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Kundenrezensionen

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am 7. Februar 2017
Bands bangen um ihr Überleben, versuchen sich mit Anpassung an den Mainstream und/oder fragwürdigen Experimenten über Wasser zu halten, oder lösen sich gleich ganz auf. Klingt wie ein absolutes Horrorszenario, ist aber tatsächlich in etwa das, was klassischen (Thrash) Metalbands in den Neunzigern widerfahren musste. Ein Glück, dass ich in dieser Zeit noch in Windeln steckte und die Wunderwelt des Metal erst eine Dekade später für mich entdecken sollte. Wie dem auch sei: Als bestes Beispiel dafür, was zur Hölle in eben jenem Jahrzehnt so vor sich ging, kann wohl Metallica herhalten. Erst das deutlich simpler gestrickte, massenkompatiblere (dennoch großartige) schwarze Album, dann die komplette Abkehr vom Thrash mit den experimentelleren und eher rockigen "Load", "ReLoad" und "Garage Inc.". Ich persönlich liebe diese Alben, bin damit aber wohl eher in der Minderheit. Gefühlt jede Thrash Band hat Anfang der 90er ihr persönliches Black Album herausgebracht. Da hätten wir z.B. Megadeth's "Countdown To Extinction", Testament's "The Ritual", oder auch Exodus' "Force Of Habit".

Auch bei Anthrax (um mal endlich zum Thema zu kommen) hat sich zu jener Zeit so einiges getan. Mit Armored Saint-Fronter John Bush nahm man anno 1993 das sehr starke "Sound Of White Noise" auf. Mit dem folgenden "Stomp 442" spielte man sich dann aber wieder in die Belanglosigkeit. Genau dies taten auch Megadeth 1997 mit "Cryptic Writings". Für beide Bands war nun klar: Zurück zu den Wurzeln? Will gerade keiner hören; Zeit für unser Load/ReLoad! Was Megadeth mit "Risk" anstellten... Darüber legen wir einfach mal den Mantel des Schweigens (ist besser so). Was aber, haben Anthrax so getrieben? Darum soll es jetzt (endlich) gehen.

Während "Stomp 442" mit seinen Thrash - und Groovesounds nur teilweise überzeugen konnte, entschieden sich die New Yorker für einen Schwenker in rockige Gefilde. Gerade der damals populäre Groove Metal scheint aber dennoch stark durch. Darüber hinaus gibt es diverse Country - und Alternative-Elemente, welche das Album zu einer durchaus abwechslungsreichen Angelegenheit machen.

Mit "Crush" legt das Album einen guten Start hin. Scott Ian feuert ein sehr simples aber effektives Riff ab, Charlie Benante trommelt drauf los und John Bush klingt herrlich angepisst. Der Chorus ist verdammt catchy und gefällt mir wahnsinnig gut.
Auf einen ähnlichen Level geht's mit "Catharsis" weiter. Ein vollkommen solider, ebenfalls ziemlich catchiger Rocksong, in dem vor allem John Bush zu überzeugen weiß. Alles nichts überragendes, aber bisher besser als der Ruf des Albums, es vermuten lassen würde.
Mit einem höllisch groovenden Riff dreht "Inside Out" den Härtegrad danach deutlich auf. Der Übergang in den sehr ruhigen Vers ist der Hammer, ebenso wie der saustarke Chorus, der wieder aus allen Rohren feuert. Nicht unerwähnt bleiben, darf das abgefahrene Solo von Dimebag Darrell, welches dem Song perfekt abrundet. Sicher eines der Highlights des Albums.
Das folgende "P & V" ist OK, aber sicher kein großer Wurf, ebenso wie der Country-Ausflug auf "Toast To The Extras". Hier, wie auch auf "Harms Way", wird deutlich, dass man durchaus experimentelle Wege gehen wollte, was eine Menge Potenzial mit sich brachte. So richtig ausgereizt wird dies aber nur bedingt, denn wirklich zünden, tun nur eine Handvoll Songs. Neben den ersten drei Liedern, hätte man da noch "Hog Tied" oder auch "Big Fat", welche beide groovende, solide Rocker sind, die definitiv ihre Momente haben.
Mit "Born Again Idiot" und "Killing Box" gibt es auch Ausflüge in härtere Gefilde, zünden wollen diese aber nicht wirklich, auch wenn auch hier gute Momente und Ansätze auszumachen sind.
Die kurzen Hardcore-Nummern „604“ und „Cupajoe“ hätte man nicht unbedingt gebraucht, tuen aber auch niemanden weh.
„Alpha Male“ und „Stealing From A Thief“ gehen in Ordnung, bleiben aber nicht wirklich hängen und hinterlassen kaum Eindruck, ganz im Gegensatz zum heimlichen Star des Albums: "Pieces". Eine wunderschöne Ballade aus der Feder von Bassist Frank Bello, der hier den Tod seines Bruders verarbeitet. Bello agiert hier auch als Leadsänger und geht wirklich sehr zu Herzen.

Alles in allem ist "Volume 8: The Threat Is Real" alles andere als ein tolles Album. Es entstand zu einer schwierigen Zeit, zu der selbst Bands wie Iron Maiden oder Judas Priest nicht überzeugen konnten. Unterschätzt ist das Album dennoch, finden sich hier doch einige Lieder, die zwar nicht zur Oberklasse von Anthrax gehören, aber es definitiv Wert sind, gehört zu werden. Daneben gibt es aber auch diverse arg belanglose Songs, die einfach ein wenig mehr Feinschliff gebraucht hätten, da die guten Ansätze immer wieder hörbar sind.

Der Sound des selbstproduzierten achten Albums hilft da nicht wirklich, denn zusammen mit den tiefergestimmten Gitarren und den öfters gleichförmigen Riffs, ergibt er eine ziemlich monotone Einheit. Aufgelockert wird das Ganze durch die vielen Ideen und Ansätze, die immer serviert werden. Aber bereits gesagt: Es wird schlicht zu wenig daraus gemacht. So bleibt ein Album, welches zurecht nicht zu den Bandklassikern zählt, aber dennoch genug Potenzial bietet, um es eine Chance zu geben. Besser als "Risk" oder Slayer's "Diabolus In Musica" ist es allemal.

Immerhin konnten Anthrax danach mit "We've Come For You All" wieder voll überzeugen und sind mittlerweile wieder ganz oben mit dabei
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Dieses Album geht immer ziemlich unter, wenn man die üblichen Highlights von Anthrax aufzählt; meiner Meinung nach zu Unrecht. Sicher, es mag nicht das beste ihrer Alben sein, aber es ist garantiert nicht das schlechteste. Am Mikro stand damals noch John Bush, den ich um Längen besser finde als Joey Belladonna, und mit "Crush" geht es gleich in die Vollen. Ein von Tribal-artigen Toms getriebener Song, der ungewöhnlich, aber wirklich klasse ist. Mit "Catharsis" schließt sich dem ein rockig-eingängiger Mitgröhler an, mein persönlicher Lieblingssong von "Vol. 8". Es folgen noch einige weitere Highlights, z.B. "Harm's Way" mit einer Wahnsinns-Hookline und tollen Westerngitarren-Parts, oder auch "Born Again Idiot". Ebenfalls ungewöhlich und hörenswert ist "A Toast To The Extras", welches mit Country-Klängen startet. Die restlichen Nummern pendeln zwischen gut und okay, und die beiden witzig ausgelegten Minisongs "604" und "Cupajoe" hätten eigentlich eher zum S.O.D.-Projekt gepasst, aber insgesamt kann sich "Vol. 8... The Threat Is Real" durchaus sehen (bzw. hören) lassen. Thrash Metal ist das nur sehr bedingt, aber Anthrax ist diese experimentelle Phase deutlich besser gelungen als manch anderer großen Thrash-Metal-Band (Metallica, irgendwer?). Kann man haben.
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am 17. August 2001
Jawohl, das wurde auch Zeit! Nach den letzten ziemlich schwachen Scheiben mit nur gelegentlichen Höhepunkten ("Only"), gibt es hier einen rundum gelungenen Threat. Anspieltips sind auf jeden Fall "Crush", "Catharrsis" und "Born Again Idiot". Eine CD, die ANTHRAX nach all den Jahren andlich wieder frisch klingen lässt. So als wäre dies das Debüt. Einziger Minuspunkt: gegen Ende nimmt die Qualität leicht ab. Doch streicht man die zwei, drei weniger gelungenen Stücke weg, so hat man einen absoluten Knaller! Nur zu empfehlen.
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Mit "Vol.8 ...." besannen sich "Anthrax" wieder auf das was sie groß gemacht hatte, der ganze Firlefanz den sie in die letzten beiden Alben einfließen ließen, war verschwunden."Hip Hop" und "Funk" wurden völlig eliminiert und durch klassischen "Rock" ersetzt, auch war dieses Album nicht mehr so "grungig", für mich ein Schritt in die richtige Richtung. Dennoch war "Vol. 8..." noch erfolgloser als die beiden Vorgänger, lediglich 60.000 Stück konnten in den USA verkauft werden.
Für mich eher unverständlich weil die Songs auf diesem Pressling eindeutig abwechslungsreicher und kreativer sind als auf den beiden Vorgängern. "Toast of the extras" ist beispielsweise ein astreiner Country Song bei dem sogar eine Mundharmonika zum Einsatz kommt. Völlig untypisch für "Anthrax", zeigt aber das man bemüht war kreativ zu sein - mir gefällt der Song richtig gut! Auch "Harms way" zeugt von der neuen Kreativität der Band, bei diesem Stück kommt eine Akustikgitarre zum Einsatz - toll!
Ich denke aber das der Hauptgrund für die schlechten Verkaufszahlen die Krise des "Metals in den 90zigern war, wenn man nicht gerade "Metallica" oder "Iron Maiden" hieß hatte man es wirklich schwer. Mit "Hog Tied", "Crush" und "inside out" sind, neben den beiden bereits genannten, ein paar richtig gute Songs auf diesem Pressling verewigt, die ich auch als Anspieltipps empfehlen würde.

Mein Fazit: Härter und eingängiger als die Vorgänger, tendiert dieses Album wieder hin zu den älteren Veröffentlichungen. Die Einflüsse der letzten beiden Alben verschwanden fast vollständig zu Gunsten einer rockigen Note. Dennoch kann ich diesem Album nur 3 Sterne verpassen weil es den Vergleich mit den früheren Alben einfach nicht bestehen kann.
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am 5. August 2005
Wenn Bands eine lange Zeit lang die Rolle des Goldesels der Szene ausfüllen, kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem sie glauben, alles machen zu können. Soetwas mündet dann in Alben, wie Load, St.Anger, oder eben Stomp 442 und eben diesem Werk. Man könnte auch sagen, karriere-killende Flops. Nachdem Stomp 442 ja schon den kreativen Tiefpunkt der ehemaligen Thrash/Speed-götter Anthrax darstellte, war der kommerzielle Tiefpunkt die logische Folge, Der trat mit "volume 8" ein. Ein Mega-Flop, der nur noch von Nostalgikern mit einem weinenden Augen wahrgenommen wurde. Und dieses Album ist auch alles andere, als unterschätzt. Es ist einfach zum grössten Teil durchschnittlich bis grottenschlecht, aber vor allem konfus. Hier werden Stile wild durcheinandergemischt, und meistens nur mit dem Ergebnis, dass Anthrax eben nicht alles in gleicher Qualität produzierten können.
Es sind einige gute Lieder vorhanden. Der Opener "Crush" ist sicher das beste Stück, und eröffnet das Album mit treibenden Rythmen und einem mitreissenden Refrain. Catharsis ist ein Stück Hochglanz-MTV-Rock, das auch von den Foo Fighters stammen könnte, und ist ebenfalls gelungen. Ganz nett bis Gut sind auch Hog Tired, Big Fat und Stealing From A Thief, die groovigen Rock mit Stakattoriffs auf tiefgestimmten Gitarren und sahnige Refrains verknüpfen. Zu den gelungenen, genreübergreifenden Experimenten darf man die beiden recht fröhlichen Country/Southern-Rock-Stücke "Toast To The Extras" und "Harms Way" zählen. Ersterer bemüht sich um Trucker-Spelunken-Atmosphäre, Zweiterer erinnert vielleicht auch ein wenig an Velvet Revolver mit härteren Riffs. Der Hidden Track (der wohl nervigste Trend der 90er) "Pieces" ist eine starke Akustikballade im Stil der 60er und 70er. Soweit ist das Album zwar schräg und gewöhnungsbedürftig, aber ok. Die andere Hälfte besteht allerdings aus katastrophalen Langweilern und Soundspielereien. Schon das an Godsmack erinnernde "Inside Out" löst erstes Gähnen aus. P&V und Alpha Male sind witzlose Rock-Mauerblümchen, Born Again Idiot ist ein misslungener Versuch, "Neo-Thrash" zu bieten, und "killing Time" ist einfach nur grottenschlechter Industrial. Hinzu kommen zwei recht deplaziert wirkende "hardcore-Nummern" unter einer Minute Spielzeit, mit Namen "604" und "Cupajoe". Über die letzten beiden kann man streiten, ob sie witzig oder unnötig sind. Auf jeden Fall ergibt das alles kein gutes Gesamtwerk, und das zusammenmixen der Stile wirkt plump. Insgesamt bleibt nur der Eindruck eines halbgaren Albums mit einigen vollkommen misslungenen Experimenten. Sozusagen das "Load" Anthrax'. Mehr nicht.
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am 4. März 2000
Die Platte startet stark mit dem Hammer Crush und dem hittigen Catharsis. Das Hoch hält sich über 4 Songs und dann kommen Albernheiten wie 604, Toast to the Extras und Cupajoe und dazu Füllstücke. Öde , uninspiriert. Anthrax sollten das Songwriting nicht Charlie Benante allein überlassen. Die Riffs sind zum Teil ziemlich stumpf, und dann richtet sich die Gesangsmelodie auch noch danach! Aua! Von den interessanten Gitarrenläufen wie noch auf Sound of White Noise ist nichts geblieben. Die Aggression von Stomp 442 ist verblichen durch den wiedergewonnen "Witz". Nur daß Witzplatten bei mehrmaligem Hören echt langweilen. Lieber zu den letzten zwei Alben greifen und hoffen, daß Anthrax wieder nachlegen.
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am 27. April 2009
Das Album kann man wirklich hören und es macht auch noch Spaß.
Die ersten 2 Songs sind wohl die Besten, der Rest fällt etwas ab, aber immer noch kein Grund um weniger als 5 Sterne zu vergeben, da es wirklich massenweise schlechtere Alben gibt!
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