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Kundenrezensionen

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am 11. Dezember 2003
Als ich im Alter von 11 Jahren zum ersten mal mit Metal konfrontiert wurde, wußte ich diese Begegnung würde mein Leben verändern. Ein Freund von mir gab mir seinerzeit eine Kassette wo auf einer Seite AC/DC's Back in Black drauf war und auf der anderen Seite The Number of the Beast von Maiden. Von AC/DC bin ich bis heute noch nicht 100% überzeugt, aber diese andere Seite ging mir einfach nicht mehr aus den Gehörgängen. Einige Zeit später bestellte ich mir in einem Katalog Piece of Mind. Allein das Cover konnte einen jungen Burschen schon begeistern, was allerdings dann geschah, als ich die Platte auflegte, kann in Worten eigentlich nicht wiedergegeben werden. Ich möchte jetzt nicht auf jedes Lied einzeln eingehen, denn es ist die Gesamtheit dieses Kunstwerkes, das mich die nächsten Jahre tagtäglich begleitete. Es wird sicher Hörer geben, die jedes Lied in seine Einzelteile zerlegen und andere, die immer etwas auszusetzen haben. Für mich hingegen ist dieses Album eine Offenbarung, die ich jedem Wünsche, der sich derart intensiv mit Musik beschäftigt, wie ich es tue. Ich kann nur hoffen, daß es noch viele 11 jährige schaffen, ihr "Piece of Mind" zu finden.
Up the Irons
11 Kommentar| 34 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Januar 2015
Über die Musik muss ich wohl nichts mehr schreiben. Daher bezieht sich meine Bewertung nur auf die Scheibe.

Das Album kommt in wertigem 180g-Vinyl daher und klingt absolut klasse. Im Gegensatz zu den Picture-Disks, die vor ein paar Jahren veröffentlicht worden, gibt es hier nichts zu meckern. Manch einer beklagt sich über das vergleichsweise etwas schlechtere Erscheinungsbild des Covers. Ich habe hier aber keinen Grund gesehen, einen Stern abzuziehen.

Schlagt zu, solange es die Alben noch gibt, denn der Wert wird wohl bald in die Höhe schnellen, wenn sie ausverkauft sind. Kleiner Tip: In der Bucht werden die Orginale aus den 89er gerade haufenweise verkauft, da die meisten auf die 180g aufrüsten. Da gibt es derzeit einige Schnäppchen. Was man von allen andern Maiden-Alben leider nicht sagen kann. :)
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am 7. Oktober 2013
"Piece of Mind" erschien erstmals 1983 und war das erste Album in der legendären Zweitbesetzung: Bruce Dickinson (Vocals), Dave Murray (Guitars), Adrian Smith (Guitars), Steve Harris (Bass) und Neuzugang Nicko McBrain (Drums).

Nach dem erstklassigen Vorgänger "The Number of the Beast" hatte die hiesige Metal-Presse große Erwartungen an den Nachfolger "Piece of Mind" gestellt und man legte mit ebendiesem Werk gut nach. Im Vorfeld dazu wurden wieder eine handvoll Vorschlusslorbeeren verteilt und man bewanderte mit diesem Album einen weiteren Pfad des Erfolgs. Musikalisch bewegte man sich einen Schritt vorwärts, allerdings ohne unnötig kommerziell klingen zu wollen, was Maiden mit "Seventh Son of a Seventh Son" aber unweigerlich und unbewusst zuteil wurde.

Mit "Where Eagles Dare" und besonders "The Trooper" sind gleich zwei große Maiden-Klassiker vorhanden, bei denen man sich fulminant flotten, virtuosen Soli und Ohrwurmriffs hingab. Mit "Revelations", "Quest for Fire" und "Flight of Icarus" sind noch drei Highlights vertreten, die für meinen Geschmack alle ein Pfund rauer klingen könnten. Aber dies ist im Grunde kein Kritikpunkt, sondern erachte ich eher als Feststellung.

"Still Life", "Die With Your Boots On" und "Sun and Steel" sind Durschnittsware und verbreiten zwischen der erstklassigen Vorgänger bzw. Nachfolgesongs das Gefühl von Fillern. Schlecht sind diese nicht, aber das haben Iron Maiden in meinen Augen auf "The Number of the Beast" besser hinbekommen.

"To Tame a Land" ist aber ein gelungener Abschluss und akustisch ruhiger, atmosphärischer Song, ehe nach einer Minute Steve Harris mit einem fetten Groove um die Ecke kommt. Hier hat er (wie er sich selbst in einem Interview lobte) wirklich großartige Arbeit geleistet.

Das Remastering hat den Songs meines Erachtens keinen Abbruch getan und tut den leicht abgestumpften Erstaufnahmen gut.

Fazit: Maiden's zweiter Wurf. 5 Sterne!
77 Kommentare| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. September 2012
Ich muss wohl gestehen, dass "Piece of Mind" zu den von mir am seltensten gehörten Maiden-Alben gehört. Was nicht heißt, dass ich nicht die Klasse dieser Song-Sammlung anerkenne. "Flight Of Icarus" gehört beispielsweise in meine persönliche Maiden-Top-10.
Aber es ist schon ein wenig so, dass mir die richtig großen Songs dieses Albums sehr präsent sind, der eben genannte, natürlich "The Trooper", "Where Eagles Dare" und "Die With Your Boots On", die restlichen Lieder mich jedoch seltsamerweise nie so berührt haben, wie das komplette erste Maiden-Album (mein Favorit), "Number Of The Beast" oder "Seventh Son".
Ich kann auch kaum eine Erklärung dafür finden.
Bleibt mir nur festzuhalten, dass für mich persönlich "Piece Of Mind" und auch "Powerslave" richtig gute Alben sind, die nicht ganz die durchgängige Klasse der Vorgänger haben, aber eine Vorbereitung auf die Großtaten "Somewhere In Time" und "Seventh Son" sind.
Zum Glück ist das ja auch alles nur Geschmackssache.
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am 28. Februar 2001
Nach der Trennung von Drummer Clive Burr und Neuzugang Nicko McBrain waren die Eisernen Jungfrauen nun in der Besetzung, mit der sie die Metal Szene in den Achtzigern dominieren sollten. Mit Piece Of Mind legten sie einen würdiger Nachfolger für das bahnbrechende Number Of The Beast Album vor, ohne dieses zu kopieren. Die beiden besten Songs des Albums kommen gleich zu Beginn. Where Eagles Dare besticht durch die gelungene Melodieführung und die treibenden und innovativen Drums, Revelations durch das absolut gelungene Wechseln zwischen balladenhaften und harten Passagen. Weitere starke Tracks sind The Trooper, der härteste Song des Albums, bei dem sich Murray und Smith mit tollen Soli gegenseitig vorantreiben und das melancholische und düstere Still Life. Aber auch an den anderen Songs gibt es nichts zu mäkeln. Quest For Fire und Sun And Steel sind eher glatte und eingängige, gleichwohl gute Songs, während Flight Of Icarus fast schon poppig wirkt, aber dennoch gelungen ist. Das Album schließt wieder mit einem sehr schönen epischen Song, To Tame A Land, der allerdings nicht ganz mit seinen Nachfolgern Rime Of The Ancient Mariner, Alexander The Great, Seventh Son Of A Seventh Son und Fear Of The Dark mithalten kann. Im Gegensatz zum Vorgänger sind auf diesem Album nicht so herausragenden Einzeltracks vorhanden. Dafür sind die Songs atmosphärisch ausgereifter und verfügen über anspruchsvollere Drums, wodurch das Album insgesamt eine Weiterentwicklung der Band darstellt. Auch der CD-ROM Teil ist wie immer lohnenswert. Es gibt die Videos zu Flight Of Icarus und The Trooper sowie Fotos und Hintergrundinformationen zur Entstehungsgeschichte des Albums. Fazit: Ohne Zweifel ist Piece Of Mind ein Spitzenteil ohne echten Schwachpunkt. Es erreicht aber nicht ganz die Klasse der Ausnahmealben The Number Of The Beast und Somewhere In Time.
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am 23. November 2012
Diese Rezension betrifft nur die Qualität der Picture-Vinyl-LP aus dem Jahre 2012, nicht die Musik.
Ganz nach dem Motto "Außen hui, innen pfui" präsentiert sich dieser Re-Release. Sehr schön sind das Klappcover, die Innenhülle und natrülich die Bildmotive auf der LP. Leider ist aber die Klangqualität der LP unterirdisch - ein ständiges klar vernehmbares Rauschen und massig Knacksen. Meine (schwarze) Original-LP aus den 80ern ist hingegen klanglich einwandfrei. Und auch das Argument, dass Picture-LPs immer schlechter klingen, kann ich nicht gelten lassen, denn sogar meine The Trooper-Picture-Shape-7" von 1983 klingt wesentlich besser.
Fazit: als Souvenir sehr schön zum Ansehen, zum Anhören aber vollkommen ungeeignet. Und das trotz des angeblich verwendeten Original-Masters. Anscheinend kann heute wirklich keiner mehr gutes Vinyl herstellen.
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am 25. Februar 2015
Tolles Album. Meine Lieblingstitel sind "Flight Of Icarus", "The Trooper" und "Sun And Steel". Die restlichen Titel sin auch super. Ein tolles Album das sich in meiner Sammlung befindet.
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am 13. März 2013
ich habe etliche farbige und bunte vinyls, auch neue sachen (dinosaur jr, audrey horne etc.), alle klingen gut bis sehr gut.

aber diese pressung von piece of mind ist einfach eine frechheit. rauschen ohne ende, schwankungen in frequenzbereichen, bei einem lied gar für einige sekunden ein fast totalausfall eines kanals. das war die letzte picture von iron maiden, da hole ich mir lieber alte gebrauchte über ebay.

Also für alle, die die musik von iron maiden genießen wollen und nicht nur einen teuren design-untersetzer oder wandschmuck haben wollen: Finger weg von diesen Pictures!!!
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am 17. Juni 2003
Dieses Maiden Album hat es in sich. Mit dem Durr Ersatz Nicko McBrain, dessen Nase aussieht als hätte sie mal mit nem Baseballschläger bekanntschaft geschlossen, rocken Maiden richtig los. Der Opener Where Eagles Dare erzählt die Story des gleichnamigen Films (im Deutschen: Agenten sterben einsam) mit Clint Eastwood und gibt die Atmosphäre des Films auch gut wieder. Revelations ein balladesk rockender Song, hat als erste Strophe ein Zitat aus Gilbert Keith Chestertons English Hymnal. Flight of Icarus, weithin bekannt und Live oft gespielt, muss nicht näher erläutert werden. Die With Your Boots On ebenfalls ein genialer Song, der vorbereiter für den Höhepunkt des Albums: The Trooper, dessen Bassline zieht einen in den Bann, auch wenn die Nicko's Bassdrum bei diesem Song nicht so gut rauskommt. Letztlich doch ein unglaublicher Höllenritt, einer der besten Songs von Iron Maiden. Still Life, deutlich ruhier gehalten fasziniert durch seinen Text, der aus einem Horrorfilm stammen könnte (wenn er das nicht sowieso tut, aber das weiß ich nicht). Quest for fire erzählt von der Entdeckung des Feuers durch die Menschen und wie Stämme es vor Diebstahl schützen mussten, bzw nach einem Raub wiederbeschaffen. Sun and steel über einen Teenager, der mordend den Weg des Kriegers wählt, scheinbar ohne sich je in Frage zustellen. Das Finale: To tame a land ist ein Song über die Geschichte von Dune - Der Wüstenplanet 1 Jahr bevor der Film in die Kinos kam.
Trotz der Vielfalt an Geschichten, die dieses Album erzählt hat es einen durchgehenden einheitliche Sound, der anders ausfällt als The Number... aber durchaus überzeugen kann, wenn auch vielleicht nicht beim ersten Hören, nach einiger Zeit wird der CD-Player doch diese Scheibe nicht mehr rausrücken!
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am 18. April 2012
Im Mai 1983 erschien Iron Maiden's viertes Album mit dem Titel *Piece Of Mind*. Es wurde eingespielt in der Besetzung Bruce Dickinson (Gesang), Steve Harris (Bass), Dave Murray (Gitarre), Andrian Smith (Gitarre) und erstmalig Nicko McBrain am Schlagzeug. McBrain war Clive Burr nachgefolgt und die klassischste aller Maiden-Besetzung war geboren.

Das Artwork setzt die Wortspielerei des Titel *Ein Stück von Gehirn* sehr gut um und zeigte Eddie angekettet in der Klappse. Das Album selbst ist längst ein Klassiker des Heavy Metal. Es beinhaltet alles, was man sich von Iron Maiden wünscht. Spannender Songaufbau, hartes Riffing, coole Texte.

Mit *The Trooper* ist zwar nur ein einziger Hit vorhanden, aber dafür glänzt das Album wieder mit insgesamt neun Krachern, und Bruce Dickinson gibt mit gleich vier Songs, die er mitverfasste seine Einstand als Komponist. *Piece Of Mind* ist ein Album das keine Wünsche offen läßt.

FAZIT: ein weiterer Metal-Klassiker der *Eisernen Jungfrau*...
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