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Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen
22
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am 20. Juni 2013
aber sicherlich nicht die beste Scheibe haben Priest 97 auf die Menschheit losgelassen...Zwar hatte man mit Ripper einen geilen Nachfolger für Halford gefunden,nur bewegten sich die neuen Sounds nicht mehr im traditionellen Priest Gewand..."Fear Factory" ähnliche trashige,brutalo Sounds wurden einem um die Ohren gepfeffert...Zwar schimmerte hier & da mal sowas wie Melodie durch die knapp 60 Minuten,aber für den Hardcore Fan (zu denen gehöre ich nicht...) war das natürlich viel zu wenig..Trotzdem oder gerade deswegen finde ich Songs wie "Burn in Hell","Death Row","Bullet Train" oder auch den Titelsong richtig gut...Sicher gibt es auch die 2,3 Songs die nur dahin plätschern (oder alles niederwalzen je nachdem wie man das selbst interpretieren will) ,deshalb nur 4 Sterne..Wie gesagt Sänger sehr gut,Produktion fett...Harte aber gute Platte...
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am 25. Dezember 2015
Nachdem Rob Halford Judas Priest 1991/1992 den Rücken kehrte, ließ sich die Gruppe viel Zeit, einen passenden Nachfolger zu finden. 1996 war es endlich soweit, der neue `Schreihals` wurde Tim `The Ripper` Owens, der vorher u.a. in einer Priest Cover-Band sang.

1997 erschien dan endlich "Jugulator" und verschreckte viele Fans, u.a. auch mich, so dass ich das Album direkt wieder verkaufte. Erst über die beiden Live-Alben mit dem Ripper habe ich mich nach vielen Jahren wieder mit der Platte beschäftigt.

"Jugulator" ist extrem hart und `brutal` ausgefallen. Die Gitarren wurden runtergestimmt und Songs ala `Living after midnight` findet man hier vergebens. Songs wie `Dead meat` und `Decapitate` gefallen mir auch heute noch nicht. Auch `Jugulator` und `Brain dead` finde ich allenfalls mittelprächtig. Die genannten Stücke sind einfach recht einfallslos. Aber somit verbleiben immer noch 6 Songs, welche mich im Jahr 2015 tatsächlich überzeugen. `Burn in hell` punktet richtig fett durch den genialen Gesang von Tim Owens. `Blood stained` und `Bullet train` sind Nackenbrecher erster Güte. `Death row` steht denen kaum nach. Und `Cathedral spires` mit über 9 Minuten Laufzeit versprüht dieses Feeling wie Songs ala `Out in the cold` und `Blood red skies`.

Unter dem Strich gefällt mir heute "Jugulator" sogar etwas besser als "Turbo" und "Ram It Down". Alles steht und fällt in meinen Ohren mit der brutalen Härte des Albums. Wenn man damit kein Problem hat, sollte man "Jugulator" unbedingt eine Chance geben. Für Fans der klassischen Priester ist und bleibt das Album wohl schwer verdaulich. 3 Sterne mit Tendenz nach oben, da doch einige Songs abfallen. Für mich war der Ripper aber die richtige Wahl.
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am 7. August 2009
Nachdem Rob Halford Judas Priest 1991/1992 den Rücken kehrte, ließ sich die Gruppe viel Zeit, einen passenden Nachfolger zu finden. 1996 war es endlich soweit, der neue `Schreihals` wurde Tim `The Ripper` Owens, der vorher u.a. in einer Priest Cover-Band sang.

1997 erschien dan endlich "Jugulator" und verschreckte viele Fans, u.a. auch mich, so dass ich das Album direkt wieder verkaufte. Erst über die beiden Live-Alben mit dem Ripper habe ich mich nach vielen Jahren wieder mit der Platte beschäftigt.

"Jugulator" ist extrem hart und `brutal` ausgefallen. Die Gitarren wurden runtergestimmt und Songs ala `Living after midnight` findet man hier vergebens. Songs wie `Dead meat` und `Decapitate` gefallen mir auch heute noch nicht. Auch `Jugulator` und `Brain dead` finde ich allenfalls mittelprächtig. Die genannten Stücke sind einfach recht einfallslos. Aber somit verbleiben immer noch 6 Songs, welche mich im Jahr 2009 tatsächlich überzeugen. `Burn in hell` punktet richtig fett durch den genialen Gesang von Tim Owens. `Blood stained` und `Bullet train` sind Nackenbrecher erster Güte. `Death row` steht denen kaum nach. Und `Cathedral spires` mit über 9 Minuten Laufzeit versprüht dieses Feeling wie Songs ala `Out in the cold` und `Blood red skies`.

Unter dem Strich gefällt mir heute "Jugulator" sogar etwas besser als "Turbo" und "Ram It Down". Alles steht und fällt in meinen Ohren mit der brutalen Härte des Albums. Wenn man damit kein Problem hat, sollte man "Jugulator" unbedingt eine Chance geben. Für Fans der klassischen Priester ist und bleibt das Album wohl schwer verdaulich. 3 Sterne mit Tendenz nach oben, da doch einige Songs abfallen. Für mich war der Ripper aber die richtige Wahl.
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VINE-PRODUKTTESTERam 7. Januar 2006
Es gibt CDs, denen man erst nach langer Zeit und vielmaligem Anhören anmerkt, wie gut sie wirklich sind. Dazu gehören für mich u.a. Motörhead's "Another perfect day", Bruce Dickinson's "Chemical Wedding" oder eben auch "Jugulator" von Judas Priest. Wir schreiben das Jahr 2006 und meiner Meinung nach war die letztjährige Comeback Scheibe "Angel of retribution" einer der absoluten Höhepunkte der letztjährigen Metal-Releases. Es tat gut, Halford wieder zu hören und die abwechslungsreiche Scheibe ist nach wie vor ein sehr gern gesehener Gast in meinem CD-Player. Gestern habe ich mir den Song "Demonizer" - das härteste Stück auf der "AOR" Scheibe reingezogen und dabei daran denken müssen, dass Priest ja mal ne ganze CD in diesem Stil rausgebracht haben - denn "Demonizer" hätte ohne weiteres auch auf "Jugulator" gepasst.
Auch wenn das Charisma vom Metal God kaum erreicht werden kann, ist Tim "Ripper" Owens mit Sicherheit einer der besten Metal Sänger überhaupt und "Jugulator" ist bislang die beste (Studio) CD, auf der der Ripper zu hören ist (eingeschlossen Iced Earth's "glorious burden").
Auf "Jugulator" knüppeln Priest, dass der Putz von den Wänden bröckelt. Mit "British Steel" oder "Screaming for vengeance" hat das nichts und mit "Painkiller" nur wenig zu tun. Wer aber auch auf härtere Sachen steht, muß eigentlich anerkennen, dass die damals auch schon nicht mehr ganz taufrischen Altrocker inklusive Meistersänger Owens hier ein ganz ganz heißes Eisen geschmiedet haben:
1. Jugulator: unheilvolles Intro und dann voll auf die Zwölf. Allein der Titeltrack ist meiner Meinung nach das Geld für diesen Silberling wert - zumal Owens hier auch seine geniale Kopfstimme zeigt (insgesamt dominieren auf der CD aber die tieferen Tonlagen). Super Gitarrenarbeit und Scott Travis prügelt, dass es eine wahre Wonne ist. Double-Bass ohne Ende mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks. Super! 10/10
2. Blood Stained: dieser Song hätte auch Pantera gut zu Gesicht gestanden. Die Gitarrensoli haben (natürlich) fast nichts mehr mit Duellen à la "The Sentinel" zu tun, sondern erinnern ab und an deutlich an Slayer - insbesondere in diesem Song (der auf allen Tourneen mit Ripper Owens im Live-Set einer der Höhepunkte war und sich nicht hinter älterem Halford-Material verstecken muß). Zusammen mit "Bullet Train", "Burn in Hell" und "Cathedral Spires" der Höhepunkt dieser Scheibe 10/10
3. Dead Meat: Und wieder knallt die Double-Bass, während Meister Owens aggressiv shoutet und brüllt. Klasse, aber wenig spektakulär 8/10
4. Death Row: Dämlicher Text, klasse Musik inklusive netter Hörspieleinlagen (macht Hui Buh alle Ehre ;-)
Trotz dieser ungewollt lustigen Elemente ein super Song - aggressiv ohne Ende, treibend und super Gesang. 9/10
5. Decapitate: naja, ein (langweiliges) Pantera Rip-Off. Eindeutig einer der schwächsten Priest Songs ever. 5/10
6. Burn in Hell: nette Racheode mit einem Refrain, der sich gnadenlos fest setzt. Super Song Aufbau mit einem Intro von Ian Hill (man mag es kaum glauben). Klassiker. Sollte Owens mit seiner neuen Band "Beyond Fear" auch live spielen! 10/10
7. Brain Dead: nochmal langweilige Durchschnittsware und eindeutig einer der schächsten Priest Momente nicht nur auf dieser CD. 5/10
8. Abductors: super Gesangsleistung vom Ripper - diverse Wechsel zwischen tiefen und hohen Tonlagen. Der Mittelteil erinnert allerdings dermaßen an King Diamond, dass man sich hier fragt, wer wohl wen beeinflußt hat. Das macht den Song etwas schwächer als die oben genannten 4 Höhepunkte. Ansonsten wäre dies auch einer der Klassiker. 9/10
9. Bullet Train: der Übertrack dieses Albums. Habe ich zuerst auf einer Rock Hard CD ungefähr 1 Monat vor Erscheinen von "Jugulator" gehört und damals jeden Tag mindestens 10 Mal gehört. Die Gesangsleistung von Owens ist der absolute Oberhammer, die Gitarren, Drums...einfach alles. Einer der besten Priest Songs ever. So muß Heavy Metal klingen!!! Könnten sie meinetwegen mit Halford auch mal live bringen (wird natürlich nie passieren)...11/10
und damit nicht genug, es kommt ja noch der zweite Überhammer:
10. Cathedral Spires: ich keinen keinen Priest Fan, der dieses Stück nicht gut findet - und das schließt alle Owens-Hasser mit ein. Super Epos und mit 9 Minuten fast noch zu kurz. Ich werde nie, NIE verstehen, warum Priest diesen Hammer damals nicht live gespielt haben. Hier stimmt nämlich wie bei "Bullet Train" ALLES. Auch nach 9 Jahren immer noch einer der besten Priest Songs, der im Grunde auf jede Best Of gehören würde.
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am 13. September 2016
Eigentlich bin ich alles andere als der typische Priest Fan. In den 90ern liefen bei mir Pantera, Fear Factory, Sepultura, Entombed & Co. Hauptsache Groove und auf die 12. Priest und Halford... Naja, die Ledermützenfraktion war mir immer suspekt. Irgendwann kam ich zum Probehören im lokalen Elektroriesen und das Cover der Jugulator war damals n fettes Teil. Also CD rein, Intro ging los... Und der Titeltrack hat nach einigen Sekunden gleich das Gaspedal ordentlich durchgeknallt. Wow. Irgendwie dachte ich immer, Priest wären ne Power Metal/Glam Band. Egal, das müssen andere Priest sein. Also weiter gehört, CD gekauft, Zuhause rauf und runter und heute nach fast 20 Jahren wieder aufm Dachboden ausgegraben, ins Autoradio und....Nach wie vor ein absolutes Brett! Teilweise wird man an die härteren Momente von Pantera erinnert, gerade vom Groove her könnte "Brain Dead" von der "Vulgar..."sein. Burn in Hell is auch so n Ohrwurm, groovt schön vor sich hin um am Ende das Tempo anzuziehen, herrlich. Aber das mit Abstand beste ist das Finale. Cathedral Spires ist ne dermaßen geile Nummer, dass es mich wundert, dass dieses Lied so selten unter Menschen mit hartem Musikgeschmack zur Sprache kommt. Allerdings ist das gesamte Album absolut "underrated". Und allen traditionellen Priest Fans, die sich daran aufhängen, dass das Album zu hart sei - dann hört keinen Metal! Ich frag mich ehrlich, was ihr an Halford findet. Klar, Geschmack und so. Aber Owens macht auf diesem einen Album einfach ALLES besser, was vielleicht daran liegt, dass er einfach riesen Talent hat. Sowas kann man Menschen schon mal gönnen.
Abschließend muss ich sagen, dieses Album als eines der wichtigsten Alben überhaupt in meiner Jugend nennen zu können. Wenn man Metal mag, muss man es wenigstens mal gehört haben.
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am 7. Dezember 2012
Das einzig unfassbare ist für mich, dass bzw. wie diese heiße Scheibe nur auf durchschnittlich 3,8 Amazon-Punkte kommen kann, denn "Geschmack" einmal beiseite: rein musikalisch-technisch ists schon ein Meisterwerk, genauso wie DEMOLITION, PAINKILLER und ANGEL OF RETRIBUTION - und das sage ich nicht nur als Hard Rock Fan, sondern auch als Organist, der seinen BACH "rauf und runter" spielt - der erste Rocker der Welt: teilte die "heilige" Oktave mitten durch, ja, spaltete sie mit dem "diabolischen" Tritonus - fetter Schauer bei seiner weltbekannten TOCCATA - ja, in seiner Zeit ein Rebell, da gibt es nichts zu unken! - - Was ebenso FETT FETT FETT ist, das JUDAS PRIEST in keiner Weise nachlässt / sich auf seinen "Lorbeeren" ausruht: NOSTRADAMUS ist zwar vom musikalischen Stil her "braver", aber dafür knüpfen die Jungs vom Text her dabei um so mehr an BACH bzw. an der BIBEL an: die apokalyptische Sicht des Nostradamus läuft entlang der Offenbarung des Johannes - ich bin mir doch ziemlich sicher: egal, wo BACH jetzt weilt, auch er wird diesen seinen rockigen Nachfolgern doch eine gewisse Aufmerksamkeit zukommen lassen, hehe!! :)
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am 7. März 2016
...ja, dass war Jugulator wohl seinerzeit, als man von den Leuten mitleidige Blicke geerntet hat, wenn man sich als Metaler geoutet hat. Die Lücke zu schließen, die Rob Halford nach seinem Abgang hinterlassen hat, war eine schier unmögliche Aufgabe, die auch nur teilweise bewältigt werden konnte. Zwar kann Tim Owens stimmlich absolut überzeugen, aber der fehlende künstlerische Einfluß von Rob Halford war nicht ganz zu kompensieren, was natürlich in erster Linie den Gesangslinien anzumerken ist. Trotzdem ist ein starkes, modernes und sehr Neo-Thrashlastiges Album herausgekommen, dass nur eine Botschafft vermitteln wollte: The Priest is back!
Der krasse Stilbruch und die gnadenlose Brutalität haben viele damals schockiert, und jene Leute konnten sich bis heute nicht mit Jugulator anfreunden. Wer darüber hinwegsieht, findet in Jugulator ein kleines Juwel vor. Priest waren eben schon immer eine Band, über die man sich streiten konnte ;-)
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am 26. April 2006
So kündigt Tim "Ripper" Owens den Song "Blood Stained" auf dem Live-Album "Live In London" an. Und diese Ansage kann man durchaus auch auf das gesamte Album "Jugulator" beziehen, denn ein derart brutales Werk hätte wohl kein Priest-Fan von seinen Lieblingen als Nachfolger für "Painkiller" erwartet.
Aber fangen wir mal von vorne an: Nach der erfolgreichen "Painkiller"-Tour lösten sich Judas Priest auf und während sich Rob Halford seiner neuen Band "Fight" (in der auch Priest-Drummer Scott Travis spielte) hingab, wurde es still um die Herren Glenn Tipton, K.K. Downing und Ian Hill.
Doch dann keimte Mitte der Neunziger die Idee es noch einmal zu versuchen. Währrend Scott Travis sofort wieder mit an Bord war, war für Rob Halford klar, dass er nie wieder (heute wissen wir es besser) etwas mit Judas Priest machen wollte. Also musste man sich nach Ersatz für den Metal-Gott umsehen.
Lange Zeit sah es so aus, als wenn Ralf Scheepers (Ex-Gamma Ray, heute Primal Fear) den Zuschlag bekommen würde. Aber es kam anders und so stand auf einmal Tim Owens, von den Priestern Ripper getauft, am Mikro der Band, ein Sänger der in der Szene nahezu unbekannt war.
Somit stand das Album unter einem schwierigen Stern, denn ein Priest-Album ohne Rob Halford, das war für viele Fans unvorstellbar und ist es auch heute noch.
Allerdings sollte man sich dem Album nicht sofort verschließen, sondern ihm Zeit geben, denn es enthält einige der besten Songs, die je unter dem Namen Judas Priest erschienen sind. Das schwierige ist, dass es neben priest-typischem Material, wie "Death Row" (mit interessanten Hörspiel-Schnipseln), "Burn In Hell" (spitzenmäßiger Songaufbau) und dem Überhit "Bullet Train" (alle Priest-Trademarks in einem gigantischen Song vereint), auch noch experimentelle Songs gibt. Darunter befinden sich das Pantera-artige "Blood Stained", das sich aber Live zu einem der Höhepunkte der Owens-Ära mauserte, "Abductors", bei dem der Ripper wirklich alles rauslässt vom hohen Schrei bis zum bösen Brüllen (benötigt allerdings mehrere Durchgänge um wirklich zu zünden) und vor allem der sperrige Titeltrack, der so schwer nachvollziehbar ist, dass er wirklich Zeit braucht, um sich richtig zu entfalten. Und dann ist da noch ein Song, über dessen Qualität sich nahezu alle Priest-Fans einig sind (soger jene, die behaupten, dass die Owens-Phase ein Reinfall war): "Cathedral Spires". Dieser Song fesselt den Hörer von der ersten bis zur letzten Sekunde und hätte ruhig mal im Live-Set landen dürfen.
Es gibt jedoch auch eine Schattenseite dieses Albums und zwar einige Füller, die den Gesamteindrück trüben. Währrend bei "Dead Meat" zumindest der Refrain noch recht eingängig ist, sind "Decapitate" und "Brain Dead" Totalausfälle und das ist auch der Grund, weshalb es nur 4 Sterne gibt.
Wenn man aber über diese drei schwierigen Fälle hinweg sieht und man sich über den Priest-Stil hinaus bereit ist zu öffnen (in Bezug auf die experimentellen Stücke), dann ist dieses Album ein sehr gutes Album in der Bandgeschichte und darüber hinaus eine der besten Metal-Platten der Neunziger!
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am 23. Februar 2017
............ die Tatsache weglässt , das es sich um ein angebliches JP - Album , dafür sich aber für einen gewissen Tim "Ripper" Owens als Sänger interessiert , dann wird aus diesem Album ein richtig gutes !! Die Art dieser Musik ist nicht JP sondern gerichtet auf TRO !! Und genau so gesehen finde ich das Teil richtig gut !!! Fertig
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am 12. September 2014
Eine Judas-Priest-Scheibe ohne Rob Halford? Was lange Zeit für unmöglich schien trat 1997 doch tatsächlich ein! Halford hatte 1992 seinen Ausstieg erklärt um sich eigenen Projekten widmen zu können. Die Band ließ sich lange Zeit um einen geeigneten Nachfolger zu finden und fand in Tim "The Ripper" Owens einen Sänger mit einer ähnlich stimmliche Klangfarbe und einem ausdrucksstarken Organ.

Seinen Einstand feierte Owens auf dem Album *Jugulator*, das rein stilistisch gesehen nahezu nahtlos an den mächtigen Vorgänger *Painkiller* anschließen konnte. Die beiden Songwriter K. K. Downing & Glenn Tipton wilderten sich mit dem Dampfhammer durch das Metal-Genre und lieferten eine hartes Werk ab, das sich in Punkto Düsternis von allen Judas-Priest-Alben unterschied. Der Ripper schrie sich dazu die buchstäbliche Seele aus dem Leibe.

Womit wir bereits beim entscheidenden Kritikpunkt wären. Ich empfand die Songs nicht nur als überraschend thrashig, sondern auch als überraschend seelenlos. Rein technisch wurde gute Arbeit abgeliefert, aber es kam einfach keine Atmosphäre auf. Mehr noch, vieles klingt nach zusammengefügten Fragmenten, die auf Teufel-komm-raus miteinander verbunden werden mußten. Eine klare Linie kann ich weder bei den Songs, noch beim gesamten Album erkennen. Vielmehr überwog der Eindruck das Downing und Tipton sich nicht darauf einigen konnten, in welche Metal-Ecke die Reise nun eigentlich genau hingehen sollte.

Thrash-, Heavy- oder Power-Metal? Es ist alles vorhanden - nur eben nicht konsequent genug zu Ende gespielt. Die Krönung der Songs sind die oberflächlichen Texte aus der Kitschkiste, die sich zwar ziemlich amüsant lesen, aber über weite Strecken unfreiwillig komisch wirken (um das Wort lächerlich zu vermeiden). Unterm Strich bleibt eine Scheibe übrig, die zwar über gute Ansätze verfügt, aber bereits ab dem dritten Hördurchlauf nervig wird und zu langweilen beginnt. Daran kann selbst die fette Produktion nichts ändern.

FAZIT: ganz nett, aber eigentlich stinklangweilig...
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