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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
32
Vitalogy
Format: Audio CD|Ändern
Preis:24,99 €+ 3,00 € Versandkosten


am 7. April 2016
Mit "Vitalogy" (und dem Nachfolger "No Code") haben sich Pearl Jam nach meinem Eindruck etwas von ihren ersten Alben und deren Stil gelöst. Die Musik wurde vielseitiger und dadurch - jedenfalls für mich - interessanter. Höhepunkte auf dieser Platte sind "Corduroy", "Nothingman", "Tremor Christ" und besonders "Not For You" und "Better Man". Wie auf anderen Pearl Jam-Alben auch, sind die eher "schnelleren" Tracks (wie hier "Spin The Black Circle") zwar druckvoll, aber nicht so interessant.
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am 13. Juni 2014
Als Platte noch immer auf meiner Wunschliste... naja in zwischen die 4 CD - ich verleih/schlamp/lier/... ver- die halt einfach zu oft.
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TOP 1000 REZENSENTam 1. Mai 2011
So abgedroschen und inflationär dieses - oft auch missverstandene - Sprichwort Gebrauch in unserer biederen Alltagssprache findet, so zutreffend ist es dann doch manchmal auch - wie eben im Falle des 3. Studioalbums einer Band namens Pearl Jam, stammend aus der Grunge-Metropole Seattle.
Wir schreiben das Jahr 1994: Pearl Jam hatte Mühe auf dem Boden zu bleiben. Die beiden Vorgängerstudiowerke TEN (1991) und VS (1993), die beide millionenmale über die Ladentheke gereicht worden waren, hatten einen Hype ausgelöst, dem man selbst dann kaum entgehen konnte, wenn man - so wie Eddie Vedder & Co - geschworen hatte, sich durch nichts und niemanden verrückt machen zu lassen. Hinzu kam noch, dass ein gewisser Kurt Cobain seinem Leben ein jähes Ende bereitet hatte, da er dem Kult um seine Person und seine Band (Nirvana) nicht wirklich gewachsen schien...
Alle (Grunge)-Welt blickte nach dieser Tragödie nun also hoffnungsvoll auf Pearl Jam, die fortan alleine (neben Soundgarden) das schwere Erbe des eben erst etablierten (oder in Wahrheit eher wiederentdeckten) Grunge-Genres auf ihren Schultern tragen mussten...

Die Antwort der Vollblutmusiker war jedoch verblüffend: VITALOGY, eine Platte die so fast gar nichts mit all dem gemein zu haben schien, was man bis dahin von PJ gewohnt war. Verstörend, depressiv, unbehaglich, ja förmlich wie unter einer Dunstglocke aufgenommen hört sich die Scheibe an! Zwar ist der Startschuss mit LAST EXIT noch relativ vetraut (auch, wenn schon hier deutlich wird, dass VITALOGY kein Gute-Laune-Album sein wird), doch folgen danach durchwegs Songs, mit denen man anno 1994 wohl eher nicht gerechnet hätte. Das sollte Pearl Jam sein?? Viele nicht ganz so treue Fans, die in erster Linie bis dahin dem Hype gefolgt waren, schieden von nun an aus der Hörerschaft...
Was bedeutete dies aber für den eingefleischten PJ-Fan und was bedeutet es heute für begeisterte Sammler??

Nun, VITALOGY ist mit Sicherheit eines der am schwersten zugänglichen Werke von PJ. Wie bereits viele Vorrezensenten sehr treffend bemerkt haben, war es als wolle man einen kleinen, aber markanten Schlussstrich ziehen und den Senkrechtstart des Grunge mitsamt seinen Tragödien hinter sich lassen. Überraschenderweise scheint das Vedder & Co tatsächlich gelungen zu sein, und zwar so gut, dass selbst Kritiker und Fans auch heute noch ehrfürchtig vom besten Werk in der mehr als üppig ausgefallenen PJ-Albenchronologie sprechen!
Ich persönlich habe mir mit VITALOGY längere Zeit auch relativ schwer getan. Da ich sämtliche Songs auf dem Album bereits als Live-Versionen kannte, fiel es mir nicht leicht, die schwere Stimmung, die selbst den punklastigen Rocksongs anhaftet als künstlerisch wertvolle Note zu begreifen... Auch einige verstörende Zwischensequenzen, wie etwa PRY, TO oder BUGS oder AYE DAVANITA oder auch HEY FOXYMOPHANDLEMAMA, THAT'S ME (eine eigenartige Soundcollage) sind nicht gerade Ohrwürmer. Dass aber eben aufgrund dieser eigenartigen Herangehensweise vermutlich das bislang überragenste Konzeptalbum (wenn man es so nennen darf) der Band entstanden ist, das quasi DER Abgesang schlechthin auf den Grunge, wie man ihn bisher kannte, ist, erkennt man erst dann, wenn man bereit ist, sich etwas intensiver mit VITALOGY auseinanderzusetzen.

Ob VITALOGY im Nachhinein gesehen wirklich so ein großer Bruch gewesen ist, wie man der Scheibe heute gerne nachsagt, wage ich anzuzweifeln. Immerhin hat PJ beispielsweise ja gerade mit den direkten Nachfolgewerken bewiesen (allen voran NO CODE, das nach wie vor meine Lieblingsplatte der Band ist), dass sie immer noch hervorragende Stücke Rockmusik (oder eben auch Grunge) schreiben, schaffen und interpretieren können. Ja, ohne Zweifel IST Pearl Jam - auch gegenwärtig - eine der größten Rockbands aller Zeiten!! Was die Verkaufszahlen anbelangt, scheinen die ganz großen Zeiten der Band seit VITALOGY aber tatsächlich vorübergegangen zu sein: Seit dieser Platte nämlich (diese allerdings schon inklusive), hat sich keines der Nachfolgewerke bis heute annähernd so gut verkauft wie die beiden Debütplatten (zur Erinnerung: TEN und VS.).

Vielleicht hat man gut daran getan so konsequent seinen Weg zu gehen. Ausverkaufte Konzerte, begeisterte Fans und eine scheinbar nicht minder begeisterte Band voller Spielwitz und Tatendrang scheinen hierfür Beweis genug zu sein...

Weitere Besonderheiten der Platte? Nun ja, man hört Dave Abbruzzese's Mitwirken (Drums - es war sein letztes Album mit der Band) doch recht deutlich heraus, würde ich sagen. Die schleppenden, getragenen, fast schon unrhythmisch geschlagenen Viertel auf dem Hi-Hat sind eines seiner markanten Markenzeichen. Man merkt jedenfalls, dass er ein sehr "harter" Drummer war. Matt Cameron, der ja erst um die Jahrtausendwende dazugestoßen ist (dazwischen gab Mr. Irons ein kurzes, aber beeindruckendes Gastspiel - man höre NO CODE!), bevorzugt einen etwas komplexeren, aber "sanfteren" Stil - der aber mit Sicherheit mindestens genauso gut zu PJ passt!

Fazit: Eine nicht leicht zugängliche, aber sehr schöne Platte, die ich Neuankömmlingen auf PJ-Terrain aber eher nicht als Erstkauf empfehlen würde. DER BRUCH mit allem was bis dato für das Grunge-Genre (Nirvana, Soundgarden, Pearl Jam) "typisch" war. Deshalb vermutlich in Fachkreisen auch als KLASSIKER vermerkt. Allerdings ist VITALOGY in Wirklichkeit nicht besser als viele andere PJ-Alben! Ich finde TEN, VS., NO CODE, YIELD, LOST DOGS und RIOT ACT offengestanden mindestens genauso gut. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich nun mal verschieden!

Anspieltipps (zum Eingewöhnen):
- LAST EXIT (ist langsamer vorgetragen, als sämtliche Live-Versionen, aber trotzdem genial!)
- SPIN THE BLACK CIRCLE (ein echter PJ-Klassiker!)
- NOTHINGMAN (melancholisch-rauh und schön!)
- CORDUROY (ebenfalls ein Klassiker der Band, der oft auch live gespielt wird!)
- BETTERMAN (eine der "Lieblingszugaben" der Band!)
- IMMORTALITY (angeblich ist dieser Song Kurt Cobain gewidmet... - jedenfalls ein Abgesang auf den Rockstarhype!)

Überhaupt werden viele Songs des Albums häufig auch bei Live-Auftritten zum Besten gegeben. Das sei aber nur so am Rande bemerkt...

GESAMTRESÜMEE: Ein LECKERBISSEN für echte Sammler und Musikfreunde!!
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am 13. Dezember 2005
Meine Leidenschaft für die Seattle-Combo um Eddie Vedder war in den letzten Jahren etwas abgekühlt, wenngleich ich mir quasi reflexhaft immer mal wieder die jeweils neueste Platte geholt hatte. Der letzte Leidenschaftskauf war NO CODE gewesen, YIELD und BINAURAL waren pflichtbeflissene Anschaffungen gewesen. Nachdem ich mir nun einen mp3-Player zugelegt hatte, konvertierte ich meine PearlJamCollection ins passende Format und wurde selbst konvertiert.

Mit VITALOGY hatte damals meine Irritation mit dem musikalischen Wandel der Band begonnen, kurz: ich hatte irgendwas nicht verstanden. Heute ist mir klar, daß diese Platte die Funktion hatte, die Spreu vom Weizen zu trennen, soll heißen: jene dem doch sehr poppigen Grunge der ersten beiden Alben und dem diese begleitenden Medienhype verfallenen "Fans" von denjenigen zu trennen, die man als die wirklichen Fans bezeichnen könnte, Menschen, die sich von einer Band und ihrer Musik an die Hand nehmen lassen, sich öffnen und ihre Entwicklung akzeptieren, respektieren, daran partizipieren.

Bei mir hat es etwas gedauert, bis ich mich aus dem Bann der ersten beiden Alben TEN und VS. habe befreien können, aber wenn man mich heute fragt, welches das wichtigste und meiner Meinung nach beste Pearl Jam Album ist, müßte ich ohne Zögern antworten: VITALOGY.

Diese Platte ebnet den Weg dorthin, wo Pearl Jam sich mit der Platte NO CODE (mit der ich mich inzwischen auch viel besser verstehe als damals, als sie mich sozusagen vorläufig von meiner PJ-Leidenschaft kurierte) und den darauf folgenden Alben fortbegeben hat, und das ohne den bis dahin akkumulierten Fans einfach die Tür vor der Nase zuzuschlagen. Jeder bekommt seine Chance, diese neue PearlJamMusik auch zu mögen. Damals gab es glaube ich einen Haufen Trottel wie mich, die sie nicht genutzt haben.

Aber es ist ja gottlob nie zu spät, nochmal klug zu werden. Nach der Nutzung meiner zweiten Chance durfte ich feststellen, daß VITALOGY einige der großartigsten Songs beinhaltet, die ich jemals gehört habe. Insbesondere die Balladen haben es mir dabei angetan: IMMORTALITY ist für mich neben NOTHINGMAN der melancholische Höhepunkt dieser Platte, und die zornigen Krachsongs SPIN THE BLACK CIRCLE, LAST EXIT oder WHIPPING bilden den eindrucksvollen und nicht minder hörenswerten Kontrapunkt. Dazwischen bilden die übrigen Songs durchweg hörenswerte Vermittler. Und wer mit dem wunderbar kafkaesken BUGS nichts anzufangen weiß, dem ist wohl nicht zu helfen. Ebenso denjenigen nicht, die sich über den "Garagensound" beschweren - der gehört so!

Historisch betrachtet kann man diese Platte wohl als Schnittstelle bezeichnen: Pearl Jam gibt es zweimal: vor und nach diesem Album. Man kann VITALOGY aber auch einfach als großartig bezeichnen. Hiermit geschehen.
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am 23. August 2005
Bei ,Vitalogy' herrscht der Eindruck von Privatheit vor. PJ haben ihre Richtung gefunden, geben nur noch spärlich Interviews, drehen keine Videos mehr und verweigern sich dem Grunge-Hype. Ab sofort tun sie nur noch, was sie wollen und wovon sie überzeugt sein können. Eine treue Fangemeinde wird sie auch durch schwierige Zeiten hindurch tragen - eine Wahrheit, die sich bis heute bestätigt.
Auf dieser CD verwirklichen PJ ihr Ziel auf vielfältige Weise. Es gibt gestandene Rocker wie ,Not For You', ,Corduroy' oder ,Immortality', Folk-Songs wie ,Better Man' und ,Nothingman', seltsame Experimente wie ,Bugs' und ,Aye Davanita' - wer an dieser Stelle aussteigen will, mag es gerne tun, PJ wissen, was sie wollen und was nicht.
Selbstverständlich sinken die Verkaufszahlen, und auch die Kritiker runzeln die Stirn. Wen stört's, wenn man/frau ein Album mit herausragenden Songs von einer selbstbewussten Band geliefert bekommt? Sie haben ihren Sound gefunden, sie haben etwas zu sagen und der Markt ist ihnen wurscht.
Ein Extra-Hammer auch das Papp-Cover: Die CD liegt in einer aufgeklebten Papiertasche, und der Rest ist wie ein medizinisches Buch gestaltet, das haarsträubende bis faschistoide Behauptungen über das menschliche Leben von sich gibt - offensichtlich Kopien aus einschlägigen Machwerken. Darüber gekritzelt konterkarieren Eddies Texte alle Aussagen. Auch in der Aufmachung beweisen PJ also neues Selbstbewusstsein mit beißender Ironie.
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am 11. Dezember 2002
Vitalogy ist ein Meisterwerk und nach Ten und Vs. kamen PJ damit an den Zenit ihres Könnens an, dies bestätigten auch die darauffolgenden Alben.
Schon das Booklet voll philosophischer Texte, darin verknüpft die Lyrics zu den Songs, fasziniert.
Die Musik auf Vitalogy ist eine Mischung aus Grunge und Punk, und jeder song verfügt über mitreissende Elemente entweder durch Gitarrenriffs oder Vedder's Gesang.
"No exit", "Spin the black Circle", "Not for you", "Tremor Christ", "Nothingman" - ohne Ausnahme hervorragende Songs - bilden die erste Hälfte des Albums. Höhepunkt wohl "Corduroy", einer der besten PJ Stücke überhaupt. Zwischendurch sind Einlagen wie "Bugs" oder "Pry, to" zu hören - an sich keine Lieder im herkömmlichen Sinne, schon gar keine Chartstürmer, aber dennoch passend zu diesem Gesamtwerk "Vitalogy" und erholsam zwischendurch.
Den Abschluss bilden das wunderschön, morbide-melodische "Immortality" und auf "Stupid Mob" wird der neue Drummer der Band vorgestellt.
Ein Meisterwerk an musikalischer KUNST.
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am 13. April 2000
Das dritte Pearl Jam Album "Vitalogy" wird in meinen Augen oftmals zu schlecht bewertet. Für mich ist es ein Highlight der PJ Musikgeschichte. Auf diesem Album befindet sich mein Lieblingslied von PJ: "Nothingman". Es ist wohl eine der schönsten Balladen von PJ neben "Crazy Mary" (nur auf dem Sampler Sweet Relief) und "Masters of war" (Eddie live auf dem Bob Dylan Tribute Sampler). Außerdem klingen Pearl Jam mal richtig krachend ("Spin the black circle", "Satan's bed") und mal ganz sanft und melodisch ("Nothingman", "Better man"). Für Fans guter Rockmusik ist dieses Album ein Muß in jeder Plattensammlung (wie eigentlich jedes Album von Pearl Jam, abgesehen von YIELD).
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am 5. November 2002
Zunächst hört es sich mal positiv an: 14 Songs befinden sich auf der Scheibe, also eigentlich reichlich value for money. Doch leider gibt es - zumindest meiner Meinung nach - auch 4 Totalausfälle, die sich Pearl Jam getrost hätten schenken können und zwar:
1. "Pry to" (viel zu kurz und völlig nichtssagend)
2. "Bugs" (nur Eddie und eine verzerrt klingende Mundharmonika - wirklich nur für absolute Hardcore-Fans)
3. "Aye davanita" (sehr eigenartiges Gesäusel)
4. "Stupid mop" (überlange, nervige Soundcollage)
Abgesehen davon gibt's aber natürlich nur Highlights, wie man's halt von Pearl Jam gewohnt ist, beispielsweise der knackige Opener "Last exit", der punkige Kracher "Spin the black circle", die Kurt Cobain gewidmete Ballade "Immortality" usw.
Fazit: Insgesamt also immer noch 10 sehr gute, mal mehr oder weniger harte Songs, die locker für 4 Sterne reichen. Manchmal ist weniger eben doch mehr. Hätten sich Pearl Jam diese 4 Stimmungstöter gespart, wäre natürlich die Höchstnote angebracht gewesen. Aber auch so ist es natürlich immer noch ein sehr empfehlenswertes Album.
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am 5. Dezember 1999
Pearl Jam's beste Platte hält man sicherlich mit „Vitalogy" in den Händen. Die Scheibe ist originell in einer Art Mini-Buch verpackt, aber derartige PR Tricks hat diese Platte eigentlich überhaupt nicht nötig. Pearl Jam spielen alles durch was ihnen in den Sinn kommt, von schrägen Tönen mit schrägem Gesang wie bei „Bugs" bis zu melancholischen Getexte unterlegt mit sanfter Musik bei „Nothingman" oder schnellen Riffs mit hektischem Gesang bei „Spin the black Circle" ist auf dieser Platte wirklich alles zu finden und unterstricht die Abwechslung zu denen Pearl Jam beim musikmachen fähig ist. Die Platte muß man einfach uneingeschränkt empfehlen, ein super Album.... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 26. Juli 2006
Ja, es stimmt: Trotz "Ten", trotz "Vs." und auch trotz dem genialen neuesten selbstbetitelten Album, das beste Pearl Jam-Album ist und bleibt für mich "Vitalogy" von 1994. Denn trotz mancher experimenteller Ausflüge auf dieser Scheibe ist die pure Anzahl von Klassikern allein schon beeindruckend: das punkige "Spin the black circle", die traumhafte Akustikballade "Nothingman", dann "Curdoroy" und natürlich der ultimative Folk-Rock-Gassenhauer "Better man", für mich persönlich der beste PJ-Song überhaupt. Unsterbliche Songs allesamt.

Aber auch das drohende "Not for you", bei dem sich Eddie Vedder mehr und mehr in die Heiserkeit brüllt und das sich auf grandiose Art und Weise von einem gemäßigten Beginn in ein lautes, furioses Finale steigert sowie der druckvolle Speed-Rock von "Whipping" sind unglaubliche Nummern. Pearl Jam schöpfen auf "Vitalogy" ihr Potential noch mehr aus als sie das auf ihren beiden ebenfalls famosen ersten beiden Alben getan haben. Auf den darauffolgenden Alben sollten sie sich dann ein bisschen verirren, aber immer noch großartige Musik schaffen. Der Höhepunkt ist und bleibt aber "Vitalogy". Wer alles erleben will, was Pearl Jam zu so einer faszinierenden, intensiven Rockband macht, wird an dieser Scheibe nicht vorbeikommen.
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