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Kundenrezensionen

4,9 von 5 Sternen
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4,9 von 5 Sternen
The Visitor
Format: Audio CD|Ändern
Preis:13,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 13. Januar 2003
... ist nicht nur der Name eines der Überhammer-Songs auf dieser Scheibe, sondern auch eine Warnung an jeden Hörer, denn bei solch genialer Musik bleibt dem ein oder anderen vor lauter Begeisterung die Luft weg! Was hier geboten wird überzeugt von der ersten bis zur letzten Minute (wirklich!). Mit Stücken wie z.B. "Double Vision" erteilen sie allen anderen Bands in Sachen Prog-Rock eine Lehrstunde, mit Taktwechseln und ungeraden Takten (was einige Leute auch als "Rhythmuswechsel" betiteln...) wurde nicht gespart und langeweile kommt ganz bestimmt nicht auf.
Aber das ist nicht alles. Was Arena auszeichnet ist ihr einzigartiger Sound (danke John Mitchel!) und ihre Fähigkeit eine Atmosphäre aufzubauen bei der man eine Gänsehaut bekommt (danke Clive Nolan!) - "The Hanging Tree" sei in diesem Punkt v.a. angeführt (mein pers. Favourit dieser Platte).
"The Visitor" kann ich wirklich jedem Empfehlen: die CD überzeugt als Konzept- und ProgRock-Album, ist sehr abwechslungsreich (dynamische & gefühlvolle Songs), bietet aber auch allen prog-rock-fremden Hörern Zugang - einfach die perfekte Scheibe!
"Moment", werden einige sagen, "wenn "Arena" bzw. "The Visitor" so genial ist, warum kennt's dann keiner?" - Frage ich mich auch! (liegt zum Teil wohl an der Plattenfirma)
Kauft diese CD!, ünterstützt die Band und holt euch das neue Album "Contagion".
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am 25. September 2006
The Visitor

(1998 - Jowitt, Nolan, Mitchell, Pointer, Wrightson)

Mit "The Visitor" liefern Arena ein grandioses Konzeptalbum ab. Es handelt (wenn ich es richtig verstehe) vom Tod, bzw. dem unmittelbaren Erleben des Todes und der eventuellen Rettung vor dem Tod am Ende. Ein depressiver Mann bricht in das Eis eines Sees ein und erlebt seine letzten Sekunden, als plötzlich der mysteriöse "Visitor" hinzustößt. Es folgt eine Phase der Selbstreflektion und der Mann wird mit verschiedenen Charakteren, die anscheinend Facetten seiner Persönlichkeit darstellen, konfrontiert. Am Ende zieht der "Besucher" den Mann schließlich wohl aus dem Eis heraus (auch wenn ich das nicht für ganz sicher halte, wenn ich an das Ende der CD denke).

Mit dieser Story ist auch die Grundstimmung vorgegeben, sie ist diesmal düsterer als zuvor.

Die Musik hat sich auch ein wenig geändert, so sind die Lieder allesamt kürzer geraten, Progrock-Lieder wie "Solomon" oder "Sirens" gibt es diesmal nicht, so wie auf "The Visitor" auch kein Lied wirklich herausragt, sondern das Album als ganzes einfach als Einheit zu sehen ist.

Progressiv geht es aber sehr wohl zur Sache, wenn auch nicht mehr ganz so sehr wie auf den vorangegangenen Alben vielleicht, so man es überhaupt messen will und kann. Wichtig ist für mich einfach nur gute Musik.

Schon der Opener "A crack in the ice" zeigt an, daß Arena trotz der diesmal relativ kurzen Lieder alles andere als Rock/Pop spielen. Es beginnt mit einem herzschlagartigen Keyboardsound, dazu hört man im Hintergrund den leisen Sinuston eines Herzmonitors, der die "Flatline" anzeigt- und danach setzt die E-Gitarre mit dem Grundthema von "The Visitor" ein. John Mitchell zeigt hier, daß man Keith More nicht vermissen muß. Es klingt sehr leidenschaftlich wie auch schon auf vorangegangenen Alben.

Im Gesangsteil fehlt als Begleitung auch nicht das Mellotron - obschon bereits hier bemerkbar wird, daß auf "The Visitor" mit weniger Breaks gearbeitet wird, es konzentriert sich diesmal noch mehr auf die Melodien und Stimmungen. Wobei aber der inzwischen charakteristische Arena-Sound sehr wohl zum Tragen kommt.

Als Lieder möchte ich noch "The Hanging Tree", "Tears in the rain" und "The Visitor" erwähnen. "Hanging Tree" ist sehr stimmungsvoll ausgelegt, zuerst eher still, nur mit Akustikgitarre und dem diesmal tiefen Gesang Paul Wrightsons, um dann zum Ende hin sehr leidenschaftlich zu geraten - dieser Song erinnert noch am ehesten an "Solomon" oder "Sirens", ist dabei aber kompakter ausgefallen.

"Tears in the rain" ist eine wundervolle Ballade im Stile von "Crying for help IV" und das abschließende "The Visitor" ist am ehesten noch als DER Höhepunkt zu verstehen, in einem Album, das aus einem Guß gemacht ist und für mich auf knapp 62 Minuten jederzeit voll überzeugt. "The Visitor" jedenfalls bietet zum Schluß ein großartiges und wundervolles mehrminütiges Gitarrensolo von Mitchell und geht dabei voll unter die Haut, jagt einem Schauer über den Rücken.

Am Ende klingt das Album so aus, wie es begonnen hat. Herztöne - und dann die Flatline, bloß daß diesmal die Herztöne aussetzen und man die letzten 17 Sekunden nur noch den hohlen Sinuston des Herzmonitors hört. Mir gefällt "The Visitor" sogar noch besser als die beiden Alben zuvor - soweit das noch möglich sein kann. Die anderen Alben bieten vielleicht die eine Prise mehr Progrock-Sound, "The Visitor" aber brilliert durch die erzeugte Stimmung, diese Intensität und Leidenschaft, die zusammen damit auch die Story interessant machen.

Als Vergleich fällt mir hierzu IQ's "Subterranea" ein - auch ein Konzeptalbum, aber mich läßt es irgendwie gleichgültig. "The Visitor" nicht. Es nimmt einen mit auf die Reise. Und es ist von vorne bis hinten mit guter Musik vollgepackt.
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am 30. September 2005
Habe die Gruppe erst kürzlich kennengelernt und zwischenzeitlich alle CD's erstanden . Als "Rock - Opa" (Jahrgang 53), der sich u. a. von Pink Floyd , Yes & Marillion musikalisch begleiten ließ , konnte ich in den letzten Jahren nicht mehr viel mit den neuen Progrock - Bands anfangen . Diese CD hat mich jedoch bereits beim ersten Anhören begeistert . Inzwischen bin ich von diesen Album so fasziniert, wie seinerzeit von den ersten beiden Marillion Alben .
Unglaublich wie viele tolle Melodien dieses Werk enthält !
Noch dazu gibt es meiner Meinung nach absolut keine Schwachstelle in diesen Konzeptalbum .Man taumelt regelrecht von einem Höhepunkt zum anderen .
Leider erreicht die Gruppe dieses Niveau auf späteren Werken (Immortal?,Contagion ...) nicht mehr , obwohl auch diese Alben durchaus empfehlenswert sind . Die härtere Gangart und der neue Sänger Rob Sowden begeistern mich nicht so sehr .(Vor allem live zeigt Sowden seine gesanglichen Grenzen deutlich auf !)
Die Mannschaft die Mick Pointer auf "The visitor" um sich versammelt hat , allen voran Sänger Paul Wrightson und Keyborder Clive Nolan , ist allerdings perfekt .
Wer sich für Marillion zu Fish - Zeiten begeistert , sollt diese CD nicht versäumen !
Anspieltip : "The hanging tree" , "In the blink of an eye" und die Titelnummer .
So sollte Prog - Rock öfter klingen . Dann wäre diese Musikrichtung nicht zu einem Randgruppendasein verkümmert !
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am 18. Juli 2003
viel mehr lässt sich dazu gar nicht sagen. die melodien, der gesang(!!!), alles passt einfach zusammen. stellenweise erinnert die art der musik an pink floyd oder the cure. wer sich von solchen bands nicht abschrecken lässt, kann mit dieser cd nichts falsch machen. klasse! eigentlich höre ich nur metal, aber wenn ich ruhigere musik hören möchte, greife ich gerne zu dieser scheibe. zum beispiel hanging tree oder tears in the rain sind in dem bereich meine favoriten. aber (don't forget to)breathe ist auch eines meiner lieblingsstücke der cd. ich werde mir auf jeden fall mehr von arena besorgen.
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am 28. Juni 2003
Arena liefert auf The Visitor kompakten, atmosphärischen Prog-Rock ab. Mein Ersteindruck war alles andere als berauschend. "Das klingt alles gleich", 60 Minuten monotonie auf hohem Niveau. Und wie so oft erwies sich der Ersteindruck als völlig daneben. Das Album wächst und wächst...Melodien fressen sich ins Ohr und lassen einen nicht wieder los. Ich sollte es doch langsam wissen, dass man in diesem Genre keine Schnellschüsse abfeuern sollte. Noch vor ein paar Wochen hätte ich einen starken Verriss geschrieben aber jetzt...nene.
Das besondere an diesem Album ist mit Sicherheit die Gitarrenarbeit von John Mitchell. Der Kerl hat ein Feeling! Soli wie von einem anderen Stern, songdienlich und niemals in halsbrecherische Technik- und Speedorgien ausufernd. Sänger Paul Wrighton ist ein begnadeter Sänger der leider etwas unter seiner doch sehr gewöhnlichen Stimme leidet...Diese beiden Faktoren tragen wesentlich dazu bei dass bei Arena der eigentliche Song im Vordergrund steht, jeder Teil der Band ordnet sich dem Konzept unter (gewollt oder ungewollt).
Unter den 14 Songs finden sich einige wahre Perlen. Da wären der Opener A Crack In The Ice der mit Abwechslung pur glänzt (wenn man ihn mal durchschaut hat), das von einer grandiosen Melodie getragene Pins And Needles oder das stark an Pink Floyd erinnernde The hanging Tree. Wie gesagt, ein Album das wächst und wächst, auf keinen Fall schon nach 3,4 Durchgängen enttäuscht weggelegt werden darf, man verpasst definitv ein tolles Sounderlebnis.
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am 30. März 2003
Vorgerstern durfte ich zum wiederholten Mal einem Konzert dieser genialen Band beiwohnen. Gegen Ende des über zweistündigen Auftritts verkündete Bandleader und Keyboarder Clive Nolan voller Stolz, dass man es mit dem neuen Album "Contagion" für immerhin eine Woche in die Top 100 der Deutschen Charts geschafft habe... Hier wird wieder einmal ganz deutlich, dass es nicht ausreicht hervorragende Musik zu machen um auch finanziell erfolgreich zu sein. Wenn es der Plattenfirma an Geld für Werbung fehlt und die breite Masse eben nur noch das hört, was ihnen die Medien vorsetzen, haben solch qualitatv hochwertige Acts wie Arena gegen Retortenbans wie "No Angels" oder oder die "Superstars" niemals eine Chance. Schade... Doch nun zu diesem Album: Die dritte und meiner Meinung nach beste Veröffentlich des britischen Quintetts stellt ohne Zweifel einen Meilenstein des Progressive Rock dar. Titel wie der harte Opener "A crack in the Ice" die gefühlvoll vorgetragene Ballade "Tears in The Rain" oder das dramatisch aufgebaute "Hangin Tree" das am Ende in einer wunderschönen Gänsehaut-Melodie mündet...dieses Konzeptalbum hat KEINEN Schwachpunkt und ist das Highligt meiner CD-Sammlung. Ein Muss für alle, die die älteren Marillion, Spocks Beard oder auch Dream Theater (Scenes from am Memory)zu ihren Lieblingsbands zählen, aber auch mal einen Versuch wert für all jene, die auf Meat Loaf oder Bon Jovi stehen. Leute, es gibt noch andere Bands die geniale Rockmusik machen. Nur eine Bitte: hört euch die CD vier, fünfmal an bevor ihr sie voreilig wieder ins Regal stellt! Die meisten Songs entfalten Ihre Wirkung erst nach mehreren Runden im CD-Player, sind aber dann um so genialer. Abnutzungseffekte werden sich bei diesen Songs nicht einstellen.
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am 22. August 2012
Habe mir die Platte als (seit fast 30 Jahren) bekennender Marillionaficionado vor allem wegen der Kritiken gekauft, die Arena ja oft neben Marillion stellen. Das liegt wohl an Pointer, der früher bei Marillion war, haut in meinen Augen nicht so gut hin, und wenn, dann gilt das nur die sehr frühen Marillion. Mich erinnern sie mehr an Saga, die Strawbs und immer wieder an Steve Hackett (vor allem Voyage of the Acolyte), aber das ist ja fast noch besser.
So weit man das von Rockmusik sagen kann, wo ja die gegenseitigen Beeinflussungen groß sind, ist die Platte aber von hoher Eigenständigkeit. Und was sie anders machen, machen sie meist besser als die anderen - so hätte Saga mal abliefern sollen! Im Detail: Die Texte sind von bedrohlicher Schönheit und Eindrücklichkeit, die Musik ist deutlich härter als die letzten 10 Jahre Marillion, aber immer sehr melodisch. Die (Solo)Gitarre ist durchweg sensationell, aber den allerbesten Job liefert in meinen Augen der Sänger ab, sauber, artikuliert, gefühlvoll - vollkommen unverständlich, dass der nach der Platte offenbar komplett in der Versenkung verschwunden ist, den findet man selbst mit Google nicht mehr.
Und im Gegensatz zu den letzten Werken von Marillion, die man sehr oft hören muss, bevor man kapiert, wie unglaublich schön sie sind (ging mir z.B. bei Brave, Marbles und Somewhere else so), erschließt sich die Schönheit dieser Platte sehr schnell - bei mir ist seit seit dem Kauf Dauerläufer und wird mir mit jedem Hören lieber.
Ach ja: Immer wieder liest man, "The Hanging Tree" sei die Sensation dieser Sensation - also, das stimmt wirklich :-)
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am 8. Mai 2011
Mit dem dritten Album - The Visitor - schlagen Arena eine völlig andere Richtung ein. Waren die ersten beiden Alben noch konzeptionell miteinander verwandt, und erzählten im Neo-Prog-Sound die Geschichte von den "Hilfeschreien" verlorener Seelen unserer fallenden Gesellschaft, lassen Arena auf - The Visitor - die Hoffnung auf Hilfe mit einem harten Schlag zerplatzen wie eine Seifenblase.

Mit bedrohlichen und düsteren Keyboardsounds beginnt der Song - A Crack in The Ice - indem die Hilfeschreie einbrechen und gleich darauf in - Pins And Needles - verstummen. Fortan zieht sich die düstere und bklemmende Grundstimmung wie ein roter Faden durch das komplette Album. Ähnlich wie bei den beiden Vorgängeralben fließen auch bei - The Visitor - alle Songs natlos ineinander, und auch hier finden sich mit - Elea, Blood Red Room und Serenity - wieder drei kurze, aber ausdrucksstarke Instrumentalstücke, die für mich aber auch die drei Teile des Albums - Anfang, Hauptteil und Schlussakt - kongenial miteinander verbinden.

Vor allem der neue und exzellente Gitarrist John Mitchell darf sich gleich mehrfach auszeichnen und sein Können zum Besten geben. So finden wir vor allem in den Titeln - The Hanging Tree, Tears In The Rain und im finalen Titeltrack - The Visistor - sowie großartige Gitarrensoli. Natürlich kommt auch der "Keyboardbarde" Clive Nolan auf diesem Album überhaupt nicht zu kurz, denn auch hier blitzen das eine oder andere Mal schwindelerregende Keyboardsounds auf. The Visitor - sollte wirklich in keiner guten CD-Sammlung fehlen.
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am 17. April 2001
ARENA sind die derzeit beste Prog-Rock-Band.Punkt."The Visitor" ist ein Konzeptalbum, das sich an der Musik der 70er orientiert (Genesis, Yes, King Crimson, Pink Floyd) und natürlich auch an Marillion, aber: Arena haben längst ihren eigenen Stil gefunden und sie sind eine Klasse für sich. Jeder, der die oben genannten Gruppen mag, dürfte auch "The Visitor" lieben. Punk-Fans: Finger weg - hier sind Leute am Werk, die ihre Instrumente beherrschen!
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am 23. Juli 2012
Marillion mit Fish, Pink Floyd ... das ist (neben Depeche Mode) meine Musik. Da es beide Musikgruppen so nicht mehr gibt, habe ich mich neulich auf die Suche nach ähnlicher Musik gemacht und bin zufällig auf dieses Album gestoßen. Immerhin 14 Jahre nach dem Erscheinungsdatum!!! ;-)
Ich habe noch nie eine Rezension geschrieben, aber diese Scheibe hat mich so umgehauen, dass ich allen eine absolute Kaufempfehlung ohne Wenn und Aber aussprechen muß, die einen Kauf in Erwägung ziehen.
"The Visitor" sollte am Stück gehört werden, am besten bei einer langen Autofahrt oder auf der Couch, also wenn man in die Musik hineintauchen kann, denn es wird eine Geschichte erzählt, die Keyboarder Clive Nolan so beschreibt:

"Es ist eine Art moralische Story, fast ein Märchen. Die Idee ist eigentlich ganz einfach. Ein Mann stolpert über einen zugefrorenen See. Er ist ziemlich schlecht drauf, hat Depressionen, Selbstmordgedanken. Und er bricht ein. Und vielleicht zehn, fünfzehn Sekunden vor seinem Tod trifft er den Besucher - bei dem kann es sich um alles mögliche handeln - einen Traum, ein Alien, irgendeine Fantasiegestalt, diese Entscheidung liegt beim Zuhörer. Die Leute sollen ihre eigenen Antworten finden. Der Besucher nun stellt die Verbindung zu diesen vier klassischen Charakteren dar, und jeder von ihnen spiegelt einen bestimmten Teil des Bewußtseins dieses ertrinkenden Mannes dar. Daraus wird so eine Art Unterricht für den Mann. Er lernt über das Leben nachzudenken, über die Gründe zu leben. Es ist eine moralische Geschichte, vergleichbar vielleicht mit dieser Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens. Oder mit diesem Film mit James Stewart "It's a beautiful live". Eine Person, die jeden haßt, trifft einen Geist, und dieser Geist lehrt sie viel über das Leben und danach hat sich ihr Charakter gewandelt. Unsere Geschichte ist eine etwas dunklere Version davon. Eine Geschichte mit offenem Ende. Es ist wirklich viel davon in den Texten enthalten, aber es hängt natürlich vom Hörer ab, wie tief er sich damit auseinandersetzt."

Ich bin so begeistert von Arena, dass ich mir nach und nach auch "Songs from the lions cage", "Immortal?" und "Pride" gekauft habe. Als nächstes kommt "Pepper`s Ghost" dran. Arena ist genau der Musikstil, nach dem ich gesucht habe, nachdem o.g. Marillion/Fish und Pink Floyd zu den Soundtracks of my life gehören, aber ich nach neuen Klängen gesucht habe.
Hätte ich mich nur mal eher auf die Suche gemacht......so blieb mir jahrelang ein perfektes Album verwehrt.
Alle bisher gehörten Alben von Arena sind sehr gut, aber "The Visitor" ist schlichtweg genial und möchte meinen Player gar nicht mehr verlassen.
Gänsehaut und je nach Stimmungslage Tränen in den Augen garantiert!
Ein Album, welches ich ohne zu überlegen mit auf die berühmte einsame Insel mitnehmen würde.
Wie aus einer anderen Rezension zu lesen ist, ein Konzeptalbum ohne Schwächen, man taumelt regelrecht von einem Höhepunkt zum nächsten.
62 Minuten lang!
Eine Wohltat für die Ohren in den Zeiten des Mainstream-Einheitsbreis.
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