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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
36
4,8 von 5 Sternen
New Adventures in Hi-Fi
Format: Audio CD|Ändern
Preis:10,78 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 13. Juni 2003
Als ich mir das Album gekauft habe, hab ich nicht gedacht, dass es auch nur annähernd so gut sein kann, wie die "großen" beiden Alben "Out of Time" und "Automatic for the People". Also legte ich die CD ohne große Erwartungen in den CD-Player und ich musste erstaunt feststellen, dass "NAIH" den beiden Alben durchaus das Wasser reichen kann!
Zunächst einmal der sehr gute Opener "How the West was won and Where it got Us". Ein ziemlich ruhiger Song, der aber dennoch sofort ins Ohr geht. Gleich danach wird man von der "Wake-Up Bomb" wieder geweckt, ein Song der wirklich so richtig fetzt.
Danach gehts wieder ruhiger zu: "New Test Leper" ist ein richtig schöner Song einfach nur zum Zuhören. Richtig genail wird es erst bei "E-Bow the Letter", meinem persönlichen Lieblingssong der CD. Es hört sich einfach so an, als würde Mike Stipe nicht nur singen, sondern eine einzige Geschichte erzählen. Dann noch der Sound dazu und man wird förmlich zum "Mit-Dem-Kopf-Nicken" animiert. Danach folgte der längste Song der R.E.M.-History: "Leave", ein rockiger Song, der als Rythmusgerät eine Alarmsirene benutzt. Danach folgen noch einige gute Songs bis man schließlich zum Finaler gelangt: "Electrolite". Wieder einmal gelingt es Mike Stipe einen Song zu schreiben, der sowohl fröhlich als auch nachdenklich stimmt. Einfach genial!
Insgesamt handelt es sich bei "New Adventures in Hi-Fi" um ein absolutes TOP-Album, das den Vergleich mit den beiden großen Alben nicht zu scheuen brauch. Jeder Musikliebhaber, ob R.E.M.-Fan oder nicht, sollte diese CD in seiner Sammlung haben
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am 20. Juni 2004
Wo findet man denn nun die besten R.E.M.-Songs? Kommen die aus der Frühphase von Alben wie "Murmur" oder "Document"? Sind es die Hits von "Automatic For The People"? Nein, für mich sind es die Songs vom 1996er Album "New Adventures In Hi-Fi". Es vereint sozusagen das beste aus seinen beiden Vorgängern: Die schicken Popsongs und schönen Balladen von "Automatic For The People" treffen auf die härteren und kühlen Stücke vom "Monster", wohlgemerkt, dass diese hier befindlichen fast allesamt besser sind als die schwere "Monster"-Kost.
"How The West Was Won And Where It Got Us" ist mal wieder ein grandioser Ohrwurm, distanziert sich aber von jeglichen Nettigkeiten wie "Shiny Happy People". Darauf folgen rockige Stücke, meistens über 5 Minuten, die die oben genannten Elemente in sich vereinen. Das kann man zeitweise Alternative Rock light nennen. Track 5 sollte dann jedem Musikhörer mit Geschmack bekannt sein: "E-Bow The Letter" ist für mich persönlich der beste R.E.M.-Song. Michael Stipe spricht seinen Text mehr als dass er singt, während die Grande Dame des Rock Patti Smith ihre rauhen Vocals dem übermaßig guten Refrain leiht.
"Leave" ist ebenfalls gut bekannt, erstreckt sich über stolze 7 Minuten und die Zeilen "That's what keeps me / That's what keeps me down" kreiseln danach noch ewig im Ohr. Auch das Instrumental "Zither", bestehend aus ebenjenem Instrument fällt aus der Reihe. Nicht jeder Song zieht desweilen so viel Aufmerksamkeit auf sich wie die hier genannten, Ausfälle (wie sie auf "Monster" doch teilweise vorhanden waren) gibt es jedoch nicht und R.E.M. halten konstant ein hohes Niveau über die gesamte Spielzeit, bis die schöne Melodie von "Electrolite" (Kandidat für den "perfekten Popsong") verklingt und man staunt, wie vielseitig und gleichzeitig geschlossen und emotional R.E.M. klingen können.
Highlights: How The West Was Won And Where It Got Us | E-Bow The Letter | Leave | Electrolite
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am 18. Januar 2016
Die 1980 gegründete und leider 2011 sich auflösende Mega Band R.E.M. hat 1996 ihr 10. Werk präsentiert. Gewohnt sehr anspruchsvoll und doch kommerziell irrsinnig erfolgreich. Das gelang ganz wenigen Bands, mit einem hohen intellektuellen Anspruch dermaßen die Charts zu dominieren. Auch dieses Album war in fast allen europäischen Ländern an der Spitze zu finden, in Amerika war es noch Platz 2. Dieses Album hatte keine dominierenden Singleerfolge, wie viele Vorgängeralben, ist aber als Gesamtwerk um nichts schlechter. Einzig E-Bow the Letter erreichten in den U.K. Charts einen beachtlichen 4. Platz, aber wie schon erwähnt,es zählt das Gesamte. New Adventures in HI-HFI ist in jedem Fall ein rockigeres Album als man es von R.E.M gewohnt war. Auch tolle ruhige Nummern wie z.B. Be Mine oder Electrolite runden dieses sensationelle Album ab. Auch ein schönes ruhiges Instrumentalstück-
Titel Zither zeugt von der Vielfältigkeit dieser tollen Band. Ja, schade um R.E.M.
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am 14. März 2002
Zugegeben, ich musste mir "New Adventures in Hi-Fi" mehrmals anhören, um mich an den sehr experimentellen Stil zu gewöhnen. Dass die Platte kein guter Verkaufserfolg war, kann man verstehen. Wenn man sie sich im Plattenladen nur einmal anhört, vermisst man die Eingängigkeit früherer R.E.M.-Alben und greift vielleicht doch eher zu "Out of Time" oder "Automatic for the People". Wer sich "New Adventures in Hi-Fi" jedoch etwas genauer anhört, wird darauf schnell echte Perlen entdecken. Höhepunkt dieses Albums ist unzweifelhaft das 7:17 Minuten lange Opus "Leave". Ein überwältigendes Stück Musik. "The Wake-Up Bomb" erinnert wegen seiner verzerrten Gitarren stark an das Vorgängeralbum "Monster". Auch zu empfehlen sind "E-Bow the Letter" - Michael Stipe im Duett mit Patti Smith - sowie "Electrolite" - das vielleicht eingängigste Stück auf dem Album. Alles in allem keine leicht verdauliche Kost, aber dafür sehr sinnlich und melancholisch. Und wirklich schlechte Alben gibt es von R.E.M. sowieso nicht.
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am 14. Februar 2017
Das letzte grandiose REM Album, eine meiner Lieblingsplatten. Atmosphärisch noch dichter als Automatic, viel musikalische Abwechslung und Stipe stimmlich und die Lyrics betreffend in Hochform. Unter meinen Top 20 REM Songs finden sich immer vier oder fünf von diesem Album: How the west...herrliches Piano, sozialkritischer Text. E-Bow...schräger Gitarrensound, Stipes klare ätherische Stimme, im Refrain Patti Smith als Widerpart. Leave...die Alarmsirene läutet, die eindringlich enigmatische Stimme, nur MS war angeblich mit seiner Performance nicht zufrieden, daher gibts auf In time...eine Alternativversion. Be Mine...I wanna bei your easterbunny/I wanna be your christmas tree...Ironische Ballade, gefühlvoll, aber ohne Kitsch. Leider das letzte Album mit Bill Berry, erst die nachfolgenden Scheiben demonstrierten, dass das Zwingende mit dem Fehlen seiner Drums verloren ging. Danach gab es auch noch einige große Songs, aber kein in sich geschlossenes Meisterwerk mehr.
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VINE-PRODUKTTESTERam 6. Juli 2008
Atmosphärisches Cover, cleverer Titel! Neue Abenteuer in Hi-Fi. Mag sein das es daran liegt zu wissen das die Lieder unterwegs aufgenommen wurden, die Stimmung unterwegs, in Bewegung und rastlos zu sein zieht sich durch das gesamte Album. Die Schwarzweiss-Fotos im Booklet unterstützen diese Stimmung noch und auch Titel wie Leave und Departure sprechen für sich. Für mich persönlich ist es das beste R.E.M. Album bisher. Automatic for the people ist mir viel zu monoton und schwermütig.
Das absolute Highlight ist E-bow the letter, Michael Stipe im Duett mit Patti Smith. Eine Ballade mit Gänsehautgarantie! Das Lied ist schon wieder so melancholisch das es beim Hören glücklich macht, ähnlich wie Karma Police von Radiohead oder One von U2.
Die Mischung aus schnelleren und langsamen Stücken ist gut gelungen. Nach dem nachdenklichen Einstieg How the west was won and where it got us folgt das temporeiche The wake-up bomb und verbreitet gute Laune.
Electrolite ist ein versöhnlicher, entspannter Abschlusssong. Der Song verklingt und der Hörer fühlt sich so als wäre er gerade glücklich von einer schönen Reise nach Hause zurückgekehrt.
Ist New Adventures In Hi-Fi Musik zum Autofahren? Auf jeden Fall ein Album das sich anfühlt wie eine lange, faszinierende Reise durch die USA.

Anspieltipps: E-bow the letter, Leave, So fast so numb
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am 5. April 2001
Wie man mittlerweile weiss, wird "New Adventures In Hifi" leider als das Album in die Geschichte von R.E.M eingehen, auf dem man zum letzten Mal alle 4 Bandmitglieder zu hören bekam. Jedoch ist dies bei weitem nicht der einzige Grunde für die fraglose Sonderstellung dieses ungewöhnlichen Albums der ungewöhnlichen Band. Die wesentlichen Eindrücke für dieses Album wurden on the raod gesammelt, da, wo REM herkommen und wo sie nach langer Zeit wieder einmal hingegangen sind, nachdem sie sich mehrere Jahre lang nur im Studio herumgetrieben hatten. Dieser Bruch ist im Album spürbar - das Album hat eine bemerkenswerte Melancholie, gepaart mit einer klanglichen Tiefe und Breite, die vorher auf keinem Album zu finden war. Gleichzeitig kommt auch wieder ein klein wenig Country aus den frühen Jahren mit aufs Tablett, was die Platte zu so etwas wie der Summe aller vorhergehenden Alben macht. Also: 3 Daumen rauf!
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am 21. März 2004
Das 1996er Album "New Adventures in Hi-Fi" stellt einen Höhepunkt in der Geschichte der amerikanischen Weltklasse-Rockband R.E.M. dar. Zwar konnte mit diesem Werk kein kommerzieller Erfolg à la "Automatic for the people" oder "Out of time" erzielt werden, da Radiohits und große Singleerfolge leider ausblieben, jedoch sollte diese Tatsache nicht darüber hinwegtäuschen, dass es nach den oben genannten Top-Erfolgen musikalisch bei R.E.M. nochmals weitere Fortschritte erzielt werden konnten. Der Sound auf "New Adventures" ist sehr geradlinig und geprägt von einer klassischen Rock-Instrumentierung mit dominanten E-Gitarren. Die ausgeklügelten akustsichen Arrangements von früher werden durch druckvolle, oft heftig verzerrte Gitarren-Klangteppiche ersetzt, während das Songwriting weiterhin sehr sensibel und melodiebetont wirkt.
Die Songs wurden fast allesamt an verschiedenen Orten in Amerika zwischen den damaligen Tourneeauftritten aufgenommen, sodass das Album oft als "Band on tour"-Dokument bezeichnet wird. Das mag zwar stimmen und lässt sich an den rastlosen Texten von z.B. "Departure" auch nachweisen, dennoch kommt das Album beim Hörer als Sammlung zusammengehörender Studioaufnahmen an, mit denen qualitativ wenige andere im Rock-Bereich mithalten können.
Von der Atmosphäre her wirkt das Album in einer Art und Weise düster und melancholisch, dass es abends und nachts, bei Dunkelheit und rauchiger, uriger Umgebung seine Wirkung am besten entfalten kann.
Der prägnante Schlagzeugriff von "How the west was won an where it got us", dem Song mit dem verrückten Mike-Mills-Piano-Solo, läutet den Melodienreigen noch sehr dezent und melancholisch ein,
Stücke wie "The wake up bomb", "Departure" oder das großangelegte "Leave" sind hingegen richtige Rock-Kracher.
Die meisten Stücke des Albums liegen jedoch zwischen diesen beiden Extremen. Bekannte Höhepunkte sind die prägnanten Songs "New test leper" und "Bittersweet me", das erzählerisch vorgetragene, düstere "E-bow the letter" mit Patti Smith an den Background-Vocals und das zuckersüße "Electrolite", das einzige Stück im bekannteren, folkigen R.E.M.-Stil.
Ein paar "Geheimtipps" zum Abschluss:
"Be mine", ein göttlicher Gänsehaut-Love-Song, der unglaublich zart und zerbrechlich, aber nie sentimenal wirkt, und dazu noch von dröhnenden E-Gitarren-Sounds geprägt ist;
"Binky the doormat", ein geradliniger, prägnanter Rock-Song, der erst nach öfterem Hören auffällt.
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am 9. August 2004
"New Adventures In Hi-Fi" ist eine der besten Platten von R.E.M., wenn auch keine einfache, das macht schon der grandiose Einstieg mit "How The West Was Won..." klar. Aber wenn man erstmal in die Atmosphäre dieses Albums eingetaucht ist, will man sie nicht mehr verlassen. Das eindeutiger Highlight der CD ist das 7 minütige "Leave", das eine Stimmung hat, die einen vom Anfang bis zum Ende dabei bleiben lässt.
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am 10. November 2002
Musik zu empfehlen ist immer schwierig, denn über Geschmack lässt sich eben nicht streiten. Eine Stufe schwerer wird es wohl mit Musik von R.E.M., denn wem man es erklären muss, der wird es wohl nicht verstehen: das immer selbstkritische und kongeniale Quartett (inzwischen Trio) ist stets einer Idee treu geblieben: eigene Musik zu machen. Selbst in ihrer populärsten Zeit ("Automatic...") sind sie nie dem "Mainstream" hinterhergeschwommen.
Unter Fans von R.E.M. gilt "New adventures..." als Juwel. Nach dem lauten, sarkastischen "Monster" kommen Sound und Stimmung zwischen jazziger Melancholie und grunge-iger Zeitkritik insgesamt viel ehrlicher zur Geltung. Man merkt, dass "New adventures..." kein reines "Studio"-Album ist, denn es trägt eine gewisse "on the road"-Atmosphäre in vielen seiner Stücke, die sich vor allem mit den unvorhersehbaren Wegen des Lebens, und was diese aus/mit uns machen beschäftigt. Selbstkritisch wird sich aber auch mit Star-Ruhm und dem Älterwerden auseinandergesetzt. Das goldene "Electrolite" setzt einen klaren, viel helleren Schlusspunkt und endet, merkwürdig versöhnlich, mit der Zeile "I'm not scared, I'm out of here".
"New adventures in HiFi" jemandem näher zu bringen, der R.E.M. kaum kennt wird sehr schwierig sein. Auch für Fans ist ein neues Album immer eine Herausforderung, da beim ersten Reinhören oft "Dissonanzen" zu Bekanntem auftreten. Lässt man sich darauf ein, so erschliesst sich einem jedoch nach und nach der aussergewöhnliche Charakter dieser Musiker und ihrer Liebe zur Musik.
Besonders hervorzuheben wären neben "Electrolite" noch die Grunge-Ballade "Leave", das rasante, E-Guitar-lastige "Departure", die Liebeserklärung "be mine" und der "Roadie"-Titel "low desert".
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