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am 30. April 2007
Mit "Chairs missing" brachte die Gruppe Wire einen weiteren musikalischen Meilenstein zu Wege. Bemerkenswert ist, dass sie - obwohl sie mit dem Vorgänger "Pink flag" absolut trendy und am Puls des Zeitgeistes waren ( Punk in Hochblüte ) und viel andere Bands noch 5,6 gleichartige Alben in Folge veröffentlicht hätten, sie wieder was Neues probierten. Auch zur Überraschung und - teilweise zum Entsetzen ihrer Fangemeinde. Mehr melodische, leicht - bis mitteldepressive, Lieder, mehr Betonung auf Rhythmus, als auf brachiale Gechwindigkeit.

In der Entwicklung der band ein asolut wichtiger und gelungener Entwicklungsschritt und für mich : meine Lieblingsplatte ( oder CD heute ) von ihnen. Gehört eigentlich in jeden Haushalt ).
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TOP 1000 REZENSENTam 3. September 2015
"Chairs missing" ist ein Meisterwerk . Was sich damals mit der unglaublichen Menge von 22 Stücken auf dem "Pink Flag" in einer gewissen Rohheit angekündigt hatte ist hier auf dem zweiten Album glänzend weitergeführt worden : 15 purisitisch,hochbrilliante Rockminiaturen. Ein Charakteristikum von "Wires" Musik ist die Vorliebe für langsame Tempi, sie wagen es als eine der enigen (Post)Punkgruppen Songs wie "Lowdown" zu spielen. Ein Blick auf die Texte bietet Eintritt in eine rafiiniert angelegten Irrgarten, die kurzen Verse sind voll verschlüsselter Anspielungen, rasch wechselnde Bilder erscheinen und verschwinden wieder. Trotz verzwickter Poesie wird aber reale Gegenwart der 80ziger beschrieben : Katastrophenpanik, Großstadtparanoia, Entfremdungsgefühle. Natürlich auch heute noch passend. " Practise Makes Perfect" ist eine pure, dynamische "Sound- Geschichte" eines Anschwellen und Abklingen, Gesangsteigerung bis zum Geschrei, monton-mechanischer beat, der Song verlöscht nach wiederholtem,einsam piepensenden Sythesizer-Klingeln. "French Film" nimmt das geisterhafte Klingeln in anderer Tonart auf. Auch dieser Song ist eine einzige, komplizierte Steigerung. Auf mehrerer Breaks wird immer wieder mit tuckerndem Rhythmus aufgestockt. Vorsichtig sich vortastenden Melodie mit schönen überraschenden Harmoniewechseln.Vergleiche mit "XTC" sind nicht zu weithergeholt.Ein schnelleres Tempo hat "Men 2nd", eine Schiffskatastrophe im Eismeer , die Auslieferung der betroffenen Menschen an ihre Urtriebe schildernd. Ständige Reputation eines Melodiebestandteils, plötzlicher Abbruch, eintauchen in eiskalte Synthesizer-Mysterium "Marooned". Ein ins Eismeer abgetriebener Seemann steht für Isolations- und Verlorenheitsgefühl. Hypnotische Momente. Als denkbarer stärkster Kntast folgt " Send In My Joints" eine schnelle Pogo-sequenz. Textlicher Kontrast, dort kaltes Eismeer, hier heißer Sand in den Gelenken, stechend und scharf. Kontrast : "Being Sucked In Again" nimmt zunächst das "Synthie Mysterium" wieder auf, wechselt dann plötzlich zum stampfenden Zwei-Harmonien Song. Sehr leise sich langsam steigernd der nächste Song mit dem depressiven Heartbeat "I feel icy, I feel cold" - "Mercy" ein Großstadt-Katastrophen-Song, gerät zu einer Heavy-Rock-Karikatur, eine simple Tonleiterfolge wird erbarmunglos rauf und runter gedroschen. "Punkattitüde". Ein Höhepunkt kommt mit " I Am The Fly" und der sirrend verzerrte Gitarrensoundtifft den "Fliegeneffekt" ziemlich genau : genialer Song. Gleich darauf noch ein Glanzstück " I Feel Mysterious Today", geisterhafte Stimmung, klappernde Stöcke, Stöhnen, Sytheziergeraune, " Used To" bringt nochmal ruhig, dunkel getönte Sythesizer-Magie- einfache, volle Akkorde sind von leichten Pochen durchsetzt, der Gesang von Colin Newman und Co. bleibt zurückhaltend leise. Der Abschluß, "Too Late" geht zurück zu den roots- zum "Pogo Punk". (Q : "Sounds" Hans Keller). Ein Highlight aus dem Schaffen der Band.
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am 18. Oktober 2013
Mit dem im August 1978 veröffentlichten, zweiten Studioalbum zeigte die Band Wire, dass sie keine der vielen Eintagsfliegen des Punk/Post-Punk sind. Die Songs sind nur noch teilweise so minimalistisch und einfach wie die auf dem Debut "Pink Flag". "Chairs Missing" ist zwar kein Konzeptalbum, aber die Songstrukturen sind wesentlich ausgeklügelter und die Platte wirk wie "aus einem Guss".
Es ist mir unmöglich, die einzelnen Stücke zu beschreiben. Man muss die CD einfach hören, wenn möglich von Anfang bis Ende.
Für mich sind "Chairs Missing" und das Nachfolgealbum "154" Meilensteine der späten 1970er Jahre und beide CD's höre ich auch heute, gut 30 Jahre später, noch oft und gerne.
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am 21. Januar 2012
Ein extrem wichtiger Einfluss schon 1978.
Die Band konnte bei der 1.LP noch gar nicht spielen und machte einen solch Fortschritt der heute noch verblüfft mit der Atmosphäre dieses einzigartigem Album.
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am 27. Juli 2015
Zuletzt in den 70ern gehört und damals in die DNA aufgenommen! Zwischen Punk und den frühen Pink Floyd (Arnold Lane, etc.)
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