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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
9
4,6 von 5 Sternen
Never Neverland
Format: Audio CD|Ändern
Preis:4,79 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 12. Oktober 2017
Hatte ganz vergessen wie gut die die alten Alben von annihilator sind bis ich die Scheibe "Tripple Threat" gehört habe, einen Live-Mitschnitt des Auftritts beim Bang Your Head- Festival in Balingen. Großartige Musik und Musiker.
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am 11. Oktober 2017
Wenn man ein Debütalbum der Marke "Alice in Hell" vorlegt, dann steht man beim zweiten Album schon enorm unter Druck. Erschwerend kam dann noch hinzu, dass man sich vom charismatischen Sänger RANDY RAMPAGE trennte, der durch den ehemaligen OMEN-Frontmann COBURN PHARR ersetzt wurde. Stimmlich ist das ein enormer Unterschied, PHARR kommt in den Höhen nicht an RAMPAGE ran, das "Kreischen" hat er auch nicht so drauf, RAMPAGE war definitiv sehr viel charismatischer und drückte den Songs seinen Stempel auf.
Das soll jetzt nicht heißen, dass ich PHARR schlecht oder unpassend finde, definitiv nicht, er ist nur eben anders.

Die Songs sind nicht ganz so rasant wie die des Debütalbum, der Thrash-Anteil wurde ein Stück weit zurückgefahren, überhaupt würde ich behaupten, dass "Never Neverland" das letzte Thrash-Album der Kanadier ist, danach bewegten sie sich immer stärker in Richtung Power Metal. Eine reine Thrash-Kapelle waren sie natürlich nie, davon einmal abgesehen.

Musikalisch gibt es wieder einiges um die Ohren, JEFF WATERS scheint ein Hochgeschwindigkeits-Junkie zu sein, denn auch auf "Never Neverland" gibt es kaum Verschnaufpausen - aber nur fast! ;-)
Das ANNIHILATOR eine One-Man-Show von JEFF WATERS ist, dürfte wohl nie ein Geheimnis gewesen sein, auch bei diesem Silberling hat er nichts dem Zufall überlassen und überall seine Finger drin.
Neben der Musik und den Texten, spielte er, meines Wissens nach, auch sämtliche Bass- und Gitarrenspuren ein, logisch, dass er auch bei der Produktion mitmischte.

Besonders gut hat mir der Titelsong "Never Neverland" gefallen, der durch seine sehr abwechslungsreiche Komposition und die vielen Tempowechsel besticht. Das ist wirklich genial, die Nummer ist unheimlich mitreißend und gehört mit zum Besten was ANNIHILATOR jemals aufgenommen haben.
Auch der Opener "The Fun Palace" und "Stonewall" sind sehr abwechslungsreich und auch hier sind die abrupten Tempowechsel ungemein auffällig - coole Nummern!

Die Kernkompetenz der Kanadier liegt aber definitiv bei den rasanten Nummern, der fast schon brutale Nackenbrecher "Phantasmagoria" gehört für mich deshalb auch zu den absoluten Album-Highlights!

Die erwähnten Nummern und "I am in Command" wären dann auch meine Anspieltipps. Schlechte Songs habe ich nicht gehört, trotzdem hat mir der Vorgänger einen kleinen Tick besser gefallen - allerdings ist das Jammern auf höchstem Niveau!

Mein Fazit: Mit neuem Sänger konnten ANNIHILATOR an "alte" Stärken anknüpfen, die überragenden Gitarrenläufe und das abwechslungsreiche Songwriting sind definitiv das Aushängeschild der Band, mich begeistert das auch heute noch. Die Songs sind nicht mehr ganz so rau und ungeschliffen, JEFF WATERS hat etwas Tempo rausgenommen, dafür sehr viel mehr Struktur reingenommen. Auch wenn mir der Vorgänger etwas besser gefallen hat, schafft "Never Neverland" den fünften Stern trotzdem ganz locker - keine Frage!

Meine Bewertung: 9 von 10 Punkten.
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am 19. November 2006
Mit dem Zweitwerk seiner Band Annihilator gelang Jeff Waters entgültig der Durchbruch. Und man kann hier tatsächlich noch von der "Band" Annihilator reden, denn neben Waters und Drummer Ray Hartmann gesellten sich diesmal Dave Scott Davis an der zweiten Gitarre, Wayne Darley am Bass und am Mikro ex-Omen Fronter Coburn Pharr dazu. Letzterer bildet den perfekten Übergang zwischen Randy Rampage's Gekeife auf dem Erstling und den sanfteren Tönen des Nachfolgers Aaron Randall.

Die Songs gehen etwas organisierter zu Werke als noch auf "Alice in Hell". Doch grade das ab und zu gemäßigte Tempo steigert die Intensität der Stücke noch weiter. Wer einmal zu "The Fun Palace" oder "Stonewall" geheadbangt hat oder zu Up-Tempo-Brechern wie "Imperiled Eyes" und vor allem "I am in Command" völlig ausgerastet ist, wird merken, dass hier entgültig Thrash-Geschichte geschrieben wurde. Wer Klassiker sammelt, braucht auch "Never, Neverland".
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am 16. Oktober 2011
es sind wirklich nicht alle alben von jeff waters annihilator als sehr gut und gelungen zu bezeichnen.
dieses hier ist aber das ride the lightning von annihilator. geile soli geile songs teilweise
mördergeschwindigkeit und deshalb nie wieder erreicht.absolute empfehlung. anspieltipps> das ganze album!!!!!
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am 31. Januar 2001
Zweites Album, zweiter Sänger - es zeichnete sich also schon das latente Line up-Problem der Band ab, das vor allem in einem Spinal Tap würdigen Verbrauch an Shoutern seinen Niederschlag fand. Die Qualität hatte darunter in diesem Falle jedoch mitnichten zu leiden - im Gegenteil. Im Vergleich zum starken Debüt konnten Annihilator noch eine Schippe drauflegen und überzeugen mit einem abwechslungsreichen, auf starke Melodien setzenden Trashalbum. Der Opener 'The Fun Palace' ist inzwischen ein absoluter Klassiker und vereinigt die hervorstechenden Annihilator-Trademarks in sich: virtuose und originelle Gitarrenarbeit eingepackt in atemberaubende Breaks und mit einer starken Melodie ausgestattet. Aber auch `Road to Ruin`, der Tieltrack oder das abschließende `I Am in Command` wissen, nicht zuletzt dank des starken Organs des neuen Sängers Coburn Pharr, voll zu überzeugen. Damit sind aber bei weitem noch nicht alle Höhepunkte des Albums genannt. Für Trashfans besteht hier Kaufpflicht, aber auch Hörer anspruchsvoller Metalsounds im allgemeinen sollten bei Gelegenheit das eine oder andere Ohr riskieren - es lohnt sich.
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am 8. Juli 2009
Endlich konnte ich die kultige CD "Never Neverland" meiner Annihilator-Sammlung hinzufügen. Nicht ohne Grund wird auch heute noch die eine oder andere Perle daraus im Live-Repertoire dargeboten. Der Titelsong , Fun Palace oder Phantasmagoria sind halt totale Bringer. Abwechslungsreiche Songs mit klasse Groove und Power und Mr. Waters super Gitarrenspiel sind eigentlich immer Garanten für gute Metal-Alben , selbst der m.E. nicht immer überzeugende Gesang passt irgendwie zur Musik .
Es lohnt sich jedenfalls, nicht zu schnell den "Skip"-Knopf zu betätigen, wenn es manchmal zu brachial wird , denn man wird immer wieder überrascht :Ob es ein Tempowechsel ist , mehrstimmige Gitarren oder gerne auch mal ein Intermezzo mit unverzerrter Klampfe, der Chef hat es drauf!
Diese Album war dann das Ende der "Alice-Ära", ich glaube , Jeff Waters hat auf dem folgendem Album selbst gesungen und teilweise mit Drumcomputern gearbeitet , war nicht jedermanns Sache.
"Never, Neverland" ist jedenfalls ein rohes Album , noch nicht so glatt-gebügelt wie viele heutige Produktionen....
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am 29. Dezember 2009
Diese Scheibe zeichnet alles aus, was gut gemachten Thrash-Metal auszeichnet:
- kräftiger Gesang
- filigrane Gitarrenarbeit
- Lieder, die sich im Tempo unterscheiden
- guter Sound!
Für mich ist diese Scheibe neben Metallicas 'Master Of Puppets' und '... And Justice For All' die Thrash-Platte schlechthin. Besser geht es nicht. Selbst nach 18 Jahren hat sie nichts an Ihrer Intensität und Spannung verloren. Daher möchte ich eine klare Kaufempfehlung aussprechen.
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am 25. Dezember 2004
Eines vorweg: „Never, neverland" ist jetzt fast15 Jahre alt und wenn damals jemand behauptet hätte, die Platte würde Kult in Trash Metal Genre man hätte ihn wohl müde belächelt. Damals kam nur nach einem mäßigen Debüt „Alice in Hell" eine neue Platte raus, die einfach nur besser werden sollte als der durchschnittliche Erstling. Was auch gelang und wie! Nicht nur das Frontmann Jeff Waters nach dieser Platte nie mehr diese geniale Besetzung(Dave Scott Davis/Guitars, Jeff Waters/Guitar, Wayne Darley/Bass, Ray Hartmann/Drums und der geniale Shouter mit DER Trashstimme überhaupt Corbun Pharr/Vocals) an Board holen konnte, auch die Platte an sich gilt als Meilenstein und ist bis heute Unerreicht. Das faszinierende und zugleich geniale an dieser Platte ist das sie von den vielen Tempowechseln lebt. Das gab's vorher in dieser Form eigentlich noch nicht. Hört euch zBspl.: „Sixes & Sevens" an oder „Imperiled Eyes" oder der geniale Titeltrack. Alle sind kleine Meisterwerke und bis heute nicht erreicht worden. Auch der Opener „The Fun Palace" ist und bleibt ein Kultsong der schon mal Appetit macht auf mehr. Man versuchte diesen auf der Platte „Criteria for a black Widow" fortzusetzen, doch „Back to the Palace" ist bloß ein lauer Aufguss des Originals, mit einem Riff das aber zugegeben dem Erstling sehr ähnelt. Bleibt mir nur noch eins: wer gern Trash Metal hört und den Genre König noch nicht hat, wird bei „Never, neverland" bestens bedient und hat erst mal für eine Zeit keinen Platz mehr in seinem CD Spieler!
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am 21. April 2013
"Never Neverland kommt nicht ganz an "Alice in Hell" heran. Trotzdem sind Songs wie "The Fun Palace", "Never Neverland", "Stonewall" oder "Sixes and Sevens" Nackenbrecher erste Güte. Jeff Waters soliert wie Gott und Coburn Pharr hat eine gute Stimme.
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