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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
14
4,8 von 5 Sternen
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brendan perry und lisa gerrard - eine australisch/irische koproduktion der extraklasse.

dead can dance - schon der name der formation ist eher ungewöhnlich - schaffen es mit ganz wenigen mitteln dem geneigten hörer einen absolut unverwechselbaren sound mit hohem wiedererkennungswert vorzusetzen.

die stimmen der beiden schwimmen hier in einer riesigen dunklen weite, bilder von gewölben und höhlensystemen entstehen ganz von selbst im kopf und das ganze verbreitet eine morbide und düstere stimmung...
dabei herrscht hier aber keineswegs grabeskälte vor, vielmehr wird eher wohliges erschauern verbreitet und immer wieder leuchten fackeln in der finsternis, lichter, die trost und wärme spenden.

mit dieser scheibe begibt man sich auf eine mystische reise in eine gegenwelt, in eine andere zeit, man besucht bizarre sakralbauten und schwebt durch unbekannte kavernen...
mal ist das ehrfurchtgebietend, dann wieder beruhigend und besänftigend.

die aufnahmetechnik ist zudem superb - dafür nochmal fünf sterne - wohl nicht grundlos ist diese produktion nun auch auf SACD erschienen.

zudem ein wirklich schönes cover! tolle sache, dicke empfehlung!
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am 22. August 2001
Was Dead Can Dance mit dieser Musik geschaffen haben, kann man schon fast als überirdisch und zumindest übergenial bezeichnen. Dieses beste aller DCD- Alben ist eine mystische, spannende und sehr athmosphärische Reise in eine Phantasiewelt irgendwo zwischen Orient und Okzident, irgendwann zwischen Mittelalter und Jetztzeit. Ferner degradieren Brendan Perry und Lisa Gerrard spätestens hier alle anderen Sänger des Planeten zu kleinen Amateuren. Wer das nicht glaubt, der möge sich "The wind that shakes the barley" und "How fortunate the man with none" anhören. Das Brendan Perry außerdem einer der besten Toningenieure der Welt ist, hat er hier mehr als eindrucksvoll bewiesen, denn auch klanglich zählt diese Scheibe zum besten, was jemals irgendein Presswerk auf dieser Erde verlassen hat. Für mich wird es nie wieder ein bessere Platte als diese geben. Göttlich in jeder Hinsicht!
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am 8. April 2001
Ersteinmal muss ich gestehen, dass DCD meine absolute Lieblingsband ist und ich alle CD's von ihnen stärkstens empfehlen kann. Für mich erzählt jedes der Lieder eine Geschichte, schwankend zwischen Traum, Mythen, Sagen, fremden völkern, indien,Spiritualität... es ist einfach alles enthalten ... eine Welt im kopf ohne gleichen. Auch wer mit Magie, Gothic, Spiritualität nichts anfangen kann, wird die Musik zumindest entspannend finden. Mein Lieblingslied:Ariadne Typ: Auch die Soloalben der beiden sind zu empfehlen! Wer DCD auch so verehrt, kann mir ja mal mailen!
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am 26. Juli 2016
Wenn es 10 Sterne gäbe müsste ich 11 vergeben. Ich denke, wer Dead Can Dance kennt weiß, wie großartig das Album ist. Ein Meilenstein. Daher werde ich auch nicht weiter auf die Musik eingehen.
In den 90ern hatte ich die CD. Diese war vom Klang schon toll.
Aber was Mfsl hier geschafft hat ist atemberaubend. Der Sound ist satt, alle Frequenzen kommen super raus, unfassbar guter Stereo Sound! Man hat das Gefühl, die Musik umschließt einen mit warmen Händen. Vom ersten bis zum letzten Ton sitzt man gebannt vor dem Plattenspieler und kann es nicht fassen.
Ich hatte 50,00€ für die Platte ausgegeben (bin eher etwas knauserig, wenn es um Geld geht), aber dafür hätte ich auch 100,- ausgegeben. Wer also seien Ohren etwas wunderbares antun will sollte sich unbedingt die Mfsl Pressung von "Into the Labyrinth" zulegen.
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am 20. Oktober 2011
Vor 15 Jahren hörte ich mit "Summuoning of the Muse" und "Persephone" das erste mal DeadCanDance. Auf der Suche nach etwas "neuer" Musik in meiner Auswahl erinnerte ich mich an diese Stücke und bestellte mir kurzum die drei CD's "Aion", "Into the Labyrinth" und "Within the Realm of a Dying Sun".

Überraschender weise ist dies auch meine Favoriten-Liste. Within the Realm of a Dying Sun ist die wohl Schwermütigste CD wo man schon fast von Melancholie zur Depression verleitet wird. Into the Labyrinth ist abwechlsungsreich und unaufdringlich, Aion schließlich die Lebensfrohste CD des Trios.

Into the Labyrinth kombiniert unterschiedliche Stilelemente von Mittelalterlichen Gesängen und Arabisch-Asiatischen Einflüssen und vermittelt somit einem insgesamt ausgeglichenen Tonus. Dass man sich bei den Gesängen öfter an theDoors erinnert sieht, schlägt für mich den Brückenschlag zur Moderne. Tonal sehr schön eingespielt findet man hier eine CD welche eine jederzeit Aktuelle, "echte" Musik aufzeigt und mir wieder Lust auf Musik-Erleben macht. Ruhig, besinnlich stimmend und abwechslungsreich nimmt die CD mit auf eine kleine Reise, ohne dabei anzustrengen.

Die Gesänge auf Into the Labyrinth erscheinen im Vergleich eher erzählend-Begleitend zur Musik und Instrumentendarstellung. Die Aion-CD zeigt vermehrt Chorale Gesänge auf und vermittelt für mich somit den leichtesten Eindruck, wobei auch der Unterschied zur Gesangsorientierten Musikproduktion aufgezeigt wird.

Aufpassen sollten alle Mainstream-Pop Anhänger. Es könnte gut sein dass man der lieblos produzierten Plastikcomputer-Musik den Rücken kehrt und auf den Geschmack von fähigen Gesangskünstlern kommt und sich von Kesselpauken in verbindung zu rythmischen Streich- und Zupfinstrumenten angesprochen fühlt. Dass die Musikanlage deutlich mehr gefordert wird als bei Pop, dürfte jedem bewusst werden der bisher stolz eine Mittelmäßige Anlage im Auto zur Show getragen hat ;- Zur schonenden Umgewöhnung empfehle ich hiermit noch die Hotel Costes Reihe. Wer eine Dance-Scheibe zum einreihen in die "Tophits des Monats" Sparte sucht, ist hier definitiv falsch.
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am 6. September 2010
Nachdem ich in meinem Player vergeblich versucht habe, "Tell me more about the forest" einen sechsten Stern zu verleihen schreibe ich schnell eine Rezension. Diese Scheibe ist alt aber absolut zeitlos. Mögen sich Dead Can Dance auch inzwischen aufgelöst haben, bewegt sich dieses Genre in Sphären, jenseits des aktuellen Musikgeschehens. "Into the Labyrinth" ist für mich das beste Album von Lisa Gerrard und Brendan Perry. Denn hier ist das Verhältnis der beiden Vokalisten absolut gelungen. Gerrards mystisch bis ethnisch anmutende Gesänge ("Yulunga") treffen auf Perrys ruhig sphärische Choräle ("Tell me about the forest"). Und manchmal verbünden sich beide Ströme auf wundersam wie minimalistische Weise ("Emelia"). Absolute Höhepunkte sind aber Perrys nie enden sollende Songs, für die man den sechsten Stern erfinden sollte. Zum Beispiel, das nicht ohne Grund über 9 Minuten lange "How fortunate the man with none", dem man (wenn man sich einmal darauf eingelassen hat) musikalisch nichts mehr hinzufügen möchte und kann.
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am 14. Januar 2003
Von allen DcD-CDs ist dies wahrscheinlich die eingängigste. Gut geeignet als Einstiegsdroge, oder als Geschenk für jemanden, dessen Musikgeschmack man sich nicht sicher ist.
In jedem Fall bekommt man die gewohnte Dead-can-Dance-Qualität: grandiose Arrangements, wunderschöne Musik, eingängige Rhythmen und natürlich Lisas wundervolle Stimme.
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am 31. Juli 2016
Sehr gut klingende Neuveröffentlichung - ein sehr gutes Remaster ... wenn auch die Vinyl-Qualität nicht perfekt ist (meine erste Scheibe war etwas wellig - und das Vinyl rauscht generell etwas), aber ich hab schon schlimmere Vinyl-Veröffentlichungen dieser Tage gesehen und gehört - insofern: ein lohnenswerter Kauf ... für all jene, die nicht das Zwei- bis Dreifache für eine gebrauchte erstausgabe von "Into the Labyrinth" ausgeben wollen oder können.
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am 29. August 2007
Der Name Dead Can Dance steht bereits seit 1981 für musikalische Evolution, Tiefe, Mystik und das Suchen nach vielfältigen Ausdrucksformen. Lisa Gerrard und Brendan Perry, die Hauptprotagonisten, setzen sich keine Grenzen beim Ausloten instrumentaler Tiefen. Das Ergebnis ist eine Faszinosum aus Klang und Traum.
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am 28. August 2003
Ich bin bei dieser CD sehr voreingenommen, weil ich sie wirklich sehr gerne höre, doch werde ich versuchen, eine objektive Kritik zu schreiben:
DCD verbindet orientalische Musik mit mittelalterlichen Klängen, diese gelungene Mischung (so schwer man sie sich auch vorstellen mag) "trägt einen in unbekannte Länder". Die Lieder sind eher ruhig, nicht aufdringlich, aber von der Länge her sehr unterschiedlich. Auch sind manche Titel einfach nur Vocals, während andere von mehreren Instrumenten begleitet werden. (Mein Einhörtipp ist übrigens "The Ubiquitous Mr. Lovegrove".)
Zusammengefasst kann man sagen, dass es sich hierbei um eine CD von außergewöhnlicher Qualität handelt, dass Geld lohnt sich also allemal und ich kann sie wirklich nur wärmstens empfehlen!
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