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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
22
4,6 von 5 Sternen
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am 16. Juni 2017
5 Sterne und 5 Cookies vom Herr Koch für ein sehr energetisch hochwertiges Album. Eines der besten Rockalben, die ich je gehört habe.
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am 3. Oktober 2016
Raw Power könnte ein wirklicher Knaller sein, was das Songwriting angeht. Wo FunHouse mitunter ein klein wenig gekünstelt wirkt, finden die Songs auf Raw Power wieder zum ursprünglichen, spontan wirkenden Stil der Stooges zurück.
Leider, leider ist die Aufnahme dieses Albums so grottenschlecht, dass einem auch mit viel Wohlwollen die Lust am Hören schnell vergehen kann. Die Gewichtung der Instrumente ist überhaupt nicht ausbalanciert, an sich tolle Soli klingen häufig verzerrt und übersteuert.
Garangenpunkrock in Ehren, aber das klingt sogar für eine Garage noch erbärmlich.
Die schlechte Bewertung bezieht sich daher auf die Tonqualität, nicht auf die Songs der Stooges. Weil diese selbst bei schlechter Abmischung immer noch eine Menge Emotionen transportieren, gibt es noch zwei Sterne.
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am 20. Februar 2009
Zuerst zur Musik: Das ist wirklich Prä-Punk der ersten Kategorie und es ist unglaublich, dass so etwas schon 1973 gemacht wurde. Hier waren die Stooges echte Trendsetter. Die anderen Rezensionen sagen ja schon genug dazu. Ich habe vor ca. 8 Jahren das Album einmal als LP gehört, und war begeistert. Dieses Album gehört demach eigentlich in jeden Plattenschrank.
Eigentlich.....
Kommen wir zum Remastering: Leider hat Iggy Pop diese Aufnahme völlig ruiniert, und zwar so, dass man es sich kaum noch anhören kann. Ihm ist offenbar der Unterschied zwischen analogem und digitalem Verzerren und Übersteuern nicht klar (siehe auch seine eigenen Anmerkungen in dem Booklet). Analoges Übersteuern klingt powervoll, frech, rau, "raw" eben. Leider hat man ihn an das digitale Master gelassen, denn: Hier handelt es sich jedoch um digitales Übersteuern. Einfach gesagt, alles klingt gleich laut und extrem flach und wird im lauten Bereich "abgeschnitten" und komprimiert.
Also, diese CD ist so definitiv nicht hörbar, das Reamstering ist für die Tonne, was wegen der guten Songs einfach zum Verzweifeln ist. Es ist aber kein wirklicher Genuss, so etwas über einen längeren Zeitraum zu hören, laut kann man es überhaupt nicht stellen. Es hört sich echt K**cke an und ist extrem nervig. Ich habe KEIN Album, welches sich grauenvoller anhört - und überhaupt schon kein Album, welches "remastered" wurde.
Man kann nur hoffen, dass in Zukunft ein vernünftiges Remastering gemacht wird - RHINO hat uns u.a. bei den ersten beiden Stooges-Scheiben ja vorgemacht, wie man so etwas auf superbe Art macht.
Schade!
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am 3. April 2010
1967 gegründet brachten The Stooges 1969 ihren ersten Klassiker heraus. Das Debut, ein für seine Zeit herausragendes Werk zwischen Hardrock und Protopunk konnte bereits mit Songs wie "1969", "I Wanna Be Your Dog" oder auch "No Fun" auf ganzer Linie überzeugen. Das sie zu mehr in der Lage waren als kompromissloser Rock N Roll Musik zeigten sie in ihrem düsteren Song "We Will Fall". Bereits im Jahr darauf veröffentlichten sie ihr zweites Studiowerk "Fun House", dass dem Debut mit Songs wie "Down On The Street", "Dirt" und "1970" in nichts nach steht.
Vermutlich hätten diese beiden Alben schon gereicht um The Stooges zur ewigen Legende zu machen. Doch das war den Jungs scheinbar nicht genug...

... mehr als 2,5 Jahre nach Fun House brachten sie ihr (vorerst) letztes und vermutlich wesentlichstes heraus. Und alles wird lauter, noch kompromissloser, härter, aggressiver, fetziger etc. Viel hängt damit zusammen, dass James Williamson erstmals die Gitarre übernehmen durfte (danke dafür!). Allein der Moment, in dem ich die Platte in den Player werfe, James in "Search and Destroy" sein erstes C# spielt und spätestens ab 1:21 alle Rädchen am Verstärker bis zum Anschlag gedreht sind, ist unbezahlbar. Der fetzige Klassiker geht nach 3:28 dann zu Ende und wird gefolgt von dem doch deutlich anders klingenden "Gimme Danger". Der Song kommt mit einem coolen Akustikgitarrenintro daher und schafft eine besondere Atmosphäre bis dann nach nach 44 Sekunden endlich die E Gitarre hinzukommt. Nach 1:25 explodiert der Song quasi und scheint nicht mehr zu bremsen bis dann schließlich zum Solo alles wieder heruntergefahren wird. James Williamson hat definitiv in Sachen Solotechnik mehr zu bieten als Asheton. "Your Pretty Face Is Going To Hell" ist ab der ersten Sekunde alles, was das gesamte Album ausmacht ... er ist laut, kompromisslos, hart, aggressiv und fetzig. "Penetration " und "Raw Power" können ebenso wie die ersten Tracks mit ihrer Direktheit und ihrem rauen Sound mühelos überzeugen bis mit "I Need Somebody" die wohl besonderste Nummer des Albums kommt. Bluesige Gitarren flirren durch den Raum, ein cooler Groove erobert den Hörer, Iggy regiert den Song bis James Williamson mit seinen Quailäten zum Vorschein kommt und reinen Zündstoff zum Besten gibt. Ein wahnsinniges Solo. "Shake Appeal" ist die kürzeste Nummer der Platte und für mich definitiv eine der mitreissensten. Fetzt, rockt, geht ins Ohr und ist optimal zum mitgröhlen. Hier gilt wie beim gesamten Album : LAUT AUFDREHEN ! Auf den kürzesten Track folgt mit "Deah Trip" der längste. Und wer Iggys Aussage "its a violent mix" bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht verstanden hat, bekommt er spätestens hier die antwort. Ein brutales Album!!!

Abschließend bleibt mir über das Album, die Songs, Iggy Pop, James Williamson und die Ashetons nur eins zu sagen : Ich zittere vor Erfurcht wenn ich nur daran danke was auf diesen 8 tracks zu hören und zu spüren ist...
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am 26. Februar 2016
Naja, viel zu rezensieren gibt es hier eigentlich nicht. Diese Scheibe ist einfach das TOTALE BRETT!! Längst Kult. Bowie holte Iggy mit Williamson nach London. Leider hat Bowie die Tracks übersteuert abgemischt, warum auch immer. ..

Dennoch ist diese Scheibe die Essenz von Iggy Pop! Es macht Spaß, rockt wie Hölle, kaufen!!!
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HALL OF FAMEam 4. September 2002
Als David Bowie nach seinem Ziggy-Stardust Auftritt am 19.08.72 von Fans und Kritikern zum neuen Superstar gefeiert wurde, kam es 72 / 73 zu einigen fruchtbaren Symbiosen.
- Bowie produzierte Lou Reeds "Transformer"
- und Mott the Hooples "All the young dudes"
beides große Erfolge.
Der Manager Bowies konnte bei der CBS 100.000 Dollar Vorschuß für die Stooges entlocken. Wenn Bowie drauf abfährt, müssen die Jungs ja gut sein ...
- "Search and Destroy" ist meiner Meinung der beste Titel, obwohl Iggy Pop ihn zugedröhnt von chinesischem Heroin im Londoner Kensington Garden geschrieben hatte.
- "your pretty face ist going to hell" hat bitterböse Texte
- "Penetration" (welch ein Titel) und
- das Riff von "Shake Appeal" ist auch nicht schlecht.
Ich finde, daß die im Eiltempo (z.T. im Studio unter chaotischen Umständen) geschriebenen Songs kein Riesenformat haben. Man höre sich die Ohrwurmartigen Kurznummern der "Ramones" im Gegensatz an. Originell ist der kompromißlose Sound als Ganzes.
Der "Musikexpress" schrieb damals, daß "Raw Power" Deep Purple" oder "Black Sabbath" in seiner Radikalität als Waisenknaben darstellen läßt. Vielleicht war es wirklich die erste Punk-Produktion, von Musikern die diesen Lebensstil auf Bühne und privat wirklich im Exzess lebten.
Als das Management Bowies den verzerrten Lärm der Demo-Tapes von "Raw Power" anhörte, war ein Wutanfall die Reaktion. Iggy (gerade in Pop umbenannt) wollte seine Platte auch noch im Alleingang ohne Bowies Hilfe machen (der nach der Aufnahmen noch verzweifelt versuchte den Sound der Tapes etwas zu ändern).
Der Original-Mix der LP ist im Vergleich zum Remix das kleinere Übel. Die Plattenfirma und das Management lies die Stooges nach Veröffentlichung von "Raw Power" fallen. Lob verdient das Portrait von Iggy auf dem Cover.
Die Platte ist für Punk-Fans interessant. Alle anderen sollten vor Kauf erst mal reinhören ...
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am 26. November 2004
ein highfideles strafgericht. alle pegel im roten bereich. nehmt den albumtitel beim wort. das ist nichts für leute, die beim singen ein ohr zuhalten. punk? viel früher. schon eher rock&roll kurz vorm adrenalinschock. gärend, böse, infantil, wuchernd, triebgesteuert. das ist musik zu der man mauern einreissen und tyrannen stürzen will. hier wird nicht nach erlaubnis gefragt. iggy pop mag im laufe seiner karriere musikalisch interessantere platten gemacht haben, diese hier, 1973 eingespielt und von david bowie produziert, ist seine wildeste, abgründigste und beste.
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am 9. August 2009
Nach dem Rock'n'Roll Klassiker Debüt "The Stooges", das mit "1969", "I Wanna Be Your Dog" oder "No Fun" schon echte Rocker hatte, insgesamt aber doch eher düster und rumpelnd war, kam mit "Fun House" DAS erste Meisterwerk der Stooges!
"Down On The Street", "Dirt", das unglaubliche "1970" oder "Fun House" mit dem vielleicht explosivsten Saxophon der Rockgeschichte (mit X-Ray-Spex)!

Aber danach kam alles anders. Die Stooges hießen jetzt Iggy & The Stooges und Ron Asheton musste sich mit dem Bass zufrieden geben, denn James Williamson übernahm jetzt die Leadgitarre, die das ganze Album bestimmt! Das Gitarrenspiel ist so laut und wild, dass es an einem nur so vorbei donnert! Und wieder mal ein Iggy, der einfach alles gibt: böse, laut, kreischend und verrückt in "Your Pretty Face Is Going To Hell", "Shake Appeal" oder "Raw Power", aber auch genial groovy und gelassen in "Gimme Danger", total verstörend und mit Tiergeräuschen (?) in "Penetration" oder fast schon zurückhaltend in "I Need Somebody", wo er sich gegen Ende dann doch nicht zusammenreißen kann und einfach nur Feuer speit!
Der "Death Trip" fasst dann alles zusammen und stellt klar woher Iggy diesen Wahnsinn nimmt!
Das Ganze von David Bowie produziert und er war es auch der Iggy Pop danach noch weiterhin am Leben hielt!

The Stooges, also alles in allem Rock'n'Roll / Prä-Punk, wie auch immer man es nennen will, auf jeden Fall echt, unberechenbar und mit den drei ersten Alben (The Weirdness, geschenkt, solide, ok) wegweisend, unsterblich und immer anders!

Search & Destroy!
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am 16. Mai 2002
O.K., dieses Werk führt natürlich in den Abgrund und bietet keinerlei wirkliche Lebensalternative, aber - vom Energielevel her betrachtet - kann ich nicht verstehen, daß Leute wie Lou Reed, Patti Smith, die Ramones und ca 85% der Punkonsorten sich nach DEM hier jemals überhaupt getraut haben, ihre dünnblütigen Fürze loszulassen. This really IS raw power!!!
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am 9. Oktober 2016
Wer Geschmack an purer Energie durch "Stromgitarren" und expressionistischem Gesang hat, ist sehr gut mit Raw Power bedient. Iggy singt selten, schreit und jauchzt, stöhnt und gurrt, ein absolut einzigartiges Vokalerlebnis, das direkt unter die Haut geht.
Das Bild des Leoparden, der Raubkatze passt hundert prozentig zu Iggys Ausdruck: Wild and free and dangerous...
Die Band spielt grandios und ihrer Zeit soweit voraus, dass die Platte jederzeit erscheinen könnte - es haftet ihr absolut nichts "oldiehaftes" an.
Der Mix ist destroyed, aber das passt eher als das es schadet. Garagenmix halt...
Eine der besten Alben der Rockmusik und extrem in vielerlei Hinsichten.
Kaufen!
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