die beste Sängerin, die Großbritannien hervorgebracht hat“, starb leider viel zu früh (an Krebs), aber sie hat uns wunderbare Musik hinterlassen.

Nach ihren Erfolgen im Heimatland, entdeckten die Amerikaner Dustys große musikalische Begabung, wobei die Liebe der Sängerin zum Motown-Sound und Atlantic-Soul (legendär sind bis heute u.a. ihre Cover-Versionen von 'When The Lovelight Starts Shining’ der Supremes +++ 'Needle In A Hastack' der Velvelettes +++ Marvin Gayes 'Can I Get A Witness' oder +++ 'Will You Love Me Tomorrow' der Shirelles) auch die schwarze Hörerschaft in den USA aufhorchen ließ.

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Zur Geschichte des Albums ‚Dusty in Memphis’

Es war nur folgerichtig, dass die Atlantic-Records (New York) „Urgesteine“ Jerry Wexler und Arif Mardin Dusty Springfield gegen Ende der 1960er Jahre zu Platten-Aufnahmen in den, für ihre Soul-Aufnahmen berühmten, Muscle Shoals Studios, Memphis aufforderten, nachdem sie festgestellt hatten wie einfühlsam Dusty mit schwarzer Musik umzugehen verstand.

Ergebnis: Das Album 'Dusty In Memphis', es wurde von Musikern und Kritikern weltweit gelobt und gilt heute als ein Meilenstein der internationalen Pop-Musik ('Top 10 in Rolling Stones Coolest Records Ever' +++ „Dusty In Memphis has assumed legendary critical status“, Billboard-Magazine). Warum die Platte trotzdem zunächst kein großer kommerzieller Erfolg war, lässt sich heute kaum nachvollziehen, aber vielleicht lag es mit an der wirklich nur mäßigen und irgendwie „muffig“ klingenden Klangqualität der Scheibe.

An diesem Manko änderte sich auch bei den Veröffentlichungen auf CD zunächst nichts, wohl weil immer wieder auf dieselben (amerikanischen) Bänder zurückgegriffen wurde; dazu muss man vielleicht wissen, das Dusty in den USA bei Atlantic Records und in Europa bei Philips Records unter Vertrag war. Nachdem dann auch noch das Atlantic Records Archiv und mit ihm viele Analog-Mastertapes bei einem Brand vernichtet wurde, gab es kaum Hoffnung auf Besserung.

Doch in Großbritannien machte man sich 2002 bei Universal Records, zu denen Philips-Records inzwischen gehörte, daran das Album einem erneuten (dritten) digitalen Remastering zu unterziehen und glücklicher Weise gab es dieses Mal eine deutliche Klangverbesserung, gegenüber den beiden CD-Erstveröffentlichungen, zu verzeichnen.

Mastering-Engineer Gary Moore brachte die britischen Philips Analog-Masters tatsächlich „zum Klingen“ und damit war das Album endlich in der ihm würdigen guten Klangqualität erhältlich. Ergänzt durch Original-Singles und alternative Mono-Mixes, ist diese Version jetzt allen anderen überlegen.

Zur Musik:
Das Album ist ein Gesamtkunstwerk, das sehr entspannt gesungen, echte Songperlen enthält. Ob +++ ‚Just A Little Loving’ +++ ‚Son Of A Preacher Man’ +++ ‚Breakfast In Bed’ +++ ‚The Windmills In Your Mind’ oder +++ ‘Just One Smile’, es sind Songs für die Ewigkeit, wobei Stimme und Musiker eine “Symbiose” eingingen. Großartig!

Klangqualität:
Wie schon weiter oben im Text beschrieben, ist diese britische Philips-CD mit dem grünen Cover (die amerikanische Atlantic-CD hat ein anderes Cover) die beste Wahl, wenn man das Album in wirklich guter Klangqualität hören möchte.

Kaufempfehlung:
Wer das Album gar nicht besitzt (weder als Vinyl-, noch als alte CD-Version), sollte zugreifen. Und wer noch eine der älteren CD-Ausgaben im Regal stehen hat, könnte mit dem Kauf dieses „definitiven Remasterings“ endlich seinen „Seelenfrieden“ :-) wieder finden und sich vom Muffelsound, als „scheinbar notwendigem Übel“ befreien.

Um Verwechselungen zu vermeiden (es sind immer noch mehrere CD-Versionen im Handel) werde ich bei den Kundenfotos die hier besprochene hervorragende britische Philips CD-Version (grünes) Cover und die amerikanische Atlantic CD-Ausgabe zur Unterscheidung posten.

R.I.P. Dusty
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VINE-PRODUKTTESTERam 27. Mai 2015
Ein Klassiker des Genres. Ähem, welchen Genres eigentlich? Pop? Nun, im besten Sinne. Soul - auch irgendwie. Easy Listening? Schon, andererseits...es ist halt einfach klassen- und zeitlose Musik, Schönklang und Stil, was wir hier geboten bekommen. Großes Zeugnis einer großen Zeit.
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am 20. Oktober 2011
Dusty Springfield was at her absolute best on this album. Her voice never sounded warmer or more beautiful. She had perfected her sound by the time she recorded Dusty in Memphis. Everything came together perfectly. Many of the best songs she recorded are on this album. The reason it didn't do better on the charts when it was originally released is probably because it was ahead of its time. In recent years it's become a big hit. This a "Must Have" for any Dusty fan.

Jennifer K. Lafferty
Author of Offbeat Love Stories and More
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am 14. Mai 2006
'Just a little lovin'' stimmt wunderbar auf die sich anschließenden Song-Perlen ein - ein unaufdringliches Stück mit Dusty's Gesang, der sich in wichtigen Momenten zurücknimmt, neue Kraft sammelt und zur vollen Blüte entfaltet. Es sind die Pausen, die ruhigen Augenblicke, die von dieser Stimme gefangengenommen werden. Das Songmaterial - allererste Sahne : Barry mann / Cynthia weil / Burt Bacharach / Randy Newman / Michel Legrand / Carole King usw. - produziert von den Leuten, die auch Aretha Franklin groß rausbrachten. Doch hier geht es nicht um pure Vokalakrobatik, hier geht es mehr um das Gefühl, die Seele halt. Ihr größtes Album - in dieser Edition dank der passenden Bonustracks noch wertvoller - einfach zum Genießen.
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TOP 500 REZENSENTam 27. April 2009
Natürlich ist das hier ,easy listening' (frei übersetzt also ungefähr: ,nichts besonderes'), und der soul Anteil hält sich auch in Grenzen, soll heissen man darf sich nicht lauter solche Knaller wie ,Son Of A Preacher Man' erwarten, aber erstens macht mich Dusty's Stimme immer wehrlos und zweitens sind die Arrangements hier von solch' makelloser Schönheit, dass man diese Platte eigentlich gar nicht nicht mögen kann. ,Wohlfühlmusik' ist das, auch wenn da manchmal, wie bei ,Willie & Laura Mae Jones', schon eine gehörige Portion R & B dazukommt, so wie man überhaupt sagen muß, dass die 14 (!) Bonus Tracks hier oft souliger und intensiver klingen, als die 11 tracks des regulären Albums. Sehr nett auch Dusty's Version von ,You've Got A Friend'. Ein Ignorant jedenfalls, der die Ästhetik dieses Albums nicht zu schätzen weiß; ein Klassiker dieses Genres ist dieses Album aber allemal, und wer dann noch mehr braucht, der besorge sich ,Dusty In London', da hatte sie den soul dann nicht nur verinnerlicht, sondern ließ ihn auch ganz aus sich heraus.
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am 29. Februar 2000
Dusty in Memphis is already a legend. This import contains many additional tracks from a second set of Atlantic sessions, most sadly not released during Miss Springfield's lifetime. Listening to her now you can only wonder at the soul in her voice and be glad that at least now, 30 years later, you have the chance to hear it.
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am 5. Mai 2008
Vor 40 Jahren nahm Dusty Springfield dieses Album auf und es hat bist zum heutigen Tage nichts von seiner genialität eingebüßt. Ein absoluter Klassiker,der durch perfektem Gesang und durch Instrumentalisierung besticht.Zuzüglich zu den Original Albumtracks, sind hier noch 14 großartige Bonustitel beigefügt.Das bekannte "son of a preacher man", dass für Dusty Springfield ein großer Erfolg war,gehört auf diesem Album nicht einmal zu den besten Tracks.Ich kann mich M.Berg aus Berlin nur anschliessen : ein Album mit viel Gefühl und Seele - wohl das Beste von Dusty Springfield.Ob in 40 Jahren irgenteiner sowas über Ami Winehouse oder Duffy-die Soulhoffnungen der letzten Jahre- schreiben wird, halte ich für ausgeschlossen.
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