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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
55
4,0 von 5 Sternen
The X Factor
Format: Audio CD|Ändern
Preis:7,29 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 11. September 2016
Was war das 1995 für ein Aufschrei!! Maiden ohne Bruce, das kann nicht funktionieren!! HAT ES DOCH!!!

Mit der neuen Stimme Blaze Bailey gesellte sich auch ein düsterer, gothic-artiger Stil zu den resoluten Brit-Metal-Mechanikern. Ich empfinde es heute wie damals als gut, dass frisches Blut in eine Truppe kam, die sonst in den 90ern möglicherweise ihren Spirit endgültig ausgehaucht hätte und untergegangen wäre. Und mag der stimmliche Ausdruck Blaze Baileys auch schwächer als der von Bruce Dickinson sein, so hat er doch sehr viel Charakter und ein markantes Timbre!

Das Werk X Factor an sich darf als opernhaft intensiv und gewaltig angesehen werden. IRON MAIDEN geben sich hier keine Blöße, ganz im Gegenteil! Die Macht ihres Könnens in allen Belangen, die Heritage ihres archetypischen Stils, unerhört druckvoll gespielt, beeindrucken hier so schwer, dass man selbst für das immer böse Maskottchen Eddie Mitleid entwickelt...

Aber dieses Album wird seit ewig heruntergespielt. Zum Beispiel gibt es alle frühen Alben mit Bruce auf frisch gepresstem Vinyl, toll remastered. Nur den X Factor sucht man hier vergebens. Maiden machten schon immer Politik, und es wird auch heute noch gepokert. Der mächtige Bruce duldet keine Nebenbuhler. Liebe Rock- und Metal Fans lasst euch sagen: The X Factor ist ein phänomenales Album!!! Und auf eine starke Vinyl-Ausgabe warte sicher nicht nur ich sehnlichst! Aber auch die aktuelle CD-Version bietet hervorragenden Klang.

Neu-Info Mai 2017: Verehrte Vinyl-Irons! Die Hilferufe blieben nicht unerhört!! The X Factor wird ab dem 19. Mai 2017 als frisch gepresstes Vinyl erhältlich sein! Eine Woche später wird das grandiose 2000er Album "Brave New World" ebenso gereicht! Da soll noch einer sagen, wir IRONS hätten kein Bestimmungsrecht! Dass ich beide schon vorbestellt habe, ist klar wie Schuhwichse :)
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am 8. Juni 2017
Total unterbewertet.
Dieses Album ist zugegeben sehr speziell.
Nach mehrmaligem Anhören hört man die Klasse
heraus. Das Album ist absolute Weltklasse.
Man muss nur genau hinhören und sich vorbehaltlos darauf einlassen.
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am 3. September 2010
Ich muß gestehen...Als ich anno 95 die Scheibe zum erstenmal hörte war mein Gedanke:"Was für ein Dreck"! Die Songs klangen überwiegend monoton,der Sänger war nicht der Bringer,die Prduktion staubtrocken und bis auf "Sign of the Cross" war der Rest einfach scheiße..Aber nachdem man sich etwas mit der Scheibe beschäftigte machte es Klick:Songs wie "Lord of the Flies,Fortunes of War,The Aftermath oder The Unbeliever" konnten mich dann doch begeistern...Vom Aufbau sind die meisten Songs,wie bei der neuen Scheibe,ruhig aufgebaut um dann in Fahrt zu kommen..Natürlich konnte Blaze seinem Vorgänger nicht das Wasser reichen (Live) aber die Shows der X Factor & Virtual XI Tour haben mir,bis auf ein paar Songs (bei einigen Dickinson Songs),doch gefallen...Und wenn man mich steinigt:Bis auf das "Brave New World" Album kann keiner der Nachfolger Scheiben gegen X Factor anstinken..Aber ist halt alles Geschmackssache...Up the Irons..
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am 19. Oktober 2015
...begann nach Auffassung vieler Fans der Gruppe wohl mit diesem denkwürdigen Album. Ich schreibe denkwürdig jetzt ganz bewusst nicht in Anführungszeichen, weil es insbesondere aus heutiger Sicht wirklich zum Nachdenken bzw. Umdenken anregt. Ein Umdenken fand seinerzeit auch bei der Band statt, schließlich musste der leere Platz am Mikrofon nach dem Weggang von Frontmann Bruce Dickinson wieder gefüllt werden, da dieser seine zwischenzeitlich begonnene Solokarriere nun komplett abseits von Iron Maiden weiterverfolgen wollte. Als Ersatz entschied man sich letztlich für den Sänger Blaze Bayley - von nicht gerade wenigen Leuten wurde diese Entscheidung mit einem ungläubigen Kopfschütteln abgetan. Aber auch hinsichtlich der musikalischen Richtung, die die Band mit ihrem neuesten Streich "The X Factor" einschlug, hatten viele Fans ihre Probleme. Doch nicht nur der Titel des Albums, sondern auch die Cover-Gestaltung (welche sich durch ihren weitaus realistischeren Zeichenstil deutlich von den vorangegangenen Werken distanzierte) prophezeite dem Käufer, dass er es diesmal mit einer andersartigen, weitaus düsteren Maiden-CD zu tun bekommen würde...

So weit, so gut, denn ein Stilwandel muss ja nicht zwangsläufig etwas negatives bedeuten, schließlich ist ein solcher früher oder später essentiell, will sich eine Gruppe (die jetzt nicht gerade auf den Namen Modern Talking hört) mit der Zeit musikalisch weiterentwickeln. Ansonsten dürfte es recht schnell zum künstlerischen Stillstand kommen, und diesen kann man Iron Maiden nun wirklich nicht vorwerfen... man denke nur an "Seventh Son of a Seventh Son", dem bis heute vielleicht genialsten Opus der Band! Leider sollte diese erneute Umorientierung, wie sie auf "The X Factor" zu hören ist, seitens der Fans nicht ganz so frenetisch bejubelt werden, wie es noch anno 1988 bei "Seventh Son..." der Fall war. Auch ich, der sich die CD seinerzeit direkt am Ersterscheinungstag gekauft hat, war beim ersten Anspielen ziemlich enttäuscht - und selbst nach mehrmaligem Anhören änderte sich das kaum. Es stimmte einfach nichts an diesem Album! Es war einfach nur langweilig, der neue Sänger eine absolute Niete und selbst der so typische, unverkennbare Maiden-Sound klang meinem damaligen Empfinden nach nur äußerst selten durch. Vorbei schienen sie zu sein, die einst so glorreichen Tage dieser Band, die mich Ende der Achtziger mit der Single "Can I Play with Madness" überhaupt erst mit dem Genre der Heavy Metal-Musik vertraut machte. Also wanderte "The X Factor" flugs zurück ins Regal und fing dort Staub für die nächsten 20 Jahre. Selbst die Rückkehr von Sänger Bruce Dickinson - und damit verbunden dem Erscheinen des zwölften Studioalbums "Brave New World" (2000) - vermochten nichts daran zu ändern. Ganz im Gegenteil, drängte die dem neuesten Streich plötzlich wieder innewohnende Qualität (wo Iron Maiden draufsteht ist auch endlich wieder Iron Maiden drin) den ungeliebten "Totalausfall" nun endgültig ins Abseits...

Erst vor kurzem, bedingt durch die Veröffentlichung des neuesten Werks "The Book of Souls", entschloss ich mich (ganze zwei Dekaden später) dazu, "The X Factor" eine weitere Chance zu geben. Bereits die auf der "From Fear to Eternity"-Collection enthaltenen, von Bruce Dickinson dargebotenen, Live-Versionen von "Man on the Edge" sowie "Sign of the Cross" (beide aus der Blaze Bayley-Ära) ließen mich jene Songs mit ganz anderen Augen sehen - oder besser gesagt, mit ganz anderen Ohren hören! Den zwei Liedern wohnte von hier auf jetzt eine ungemein tiefe Kraft inne, wie ich sie damals auf der "The X Factor" schmerzlich vermisste. Sollte es also tatsächlich nur Dickinsons gewaltiger Stimme geschuldet sein, dass diese zwei Stücke nunmehr in einem völlig anderen Licht erschienen? Es gab nur eine Möglichkeit das herauszufinden...

...und was soll ich sagen? Das von mir anno 1995 zum bislang größten Versagen Maidens deklarierte Werk hört sich nach mehrmaligem erneuten Anhören viel, viel besser an als vor 20 Jahren! Insbesondere der Opener "Sign of the Cross" klingt (selbst mit Bayley am Mikrofon) richtig monumental und auch die beiden Singleauskopplungen "Lord of the Flies" bzw. "Man on the Edge" (angelehnt an den seinerzeit umstrittenen Michael Douglas-Kinofilm "Faling Down") gefallen mir mittlerweile richtig gut und animieren zum Lauterdrehen. "Fortunes of War" (mit seinem ruhigen Gitarrenspiel am Anfang und Ende) wie auch "The Aftermath" können mich mittlerweile ebenso überzeugen. "Blood on the World's Hands" wiederum kann mit einer Besonderheit aufwarten, ist es doch der wirklich einzige Song auf der CD, der mir damals schon zusagte - und den ich nach wie vor richtig toll finde. Vor allem der ruhige, irgendwie mystisch klingende Anfang sowie der Mittelteil mit seinen großartigen Gitarrenriffs macht ihn für mich zu einem der besten Iron Maiden-Stücke überhaupt! Insbesondere zu diesem Lied passt Blaze Bayleys Stimme wie die Faust aufs Auge, mit einem Bruce Dickinson am Mikro hätte dieser Track meiner Meinung nach nur halb so gut funktioniert! Lediglich den abrupten Schluss empfinde ich als kleinen Nachteil...

Mit "The Edge of Darkness" (inklusive Textpassagen aus Francis Ford Coppolas Kriegs-Kultfilm "Apocalypse Now") verhält es sich genau umgekehrt, denn für dieses kleine Meisterwerk wäre Dickinsons starke Stimme geradezu prädestiniert gewesen. Trotzdem klingt das Ganze immer noch ziemlich klasse. "2 A.M.", der vorletzte Beitrag auf "The X Factor", gehört meines Erachtens ebenfalls zu den besten Vertretern des Albums, und auch hier vermisse ich keinen Bruce Dickinson. Bleiben schließlich noch die Tracks "Look for the Truth", "Judgement of Heaven" und das abschließende "The Unbeliever"; allesamt recht nette Songs, aber beileibe keine Ausnahmetitel...

Summa summarum also eine ziemlich gute Maiden-CD... und diese meine Auffassung vermag ich selbst nicht so richtig zu deuten, ehrlich. Vor zwei Dekaden Müll, heute richtig toll? Woher mein plötzlicher Sinneswandel? Ich weiß es wirklich nicht. Wahrscheinlich ist man nach 20 Jahren einfach empfänglicher für solcherlei Dinge; man wird halt reifer. Ganz unverständlich ist mir dieses plötzliche Umdenken allerdings nicht, machte ich mit New Orders "Technique" bereits eine ganz ähnliche Erfahrung. Bei Erscheinen dieses Albums waren es insbesondere die Synthie/Electro-Pop-Stücke (z.B. "True Faith", "Fine Time" oder "Round and Round") jener Band, die mir so gut gefielen. Doch eben solche machten sich auf der Platte eher rar, stattdessen überwogen hier eindeutig die ruhigen Lieder. Genau wie "The X Factor" wanderte auch dieses musikalische Werk für die nächsten Jahre zurück ins Regal... bis ich sie eines schönen Tages schließlich für mich wiederentdeckte. Heute gehört "Technique" zu meinen absoluten Lieblingsalben von New Order, gerade Tracks wie "All the Way", Love Less" oder "Guilty Partner" sind es, die mir äußerst gut gefallen...

Ich weiß, der Vergleich Iron Maiden/New Order - oder anders gesagt - Heavy Metal/Synthie-Pop bzw. Independent hinkt ein wenig. In der Sache an sich - also bei Erscheinen dürftig bis mies, heute gut bis super - stimmt's aber überein. Vielleicht ist es ja wirklich so, dass man für mancherlei Musik erst ein gewisse Altersweisheit erreichen muss, um sie entsprechend zu würdigen...
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am 11. Juni 2003
Iron Maiden höre ich schon seit Killers, aber Anfang der 90er machte ich dann eine Pause. Irgend wann bekam ich X-Factor in die Finger und konnte nicht glauben dass das IM ist. Die Stimme war einfach falsch und ätzend. Es verging einige Zeit und ich hörte noch mal rein. Langsam gewöhnte ich mich an den neuen Sänger und dann ging mir die Songs nicht mehr aus dem Kopf. Sign of the Cross und Fortunes of War sind meine Favoriten. Heute finde ich Blaze Bayley gar nich mehr schlecht und unter dem Strich ist X-Factor zu den besten Maiden-Alben zu rechnen.
Wertung: Ein MUSS für Maiden-Fans
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am 11. Februar 2003
Wenn irgendeine andere Band ein Album wie THE X FACTOR veröffentlicht hätte, wäre sie dafür in den Himmel gelobt worden.
Fans sind von Maiden aber andere Sachen gewohnt, als solche düsteren, trostlosen und nachdenklichen Halbballaden und Mini-Epen, wie sie auf dem Album zu finden sind. Zugegeben: Blaze Baley kann nicht wirklich singen. Und anfangs habe ich dieses Album gehasst. Inzwischen aber, wo ich nicht mehr ausschliesslich Metal höre und mich unterdessen auch an Genesis, Jethro Tull, Led Zeppelin und Yes herangewagt habe, gefällt mir diese Scheibe sehr. Denn die Einflüsse der besagten Bands sind stellenweise unüberhörbar, insbesondere was die Tempiwechsel und die Akustikgitarren betrifft. Metal-Riffsalven wie auf den alten Alben aus den 80ern sind hier in der Tat nicht mehr vorhanden, dafür spielen Janick Gers und Dave Murray überraschend oft mit cleanem, also unverzerrten Gitarrensound, mit Akustik-Gitarren oder mit abgedämpften Seiten. Dabei legen die Musiker eine ungeahnte Virtuosität an den Tag und auch, wenn es dem Album an Hits wie aus den 80ern mangelt, muss man doch die musikalische Ausgereiftheit der Songs bewundern. Mal ruhig und kontemplativ, d.h. in sich gekehrt, dann mal wieder agressiv und wütend; Ruhe, Nachdenklichkeit und seismischer Rock treffen hier kontrapunktisch aufeinander. Anspieltips sind der monumentale Brecher SIGN OF THE CROSS, der glücklicherweise auch auf ROCK IN RIO vertreten ist, das akustisch-unplugged eingeleitete FORTUNES OF WAR mit seinem unterhaltsamen, kurzem Bass-Intermezzo, das dramatische BLOOD ON THE WORLDS HANDS mit seinem virtuos gespielten Akustik-Bass-Intro, das recht progressive THE AFTERMATH und das vertrackte und rhytmisch ungewöhnlich arrangierte, hektisch-expressive THE UNBELIEVER. Musik und Texte sprechen das aus, was jeder über die Welt denkt, musikalisch aber kaum so effektiv umgesetzt wird. Maiden sind hier erwachsen geworden.
Die Atmosphäre ist gedämpft und bedrückt und bei Weitem nicht mehr so farbenfroh, wie in den 80ern. Dennoch aber eine Scheibe voller Stimmungen, die sich allerdings nur nicht so schnell erschliessen lassen. Es ist in der Tat eine sehr trostlose und traurige Scheibe, in der sich aber auch stellenweise enorme Wut versteckt hält. Lasst euch nicht von den Banausen täuschen, die diese Scheibe unterschätzen und musikalisch noch immer in den frühen 80ern steckengeblieben sind! EINE DER DURCHDACHTESTEN UND EINSTUDIERTESTEN ROCKSCHEIBEN !
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am 15. Dezember 2011
... dieser Spruch kann einem in punkto "The X-Factor" schon mal in den Sinn kommen. Er passt im Großen und Ganzen und doch auch wieder nicht.

Gut, Bruce Dickinson hatte damals kurz zuvor die Band verlassen und viele trauerten diesem nach. Aber was soll's. Er war halt nicht mehr da.

Trotzdem konnten sich die meisten (mich eingeschlossen) Iron Maiden ohne Bruce Dickinson nicht so recht vorstellen.

Aber mal ganz ehrlich, war denn ohne Bruce alles so schlecht bzw. ist seit dem Wiedereinsteig von Bruce denn wieder alles so wie es einmal war. Ich denke heute nach gut 15 Jahren würde ich diese Frage ganz klar mit NEIN beantworten.

Und gerade im Vergleich (ja ich weiß, diese Vergleiche nerven) mit dem aktuellen Werk "The Final Frontier" bzw. dem letzten Album vor Blaze Bayleys Einstieg "Fear Of The Dark", gefällt mir "The X-Factor" um Längen besser als besagte Alben.

Auch wenn "Fear Of The Dark" ganz sicher kein schlechtes Album war, so besticht es doch eigentlich nur durch einen Übersong, nämlich dem Titelsong selbst. Neben anderen ganz gelungenen Nummern, wie etwa "Judas Be My Guide" enthält es doch einige Füller bzw. Langweiler.

Mit dem aktuellen Werk "The Final Frontier" kann ich eigentlich gar nicht viel anfangen. Viele Songs (wie der Opener) sind einfach nur brutal in die Länge gezogen worden und Stücke mit Wiedererkennungswert oder "Iron Maiden-pur-Songs" fehlen fast gänzlich.

Auch wenn viele beim ersten Output mit Blaze diesem ein recht "hartes" Urteil bescherten, so finde ich, hat gerade dieses Album vieles von dem, was ich bei "Fear Of The Dark" vermisste und bei "The Final Frontier" fast gar nicht fand; und ich könnte mir vorstellen, wäre Bruce damals zu Stelle gewesen, wäre "The X-Factor" abgefeiert worden.

Denn dieses Album besitzt ... Wiedererkennungswert ... schöne und eingängige Melodien ... den Maiden-typischen Stil; einfach Songs, die einem nach dem ersten (und nicht nach dem x-ten Mal (wie einige sagen, man muss "The Final Frontier" ZEIT geben)) direkt gefallen und im Ohr hängen bleiben und die man nach kürzester Zeit "mitträllern" kann.

Hier war Maiden noch Maiden ... und im übrigen fand ich Blaze Bayleys Gesang gar nicht mal so schlecht. Dass Blaze kein Bruce sein konnte, war doch wohl klar und ich meine, es hätte weitaus schlimmer kommen können.

Ich finde, Blaze hat seine Sache sehr gut gemacht; besser wahrscheinlich als ein Bruce Dickinson, der damals keinen "Bock" mehr hatte.

Ich fand es damals übrigens für Iron Maiden ziemlich unrühmlich, Blaze einfach wieder so "frei zu setzen", nur weil Bruce sich dann doch wieder zu MAIDEN bekannt hat.

"The X-Factor" ist ein superbes Maiden-Album.

5 Punkte und die volle Kaufempfehlung.
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am 17. Mai 2011
Wohl kein Maidenalbum wurde so kontrovers diskutiert wie "The X-Factor". Und die Gründe dafür liegen auf der Hand:
Interimssänger Blaze Bayley wagt hier seinen ersten Versuch die übergroßen Schuhe von Bruce Dickinson anzuziehen und das Material ist viel düsterer als die glorreichen 80er Werke.
Viele konnten sich mit dem Album nicht anfreunden weil es eben ganz anders wie die Klassiker Alben klingt.
Ich empfinde hingegen die "X-Factor" als eine der drei besten Maidenalben überhaupt.
Eben weil es so anders ist.
Villeicht liegt es auch daran, dass dies die erste Platte ist, die ich in voller Länge von Maiden gehört habe und beim hören nicht diesen"Bruce ist unersetzbar" Gedanken im Hinterkopf habe.
Wie dem auch sei, Blaze liefert hier einen famosen Job ab, klar sein Gesang ist limitierter als der von Bruce, aber das passt perfekt zu der melancholischen Grundstimmung des Albums.
Bruce Dickinson's heroischer Gesangsstil hätte hieraus wieder nur eine Metaloper gemacht.

Kommen wir den zu den Songs:

"Sign of the Cross" ist von der Machart her mit "Alexander the Great" vergleichbar nur mystischer angehaucht und ein Einstieg nach Maß!
Maiden bewreisen Mut einen 11 Minüter als Opener zu verwenden. (5/5)

"Lord of the Flies" ist ein relaxter Midtemporocker mit einem tollen Solo von Janick. Nicht ganz so zwingend wie "Sign" (3/5)

Das Intro von "Man on the Edge" haben sich die Jungs bei "The Evil that Men Do geklaut, ansonsten ein sehr rasantes Stück. (4/5)

Mit "Fortunes of War" erklingt der zweite Epic. Das Stück beginnt recht ruhig mit verhaltenen Gitarren nimmt dann immer mehr an Intensität zu und explodiert schließlich um die ganze Maidenenergie freizulassen. Großartig! (5/5)

"Look for the Truth" ist nach dem gleichen Muster gestrickt. Nur ist die Nummer deutlich grooviger und der Refrain etwas monoton. (3/5)

Auch "The Aftermath" beginnt recht ruhig, wird dann aber zu nem absoluten Schwergewicht nur um dann wieder den Maiden Signature Sound zu offenbaren. (4/5)

Bei "Judgement of Heaven" gefällt mir vor allem der optimistische Chorus und die (eigl. durch die Bank) guten Leadgitarren. (5/5)

Dass Steve Harris nicht nur ein begnadeter Songwriter, sondern auch ein Superbassisst ist, darf er dann beim Intro vom anklagenden "Blood on the World's Hands" (3/5) beweisen.

Das Highlight auf ihrer zehnten Langrille ist "The Edge of Darkness", der kleine Bruder von "Hallowed be thy Name". Wobei Ich diese Nummer sogar dem Original vorziehe. 'I've looked into the Heart of Darkness...' Gänsehaut! (10/5)

Das Midtempostück "2.am." fällt da natürlich etwas ab, aber trotzdem ein grundsolides Teil.. (4,5)

Die größte Überraschung bewahren sich Maiden zum Schluss auf:.
"The Unbeliever" ist so ziemlich der experimentellste Maidensong überhaupt. Sehr vertrackt, fast schon an Dream Theater erinnernd sorgt die Nummer erst für Verwirrung dann für Begeisterung. (5/5)

Wie wichtig "The X-Factor" für die Briten ist, wird deutlich wenn man sich ihre letzten beiden Outputs anhört.
Dort greift man auch auf das Konzept zurück, die volle Jungfrauenpower nur in wohldosierten Mengen loszulassen.

Auf "The X Factor" klang das noch großartig, auf "A Matter of Life and Death" ok, und auf der aktuellen Studioveröffentlichung nur noch nervig! Anyway dieses Album darf nicht in Vergessenheit geraten!

Das Coverartwork war wohl die Steilvorlage für die "SAW" Serie haha! :)
Egal , Eddie hat die Folter und den elektrischen Stuhl überlebt und erfreut sich bester Gesundheit. Eben genau wie die Musiker.

Up the Irons!

Ach ja und...

KAUF MICH!!
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am 1. Oktober 2013
An der Beschreibung von amazon, welche von einem Herren namens Michael rensen verfasst wurde, sieht man wiedermal, dass einfach jeder seinen Senf dazu geben darf. Egal, wie wenig Ahnung er von der Materie hat. Einen gequierlteren dünns***** habe ich noch nie gehört. Wenn jemanden dieses Album nicht gefällt, dann soll er es eben nicht anhören, aber lasst doch bitte den Hörer unvoreingenommen an die Scheibe ran gehen und selbst entscheiden. Nach mehreren Durchgängen hört man erst die vielen verspielten Kleinigkeiten versteckt in Riffs, Soli etc... Dieses Album ist verdammt mächtig, und allemal besser, als solche nichts sagenden Radio-Pop-Dudler wie "Can I Play With Madness". Gegen diesen Song sind düstere und schwermütige Stücke wie "The Unbeliever" oder "Sign of the Cross" wie Beethovens Neunte. Die Songs sind gut auf Bayleys Stimme abgestimmt. Ich habe Maiden schon x mal live gesehen und die Shows mit Blaze waren zum damaligen Zeitpunkt kaum schlechter, wie die mit Bruce. Ohne einen Sänger wie Blaze, hätten Maiden wahrscheinlich aufgehört. Gut dass sie es nicht gemacht haben! Andere Bands würden sich alle Finger danach abschlecken auch nur einmal ein Album auf diesem hohen Niveu zu veröffentlichen. Dieses Album ist sicher kein Number of the beast (obwohl es damals bei Veröffentlichung durch metal Hammer, Rock hard und mtvs headbangers Ball als genau dieses abgefeiert wurde-ist Fakt! Besorgt Euch mal die damalige Ausgabe!), aber es verdient auf jeden Fall 4 von 5 Sterne! Und das nicht nur für maiden Fans sondern für alle Fans von härteren, düsteren und progressiven Klängen. Hoch die Eisernen!!!!
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am 26. Januar 2001
Was wurde nicht schon alles über dieses Album spekuliert, Leute unsicher gemacht durch verrissene Kritiken. Hätte "Bruce Dickinson" dieses Album eingesungen, wäre es garantiert eingeschlagen wie eine Bombe. Hört euch nur mal "Sign Of The Cross" an. Ein 12 Minuten Werk im Stil von "Rime Of The Ancient Mariner". Wahnsinn! Dadurch das dieses Album eine sehr düstere Stimmung ausstrahlt, passt der Gesang von Blaze hervorragend zur Musik. Auch wenn ich froh bin das Maiden sich wieder eines besseren belehren liessen und Bruce wieder ins Boot gehohlt haben, hatte ich an "The X-Factor" mehr und vor allem länger Freude, als an "Brave New World", auch Mann muß sich in das Album reinhören. Am Anfang wirkt es ziemlich sperrig. Mit Bruce wär's hundertprozentig ein Klassiker geworden. Anspieltipps: "Sign Of The Cross", "Man On The Edge", "Lord Of The Flies", "Look For The Truth" und "The Aftermath".
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