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Kundenrezensionen

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am 21. Dezember 2015
Auf Vinyl gekauft. Unglaublich beim ersten hören, danach mußte ich sie immer wieder auflegen. Wer nur im Ansatz Jazz mag, für den ist diese Scheibe ein absolutes muß. Werde mir noch andere Miles Davis Vinyl Platten kaufen. Eine TOP - Qualität der Aufnahme und super Pressung.
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am 10. November 2002
Miles Davis ist zweifellos die prägendste Figur der Jazzgeschichte.Angefangen mit "Birth Of The Cool " Ende der 40iger über seine legendären Aufnahmen mit Coltrane in den 50igern bzw.mit Herbie Hancock in den 60igern etc., bis zu den "freejazz" inspirierten Alben Anfang der 70iger und schließlich im Pop-Rock-Funkjazz seiner letzten Jahre, immer war er der Leader einer Epoche.
Aus der Vielzahl seiner Veröffentlichungen ragt die Platte "KIND OF BLUE" jedoch heraus.
Miles verstand es scheinbar perfekt seine musikalischen Visionen mit genau den Musikern seiner Zeit umzusetzen, die zwar jeder für sich einen völlig eigenen Sound besaßen, jedoch hinter dem künstlerischem Konzept dieser Aufnahmen klingen wie aus einem Guß.
Sehr stark war der Einfluß des weißen Pianisten Bill Evans, der danach nie wieder mit Miles zusammen arbeitete.
Grundgedanke ihrer Zusammenarbeit war die modale Spielweise.
Diese kann man gleich im nur aus zwei Akkorden bestehenden Opener "So What " bewundern."Freddie The Freeloader" besticht mit einem wie komponiert wirkendem Klaviersolo von Wynton Kelly,der mit seinem Bluesstil nur einmal auf der Platte vertreten ist.
"Blue In Green" ist eine Ballade an der Bill Evans seinen kompositorischen Anteil haben dürfte ,"All Blues" der Klassiker schlechthin ,beidem die Rhythmusgruppe Chambers /Cobb groovt als täten sie es nie wieder, "Flamenco Sketches" der wiederum modale Ausklang dieses insgesamt eher ruhigen und sanften Albums.John Coltrane bildet mit seinem rauhen Ton das Gegengewicht zu"Cannonball" Aderleys virtuosem Bluessound.Miles Davis bildet die Klammer und schenkt uns diese wunderbare Collage ,die dem Jazz seiner Zeit wiedermal zweifellos den Weg wieß...!
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am 14. Januar 2006
Nicht umsonst gibt es hier so viele Rezensionen zu diesem Meilenstein der Jazz-Geschichte: Das Album „Kind Of Blue“ ist ein Meisterwerk.
Mit John Coltrane und Julian "Cannonball" Adderley am Saxophon, Bill Evans (Bei „Freddy Freeloader“ Wynton Kelly) am Klavier, Paul Chambers am Bass, Jimmy Cobb am Schlagzeug und Miles Davis an der Trompete (und als Leiter des Ganzen) nimmt diese Combo im Frühjahr 1959 dieses, für den modalen Jazz innovative, Werk in zwei sessions in New York auf.
Mir hat das Album sehr geholfen den Einstieg in den Jazz zu finden. Da es mich tief beeindruckte, wurde es sofort zu meinem Lieblingsalbum und hat nun immer seinen Platz in meiner Jazz-Sammlung. Jeder Jazz-Liebhaber (bzw. Musik-Liebhaber) sollte diese CD besitzen. Falls dies noch nicht der Fall ist: Zuschlagen!
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am 24. Juli 2000
Miles Davis' Album »Kind of blue« gilt als eines der größten modernen Jazzalben. Die Titel »So what«, »Freddie Freeloader« sowie »Blue in green« sind zu Standards geworden, die heute von fast jedem guten Jazzmusiker Note für Note nachgespielt werden. Für die damaligen Verhältnisse war Davis' Spielweise der »gestopften Trompete« revolutionär. Man gewinnt den Eindruck, als ob er die Musik stellenweise mit seinem Instrument in das Mikrofon hineinhaucht. Spätestens wenn man erfährt, dass Miles Davis seine musikalischen Ideen kurze Zeit vor der Aufnahme den Musikern nur als Skizzen vorlegte, und dass alle Titel nur in einem Take aufgenommen wurden, merkt man, dass auch die anderen Musiker zu den Großmeistern des Jazz gehören: Cannonball Adderly (Alt Saxofon) und John Coltrane (Tenor Saxofon) die beide später ihre eigenen Combos gründeten; Bill Evans (Klavier), der die Band zur damaligen Zeit eigentlich bereits verlassen hatte; und Davis' damaliges Rhythmusteam Paul Chambers (Bass) und Jimmy Cobb (Schlagwerk); Wynton Kelly spielte nur Klavier auf »Freddie Freeloader« anstelle von Bill Evans.
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am 9. März 2013
Wie viele vor mir kann ich auch nur die Qualität der Pressung als unakzeptabel bezeichnen. Es knistert unentwegt, kaum anhörbar. Das man so einen Schrott für viel Geld verkaufen darf, Qualitätsicherung gibt es dort wohl nicht. Es ist traurig wie viel Schrott-Pressungen man im Jazz-bereich angedreht bekommt, hätte ich die bloß umgetauscht.
Da gibt es leider auch noch andere Labels, die einem so eine Un-Qualität verkaufen.
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am 13. März 2003
Was kann man zu einem Album noch sagen, zu dem schon alles gesagt und geschrieben wurde? Dass es das Jazz-Album aller Jazz-Alben ist? Vielleicht. Diese meine Meinung spiegelt ja mit hoher Wahrscheinlichkeit die millionen Meinungen derer wider, die dieses Werk zu einem Bestseller gemacht haben, was für den Jazz allgemein, der vom Publikum gemeinhin eher stiefmütterlich behandelt wird, doch sehr erstaunlich ist. Millionen können eben nicht irren, und die meisten werden mir auch beipflichten, dass dies ein Album von hypnotischer, abgeklärter, sozusagen kühl-blauer aber gleichzeitig auch wohlig-warmer Schönheit ist.
Innerhalb der Jazzmusik und der Musik vielleicht keine Seltenheit (zum Glück für die Musik), aber trotzdem wird man viel Zeit darauf verwenden müssen, um ein vergleichbares Album hervorzuzaubern. Da es ein Album ist, was man möglichst an einem Stück hören muss und auf dem die Stücke von einer gleichbleibend hohen Qualität sind, werde ich auch keine hervorheben und empfehlen.
Dieses Album ist eine Erfahrung, die jeder, der Musik liebt und der von ihr nicht genug kriegen kann, machen muss!!
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am 20. Januar 2003
Ich halte viel von guter Musik und wenig von fanatischem Überschwang. Vielleicht gefällt mir deshalb auch Miles Davis so gut, und "Kind Of Blue" ist neben "Tutu" meine Lieblings-CD von Miles.
Warum man diese CD kaufen sollte:
Auch wenn man Jazz überhaupt nicht mögen sollte: Kind of Blue wird einen mitreissen! Selbst wenn man eigentlich gar keine Jazz-Aufnahmen in seinem Regal stehen hat, "Kind Of Blue" wird die Ausnahme sein. Miles Davis ist der unbestrittene König des Jazz, allein schon, weil er fast alle stilistischen Wandel maßgeblich geprägt hat.
Für den aktuellen Preis von etwa 8 Euro (!) sollte man sich diese wohl erfolgreichste Jazz-Platte aller Zeiten endlich mal zulegen. Allein schon, um "mitreden" zu können. Die völlig neu gemasterte Version klingt viel besser als die bisher aktuelle CD, was an der Verwendung von wesentlich besser abgestimmten Masterunits liegt. Dadurch klingen die Bläser viel authentischer als bisher. Außerdem ist ein bisher unveröffentlichte "Bonustrack" enthalten.
Was kann man da verkehrt machen? Eben, also los!
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am 26. Juni 2007
Ich besitze dieses Album sowohl als relativ schlechte cd-Ausgabe aus der Anfangszeit dieses Mediums und als sacd. Zur Musik gibt es nichts hinzuzufügen was nicht schon ein-zigtausend mal hier oder wo anders geschrieben wurde. Es ist die Scheibe mit moderner Musik überhaupt.

Zum Hammer wird sie in der Mehrkanalton-Aufnahme. Man ist mittendrin und hat das Gefühl diesen Jazz-Giganten beim Spiel über die Schulter schauen zu können bzw. auf der Bühne mit ihnen zu stehen.

Kauft Multiplayer, 5.1-Verstärker, die dazu nötigen Boxen und subwoover sowie diese sacd und vergesst alles was ihr vorher gehört habt!!
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In seinem Buch Kind of Blue. Die Geschichte eines Meisterwerks erzählt der Autor Ashley Kahn die Geschichte von einer Party in San Francisco. Die Gäste sind in guter Laune, es geht hoch her und irgendwann ziehen die Unentwegten noch um den Block. Dann schlägt einer der Gruppe vor, noch zu ihm nach Hause zu gehen, um weiter zu machen. Dort angekommen, will einer unbedingt Kind of Blue von Miles Davis hören. Der Gastgeber durchwühlt seine Plattensammlung und stellt bedauernd fest, dass er das Album verliehen hat. Dann sagt ein anderer Gast, kein Problem, verlässt die Wohnung und klingelt bei den Nachbarn. Grinsend kommt er zurück und hat das Album in der Hand! Kind of Blue, der Markstein des modernen Jazz überhaupt, gehört längst zu den Standards metropolitaner Urbanität.

An nur zwei Tagen im Frühjahr 1959, nämlich am 2. März und am 22. April, spielte Miles Davis in einer alten Kirche, die zu einem Studio umgebaut worden war, in Manhattans 30. Straße zusammen mit John Coltrane, Gil Evans, Cannonball Adderley, Paul Chambers und Billy Cobb ein Album ein, das die Jazzgeschichte revolutionieren sollte. Davis zahlte den Mitspielenden streng nach den Tarifen der Musikergewerkschaft pro dreistündiger Session 48,50 Dollar. Nie wieder hat ein derart lapidarer Ansatz weltweit fundamentalere Folgen gehabt wie dieser und nie wieder hat ein Musiker so cool seine Konzeption begründet wie Miles Davis, in dem er sagte, es sei darauf angekommen, so zu spielen, wie es noch nicht gemacht worden war.

Das erste Stück, So What, ist folglich als eine Referenz an die Nonchalance der futuristischen Konzeption zu werten, die durch ihre Einfachheit einfach besticht und in ihrer formalen Beschreibung nicht erahnen lässt, mit welchen Traditionen gebrochen wurde. Bill Evans beschrieb das Stück als eine "einfache Figur, die auf 16 Takten in einer Skala, 8 in einer anderen und noch einmal 8 in einer ersten beruht und an eine Einleitung durch Klavier und Bass in freiem rhythmischen Stil anschließt." Der freie rhythmische Stil allerdings, den vor allem Coltrane und Adderley ausfüllen, hat einer Formgebung den Raum verschafft, der bis heute sämtlichen Musikschulnachbarschaften auf dieser Welt den Verstand raubt. Egal, ob bei Freddie Freeloader, Blue in Green, All Blues oder Flamenco Sketches, Evans beschrieb die mathematisch-harmonischen Skelette und überließ den Solisten das Einhauchen eines Lebens, das die Individualität dieser Stücke ausmachte.

Miles Davis war es, der das Ensemble zusammengestellt und er wusste, warum er ausgerechnet diese Musiker zu sich geholt hatte. Bei dem großen Wurf in die Zukunft, der rhythmisch akribisch geplant und von seiner tonalen Formgebung zu Ende gedacht war, kam es nur noch darauf an, mit ästhetischer Qualität und technischer Brillanz die Chuzpe freizusetzen, den Weg zur Vollendung selbst frei zu suchen. Das gelang derartig genial, dass das Projekt den Verlauf annahm, den die Historie ihm heute bescheinigen muss.

Kind of Blue ist in seiner Gesamtheit zu einem globalen Standard geworden, der, egal in welchem sozialen und kulturellen Kontext, die Inspiration der Hörerschaft in ungemein produktive Welten führt. So alt das Album heute ist und sooft man es auch gehört haben mag, es ist nie langweilig oder berechenbar, sondern immer wieder in der Lage, zu verblüffen und zu entführen. Kind of Blue liegt schon lange auf dem Grund der Weltgeschichte, und oben, an den Strömungen des Meeres, kann man seine Konturen immer noch erkennen.
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am 21. Dezember 2009
Verkaufzahlen spiegeln oft nicht die Qualität von Musik wieder. Doch dieses Album ist nicht einfach das meistverkaufteste, sondern die Quintessenz des Jazz. Werde ich von jemand gefragt was Jazz denn so sei, was es da so gibt, dann ist dies meine erste Empfehlung. Denn es ist wirklich so, wer diese Platte nicht mag, für den ist Jazz nicht das Richtige, wer diese Platte jedoch liebt, für den ist sie der Ausgangspunkt in die Weiten der Jazz-Musik. Sie ist kein Easy-Listening und doch so herrlich relaxt. Sie ist auch nicht einfach, aber genauso, einfach natürlich, klingt sie. Wenn möglich würde ich hier auch mehr als 5 Sterne vergeben.
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