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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
60
Iron Maiden
Format: Audio CD|Ändern
Preis:7,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 17. September 2017
Was für ein Debut!

Nachdem die unsägliche Diskowelle alles, was noch ansatzweise nach Rock klang von den Plattentellern und Bändern entfernt hatte,
schlug die Stunde von Iron Maiden.
Und wie!
Die alten Herren lagen im Koma oder hatten sich aufgelöst, Uriah Heep spielte Kinderlieder, Ian Anderson Waldlieder, da krachte es im Gebälk.
Und das richtig.
Das Cover war genau mein Geschmack und die Musik noch viel mehr.
Gleich drei Ohrwürmer auf der 1. LP - welche Band kann das überhaupt vorweisen?

Die Wiedergeburt des Rock mit Richtung Heavy Metal kam genau zum richtigen Zeitpunkt.
Plötzlich lief wieder gute, handgemachte, laute, dreckig-freche Musik im Radio.

Die schnellen Sachen sind einfach genial hart und zum mitsingen (grölen).
Die Balladen zeigen die Vielseitigkeit der Eisernen.

Ruck zuck waren die Rocker wieder da und es gab viele gute Nachfolger.
Die Begründer des New Wave of British Heavy Metal zogen alle wieder aus der Kriese.
Plötzlich kam Ozzy mit drei Hammeralben, Judas Priest zog die Bahnen und Mr. Gillan produzierte anhörbare Songs unter eigenem Namen.

Die Bedeutung diese Albums ist gar nicht hoch genug einzuschätzen.
Up The Irons!
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am 16. August 2016
Iron Maiden Fans kennen dieses Album bereits und ich werde es 5 Sterne geben weil ich die Band liebe. Eddie is the best! Iron Maiden fans verstehen diesen Spaß^^ 5 Sterne für diese CD die auch einen super klang hat!
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am 20. Februar 2015
Das Erste Studio Album. Ein muss für jede Iron Maiden Sammlung. Iron Maiden zeigt bei Ihrem ersten Studio Album welche Qualität sie haben. Mir gefällt das Erste Studio Album sehr gut. Mein Lieblingssong aus diesem Album ist das Lied "Iron Maiden"
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am 30. Oktober 2006
Irgendein Freund war 1980 auf der Tournee von KISS. Er erzählte anschließend von der tollen Vorgruppe namens Iron Maiden. Aus dem Radio kannte ich bereits `Running free`, welches mir schon sehr gut gefiel.
Ihr gleichnamiges Debutalbum veränderte, nicht nur für mich, die Hard Rock/Heavy Metal-Welt, da man so einen ungeschliffenen, rohen Sound bisher kaum kannte. Zu den Songs:

Prowler: Ein super Anfang, für ein super Album. Rau, hart und ungeschliffen.
Sanctuary: War auf der ursprünglichen Platte nicht drauf. Super Song, wird heute noch häufig gebracht. War eine Single.
Remember tomorrow: Einer der Höhepunkte des Albums. Sehr abwechslungsreich, mal ruhig, dann geht die Post wieder ab. Sehr viele Breaks. Einfach phantastisch!
Runnig free: War ein kleiner Single-Hit und hat viele Leute aufhorchen lassen. Ist auch heute noch häufig im Live-Set.
Phantom of the opera: Für viele Fans immer noch des beste Stück von ihnen. 7 Minuten lang, sehr abwechslungsreich und wieder Breaks ohne Ende. Der Gesang von Paul Di`Anno ist genial.
Transylvania: Bis heute das beste instrumentale Stück der Gruppe. Rau, hart und diese Breaks...
Strange world: Ein ruhiges Stück mit toller Melodie. Hier merkt man, dass viele der Songs bereits in den 70-ern geschrieben wurden.
Charlott the harlot: Hier wird wieder Fahrt aufgenommen. Guter Song, aber kein Klassiker.
Iron Maiden: Was für ein Abschluß. Knallhart wird alles niedergeprügelt. 1980 war das wirklich was besonderes. Wird (natürlich) heute noch live gespielt.

Maiden waren damals ein wirklicher Rohdiamant. Die Produktion ist zwar nicht so gut wie in den kommenden Jahren, das macht aber nichts, da hier der Sound "ungefiltert" rüber kommt. Besonders Steve Harris kann 1. am Bass und 2. als Songwriter voll überzeugen.
5 fette Sterne für "Iron Maiden".
22 Kommentare| 17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 21. Oktober 2015
Was soll man dazu schon sagen... "we call it a Klassiker" (Franz Beckenbauer)

Als Ersatz für meine arg zerkratzte LP.
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am 26. Juni 2015
Ich war 14 und Queen sowie Kiss Fan. Dann sah ich im WDR oder vielleicht auch NDR Iron Maiden.....Alles war neu....die Melodien, die ständigen wechsel im Song selber. Die Stimme des Sängers im Inferno des treibenden Bass und der Drums. Kein Heavy Metall wie man ihn kannte. Wahre Opern in Riffs und vorangetrieben von einem grandiosen Sänger. Vom ersten Song an geht diese Scheibe vorran und triebt es immer weiter bis zum letzten Ton. Man holt Luft und spürt die treibende Kraft die dieser Erstling der Band entfacht. Auf der LP ein Cover das alleine zum Kauf anregte. Es war einer meiner Lieblings LP's und lief rauf und runter. Heute noch immer wieder gerne im Player.....weil es einfach eine geniale Platte einer so jungen Band war. Der Sound und die Produktion nicht perfekt, aber ist es nicht das was diese Scheibe so besonders macht? Sie ist roh und kantig. Genauso liebe ich diese erste Iron Maiden.
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am 17. Dezember 2008
1980 - der sogenannte "new wave of british heavy metal" hatte seine glanzzeit und die legendäre band dieses genres, iron maiden, veröffentlichte in diesem jahr ihr debütalbum.
damals noch mit paul di`anno an den vocals und dennis stratton an der 2. gitarre, der nach diesem album ausstieg und durch adrian smith ersetzt wurde.
der sound und die produktion des debüts ist sehr typisch für den NWOBHM.
eine mischung aus punk und dem, sagen wir mal, "schmutzigen" rock N roll sound aus dieser zeit.
das album hat mit dem song "iron maiden" auch einen der bandklassiker enthalten, der bis heute auf so gut wie jedem konzert gespielt wird.
auch 2 langsamere titel sind dabei : remember tomorrow und strange world.
für mich ist es auch etwas besser, als der nachfolger "killers" weil auf dem debüt die gitarrenklänge einfach besser und rauher sind.
für mich sind das debüt, number of the beast, powerslave und somewhere in time die besten alben der band. zumindest sollte man mindestens diese alben von iron maiden besitzen, aber geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden...
11 Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 6. Februar 2014
Und von besonderem Vorteil ist die Tatsache, die Lieder sofort nach Kauf als MP3 downloaden zu können. So hält sich die Ungeduld in Grenzen.
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am 15. August 2016
Mitte 1979 hatte ich, wie sich beim Schwimmen mit den Mitschülern zeigte, etwas vorzeitig das Stadium einer hochgradig verunsichernden Pubertät geentert und natürlich von nix eine Ahnung, und davon viel. Ohne besonderes Vorbild hatte ich ein Faible für Swing der 30er und 40er und für discolastige Songs, die halt von allen gehört wurden. Es war nichts Besonderes, eher Hintergrundmusik, nichts identitätstiftendes, der Bolzplatz stand immer noch an Nummer 1. Und dann krochen aus dem Radio diese gemeinen, niederträchtigen Töne von „Touch Too Much“ und plötzlich war alles anders. Erst danach lernte ich „Highway To Hell“ und „All Night Long“ von Rainbow kennen. Im Haushalt gab es nur ein tragbares Radio mit Tape Deck, keinen Plattendreher, ich hatte kein Geld für Alben und ich hätte auf dem Dorf nicht einmal gewusst, wo ich mir die besorge. Also wurden diese drei Titel auf Kassette mitgeschnitten und ich hielt mich monatelang mit ihnen über Wasser. Bis dann endlich die vierte Nummer dazukam, wiederum bedient aus einer dieser ansonsten kümmerlichen Hit-Sendungen. Ein simpler aber effektiver Bass/Drum-Groove ballerte aus dem jämmerlichen Beschallungs-Equipment, in den nach einigen Sekunden die Gitarren hineinschnitten wie ein scharfes Messer ins Fleisch und dann: „I'm running free, yeah, I'm running free“. Natürlich wusste ich nicht, wovon der Typ da genau sang, aber die Worte „Running Free“ verstand selbst ich. Und das war nun die denkbar schlichteste, aber äußerst wirksame Parole, die dem vage und neblig aufkeimenden Gefühl der engen Gefangenschaft, bestehend aus Elternhaus, Schule und irgendwie so Gesellschaft oder so etwas entgegensetzen konnte. Keine Ahnung, was ich sein wollte, aber jedenfalls irgendwie anders. Oder woanders. „I'm running free, yeah, I'm running free.“

Ich habe mehrmals gelesen, dass das selbstbetitelte Debüt jenes Album ist, welches Maiden-Mastermind Steve Harris am wenigsten mag. Die Produktion wäre zu schlecht. Der Mann hat natürlich Recht. Und liegt doch falsch. „Iron Maiden“ klingt nicht annähernd so aufwendig, wie heutige Produktionen. Unterproduziert. Wenn überhaupt irgendwie produziert. Wie eine Bande blutjunger Kerle halt, die im Übungskeller mit dem unbedingten Willen, die Welt aus den Angeln zu heben, ein Demo einprügeln. Da nützt auch kein Remastering. Zum Glück. Wenn spätere Maiden-Alben wie der Monolith aus 2001 – Odyssee im Weltraum klingen, nach einer makellosen, undurchdringlichen und unzerstörbaren Oberfläche und auf die zigste Stelle hinterm Komma exakt gerade abgezirkelten Winkeln, dann ist das Debüt ein grauer Fels, mit rauer Oberfläche, voller unregelmäßiger Grate und Risse, verwittert, mit Flechten überwachsen, der nach einem Steinschlag irgendwo in die Botanik fiel und dort jetzt leicht windschief herumsteht, aber noch jeden von uns überleben wird.

Schon die Gitarren von „Prowler“ sägen irgendwie schräg in das Stück hinein. „Remember Tomorrow“ ist ein leiser, unheimlicher Creeper, der sich schließlich zu enormer Wucht aufschwingt, ohne im geringsten an eine eklige „Power-Ballade“ zu erinnern. Es folgt das kurze, knackige „Running Free“ und schließlich die Übernummer des Albums, die jene zusammenbringt, die dieses Album lieben, und die, welche die Bruce-Phase bevorzugen. „Phantom Of The Opera“ kommt mit mehr Ewigkeits-Riffs, Tempo- und Rhythmus-Wechseln daher als jede Black-Sabbath-Nummer und gibt so den Ton vor für eine zukünftige Entwicklung in Richtung Mehr-was--mit-Prog. Die ehemals zweite Seite ist geringfügig schwächer als die erste, also immer noch brillant, und beginnt mit dem stampfenden und dennoch flüssigen „Transylvania“, geht über ins völlig untypische „Strange World“, mit dem Maiden Psychedelic so nahe kommen wie nie mehr wieder, und endet mit den schnellen Nackenbrechern „Charlotte The Harlot“ und eben „Iron Maiden“. Bzw. den zwei hysterischen Schreien von Paul Di'Anno. Und wenn Harris spätere Alben schon auf Grund der besseren Produktion bevorzugt, dann ja vielleicht auch, weil Dickinson technisch der bessere Sänger ist als Di'Anno. Ich hingegen habe mich immer etwas schwergetan mit Ikonen wie Dickinson oder z. B. sogar, bzw. gerade Halford. Zu oft zu viel Pathos, es hört sich manchmal an, als wolle man bedeutungsschwere Oper sein, um dann in kitschige Operette abzustürzen. Auch das durchgehend brünftige, testosteron-mega-männliche Knurren selbst in leisen Passagen gefällt mir nicht sonderlich. Ich weiß nicht, ob Bruce je „Remember Tomorrow“ oder „Strange World“ gesungen hat, aber wenn, dann sicherlich nicht so butterweich dahingeschmelzt wie Di'Anno, der hier, als ansonsten den Hells Angels schon in frühen Jahren verbandeltes, extrem lästiges und rotziges Punk-Kid aus der Nachbarschaft, plötzlich verletzlich, verwirrt, möglicherweise verängstigt, intoniert. Was mich persönlich mehr mitreißt als sauber weggejodelte Oktaven. Und wieder fühle ich mich an Black Sabbath erinnert, die die ersten ca. 10 Jahre ihrer Karriere ja quasi auf einen Sänger verzichteten, zu deren Sound Ozzys erratisches und verstörtes Gegreine aber passte wie A…. auf Eimer. Di'Anno klingt ruhelos und gehetzt, Dickinson klingt oft wie jemand, der ruhelos und gehetzt klingen möchte.

Mit dem ungleich aufgeräumteren, kompositorisch geringfügig schwächeren Nachfolger „Killers“ wurde dann hinsichtlich Arrangement, Produktion, Instrumentierung und Komplexität die Perfektionierung und Professionalisierung eingeläutet, von da an wird's ausgereifter und -gefeilter, musikalischer, wenn man so will. There's nothing wrong with it. Deepen Respekt und so. Z. B. für eine erkennbare, nachvollziehbar von musikalischen Interessen geleitete Entwicklung. Oder dafür, dass man sich nicht, wie etwa die Kollegen von Saxon, allzu offensichtlich dem Amimarkt angewanzt hat. Oder das ihr mich ob eures Alters ausgerechnet mit dem großspurig überfrachteten "Book Of Souls" doch noch einmal überrascht habt, weil es sich in weiten Teilen so gut anhört, dass ich mir sogar überlege, ob meine Sammlung doch noch ein fünftes Maiden-Album gebrauchen kann. Der Kniefall bleibt aber dem Debüt vorbehalten. Wer die gefährliche, rohe, dilettantische, archaische und menschliche Seite des Rock'n Roll der ziselierten und durchdachten vorzieht, der ist bei dieser Garage-Rock Version Iron Maidens am besten aufgehoben.

Die 98er-Version des Albums punktet mit einem DVD-Part, der die frühen Maiden live auch im Bild näherbringt, und der als zweiter Track integrierten, selbstverständlich grundguten Single „Sanctuary“. Einen Punkt Abzug gibt es für das Fehlen einer weiteren frühen Single, „Women In Uniform“. Minus 1 also, dann sind wir, selbst nach all den Jahren, in denen ich Metal höchstens am Rande verfolgt habe, weil mich schneller, härter, lauter einfach nicht interessierte und ich eher nach den Wurzeln von Musik grub, bei, tataaaa, immer noch 10 von 10 und landen mühelos in meinen Circa-Top-50 der überwältigenden, die selbst einem miesen Tag noch halbwegs zum Guten wenden können. Was könnte ich von Musik mehr verlangen?
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am 14. Juli 2012
Ein "must have" für jeden Iron Maiden Fan. Jedoch musste ich mit bedauern Festellen, dass diese Remastered Edition eine stark komprimierte Dynamik besitzt. (1 Punktabzug)
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