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VINE-PRODUKTTESTERam 17. März 2010
So der Titel des 3. Pavement-Albums von 1995. Angeblich dem Freudenschrei ihres Schlagzeugers entlehnter Albumtitel. Nachdem ich erst vor einiger Zeit das Debutalbum dieser Indie-Ikone wiederentdeckt habe, habe ich nun bei diesem Album mit der Sorbid Sentinels Edition zugeschlagen. Ich kann es nicht anders sagen: ich liebe diese Band und ich liebe besonders dieses Album. Wem Crooked Rain, Crooked Rain zu glatt und "mainstreamig" war, der wird bestimmt hier wieder glänzende Augen bekommen. Die gesamte Platte ist ein durchgehendes Indierock-Fest. We Dance, Rattled by The Rush, Black Out usw...man könnte die komplette Setliste runterbeten, durchgehend tolle Songs, die sich auf diesem Album die Klinke in die Hand geben, eine inspiriert aufspielenden Band deren Songs zwischen melodiöser Rockmusik und verspieltem Indierock-Geschraddel hin und her schwanken. Wenn ich es mit irgendetwas vergleichen müsste, dann würde mir zuerst Bob Mould in den Sinn kommen, der diese Gratwanderung ebenfalls meisterhaft beherrscht. Das ist einfach nur toll und der Klang dieser remasterten Ausgabe ist ebenfalls hervorragend !

Diese Version liefert auf 2 CDs außer dem regulären Album jede Menge Outtakes, B-Seiten, Soundtrackbeiträge und Liveaufnahmen aus den Niederlanden, England und Australien, insgesamt 50 Titel. Entdecke die Möglichkeiten...

Die CDs befinden sich in einen hübschen Digipack und dazu gibt es noch ein relativ dickes Büchlein (mehr als 60 Seiten) mit vielen Fotos, kleinen Aufsätzen und alternativen Coverentwürfen. Dieses Büchlein macht außerdem einen recht stabilen Eindruck und man kann es durchblättern ohne Angst haben zu müssen, dass es dabei sofort aus dem Leim fällt. Einzig der Pappschuber, der das ganze umgibt ist etwas mit Vorsicht zu genießen, denn dieser ist sowohl links als auch rechts offen und man muss schon etwas aufpassen, dass Digipack + Buch einem nicht herausrutscht und auf dem Boden knallt.

Mein Gesamturteil lautet auf jeden Fall: Wowee Zowee !!!
88 Kommentare| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Mai 2016
Wir befinden uns im Jahre 2016 und mir scheint die große Zeit des Indierocks ist schon seit gefühlt 10 Jahren vorbei. Sonic youth gibt es nicht mehr, Built to Spill spielen noch, aber ihre letzte Platte wurde kaum rezensiert, Yo la tengo kommen in die Jahre, die Smashing Pumpkins sind nicht wieder zu erkennen, REM haben sich zur Ruhe gesetzt, Modest mouse schwächeln mit der letzten Platte, die Silver Jews gibt es nicht mehr und auch Pavement gehen getrennte Wege. Es ist nicht mehr die selbe Zeit wie in den 90ern. Mit diesem Sound konnte man damals sogar ab und an in die Charts kommen. Die Jugendlichen haben noch nach alternativen Künstlern gesucht. Es war eine so leicht orientierungslose depressive Phase. Da gab Bedarf nach Indierock. Aber der Indierock ist mit diesem Publikum gealtert. Ich meine, ich liebe die ganzen oben genannten Bands und ich kaufe mir auch weiterhin ihre Alben, aber ich erinnere mich auch an ein Notwistkonzert zur Close to the glass Tour, bei dem ich ins Publikum geschaut habe und es schienen mir die gleichen Leute zu sein wie in den "Shrink"-Zeiten, keine neuen. Und ich glaube viele jüngere Leute werden den LoFi Sound solcher Bands wie Guided by voices gar nicht mehr verstehen.
Diese Platte war (natürlich nicht in dieser Extended-Ausführung) meine erste Pavementplatte. Mit dieser Platte begann die Suche nach der anderen Musik, die Emanzipation von der Elternmusik. Diese Platte ist für mich das Herz der 90er, ein Zeitdokument. Pavement hatten immer diese Gabe ihr Lebensgefühl in ihre Platten zu pressen. Die Songs wollten selten etwas sein, sie ließen sich einfach gehen. Da schreit der Sänger einfach mal herum, wenn er will (at&t) oder so mancher Song wird einfach mal hingerotzt. Psychedelisches Treiben (fight this generation), easy listening von Slackern gespielt (grave architecture), Schwermut (we dance), Gitarrenbending bis der Arzt kommt (grounded), Countryschmelz (father to a sister of thought) hier ist alles dabei. Crooked rain war wie aus einem Guss. Wowee Zowee ist viel kantiger, viel unberechenbarer, nicht die leichteste Einstiegsplatte. Man kann nur hoffen, dass diese Platte von den wenigen Suchenden immer wieder gefunden wird, denn es lohnt sich.
Die Extended Version hat zudem noch die ganzen B-Seiten der Singles und die waren bei Pavement sehr oft sehr gut.
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