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Edward Elgar ließ sich viel Zeit, bis er seine erste Sinfonie komponierte, wartete gar erst die ersten Skizzen zur ersten Sinfonie seines Landsmannes Ralph Vaughan Williams ab, bis er damit herausrückte. Im Gegensatz zu letzterem allerdings sind Elgars Sinfonien der Spätromantik verpflichtet. Besonders die zweite Sinfonie erreicht beinahe mahlersche Dimensionen.

Elgars erste Sinfonie op. 55 steht in As Dur und wurde zu einem seiner größten Erfolge. Der erste Satz beginnt mit dem für Elgar so typischen Nobilmente; überhaupt ist Elgars Stil von stark vornehmem, pompösem Einschlag. Das sich anschließende Allegro wird immer wieder von langsamen Sequenzen unterbrochen. Das Scherzo ist hingegen wild aufbegehrend und stürmisch, unterbrochen durch ein zierlicheres Trio. Das Adagio ist tief empfunden und offenbart die andere Seite des Edwardianers Elgar. Auch dem Finale ist eine langsame Einleitung vorgeschoben. Das rasche Finale selbst beeindruckt weniger, aber der Abschluss ist von nobler Majestät.

Nur wenige Jahre ließ er vergehen, bis Elgar seine zweite Sinfonie in Es Dur op. 63 veröffentlichte. Das Publikum erwartete sich etwas Großes, etwas anderes, weswegen sie weniger beliebt war als seine erste. In Wirklichkeit aber schaffte Elgar hier eine wesentliche Verknappung des musikalischen Ausdrucks, beispielsweise ist der erste Satz wesentlich dichter als im vorausgegangen Werk. Elgar verzichtet hier weitgehend auf Pomp und setzt mehr auf den Ausdruck, was ihm durchaus gelingt. Besonders beeindruckend ist der zweite Satz, ein pathetisches Larghetto. Der dritte Satz ist ein ausgelassenes Scherzo in Rondo Form. Im Finale lässt der Brite weitestgehend den fröhlichen Kehraus weg, sondern setzt auf Tiefe und Erhabenheit.

Die Ouvertüre "In the South" op. 50 ist ein buntes, heiteres Stück, das auf größeren Tiefgang verzichtet. Die gute Laune des Stückes in ansteckend und vermittelt einen Eindruck vom italienischen Süden.

Auf kaum einer CD mit Einspielungen von Orchesterwerken Edward Elgars dürfen seine beiden bekanntesten "Pomp and Circumstance" Märsche Nr. 1 und 4 fehlen. Der erste, insbesondere sein geniales Trio, ist die heimliche Nationalhymne Großbritanniens. Der zweite ist ein herrlich pittoreskes, teils majestätisches Stück voller Schnörkel und Liebe zum Detail.

Das Philharmonia Orchestra unter Leitung von Giuseppe Sinopoli spielt diese Werke herrlich frisch und anziehend. Sinopoli entledigt die beiden Sinfonien überflüssigen Pomps und bringt die Stücke unprätentiös und entschlackt zu Gehör, so dass vor allem die beiden langsamen Sätze ungewohnte Töne offenbaren. Verstaubte Gewänder legt Sinopoli ab, um zu einer wunderbar lockeren Interpretation dieser viel zu selten gespielten Stücke zu gelangen, und noch dazu in hervorragender Aufnahmequalität.
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