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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
5
Trailer Park
Format: Audio CD|Ändern
Preis:6,81 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 5. September 2016
Diese Platte ist für mich immer noch mit meiner Studienzeit verbunden. Eine Zeit, in der ich viel mit Bahn und Bus unterwegs war. Es ist Winter und man besucht an einem Wochenende die Eltern. Es ist kalt und alles ist mit Schnee bedeckt und auf dem Discman (gibt es heute auch nicht mehr) läuft Don't Need a reason, während man sich zu Fuß vom Bahnhof nach Hause bewegt. Ein wunderschönes, versöhnliches Lied über dessen Zeile: "Yeah we only hurt the ones we love, while, we don't need a reason" ich auch heute noch oft nachdenken muss. Ich liebe den klaren mit etwas Hall versehenen Akustikklang der Gitarre, der auch vielen anderen Stücken zu finden ist, und die fast schon weihnachtliche Atmosphäre, die von den ruhigen Streichern ausgeht. Es sind auch die weiten kargen Universen, die von William Orbits Ambienteinschlag herrühren: Galaxy of emptiness oder Tangent werden nur durch die Stimme von Beth Orton über dem absoluten Nullpunkt gehalten. Eingestreut werden dann zarte Popnummern mit einer Portion Melancholie wie Sugar Boy oder How far oder das bittersüß verzweifelte I wish i never saw the sunshine. Und der tolle Opener She cries your name wartet mit langgezogenen Streichern auf, die wie Wind klingen.
Auf diesem Album klingt Beth Orton ein bisschen entrückt und wandert durch weite Räume, weshalb es mein Lieblingsalbum von ihr ist. Für mich wird es immer ein Winteralbum bleiben, schön wie ein Eiskristall.
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am 13. April 2003
Beth Orton ist eher durch Zufall in mein Leben getreten. Eigentlich habe ich mir das 3. Album (die EP ausgenommen) mit der Single "Anywhere" gekauft und sie leben gelernt. Doch da darf natürlich das eigentliche Debüt-Album nicht fehlen und - alle Achtung! Das Debüt ist ebenso stark wie "Daybreaker"!
Insgesamt harmonischer und geradliniger als "Daybreaker" kommt "Trailer Park" daher. Hier hat die Orton einige ihrer absolut stärksten Tracks geschrieben, allen voran das einzigartige und unvergleichbare "Wish I never saw the sunshine" - der Song schlechthin! Auf Album Nr. 2 legte sie dann mit "It's not the Spotlight" den Zwilling nach! Ebenso stark. Und auf "Daybreaker" ist vielleicht "This one's gonna bruise" der Song, der diese Trilogie ihrer absolut stärksten Tracks vollendet. Auf "Trailer Park" jedenfalls befinden sich noch so einige andere Perlen. "She cries your name" ist hinreißend, einfach toll gemacht. Folkiger wird es auf "Live as you dream" - nicht jedermann's Geschmack! "Tangent" und "Touch me with your love" überzeugen hingegegen durch eindringliche Texte und eher mystische Kompositionen! Nicht herausragend, wenn man "Wish I never saw the sunshine" als Maßstab nimmt, aber Rohdiamanten auf jeden Fall.
Fazit: Sie ist gewöhnungsbedürftig und auf diesem Album teilweise noch nicht so reif wie auf "Daybreaker", dennoch sind hier ein paar Songperlen darauf. Allen voran, und alleine dieser Song ist sein Geld wert, "Wish I never saw the sunshine"!
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 27. Januar 2004
Beth Orton ist eine Bereicherung und ein Glücksfall für jede/n Musikliebhaber/in, der/die auch mal mit stilleren Tönen auskommt. Dieses (ihr erstes) Album war 1997 eine kleine Sensation. Spröde und unscheinbar kommt es einem vor bei ersten Hörversuchen. Aber Beth Ortons wirklich einzigartige Stimme, die irgendwie seltsam poetischen Texte, die subtilen Arrangements (Elektronik-Beats und Samples ergaenzen vorsichtig eingesetzte Streichinstrumente und Bass, Gitarre, Harmonium etc) graben sich unmerklich ein - bis man langsam süchtig wird nach Trailerpark.
Beth Orton hat seitdem verständlicherweise mit Professionals wie William Orbit oder Terry Callier gearbeitet. Ben Harper und Ben Watt (Everything But The Girl) spielten als Gastmusiker auf ihrem zweiten Album. Der einzige Grund diesem Album nur 4 Sterne zu geben, war für mich das Fakt, dass ich ihr Nachfolgealbum noch großartiger, ausgereifter finde und irgendwo ja noch Raum für diese Steigerung sein muss....
Kurzer Auszug aus den liner-notes noch: "One more thing... gender is just an excuse, relationships shouldn't just be an excuse, love is often an excuse, although sometimes these excuses are all we have to hold onto, death is the reason and living the celebration."
In dem Sinne: enjoy....
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 4. Februar 2002
Bin eher durch Zufall auf diese Künstlerin gestossen und bin absolut fasziniert ! Es dauert zwar etwas, bis man sich an den Klang Ihrer zerbrechlichen Stimme gewöhnt hat, aber dann !
Das Album ist zerbrechlich - sensibel - deutlich - elegant - melancholisch - ungewöhnlich - leise, mit einem Wort einfach wunderschön !
9 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 8. Januar 2002
Trailer Park ist ein eher ruhiges, gemütliches und melancholisches Album, was einige wirklich gute Songs beinhaltet (z.B. She cries your name u. Sugar boy). Die Lieder sind technisch sehr vielseitig und klingen sehr warm und sanft. Beth Ortons Stimme allerdings, leiert mir teilweise zu sehr. Alles in Allem ist die CD jedoch gut hörbar an gemütlichen "Gammeltagen" auf dem Sofa.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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