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am 16. Februar 2012
Ende der Achtziger Jahre veränderte sich das Musikbusiness rapide, und nahm eine meiner Meinung nach auch sehr ungesunde Entwicklung. Das Kabelfernsehen erwachte zum Leben, und mit ihm unzählige Sender, darunter natürlich auch MTV, dessen Programm fortan das musikalische Interesse der Zuschauer enorm prägte. So wurde man in dieser Zeit regelrecht überhäuft von ziemlich kalten Musikrichtungen und Trends wie - Acid, Trance, Techno, aber auch die ersten monotonen und primitiven Rap-Stile oder "Graffiti-Hip-Hops", fanden immer mehr Zuspruch, in einer schon damals sehr zerfallenden Überflussgesellschaft, welche die Scorpions ja bereits schon auf ihrem 1987-er Album - Savage Amusement - in dem Titel - Media Overkill - ziemlich stark angeprangert hatten.

So gab es im allgemeinen Musikgeschäft generell eine ganz große Verunsicherung, die auch an den Scorpions nicht spurlos vorüberging. Zwar avancierte das Album - Crazy World - 1991, aufgrund des ultimativen Widervereinigungshits - Wind Of Change - zum bisher meistverkauftesten Album der Scorpions überhaupt, aber weder das Album - Crazy World - noch sein Nachfolger - Face The Heat - konnte an die durchgehende Klasse und hohe Song-Qualität der Achtziger-Ära herankommen, was durchaus auch auf die Situation zurückzuführen war, dass es in dieser Zeit innerhalb der Band zu sehr großen Zerwürfnissen kam, und der Bassist Francis Buchholz 1992 schließlich die Gruppe verließ.

So gingen die Scorpions mit dem Album - Pure Instinct - erstmals im Laufe ihrer Karriere musikalisch in eine völlig andere Richtung, ohne jedoch ihr Talent als sehr gute Songwriter vermissen zu lassen. Zwar wackelte nach dem irischen und folkloreangehauchten Intro von - Wild Child - meine Bude durchaus noch einmal wie in den Achtzigern, doch danach ändert das Album nahezu bei jedem Titel seine Richtung. Der traditionelle rote Faden, bestehend aus rockig-schnellen und balladesquen Songs, war auf diesem Album nicht mehr zu finden, stattdessen fanden sich sehr viele richtig gute Songs unterschiedlicher Genres auf dieser Platte vereint.

So bieten die Scorpions auf - Pure Instinct - zum Beispiel mit Titeln wie - But The Best For You - und den beiden großartigen Songs - Soul Behind The Face - und - Where The River Flows - "Rock-Pop" vom Feinsten. Zusätzlich überraschen sie den Hörer mit dem orientalisch arrangierten Akustikrockstück - Time Will Call Your Name. Mit - Does Anyone Know - When You Came Into My Life (Supersong) - und dem damaligen Singelhit - You And I - befinden sich natürlich auch wieder drei unverzichtbare Balladen auf diesem Album.

Fazit - Pure Instict - ist keine Platte im traditionellen Scorpions-Stil, bietet aber dem Hörer eine unglaublich musikalische Vielfalt, die bei mir und meinem abwechslungsreichen Musikgeschmack von Anfang an auf ganz offene Ohren stieß.
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am 21. Oktober 2012
1996 bringen die Scorpions nach dem recht harten "Face the heat" (1993) mit "Pure Instinct" ein Album heraus, auf dem Balladen einen großen Teil der Songs ausmachen und das insgesamt deutlich ruhiger daherkommt als die Vorgänger. Schlagzeuger Herman Rarebell steig aufgrund dieses Stilwechsels aus und wurde von Curt Cress ersetzt, der die Band aber nach diesem Album bereits wieder verlies. Desweiteren sind Klaus Meine (Gesang), Rudolf Schenker (Rhythmus Gitarre), Matthias Jabs (Lead Gitarre) und Ralph Rieckermann (Bass) dabei.

Von den insgesamt drei Rockern ist das gut abgehende "Wild Child" der beste. Aber auch "Stone in my shoe" rockt ganz ordentlich. Die restlichen Songs sind deutlich ruhiger. Hier kann besonders der Hit "You and I" überzeugen. Das orientalisch angehauchte "Time will call your name" ist zudem ein interessanter Titel. Mit dem von Sttreichern begleiteten "Are you the one?" kann ich persönlich nicht viel anfangen. Die restlichen Titel des Albums sind zwar allesamt nicht schlecht, aber es fehle einfach ein paar härtere Songs, schließlich sind die Scorpions doch eigentlich eine HeavyRock Band.

Letztendlich ist "Pure Instinct" kein schlechtes Album, es ist aber insgesamt viel zu ruhig ausgefallen. Daher reicht es diesmal nur für gute 3 Sterne und eine Kaufempfehlung vor allem an die, die die scorpions vorallem wegen ihrer Balladen kennen und lieben. Mit dem Nachfolgewerk "Eye to eye" (1999) ging die Band dann noch einen Schritt weg von ihrem eigentlichen Stil, bevor sie im neuen Jahrtausend endlich wieder zu ihren Wurzeln zurückfanden.
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am 26. November 2009
Nach dem weitgehend erfolglosen, aber genialen Hardrock-Monsteralbum "Face The Heat" besinnen sich die Scorpions 1996 auf ihre melodiösen Seiten. Kommerzielles Kalkül? Immerhin wurde "You & I" zum meistgespielten Lied im deutschen Radio im Jahre seiner Veröffentlichung. Aber nicht nur, es schwingt auch eine gehörige Spur Zeitgeist mit. Mitte der 1990er waren Rock-Balladen wieder hoch im Kurs, ausgelöst u.a. durch Bon Jovis "Always" oder die Schmuseballaden eines Bryan Adams, während die aufkeimende Riege der Singer-Songwriterinnen à la Joan Osborne, Alanis Morissette und Sheryl Crow die Akustik-Gitarre wieder salon- bzw. radiotauglich machte.

Von beidem bedienen sich die Scorpions auf ihrem dritten Album der 90er, oder sagen wir: Lassen sich inspirieren. Das Cover zeigt in pointierter Verkehrung der Zustände dem Home Sapiens als hinter Gitter gesperrtes Objekt für die animalischen Gaffer. Auch die Scorpions, könnten böse Zungen behaupten, haben sich hier in einen musikalischen Käfig begeben und ihren Giftstachel eingefahren. In der Tat, selten haben die Hannoveraner so brav, so introvertiert musiziert wie auf "Pure Instinct". Doch das negative Etikett würde die Qualitäten dieses Albums verkennen, denn hier liegt die Kraft eben in der Ruhe. Von kreativem Stillstand kann keine Rede sein, im Gegenteil, und der Album-Titel ist Programm: Hier wird Rückkehr zum Instinkt betrieben, der Pomp aufgeblasener Studioproduktionen wird abgestreift, bis nichts übrig bleibt als die Band in ihrer Verletzlichkeit. Und das macht den Charme dieses Albums aus.

Es passt also gewissermaßen, dass sich die Band besetzungstechnisch 1996 mal wieder in einer Übergangsphase befand, der langjährige Schlagzeuger Herman Rarebell hatte zuvor seinen Abschied genommen, ein dauerhafter Nachfolger sollte erst zur folgenden Tour mit dem Amerikaner James Kottak gefunden werden, und so sitzt auf "Pure Instinct" der Sessionmusiker Curt Cress an den Trommeln. Eine gewisse Unsicherheit, was die eigene Zukunft angeht, scheint Meine und Schenker beim Komponieren geleitet zu haben, nie klangen die Scorpions düsterer, melancholischer.

Den Scorpions ist mit "Pure Instinct" ein Kleinod gelungen, ein Füllhorn an schönen Melodien. Dies ist die ruhige Seite der Band, in kompromissloser Geradlinigkeit ausgespielt - nie hörte man so viele Akustik-Gitarren auf einem Scorpions-Alum. Nicht alle Fans konnten sich daran vorbehaltlos begeistern. Ich war 13, als das Album erschien, und bereits geneigter Scorpions-Liebhaber, kaufte es, hörte es, liebte es auf Anhieb - und bis heute hat sich daran nichts geändert.

Die erste Nummer ist dann auch gleich mein persönlicher Favorit: "Wild Child" kommt dem traditionellen Hardrock der Scorpions noch am nächsten, das Dudelsack-Intro lässt aufhorchen, die fetten Gitarren, die sich sogleich dazugesellen, rufen bei mir regelmäßig ein fettes Grinsen hervor. Der Text über ein erotisches Techtelmechtel am Feiertag, in bester "Loving You Sunday Morning"-Manier, ist simpel aber pointiert, der Refrain regt zum Mitsingen an, kurz: Die Nummer gehört zu dem besten, was die Band zu bieten hat.
Alles, was folgt, verliert an Härtegrad, die akustischen Gitarren übernehmen die Führung, moll-Akkorde überwiegen und verleihen dem ganzen Album zusammen mit den nachdenklichen Texten eben jenen melancholischen Touch. Kompositorisch ist dabei nicht alles herausragend, die Meine-Komposition "Does Anyone Know" etwa wirkt zwar ambitioniert bedeutungsschwanger, erinnert aber ein wenig zu sehr an "Wind Of Change" und kann nicht richtig durchstarten.

Auch "Stone In My Shoe" oder "Oh Girl (I Wanna Be With You)", bei denen das Tempo wieder etwas angezogen wird, mögen beim ersten Hören als fröhliche Groover ohne viel Bedeutung durchgehen, entfalten aber doch bald ihren ganz eigenen Reiz, denn sie sind trotz aller fehlender Brisanz handwerklich gut gemacht, schön musiziert, und nicht so einfallslos, wie es zumindest letztgenannter Songtitel vermuten lassen würde. Und zwischendurch immer wieder melancholisches, wie das sparsam arrangierte, aber eindringliche "Soul Behind The Face". Und es zeigt sich, dass die Scorpions durchaus aus dem so gewohnten Strophe-Refrain-Strophe-Refrain-Solo-Refrain-Korsett auszubrechen und es auf ein interessantes Strophe-Strophe-Refrain-Solo-Refrain -Modell runter zu brechen wissen, wobei sie geschickt dem treibenden Rhythmus einen sphärischen Keyboard-Teppich unterschieben, auf dem dann Meine und die Sologitarre ihr Klagelied zum Besten geben können. Auch das leicht orientalisch angehauchte "Time Will Call Your Name" weiß kompositorisch neue Wege zu gehen, ohne die Band neu zu erfinden oder gar zu definieren - das Zeug dazu hat wohl keine Nummer des Albums. Endgültig experimentell wurde man ja auch erst 3 Jahre später auf dem viel geschmähten (aber längst nicht schlechten) "Eye To Eye"-Album, das vor Drumloops nur so wimmelte und mit den Scorpions nur noch über ein kompliziertes Verwandtschaftsverhältnis zusammenzuhängen schien. Nein, auf "Pure Instinct" sind die Scorpions noch ganz sie selbst mit hohem Wiedererkennungswert, frönen aber (vielleicht eine Spur zu ekstatisch) ihrer balladesken Seite. "You & I" ist immerhin eine Ballade von großem Format und avancierte schnell zum Mega-Hit.

Ist die CD mit dem nur von Streichern getragenen, und sehr eindringlichen "Are You The One?" ausgeklungen, möchte man meinen, einer vermeintlichen "Gold Ballads Part 2" gelauscht zu haben, und es braucht seine Zeit, sich das Werk in all seinen Facetten zu erschließen. Für mich ist dies definitiv stimmungsabhängig, aber wenn es passt, dann verliere ich mich gern in den tollen Arrangements eines wunderschönen Albums aus einer Zeit, als die Scorpions auch Terrain rechts und links ihrer Dampfrock-Marschroute zu erkunden sich trauten.
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am 24. Dezember 2013
Man sollte über Pure Instict wissen, dass es das erste Scorpions-Album war, dass nicht mehr dem Hardrock und Heavy Metal zuzuordnen war. Am ehesten könnte man es mit AOR im Härtegrad von Foreigner oder Survivor bezeichnen.
Tatsächlich hat sich am eigentlichen Scorpions-Sound nichts verändert, allerdings sind halt 8 meist kitschig-plüschige Weichspüler-Balladen und 3 Rocksongs darauf zu finden, also genau umgekehrt wie eigentlich das Verhältnis von weichen zu harten Songs sein sollte um dem Hardrock/Heavy Metal zugeordnet werden zu dürfen. Dies soll kein Qualitätsurteil über das Album sein, ich will nur darauf hinweisen dass man es hier mit etwas völlig anderem, wesentlich weicherem Material zu tun hat als dies bei Alben wie Lovedrive, Blackout oder Love at first Sting der Fall war. Es ist eben dieses typische Hausfrauen-Album geworden.
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am 7. Mai 2005
Nach ihrem meiner Meinung nach Härtesten Album "Face the Heat" aus dem Jahre 1993 legten die Scorpions drei Jahre später einen Abwechslungsreichen Nachfolger hin. "Pure Instinct" beinhaltet genau genommen nur 2 echte Hard-Rock-Songs, der rest ist von Midtempo-Rock bis langsamem Schmuse-Rock gehalten. Der Opener "Wild Child" ist zugleich das Beste Stück der Platte. Getragen von einem tollen Dudelsack-Thema im Hintergrund krachen hier die Gitarren und weht die Fahne des Deutschen Hard Rock hoch in den Himmel! Schon mit "But the Best for you" wird allerdings das Tempo zurückgeschraubt. Trotzdem ein guter Midtempo-Song, der sofort ins Ohr geht und nen guten Refrain hat. "Does anyone know" ist dann die erste Ballade des Albums und zugleich einer der Höhepunkte, zugleich auch Single. Sehr gefühlvoller Refrain und schöne Melodie. "Stone in my Shoe" ist der zweite echte Rocker des Albums und gleichzeitig auch mein heimlicher Höhepunkt nach "Wild Child". Klasse Brett! "Oh Girl (I wanna be with you)" ist einer der schwachen Songs des Albums. "When you came into my life", erste Single des Albums, hat tolle Strofen, das einzige nicht überzeugende ist meiner Meinung nach der Refrain. Trotzdem ein toller Song, wie auch "Where the River flows", ebenfalls als Single veröffentlicht. "Time will call your name" ist ein weiteres Highlight, bis dann schließlich DER Hit des Albums kommt. Die Power-Ballade "You and I" ist eines des besten Scorpions-Lieder überhaupt. Der bis dahin gute Eindruck des Albums wird durch das unkonventionelle "Are you the One" getrübt. Es klingt wie ein Beatles-Cover, ist aber bei Weitem nicht so gut.
Insgesamt ein gutes, ruhigeres Album mit kleineren Schwachstellen. Ich hätte mir noch den einen oder anderen schnelleren Titel gewünscht, zwischendurch versinken die Jungs um Klaus Meine doch sehr in ruhigeren Gefilden. Trotzdem nach dem harten Vorgänger eine glungene Abwechslung und bei Weitem kein schlechtes Album. Insgesamt aber nur war für echte Fans, auch wenn ich mir "Pure Instinct" immer wieder gerne anhöre.
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Was wurde nicht schon alles über die Scorpions gelästert, mal zu alt oder zu soft dann wieder zu hart... Von mir aus gesehen alles dummes Zeug! Sie sind und bleiben schlicht und einfach eine der besten Rockbands der Welt und dies beweisen sie auch auf dieser allerdings in der Oeffentlichkeit nicht sehr beachteten Scheibe Pure Instinct. Schon das erste Stück vermag einen mitzureissen, es folgen einige eher softe doch sehr melodiöse und tolle Stücke wie Does anyone know. Das von mir aus gesehen beste Stück der Platte ist Oh Girl, bei dem Klaus Meine wieder mal seine fabelhafte Stimme demonstriert. Ebenfalls ein Höhepunkt ist You And I und mein persönlicher Geheimtip ist Where The River Flows.
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am 18. November 2001
Zuerst kannte ich nur die Lieder aus den Charts der Scorpions (White Dove, Moment of Glory etc.). Dann hörte ich diese CD, mir wurde erzählt Scorpions seien ziemlich "Heavy". Doch diese CD ist weder zu soft noch zu Heavy - sie ist genau richtig und vorallem abwechslungsreich. Selten habe ich eine CD so häufig gehört wie diese und kann nur sagen, dass sich der Kauf lohnt. Ruhige und melanchonische Lieder werden von schnellen, härteren Liedern abgewechselt. Allerdings habe ich die CD erst ein paar mal hören müssen, bis mir alle Lieder gefallen haben, doch jetzt hat sie einen Ehrenplatz in meinem CD-Regal.
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am 19. November 2015
Der Song "when you came into my life" hat die Weichen für 20 Jahre meines Lebens gestellt. Es ist zwar alles vorbei aber ich bereue nichts.
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am 14. Dezember 2013
CD angekommen, nachdem sie offensichtlich verloren ging. Sorry für die schlechte Bewertung die ich hiermit offiziell zurücknehme.

War nur im Stress, weil es ein Geschenk werden sollte, was ich nun nachliefern kann.

Danke noch mal für den Kontakt.

Viele Grüße Anke Sprey
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am 12. September 2011
zugegeben, die 90er waren nicht einfach für die klassischen Hard Rock Bands. Classic Rock, wie man das heute gelegentlich nennt, war nicht mehr angesagt und wurde durch Grunge abgelöst. Nicht nur die Scorpions, sondern auch andere Bands veröffentlichten zu dieser Zeit recht komische Alben, wobei Bands wie Def Leppard oder Mötley Crüe offensichtlich irgendwie auf diesem Grunge / Alternative Zug aufspringen wollten ... und was machen die Scorpions? Balladen, Balladen, Balladen! Irgendwo nachvollziehbar, war ihr größter Hit doch ebenfalls eine radiotaugliche Ballade. Wer die Scorpions also Rockband mag, der wird hier stark enttäuscht werden. Das einzige halbwegs in Richtung Rock gehende Lied ist 'stone in my shoes', was auch das einzige Lied von dieser Platte ist, das ich mir von Zeit zu Zeit mal anhöre. Ansonsten gibt es hier nur Balladen - aus meiner Sicht - eine kitschiger als das nächste.
Wer allerdings gerne Musik der Richtung Kuschelrock hört, der kann hier bedenklos zugreifen und wird sicher nicht enttäuscht werden.
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