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Kind of Blue
Format: Audio CD|Ändern
Preis:8,47 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


VINE-PRODUKTTESTERam 13. Juli 2003
"Kind of Blue" von Miles Davis hat eine längere Geschichte in meinem Platten- und CD-Schrank. In den frühen Siebzigern hörte ich erstmals diese 'uralten' Aufnahmen - sie stammen aus dem Jahr 1959 - und war sofort verzaubert von dem ruhigen und fließenden Charakter dieser Musik. Der LP folgte die CD-Ausgabe in Gold und dieser dann die hier besprochene.

Zu "Kind of Blue" ist eigentlich alles gesagt und geschrieben, Miles Davis hat hier zusammen mit Julian "Cannonball" Adderley, John Coltrane, Wynton Kelly, Bill Evans, Paul Chambers und Jimmy Cobb ein Album eingespielt, welches als einer der Meilensteine des Jazz zu bezeichnen ist, - die Soli basieren nicht mehr auf Akkordwechseln sondern auf Skalen, was der Musik einen schwebenden Charakter mitgibt. Das Ergebnis ist einfach schön.

So ist es nicht verwunderlich, dass dieses Album nun über mehrere Generationen hinweg seine Käufer findet. Die hier vorliegende Ausgabe ist die nach meinem Geschmack gelungendste, der Ton ist klar, das Booklet ist informativ und zudem ist mit einer zweiten Version von "Flamenco Sketches" auch noch ein Bonus Track enthalten. Sehr empfehlenswert!
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am 27. Juli 2002
"Kind of Blue" ist eine dieser Platten, die man auf die sprichwörtliche Insel mitnimmt, wenn man nur eine Scheibe auswählen darf.
Die Aufnahme entstand 1959, in der Zeit, als Miles eine seiner besten Besetzungen beisammen hatte. John Coltrane am Tenorsaxophon, Julian "Cannonball" Adderley am Altsaxophon, Bill Evans am Piano (der hier schon auf vier von fünf Titlen Wynton Kelly ablöst) und Paul Chambers am Bass sowie James "Jimmy" Cobb am Schlagzeug.
Fast alle Kompositionen dieser Aufnahme sind zu "Standards" geworden.
An erster Stelle "So What" mit dem unverwechselbaren Piano-Bass-Intro, an dem man diesen Titel bereits nach den ersten paar Takten erkennt. Miles selbst hat diesen Titel etwa 20 mal aufgenommen.
Dann "Freddie Freeloader" (der einzige Titel, auf dem Wynton Kelly am Piano sitzt). Von diesem Titel gibt es eine wunderbare Vocalversion von "Jon Hendricks and friends" (siehe dazu meine Besprechung dieser CD).
"Blue In Green" ist eine wundervolle Ballade (ohne Cannonball), in der sich sogar der sonst übersprudelnde John Coltrane zurückhält.
Auch den Titel "All Blues" hat Miles bis zur Mitte der 60er Jahre in seinem Repertoire gehabt.
Und schließlich "Flamenco Sketches", ein Titel, der entgegen der ersten Assoziation, die man mit "Flamenco" verbindet, in der Stimmung eher dem ruhigen "Blue In Green" ähnelt.
Diese Aufnahme ist ein absolutes "Juwel", dem ich eine ähnliche Verbreitung wie dem legendären "Köln Konzert" von Keith Jarrett wünschen würde, zumal ich glaube, dass man an dieser Musik auch gefallen finden kann, wenn man kein eingefleischter Jazzfan ist.
Aufräumen würde ich gerne mit der Legende, diese Aufnahme bestünde ausschließlich aus "first takes". Man höre dazu nur den "alternate take" von "Flamenco Sketches", der deutlich hörbar vor der Version entstanden ist, die man auf die Erstveröffentlichung von "Kind Of Blue" gepresst hat. Hört man diese beiden Aufnahmen chronologisch nacheinander, kann man sehr gut verfolgen, wie vor allem Cannonball und John Coltrane ihre Soli aufbauen.
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am 26. September 2004
Was eingangs steht, trifft wirklich zu. Diese CD ist ein Muss und gehoert in jedem Haushalt. So ein bischen wie Salz oder Slivowitz. Man benuetzt beides nicht taeglich aber dann doch wieder hauefiger aber man sollte es zuhause haben falls man es dringend braucht.
Sehr einfuehlsam. Ein Wunder dass ein Mensch solch Emotionen mit einer Trompete entfesseln kann. Dieser Mann war ein Rattenfaenger der Gefuehle und der Melancholie. Er spielt und es wird wieder warm ums Herz.
A true must!
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am 26. Juni 2007
Ich besitze dieses Album sowohl als relativ schlechte cd-Ausgabe aus der Anfangszeit dieses Mediums und als sacd. Zur Musik gibt es nichts hinzuzufügen was nicht schon ein-zigtausend mal hier oder wo anders geschrieben wurde. Es ist die Scheibe mit moderner Musik überhaupt.

Zum Hammer wird sie in der Mehrkanalton-Aufnahme. Man ist mittendrin und hat das Gefühl diesen Jazz-Giganten beim Spiel über die Schulter schauen zu können bzw. auf der Bühne mit ihnen zu stehen.

Kauft Multiplayer, 5.1-Verstärker, die dazu nötigen Boxen und subwoover sowie diese sacd und vergesst alles was ihr vorher gehört habt!!
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am 20. Dezember 2002
Kind Of Blue ist unbestritten DER Klassiker des Jazz - und für mich DER musikalische Klassiker schlechthin.
Nach dem Kauf der neusten remasterten CD-Ausgabe (deutlich rauschärmer und durchsichtiger) habe ich die Platte unlängst wieder in einem Schwung durchgehört und es ist immer die gleiche Erfahrung: Man setzt sich, um etwas Musik zu hören, nach Minuten wird man gerade noch gewahr, dass man tief in die etwas melancholische Grundstimmung dieses Albums versinkt und spätestens bei den ersten Soli ist man komplett in die Welt der ureigenen Klänge von Kind Of Blue mit ihrer schlichten puren Schönheit entrückt. Ein unvergleichliches Musikerlebnis, wie man es in dieser Intensität nur selten erleben kann.
Und damit bin ich natürlich nicht allein: Die Musik von Kind Of Blue hat mit ihrer magischen Qualität Generationen von Musikhörern in ihren Bann geschlagen und gewinnt auch nach Jahrzehnten ein immer wieder neues Publikum für sich.
Bei Kind Of Blue trafen sich der Großmagier des Jazz, Miles Davis, mit seinen Bandkollegen John Coltrane, Bill Evans, Cannonball Aderley, Paul Chambers, Billy Cobb und für ein Stück der Pianist Wynton Kelly, um ein Album mit größtmöglicher Einfachheit der zugrunde liegenden musikalischen Formen und gleichzeitig sehr offenem Konzept aufzunehmen.
Einige Stücke wurden erst im letztem Moment von Miles Davis fertiggestellt, wobei man kaum von „Kompositionen" reden mag, es sind eher Skizzen, die den Musikern einen Rahmen zur Entfaltung gaben und ihnen dabei die größte improvisatorische Freiheit ließen.
Entstanden ist Kind Of Blue im Frühjahr 1959 in nur insgesamt neun Stunden Aufnahmezeit und es ist bis heute die Jazzplatte schlechthin, zahllose ehemalige Nicht-Jazz Hörer wurden durch diese Platte „bekehrt" und selbst wenn jemand „keinen Jazz mag", ist oft genug Kind Of Blue die einzige Jazzplatte in der Sammlung.
Es ist zurecht die meistverkaufte Platte des Jazz, ohne dabei auch nur im Geringsten seicht zu sein oder auf den Massengeschmack zu zielen.
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am 23. Februar 2004
"Back to the roots"! Ein bahnbrechendes Meisterwerk der Jazzgeschichte tontechnisch hervorragend remastert. Schlicht und ergreifend, nein ... "schlicht" und "ergreifend".
Wer hier nicht zuschlägt, verpasst ein ganz großes Stück Musikgeschichte. Dieses Album verdient eigentlich 6 Sterne!
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am 1. Dezember 2005
Suchend irren die Akkorde des Pianos im Halbdunkel umher, bis ein gleißend heller Ton der Trompete die Stille durchdringt, schneidend scharf und doch zurückgehalten - so könnte man den Beginn des dritten Tracks "Blue in Green" beschreiben, der als Paradebeispiel dafür dienen kann, in welche Ausdruckssphären Miles Davis sein Instrument führte: weg vom reinen Virtuosentum, hin zu einer Tiefe und Vielseitigkeit des Ausdrucks, die man dem vermeintlich etwas schrillen Instrument gar nicht unbedingt zutrauen würde. Miles beherzigte mit seinem Stil stets den Grundsatz großer Kunst, mit wenigen Mitteln möglichst viel zu erreichen. Mit "Kind of Blue" gelang dem vielleicht größten Jazztrompeter neben Louis Armstrong ein wahrer Meilenstein, mit dem er sich in die Reihe der großen Musiker des 20. Jahrhunderts einreihte.
Beim Opener "So What" fasziniert, wie die gesamte Melodie aus einem höchst einprägsamen Zweiton-Motiv gewonnen wird. Ein vergleichbares Prinzip wurde auch oft von Bach in seinen Fugen oder Beethoven in seinen Sinfonien angewandt.
Das auf dem Bluesschema aufgebaute "Freddie Freeloader" wirkt dagegen etwas konventioneller. Es ist das Stück, bei dem sich der düstere Grundcharakter des Albums am meisten aufhellt.
Nach dem bereits angesprochenen wunderbar melancholischen "Blue in Green" folgt mit "All Blues" das längste und temporeichste Stück des Albums. Über wirbelnden Begleitfiguren entfalten sich prachtvolle Soli der Melodieinstrumente.
Der originellste Titel ist aber wohl das wie ein impressionistisches Stimmungsbild einer nächtlichen südspanischen Landschaft anmutende "Flamenco Sketches" (auf dieser CD auch noch in einer Alternativversion vorhanden). Durch kühne Harmoniefortschreitungen und ruhige, langsame, fast hypnotische Soli wird hier eine neuartige, kaum mit etwas vorher Dagewesenem vergleichbare Klangvision geschaffen, in die manchmal ein wenig andalusische Harmonik hineinfärbt.
Der kommerzielle Erfolg des Albums überrascht etwas, da es sich meiner Meinung nach um nicht ganz "leicht verdauliche" Musik handelt, für die man sich erst einmal öffnen muss und die man nicht einfach so nebenbei hören kann. Allerdings bestätigt sich hier auch wieder die These, dass gute Musik zu allen Zeiten ihre Hörer finden wird.
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am 5. November 2009
Hier sind schon genügend Rezensionen von "Kind of Blue" erschienen. Ich möchte keine weitere hinzufügen.

Wohl aber möchte ich auf ein vorzügliches Buch hinweisen, das alle lesen sollten, die "Kind of Blue" kennen und lieben:

Kind of Blue: The Making of the Miles Davis Masterpiece

Wer nicht so gerne Englisch liest, mag zu der - recht guten - deutschen Übersetzung von Michael Hein greifen:

Kind of blue: die Entstehung eines Meisterwerks

Der Verfasser Ashley Kahn hat eine immense Materialfülle zusammengetragen und sie übersichtlich, vorwiegend chronologisch, geordnet. Man erfährt sehr viel über die beteiligten Musiker, den Aufnahmeprozess, den Produzenten Irving Townsend, den Toningenieur Fred Plaut, die Plattenfirma Columbia/CBS, den musikalischen Einfluss und die beispiellose Karriere der Platte. (Sechs Millionen Exemplare sollen weltweit verkauft worden sein.)

Von den beteiligten Musikern ist nur noch der Schlagzeuger Jimmy Cobb am Leben. John Coltrane (Tenorsaxophon, später auch Sopransaxophon) ist 1967 gestorben, Paul Chambers (Bass) 1969, Wynton Kelly (Klavier) 1971, Cannonball Adderley (Altsaxophon) 1975, Bill Evans (Klavier) 1980 und Miles Davis (Trompete) 1991. Die Musik, die sie am 2. März und am 22. April 1959 in New York aufgenommen haben, aber lebt.
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am 31. Januar 2005
Es gibt Dinge, über die sollte man nicht zuviel Worte verlieren. Auch mit tausend Worten kann ich Ihnen beispielsweise den Charakter meines Lieblingsweines nicht erklären - wenn Sie ihn trinken würden, würden sie mich vielleicht besser verstehen. So ist es auch mit dieser CD. Einlegen, hören und nicht mehr hergeben. Nur soviel an Worten sei noch erlaubt: Lebenslanger Musikgenuss ist garantiert!
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am 14. Januar 2006
Nicht umsonst gibt es hier so viele Rezensionen zu diesem Meilenstein der Jazz-Geschichte: Das Album „Kind Of Blue“ ist ein Meisterwerk.
Mit John Coltrane und Julian "Cannonball" Adderley am Saxophon, Bill Evans (Bei „Freddy Freeloader“ Wynton Kelly) am Klavier, Paul Chambers am Bass, Jimmy Cobb am Schlagzeug und Miles Davis an der Trompete (und als Leiter des Ganzen) nimmt diese Combo im Frühjahr 1959 dieses, für den modalen Jazz innovative, Werk in zwei sessions in New York auf.
Mir hat das Album sehr geholfen den Einstieg in den Jazz zu finden. Da es mich tief beeindruckte, wurde es sofort zu meinem Lieblingsalbum und hat nun immer seinen Platz in meiner Jazz-Sammlung. Jeder Jazz-Liebhaber (bzw. Musik-Liebhaber) sollte diese CD besitzen. Falls dies noch nicht der Fall ist: Zuschlagen!
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