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am 15. September 2012
Ted Nugent ist, das ist jedem bekannt, der sich zumindest den Wikipedia- Artikel über ihn durchgelesen und seinen Namen bei Youtube eingegeben hat, kein Mensch, dem man gerne zuhört, wenn er redet. Seine politische Einstellung lässt sich mit seiner ernst gemeinten Frage, ob es denn nicht besser gewesen wäre, wenn die Südstaaten den amerikanischen Bürgerkrieg gewonnen hätten, wohl am besten kategorisieren. Weit rechts außen fristet er ein Dasein als Ausländer hassender Waffennarr, der die Revolverheldenjustiz einem differenzierten Rechtssystem vorzieht. Ob das nur als Provokation zu verstehen ist oder als seine tatsächliche Sicht der Dinge, will ich hier nicht beurteilen. Vor allem gab seine Musik bis in die 80er Jahre keinen Anlass, dahinter einen rechtsextremen Waffenliebhaber zu vermuten.

"Cat Scratch Fever", sein meiner Meinung nach bestes Album ist sicher auch ein Meilenstein in der Rock- Geschichte. Über schräge und einzigartige Riffs muss ich nicht mehr schreiben, da dies meine Vorrezensenten schon ausreichend getan haben. Hört man sich dieses Album an, so regt sich in einem der Renegat, der Rebell, der sich das, was heute großteils über die UKW- Frequenzen an Musik verbreitet wird, nicht bieten lassen will! Billig klingende Pop- Übel, die sich kaum voneinander unterscheiden und austauschbar sind, propagiert von einem vorgekauten Medienmainstream. Eine Auflehnung in 12 Tracks (samt Live Bonustracks) gegen die Eintönigkeit und Stumpfheit, die man oft empfindet, wenn man den Fernseher oder das Radio einschaltet!

Warum es aus meiner Sicht vertretbar ist, Nugent zu hören:
Über seine politische Einstellung, die ich nicht teile, die ich sogar als abstoßend empfinde, haben sich schon viele Journalisten ausgelassen. Am besten gefällt mir eine Stelle aus der Zeitschrift "Rock Hard" 2005, in der er als eine der tragischsten Figuren der Rockgeschichte angeführt wurde, die seit ihrem Solodurchbruch 1975 schleichend zum ultrakonservativen, nationalistischen Waffenfreund mutierte, ehe er in den 90ern endgültig in die Kritik der Öffentlichkeit gelangte, weil er seiner politische Meinung in vielen Interviews durch extreme Äußerungen Ausdruck verlieh.
Seine selbstdarstellerischen Charity- Aktionen für die Öffentlichkeit schaden zwar niemandem, dienen in erster Linie aber seinem Ansehen und seinem irrwitzigen Selbstbild als "moderater Konservativer"!
Nugent hat seine Musik allerdings bis in die späten 80er nicht seiner politischen Grundhaltung angepasst und lieferte immer wieder eindrucksvolle Beweise seines musikalischen Könnens ab, die wie zum Beispiel "Cat Scratch Fever" in keiner gut sortierten Rock- Sammlung fehlen dürfen. Aus meiner Sicht ist seine Musik vor den 90ern ein wertvoller Beitrag zur Kultur der Rockmusik und wahrscheinlich sein einzig wirklich wertvoller Beitrag zur westlichen Gesellschaft!

Ich habe schon viele Diskussionen mit Fans der Rock- Musik geführt und bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass gutes Machwerk honoriert werden kann, ohne gleich gutzuheißen, welch ein Mensch der Künstler dahinter ist/war!
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TOP 1000 REZENSENTam 10. Oktober 2015
"Cat Scratch Fever" ist das dritte Soloalbum von Ted Nugent aus den U.S.A. und erschien im Mai 1977. Eingespielt haben es Derek St. Holmes (Rhythm Guitar, Lead Vocals and Backing Vocals), Ted Nugent (Lead and Rhythm Guitar, Vocals, Percussion), Rob Grange (Bass Guitar, Vocals) und Cliff Davies (Drums, Backing Vocals). Produziert wurde das Album von Tom Werman, Lew Futterman und Cliff Davies. Alle Songs hat Ted Nugent komponiert und die Texte dazu geschrieben.

Ich will direkt zum Punkt kommen. "Cat Scratch Fever" ist das vielleicht beste Studioalbum des Gitarrenhexers Ted Nugent. Es sind hier 10 wirklich gute bis sehr gute Kompositionen an Bord und Ted veredelt diese mit seiner tollen Gitarrenarbeit. Für das Erscheinungsjahr ist das Werk recht hart, dabei aber immer sehr melodisch. Besonders mit seinen Gitarrensoli kann Ted begeistern (z.B. bei `Out of control`). Weitere highlights sind natürlich der Titelsong `Cat scratch fever` und `Wang dang sweet poontang`. `Home bound` ist ein schönes Instrumental. Ted hat auch eine gute Band um sich versammelt. Das gilt besonders für Sänger Derek St. Holmes, der auch den Track `Live it up` mitgeschrieben hat. Weitere Titel möchte ich gar nicht hervorheben, da alle gut bis sehr gut sind.

Auf "Cat Scratch Fever" hat Ted Nugent alles richtig gemacht. Sein Hard Rock ist knackig und trotzdem melodisch. Ausserdem hören wir seine tolle Gitarrenarbeit (Riffs und Soli). Auch mit St. Holmes hat er einen guten Sänger am Start. Spätere Alben wie z.B. "Scream Dream" sind mir dagegen zu chaotisch ausgefallen.
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am 9. April 2004
„Cat Scratch Fever" gilt nicht nur als das beste Album von Ted Nugent, es ist auch sein meistverkauftes. Nachdem er nach seinem ersten Album als Solo-Künstler, „Ted Nugent", sein zweites Album („Free For All") mit Meat Loaf als Sänger aufnahm, kehrte er mit diesem wieder zu Derek St. Holmes zurück. Allein daran kann es wohl nicht liegen, daß er hier wieder zu alter Stärke zurückfindet, Tatsache ist aber, daß man hier (fast) keinen schlechten Song finden kann. Der Titeltrack glänzt mit einem der besten Riffs der Rockgeschichte, das Instrumental „Home Bound" ist beeindruckend und Songs wie „Wang Dang Sweet Poontang" und „Workin' Hard, Playin' Hard" sind purer Rock. Wer wissen möchte, was es mit Ted Nugent auf sich hat, sollte hier beginnen.
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am 24. Februar 2012
Einen interessanten Titel hatte sich Ted Nugent für sein drittes Album von 1977 einfallen lassen. Beim Coverartwork der Scheibe kam aber wohl niemand auch nur ansatzweise auf die Idee die von Katzen übertragenden Kratzseuche zu asoziieren, sondern dachte sofort an das Kratzverhalten liebestoller Gespielinnen. Tja, Teddy der alte Provokateur...

Das Nugent neben dem provozieren auch ein erstklassiger Musiker war, hatte er damals bereits auf zwei Solo-Alben bewiesen, die er mit seinen ehemaligen Amboy-Dukes-Komparsen Rob Grange, Derek St. Holmes und Cliff Davies eingespielt hatte. Das Album *Cat Scratch Fever* ist sowas wie das Klassischste der klassischen Nugent-Alben und alleine schon wegen des schräg-markanten Riffs im Titeltrack den vollen Kaufpreis wert. Ein Riff das jeder Rockhörer in seinem Leben schon mal gehört hat, auch wenn er es nicht bewußt mit dem Namen Ted Nugent in Verbindung bringt.

Weiteres klassisches Hardrock-Futter sind die Kracher *Wang Dang Sweet Pootang*, *Workin' Hard Playin' Hard*, *A Thousand Knives* und *Fistfightin Son Of A Gun*. Der Song *Death By Misadventure* thematisiert gekonnt den Tod von Rolling-Stones-Gründer Brian Jones. Die Produktion und das hochklassige Songmaterial stellten alles in den Schatten was Ted Nugent bis zu diesem Zeitpunkt auf den Markt gebracht hatte und ist bis heute der kreative Höhepunkt seiner Karriere.

FAZIT: Hardrock-Klassiker aus den Siebzigern...
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am 24. Dezember 2008
Als ich diese Platte (selbstverständlich noch Vinyl !!!) das erste Mal in Händen hielt,1977,da war ich 13 Jahre alt.Es gab in unserer Kleinstadt das erste große Kaufhaus und man konnte dort,sofern die Verkäuferin gute Laune hatte,kostenlos Platten hören.So vertrieben wir uns immer die Zeit,bis der Schulbus kam.
Wir Kids kannten damals hauptsächlich Hitparadenfutter wie Abba,Sweet,Slade etc.,da war so etwas wie Ted Nugent "erwachsene Musik",mit deren Kenntnis man angeben konnte,weil nicht viele Leute gleichen Alters davon wußten,höchstens die "Großen".
Das Cover war damals schon etwas Besonderes,denn wenn man es aufklappte,kam der Oberkörper von Ted Nugent mit den Striemen zum Vorschein,die aussahen wie Kratzer ("Scratch !!!"),aber in Wirklichkeit Nagellackspuren von Frauenhänden waren.So ganz verstanden wir das Cover noch nicht,heute weiß man ja um die Thematik :Katzenfieber ist ja eigentlich eine Krankheit,aber "The Nuge" meinte das Fieber,daß einen bei einer schönen Frau befällt.
Jedenfalls eignete sich das Cover gut,um Leute zu erschrecken,indem man vor ihrer Nase urplötzlich das Cover aufklappte und ihnen damit unter der Nase rumfuchtelte.Womit wir uns auch bis zum Exzess vergnügten.
Kurz zur Musik:Schon das Anfangs-Riff zu "Cat Scratch Fever",dem ersten Stück,war der Hammer,der ganze Song ein einziges Highlight.
Eigentlich war für mich,damals wie heute,jeder Song etwas Besonderes,zwei Songs stachen besonders heraus :"Out Of Control" (scheinbar auch das Lebensmotto von Ted Nugent), und "Sweet Sally".
Womit ich nicht ganz soviel anfangen konnte und erst später die Klasse entdeckte,war das Instrumental "Home Bound",einfach deshalb,weil Instrumentalstücke damals nicht in mein gewohntes Bild von Pop-Musik passten.
Jedenfalls wurde die Platte so lange gehört,bis sie nur noch aus Kratzern bestand,und darüber hinaus.Einmal fiel mir die LP aus der Hülle heraus in den Rollsplit,was ihr zwar nicht guttat,aber sie wurde weitergehört,egal,ob`s die Nadel des Plattenspielers vertrug oder nicht.

Es war gut,das man damals vieles nicht wußte,was man heute weiß,nämlich das Ted Nugent ein übler Rassist und Militarist ist,und ein Ausländerhasser erster Güte.
Vielleicht hätte einem dieses Wissen den Spaß an der Musik verdorben.
Strenggenommen dürfte ich ihn heute nicht mehr hören,weil ich Typen mit solchen Einstellungen nicht abkann,aber soll ich Ihnen was sagen :
Ich habe alle frühen Platten bis 1982 von ihm auf CD,außerdem die Live-Platte von 2001 ("Full Bluntal Nugity"),und ich höre ihn noch genauso gerne wie früher.
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am 7. Oktober 2008
So kann man mit einfachen Sachen
Hard-Rockern eine Freude machen!

Die Highlights der Reihe nach:
Cat Scratch Fever - einfacher aber genialer Riff, heute noch der Klassiker bei jedem Live-Konzert.
Wang Dang Sweet Poontang - groovt richtig, textlich gehts mal wieder um "das eine"
Home Bound - ein schönes Instrumental mit Harmony Gitarren wie man sie von den alten Thin Lizzy kennt.
Workin' Hard, Playin' Hard - Rock'n'Roll!
Sweet Sally - Rock'n'Roll mit fettem Sound
Out Of Control - guter Abschluss, hier dreht Ted noch mal richtig auf.

Für die damalge Zeit war das schon richtig heavy, heute klingt es z.T.
etwas dünn.
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