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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
4
4,8 von 5 Sternen
The Infinite Circle
Format: Audio CD|Ändern
Preis:23,47 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 5. Dezember 2004
wo fang ich an...
direkt auf anhieb konnte mich das album nicht begeistern...
"directionless" ist meiner meinung keine gute wahl für einen eröffnungstrack gewesen, auch wenn der text todtraurig ist und einen guten einstieg ins album bietet so konnte hier der funke leider noch nicht so recht überspringen. die strophe gefällt mir sehr gut, aber der refrain nervt mich irgendwie ein wenig, aber das dürfte wiederrum eine geschmackssache sein.
aber schon im zweiten track "if only" sollte sich das spätestens geändert haben... der song besitzt einen wundervollen refrain, der einem eine gänsehaut nach der anderen über die haut jagt...
der dritte track "i`d rather" trägt eine ungeheure melancholie mit sich herum und gerade das verleiht ihm auch seine klasse.
"every day" folgt und hier wird es zum ersten mal etwas (pop-)rockiger, der song bietet eine nette abwechslung und verleiht dem album dadurch, meiner meinung nach, etwas mehr leben.
track 5 "woman" ist der schwächste auf dem album, zieht sich doch etwas träge daher, was aber sofort beim hören des darauffolgenden "sometimes" wieder vergessen sein dürfte. die instrumentalisierung ist hier sehr rar, was ich durchaus begrüße.
"bastards" ist ein sehr düsterer, verzweifelter song... nichts für jemanden der durch das hören dieses albums seine laune verbesser will. nicht umsonst heißt es dort: "most are just afraid of being alone all their lives
oh I pray I'm not alone when I die".
als achtes stück folgt das großartige "within without" was durch ein sehr eindringliches, wenn auch simples gitarrenriff besticht.
track 9 ist der "river song", der wohl ausgefallendse song des albums. ich weiß gar nicht recht in welcher kategorie, oder welcher richtung ich ihn einordnen soll. beim ersten hören hat er mir nichtmal besonders gefallen, aber seit dem zweiten oder dritten hören zählt er definitiv zu meinen favoriten dieses albums. beim hören kommt bei mir immer so ein gewisses spätsommer-feeling auf, wenn man draußen steht, einem der wind durch die haare fegt, man sich nochmal zurücklegt und die letzten warmen tage verstreichen lässt. (kann man sich jetzt vlt. nicht so bildlich vorstellen, aber ich hör den song grad und an genau das denke ich auch).
der letzte song "reprise" is leider ein sehr sehr kurzes instrumental... gerade weil es so kurz aber auch so genial ist, bin ich immer ein wenig enttäuscht wenn die cd aufmal so abrupt endet, aber wozu gibt es die repeat-taste?
ein sehr schönes album, wenn auch wirklich nicht das fröhlichste, aber wer gerade in einem stimmungstief sitzt oder einfach mal schöne ruhige musik haben will, dem kann ich die cd nur ans herz legen... ich hoffe ich enttäusche niemanden wenn ich jetzt einen "blindkauf" empfehle, aber bei mir zumindest hat es sich durchaus gelohnt.
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am 25. August 2003
denn das, was in einem passiert, wenn man diese Platte hört, hat nichts mehr zu tun mit einer Katalogisierung nach Stil, Genre, Qualität, Virtuosität. Diese Platte ist Schmerz, Tiefe, Klage, Suche und Predigt. Vielleicht muss man sogar Masochist sein, um sich auf so eine schöne Seelentour einzulassen. Die Platte wirkt. Ja, sie ist schön, zum Heulen schön, aber sie schmeckt auch bitter, man wird sich seiner Wunden bewusst. Das ist Leidenschaft.
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am 20. Januar 2010
gro0e, ruhige, z.T. melancholische Songs, die unaufgeregt und gelassen vorgetragen werden. Keine effektüberladenen Spielereien sondern Konzentration auf das Wesentliche: gutes Songwriting und gute musikalische Umsetzung - eine der besten Alben der 90er Jahre und des letzten Jh.s. Auf gleichem Niveau bewegt sich übrigens auch das Album Fixed Water von Sophia, ebenfalls aus dem letzten Jahrzehnt des letzten Jh.s.
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am 11. Oktober 2003
Wer - wie ich - diese CD von Amazon empfohlen bekommt, weil er vorher von Peter Pettersons fundamental intustrialistischem Projekt „Sophia" das eine oder andere Werk erworben hat und unbedarft eine Kaufentscheidung trifft, beginnt nach den ersten drei Tönen der „infinite circle" mit hektischem Blättern im nett gestalteten Booklet der Neuerwerbung.
Mit der Erleichterung, daß dies doch nicht das Extrem der Wandlungsfähigkeit von Petterson ausbildet, stellte sich umgehend die (vorübergehende) Frage nach einem brauchbaren Entsorgungskonzept für das neu erworbene Produkt. Wobei sich nach dem Abklingen des ersten Schrecks zeigt, daß diese (Entsorgung) nicht notwendig ist.
Nehmen wir an, die CD sei der erste Versuch einer POP-Platte des -fiktiven aber nicht ausschließbaren- gemeinsamen Sohns von Lydia Lunch und Nick Cave. Ein/zwei stahlbesaitete Aksutikgitarren klampfen vorsichtig über einem zurückhaltendem E-Baß. Eine Hammond-Orgel jault untertourig im fernen Hintergrund. Das Schlagzeug arbeitet sparsam um die 60 BpM. Robin Proper-Sheppard nölt sich das Schicksal der Welt von der Seele.
So plätschern 10 schwermütige, sauber durchproduzierte, Songs am Ohr des geneigten Hörers vorbei.
Für die Suizidgefährdeten eine CD für die guten Tage; für den Rest eine CD für die nachdenklichen. Als POP-Platte (zum Glück) gescheitert.
Reinhörer ist Track No. 8 „within without".
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