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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
24
4,7 von 5 Sternen
Welcome to the Neighbourhood
Format: Audio CD|Ändern
Preis:7,78 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 25. Oktober 2017
7.Studioalbum - 14.Oktober 1995 - 10 Songs + 2 kurze Instrumentals auf 59 Minuten - Produzent: Ron Nevison

Mit diesem theatralisch bombastischen Musical-Rock-Opern-Stil mit Orchester, Klavier usw.... habe ich allgemein wenig am Hut. Jedoch habe ich mir nach dem Erfolgsalbum Bat out of Hell II(1993) auch den Nachfolger Welcome to the Neighbourhood zugelegt - und ich finde dieses Album wirklich überraschend erdig rockig und auch weniger pompös. Das hier ist das einzige Meatloaf-Album, mit dem ich wirklich was anfangen kann. Song 1,2,3,5,8,9,10(immerhin 7 tolle Songs) finde ich sehr schön, mit tollen Melodien und Refrains ausgestattet. Die 1.Single, ein Duett mit Patti Russo, "Id lie for you", sind eindeutig die Gene vom 1993er-Erfolg "Id do anything for you" heraus zu hören, der Song ist aber ebenso fantastisch geworden. Am recht druckvoll rockigen "Runnin for the red light" haben beispielsweise Harry Vanda / George Young mit komponiert, das ebenso amtlich rockende "Amnesty is Granted" hat Sammy Hagar verfasst. Die restlichen Kompositionen sind auch recht hochwertig. Empfehlenwert!
Anspieltipps: "Id lie for you (and thats the Truth)","Amnesty is Granted","Runnin’ For the Red Light (I Gotta Life)","Where the Rubber Meets the Road"
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am 4. September 2016
Bereits 2 Jahre nach seinem Chartbreaker "Bat out of Helll 2" legte MEAT LOAF mit "Welcome to the Neighbourhood" sein 7. Studioalbum nach. Nachdem die Songs des Vorgänger ausschließlich aus der Feder von JIM STEINMAN stammten, war er bei diesem Album nur für zwei Songs verantwortlich. Bei vielen Fans, bei mir auch, sorgte das vorab für Bauchschmerzen, waren doch die Alben ohne Beteiligung des genialen Komponisten eher mittelmäßig.
Aber schon nach den ersten beiden Songs wurden meine Zweifel beseitigt, "When the Rubber meets the Road" und das ganz starke Duett mit PATTI RUSSO, "I'd lie for you", zauberten mir ein Lächeln ins Gesicht. "Original Sin" ist eine der STEINMAN-Nummern und wurde bereits von PANDORA'S BOX veröffentlicht. Der Auftakt in dieses Album war also sehr vielversprechend, für mich ist es ein wenig unverständlich warum dieses Album bei den Fans verhältnismäßig schlecht weg kam. Die Songs sind kraftvoll, mitreißend und sehr melodisch, auch MEAT LOAF selber ist in großartiger Form - eigentlich stimmt auf "Welcome to the Neighbourhood" alles! Ich finde sogar das dieses Album das abwechslungs- und facettenreichste Album des Texaners ist. Man findet darauf nicht nur diese klassischen MEAT-LOAF-Songs, sondern eben auch richtig fette "Rocker" wie "Amnesty is granted", mit SAMMY HAGAR gesungen, und "When the Rubber meets the Road".
Die große Stärke von MEAT LOAF liegt aber vor allem bei den balladesken und gefühlvollen Songs, dazu gehört auch "Not a dry Eye in the House".
"If this is the last Kiss", ein weiteres Duett mit PATTI RUSSO, gehört für mich auch zu den Highlights. Ich mag es seit "Dead Ringer", dem Duett mit CHER", wenn MEAT LOAF sich mit kraftvollen weiblichen Sängerinnen duelliert - das ist für mich sehr beeindruckend.
TOM WAITTS hat MEAT LOAF die Ballade "Martha" förmlich auf den Leib gezimmert - bei diesen Nummern kommt die ganze stimmliche Klasse des Barden zur Geltung. "Auch "Where Angels sing" ist eine dieser "Schmonzetten", vielleicht ist es dem einen oder anderen Hören etwas zu viel mit diesen Nummern, wer aber auf Balladen steht, der wird hier wirklich erstklassig bedient.
Der zweite Song aus der Feder von JIM STEINMAN stammt von dessen Soloalbum "Bad for good" und ist einer dieser besagten klassischen MEAT-LOAF-Nummern. Gefühlvoll und einschmeichelnd baut sich diese Nummer langsam auf um in einem mitreißenden und bombastischen Refrain zu gipfeln - klasse Nummer, vor allem wenn man sich das Original, von JIM STEINMAN selbst gesungen, einmal zu Gemüte führt!
Für meinen Geschmack steht "Welcome to the Neighbourhood" auf einer Stufe mit "Bat out of Hell 2", ich finde das Album einfach klasse und habe keinen einzigen Rohrkrepierer ausgemacht! Warum sich der große Erfolg nicht einstellte - keine Ahnung, mir unbegreiflich!

Mein Fazit. "Welcome to the Neighbourhood" wurde längst nicht so gut angenommen wie das 2. "Fledermaus-Album", für mich ein wenig unverständlich. Auch wenn die Songs nicht alle aus der Feder von JIM STEINMAN stammen, so ist es doch ein sehr gutes Album das alle Trademarks aufweist die man von Alben des "singenden Fleischklops" eigentlich erwartet.
Großartige Melodien, kraftvoll, dynamisch und wuchtig von einem MEAT LOAF in Bestform vorgetragen - das passt alles!
Für Fans von MARVIN LEE ADAY würde ich hier eine absolute Kaufempfehlung aussprechen, auch wer die "Fledermaus-Alben" und "Dead Ringer" mag, kann hier bedenkenlos zuschlagen!

Meine Bewertung: 9 von 10 Punkten.
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am 4. Dezember 2017
Das ist er also der leider wenig beachtete Bat out of Hell II Nachfolger. Und er geht mehr auf Hard Rock und weniger auf Bombast. Eine echt Hammer CD für mich als Gelegenheits Hörer vom alten Fleischklopps. Hier passt einfach alles natürlich ist mit I d lie for You auch ein Anything for love Clone dabei. :-) Macht nichts. Ist auch im Duett gesungen mit Patti Russo. Muss ich die Dame nun kennen ? Egal. Auch die anderen Songs wie Running the red Light, Left in the Dark, Amnesty is garnted, sind super. Die Scheibe ist mega abwechslungsreich. Also der Meat Loaf kennen lernen möchte empfehle ich die beiden ersten Bat Alben und das Werk hier. 5 Sterne. Sehr gut auch ohne den kongenialen Jim Steinman ein Must have. Schade das die neuen Sachen von Meat alle so schlecht sind. Hier kracht es aber ein Rock Hammer. Lohnt und kaufen.
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TOP 500 REZENSENTam 18. August 2011
Auch auf die recht wahrscheinliche Gefahr hin, daß ich mit meiner Einschätzung ziemlich allein dastehe, für mich ist "Welcome to the neighbourhood" das bis heute beste, weil weitgefächertste Album von Meat Loaf.
Ohne den mindesten Zweifel, stellt die "Bat out of hell" Trilogy (1977/1993/2006) einen Meilenstein in der Musikgeschichte dar. Alle drei sind musikalisch großartig und vor allem die ersten beiden "Bats" sind mit ihren Verkaufzahlen von über 45 und über 25 Millionen Einheiten in jeder Hinsicht sehr respekteinflößend. Unstrittig ist auch, daß zwischen den "Bat..."-Alben, vornehmlich in den achtziger Jahren, auch Alben von Meat Loaf erschienen sind, die schon eines sehr großzügigen Fan-Herzens bedürfen, um geliebt zu werden.
Doch das 1995er "Welcome.." hat in Meat Loafs Gesamt-Schaffen ein Alleinstellungsmerkmal. Es ist vielseitiger, als andere seiner Alben. Natürlich gibt es die üblichen großen Bombast-Hymnen, ohne die ein Meat Loaf Album kaum auskäme, aber schon der Opener "Where the rubber meets the road" ist "dünner", kein orkanischer Alles-was geht-Rock, sonder eher im besten Springsteen-Stil definierter Rock'n'Roll. Voll auf die zwölf gibt's bei "Original sin", einer der Beiträge auf dem Album aus dem Jim Steinman Fundus. Warum diese kraftstrotzende Symbiose aus tosender Rock-Oper und fast zerbrechlich anmutender Ballade keine Single-Auskopplung wurde, werde ich nie begreifen. Eines der größten Lieder, daß Meat Loaf je eingespielt hat. Es war in früheren Versionen von Jim Steinman selbst oder Taylor Dayne schon eindrucksvoll, hier ist es in Perfektion vollendet. Eine weitere Facette des Albums, ist die Cover-Version des Tom Waits Klassikers "Martha", einfach nur traumhaft traurig.

Empfohlen sei an dieser Stelle die 2011 veröffentlichte "Collectors Edition" (2CD + DVD) dieses großen Albums. sicherlich teurer, aber erschwinglich und ganz und gar lohnenswert!
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am 25. September 2011
Fassen wir den Weg von Meat Loaf bis zu diesem Album kurz zusammen: 1977 veröffentlichte er mit dem Songwriter Jim Steinman ein fulminantes Debüt namens "Bat out of Hell", das schnell zu einem der erfolgreichsten Tonträger der Musikgeschichte wurde. 1981 schoben die beiden den Nachfolger "Deadringer" hinterher, der zwar ganz ordentlich aber nicht überragend war und auch nicht mehr so erfolgreich. Es kam zum Bruch mit Steinman und Meat Loaf lebte eine totale Talfahrt hin. Die drei nachfolgenden Alben waren kommerziell wie (zum großen Teil qualitativ) ein Desaster, der stimmgewaltige Sänger verlor seinen Plattenvertrag und flüchtete sich zeitweise in Alkohol.

Denn jedoch gab es Ende der Achtziger die Versöhnung mit Jim Steinman und beide arbeiteten an einem Opus, das schließlich 1993 das Licht der Welt erblickte: "Bat out of Hell II: Back into Hell", welches vom Stand weg 10 Millionen Exemplare verkaufte (bis heute knapp 25 Millionen) und mit "I would do anything for love" einen weltweiten Tophit abwarf. Nun sind wir im Jahr 1995 und "Welcome to the Neighborhood" soll der Nachfolger eines absoluten Meisterwerks werden.

Die Frage ist jetzt, wie man ein absolutes Meisterwerk toppt. Die Antwort: Man probiert es erst gar nicht. Für "Welcome to the neighbourhood" schraubte Meat Loaf den Bombast Anteil wieder ein wenig zurück ("Bat out of hell II" hatte mit Soundeffekten, Chören und Gitarrengewitter ja alles Machbare ausgelotet) und ließ dem Rock wieder mehr den Vortritt. Weniger Richard Wagner, mehr Bruce Springsteen, könnte man sagen. Jim Steinman war nur insofern involviert, als dass Meat Loaf zwei seiner älteren Songs erneut aufnahm und so zumindest ein wenig die Linie des Vorgängers zu halten.

Im Prinzip wurde aber hier jeder Song von jedem anders komponiert und produziert, was das Album zwar ein wenig inhomogen, aber auch sehr abwechslungsreich erscheinen lässt. Beteiligt waren u.a. Van Halen Sänger Sammy Hagar, Hitschreiberin Dianne Warren, Tom Waits und auch Sarah Durkee und Paul Jacobs, mit denen Meat Loaf schon auf seinem besten 80er Album "Bad Attitude" zusammengearbeitet hat.

DAS ALBUM "SONG FÜR SONG"

"Where the rubber meets the road"
Mit Grillenzirpen wird das Album eröffnet, ehe sanft eine Piano Melodie einsetzt und Meat Loaf mit sanftem, fast wehmütigen Gesang einsetzt. Doch die Stille hält nicht lange, denn ein sägender Gitarrenriff eröffnet diesen stampfenden Rock n Roller in bester Bruce Springsteen Manier mit einem glänzenden Gitarrensolo und einem tollen, einprägsamen Refrain. Guter Einstieg, anders als die epochalen Steinman-Opener, aber sehr gelungen.
4/5 Sternen

"I'd lie for you (and that's the truth)"
Meat Loaf konnte es wohl nicht lassen, als Single einen nicht nur dem Titel nach ähnlich klingendem Song seinem Hit "I would do anything for love (but I won't do that)". Denn der Song ist durchaus ähnlich aufgebaut; Wechsel zwischen laut, leise, opplent und spartanisch, langsam und schneller. Dennoch ist das Ganze glücklicherweise trotz eindeutiger Anlehnung kein schaler Abklatsch, sondern eine schöne Nummer. Entgegengesetzt den meisten Meat Loaf Balladen, in welcher die Sängerin meist nur gegen Ende oder Mitte auftaucht, liefert er sich hier ein schönes Duett mit Patti Russo.
4/5 Sternen

"Original sin"
Aufheulende Gitarren eröffnen den Song, mit einer ruhigen Klaviermelodie geht der Song weiter, ehe in bester Meat-Loaf-Manier eine Rock n Roll Achterbahn, mit musical-haftem Flair und prägnanten Background Chor über uns hinein bricht. Yep, das ist Steinman in bester Formund Meat Loaf verleiht diesem bereits zuvor veröffentlichten Song (einmal von Pandoras Box, einmal von Taylor Dayne) die Wucht, die diese Nummer braucht. Meat at it's Best und einer der stärksten Songs in seinem Reportoire.
5/5 Sternen

"45 Seconds on Ecstasy"
Du liebe Güte, was soll das denn? Zum einen führt der Titel in die Irre, denn das Ganze dauert nicht "45 Seconds" sondern knapp 1:16, und zum zweiten ist das ein Reggae-artiger, drogenverseuchter "Song", der von einer Frau gesungen wird. Über Sinn und Unsinn kann man sich jetzt streiten, mir persönlich sagt es nicht zu.
1/5 Sternen

"Runnin' for the red light"
Purer Rock n Roll. Anders kann man es nicht beschreiben. Ein schneller, griffiger Rock Song, der zwar dank wuchtiger Gitarren und Background Chor im Refrain sehr füllig ist, aber den Meat Loaf typischen Bombast deutlich zurückschraubt. Tolle Gute Laune Nummer mit Mitsing-Faktor.
4/5 Sternen

"Fiesta de Las Palmas Perdidas"
Was hatte Meat Loaf auf diesem Album nur mit seinen obskuren Zwischenspielen. Dieser knapp anderthalbminütige Song beschwört mit Bläsern und spanischen Gitarren mexikanisches Flair. Klingt ja nicht schlecht, aber viel zu kurz und vor allem total unpassend
2/5 Sternen

"Left in the dark"
Und wieder darf Meister Steinman ran. Ein über 7 Minuten dauernde Bombast Ballade mit einem grandiosen Meat Loaf und großflächig eingesetztem Klassik-Ensemble. Wie bei Steinman üblich sich stetig steigernd; ruhig nur mit Piano und Streichern am Anfang; wuchtig und oppulent in der Mitte nur um wieder ruhig auszuklingen. Steinman hatte diese Nummer bereits auf seinem Solo-Album "Bad for good" und auch Barbara Streisand hatte ihn schon gesungen, aber hier kann Meat Loaf's raumfüllende Stimme endlich dieser Mega Ballade gerecht werden.
5/5 Sternen

"Not a dry eye in the house"
Wie es der Titel vermuten lässt, eine weitere Ballade, bei der auch songtitel gerecht kein Auge trocken bleibt. Etwas weniger oppulent als "Left in the dark", aber mit einer schönen Melodie. Meat Loaf singt hier sehr wehmütig und sanft und jagt einem Gänsehaut über den Rücken. Kitsch? Klar, aber schöner Kitsch.
4/5 Sternen

"Amnesty is granted"
Eine Nummer von Ex-Van-Halen-Sänger Sammy Hagar und wie man vermuten kann, ein Stadion Rocker par excellance. Fette Gitarren, gutes Riffing, ein einprägsamer Refrain. Sehr schön
4/5 Sternen

"If this is the last kiss (lets make it last all night)"
Der Titel deutet eine Ballade an, aber so ganz stimmt das nicht. Ich denke "gefühlvoller Rocker" trifft es am besten. Auch hier mischt seine Duett-Partnerin Patti Russo mit und das Wechselspiel gibt dem Song die nötige Dramatik.
4/5 Sternen

"Martha"
Oh, jetzt wirds kitschig. Meat Loaf vergreift sich an Tom Waits, doch ihm steht "Martha" einfach besser zu Gesicht. Meat Loaf kann Balladen singen, aber diese hier geht mir doch zu sehr in Richtung Kitsch. Der Song ist ganz in Ordnung aber nicht ganz mein Fall.
3/5 Sternen

"Where angels sing"
Meat Loaf bleibt schmusig. Eine ruhige, sehr spartanisch arrangierte Nummer mit leichtfüßiger Blues Gitarre und schwerem Piano. Im Refrain wird es mit weiblichem Backgroundchor wirklich sehr engelhaft. Nicht so ganz mein Fall, aber ein schöner Ausklang für das Album.

FAZIT
-----------

Man muss es Meat Loaf schon hoch anrechnen, dass er nicht versucht hat "Bat out of hell II" zu kopieren. Herausgekommen ist dabei ein Album das sehr abwechslungsreich ist; Meat Loaf's bekannten Stil verwendet aber auch ganz neue Wege geht. Gerade das Rock n Rollige wie "Amnesty is granted" oder "Runnin for the red light" hebt sich positiv von den sonst oppulenten Songs des stimmgewaltigen Sängers ab. Mir persönlich ist der Balladen Anteil etwas zu hoch, und hätte man die beiden kuriosen Zwischenspiele "45 seconds..." und "Fiesta..." durch einen tollen und unveröffentlichten(!) Jim-Steinman-Beitrag ersetzt, so hätte ich vielleicht alle 5 Sterne vergeben. So sind es vier (aber starke vier) geworden.

Erwähnenswert sei noch die Booklet Gestaltung dieser Scheibe. Im Stile alter Kinoplakate der Fünfziger und Sechziger Jahre ist ja bereits das effekthascherische Cover gehalten. Im Booklet gibt es ein Filmplakat passend zu jedem Song. Sehr schön fürs Auge und mal was anderes als Motorräder, gigantische Fledermäuse und blonde Muskelmänner

So aber, kann ich nur konstatieren: Das Highlight des ehemals massigen Tenors bleibt "Bat out of Hell 1+2" und "Deadringer". "Welcome to the Neighborhood" gehört aber mit "Bad Attitude" und "Bat out of Hell 3" in die starke zweite Reihe seiner Alben und kann daher bedenkenlos empfohlen werden.

UPDATE ZUR COLLECTORS EDITION

Nachdem "Bat 2" mit einer wunderschönen Sammleredition bedacht wurde, kam nun "Welcome to the Neighborhood" dran. Und für den Fan lohnt sich das Package. Neben den regulären Albumtracks hat man die Single-B-Seiten "Oh, what a beautiful Mornin'" und "Let it be" (Beatles-Cover) draufgepackt. Und man muss sagen, dass Meat mit seiner Interpretation den Fab Four gerecht wird. Als weiteren Bonus-Track gibt es die wunderschöne Steinman/Black-Ballade "Is nothing sacred", die im Duett mit der bewährten Patti Russo erst so richtig zum Meisterwerk wird.

CD 2 ist dann ein Livealbum und für mich der Hauptgrund für den Kauf. Aufgenommen 1996, präsentiert sich Meat in absoluter Best-Form und zockt sich durch die "Welcome..." Stücke sowie einer guten Auswahl seiner größten Hits. Leider wurde Meat Loaf ja ab diesem Zeitpunkt live konstant schlechter, so dass man hier das vermutlich beste, zu erwerbende Live-Album als Gratis-Beilage bekommt. Meat liefert nicht nur eine grandiose Leistung ab, sondern amüsiert auch als Entertainer. Wie er mit Patti Russo hier das Intro von "You took the words right out of my mouth" darbietet ist Entertainment pur. Apropos Patti Russo: Für mich ist es Meat Loafs beste Sparings-Partnerin und es ist schön, hier ihre Darbietungen von "I would do anything for love", "Deadringer", "Life is a Lemon" und "I'd lie for you" endlich auch mal auf Konserve zu bekommen. Ewig schade, dass man "Paradise by the dashboard light" hier nicht bekommt. Alle 5 Sterne.

Als wäre das noch nicht genug, gibt es auch noch eine Bonus DVD. Hier gibt es die Videoclips zu den Songs "I'd lie for you" und "Not a dry eye". Gerade "I'd lie for you" ist genial: Kein übliches "Kamera dreht sich um Sänger und Band" Video, sondern ein Minifilm, der wohl nicht nur zufällig an Indiana Jones erinnert. Beide Songs gibt es dann noch als Live-Versionen der Sendung "Top of the Pops". Und ein kurzes Interview mit Meat Loaf ist auch noch drauf.

Das ganze Paket wird abgerundet durch ein informatives Booklet mit allen Songtexten sowie Informationen zur Entstehung des Albums

FAZIT 2:
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Das Album ist klasse - die Collectors Edition ist perfekt. Gerade die Live CD ist den Kauf alleine wert.
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TOP 500 REZENSENTam 18. August 2011
Auch auf die recht wahrscheinliche Gefahr hin, daß ich mit meiner Einschätzung ziemlich allein dastehe, für mich ist "Welcome to the neighbourhood" das bis heute beste, weil weitgefächertste Album von Meat Loaf.
Ohne den mindesten Zweifel, stellt die "Bat out of hell" Trilogy (1977/1993/2006) einen Meilenstein in der Musikgeschichte dar. Alle drei sind musikalisch großartig und vor allem die ersten beiden "Bats" sind mit ihren Verkaufzahlen von über 45 und über 25 Millionen Einheiten in jeder Hinsicht sehr respekteinflößend. Unstrittig ist auch, daß zwischen den "Bat..."-Alben, vornehmlich in den achtziger Jahren, auch Alben von Meat Loaf erschienen sind, die schon eines sehr großzügigen Fan-Herzens bedürfen, um geliebt zu werden.
Doch das 1995er "Welcome.." hat in Meat Loafs Gesamt-Schaffen ein Alleinstellungsmerkmal. Es ist vielseitiger, als andere seiner Alben. Natürlich gibt es die üblichen großen Bombast-Hymnen, ohne die ein Meat Loaf Album kaum auskäme, aber schon der Opener "Where the rubber meets the road" ist "dünner", kein orkanischer Alles-was geht-Rock, sonder eher im besten Springsteen-Stil definierter Rock'n'Roll. Voll auf die zwölf gibt's bei "Original sin", einer der Beiträge auf dem Album aus dem Jim Steinman Fundus. Warum diese kraftstrotzende Symbiose aus tosender Rock-Oper und fast zerbrechlich anmutender Ballade keine Single-Auskopplung wurde, werde ich nie begreifen. Eines der größten Lieder, daß Meat Loaf je eingespielt hat. Es war in früheren Versionen von Jim Steinman selbst oder Taylor Dayne schon eindrucksvoll, hier ist es in Perfektion vollendet. Eine weitere Facette des Albums, ist die Cover-Version des Tom Waits Klassikers "Martha", einfach nur traumhaft traurig.
Die nun vorliegende "Collectors-Edition" macht das Album endgültig zum Juwel! Allein die Aufmachung würde einen Neukauf schon rechtfertigen, der reichliche Bonus macht ihn zwingend. Dem Studio-Album wurden vier zusätzliche Tracks hinzugefügt. Die Beatles Cover "Come together" und "Let it be" (wodurch das Album seine musikalische Spannweite nocheinmal erweitert), die ursprüngliche Version von "Is nothing sacred" (andere Version als drei Jahre später auf dem "The very best of" Album") und das wunderbare "Oh, what a beautiful morning".
Hinzu kommt eine zweite CD, mit einem knapp 80 minütigen Mittschnitt der "Born to rock - World Tour'95'96", in bester Sound-Qualität, ein komplettes Live-Album sozusagen.
Damit noch nicht genug, denn ein dritter Silberling, eine DVD mit den Video-Clips (bei Meat Loaf ja fast schon Kurz-Kino-Filme) der beiden Singles und den Top of the Pops Auftritten zum Album zzgl. einer gelungenen Making of Dokumentation des Albums, runden dieses ganz und gar gelungene Paket ab.
Besser hätte man es nicht machen können!
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am 5. November 2015
Mein absolutes Lieblingsalbum. Ich freue mich wahnsinnig über die Neuauflage, da meine alte CD mit fast 20 Jahren auf dem Buckel schon total hin ist. "Left in the dark" ist mein best of the best. Ich bin so happy und der Preis ist ja geschenkt!!
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am 13. Mai 2016
Das beste Album aller Zeiten. Mehr kann man dazu nicht sagen... Das muss man selbst gehört haben... Zeitlos... Laut, Ruhig. Super Album...
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am 23. April 2010
die mich wieder einmal satt und glücklich macht und meine Nachbarn zum Sturmklingeln auffordern sollte, denn Meat-Loaf-Sessions laufen bei mir natürlich nicht duckmäuserisch und leise ab.
Da hilft es auch nichts wenn ich artig - Welcome - an der Wohnungstür sage ; das Walzwerk Meat in adäquater Lautstärke betört nicht jeden.
Mich dafür um so mehr, obwohl dieses Teil hier meiner Meinung nach nicht ganz in die gewaltigen Prankenabdrücke
der Batology hineinstapfen kann.

Los geht es aber mit einem freudigen Einsteiger, gleich mal aufdrehen und Spass haben an - WHEN THE RUBBER MEETS THE ROAD - (Paul Jacobs) , schön rockig, flotte guitars, Meat is back...

Diane Warren liefert den nächsten Song, natürlich eine pathetische Ballade, die es fast mit - I D DO EVERYTHING
FOR LOVE - aufnehmen kann, in gewohnter Inbrunst bringt Meat - I D LIE FOR YOU - herz- und hirnschmelzend an
den Mann - die Frau, das gehört einfach zu Meat Loaf, schöner vertonter Groschenroman , I like it ...

Musical-dramaturgisch, schwer und drastisch - ORIGINAL SIN -, unverkennbar Jim Steinman, Meat und Chor tenoren um die Wette, man sollte bordeauxrote Samtvorhänge an s Fenster drapieren und fünfarmige Kerzenleuchter aufstellen...

Mit einem heissen furiosen Highschool-Teil fährt der Lederjacken-Lohengrin mit - RUNNIN FOR THE RED LIGHT - auf,
lehnt etwas an - PARADISE BY THE DASHBOARD LIGHT - an, gut, gut, gut ...

Und wieder grüsst der Bombast von Jim Steinman bei - LEFT IN THE DARK- , eine 7-minütige heroische Story ,
durch die sich der sympathische Rockmops schwelgt, zärtelt und schmettert, auch wieder schöööön ...

Meat bleibt balladig bei - NOT A DRY EYE IN THE HOUSE -, könnte vom Stil auch ein Ding von Bon Jovi sein,
wer die mag, mag auch diesen Song, Diane Warren war wieder einmal die Verfasserin...

Und endlich , die Boxen zum Vibrieren bringen, ich fänd s geil wenn jetzt mal der Putz bröckeln würde, wurde doch
- AMNESTY IS GRANTED - von Sammy Hagar geschrieben, satter Rocksound, treibende Hardrock-gitarren, aber zum Mauern-
einstürzen zu melodisch, zu solide, aber headbanging lässt sich nicht vermeiden...,man möchte weiter rocken...

Aber schon versorgt uns wieder Diane Warren mit Schmusigkeit, im Duett beim Stück - IF THIS IS THE LAST KISS -,
okay, dann lieben und schmachten wir halt wieder, Meat ist ja auch kuschlig...

Das hat wohl Tom Waits auch so gesehen, legt er Meat doch - MARTHA- an s Ochsenherz, leise poetische Romantik,
und wieder überzeugt Meat mit Leidenschaft...

erspart aber mit dem Goodbye - WHERE ANGELS SING- das Warten auf eine richtig krachende Nummer auf dieser Scheibe,
bei diesem zartfühlenden hymnischen letzten Liebchen müssen sich meine Nachbarn wirklich nicht ducken, diese
Meat-Loaf-Session ist hier äusserst gediegen und Trommelfell-verschonend abgelaufen...

Aber wenn ich jetzt gleich BAT II einlege , lösen sich doch noch die Tapeten im Hausflur gegenüber...

Vier ganz fette Hackbratenscheiben für dieses Meat-Machwerk, fast wären es fünf geworden, aus Sympathie für
den pompösen Dramaturgen hätt ich beinahe noch eine draufgelegt...
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am 9. Juni 2015
Nach dem riesigen Erfolg des zweiten "Bat out of Hell"-Albums und dem damit verbundenen Comeback von Meat Loaf, ging es mit dem Nachfolger bereits wieder bergab. Das liegt vor allem an dem Sammelsurium an Songs, die oft wie eine unmotivierte Ansammlung wirken. Einerseits gibt es Lieder, die ähnlich angelegt sind wie die Erfolgslieder des Vorgängers. Andererseits versuchte man frische Ideen zu bringen, traute ihnen dann wohl nicht so recht und überzieht manch spannenden Song mit so viel Sound, dass sie erdrückt werden. Nur wenige Momente machen wirklich Spaß, so wie das nicht überbordende "Runnin' for the Red Light (I Gotta Life)". Eingefleischte Fans des Sängers werden hier ordentlich bedient, neutrale Rockfans müssen sich die Rosinen herauspicken. Aber es ist ein Album, bei dem man nichts verpasst, falls man es übersieht.
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