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am 26. Mai 2015
Wenn man gerne eine feministische Version von der 'Gang Of Four' haben will (und wer will das nicht...?), wird hier fündig. Zwar waren die Au Pairs auf dem tollen Debut "Playing With A Different Sex" von 1981 nicht so schroff und schartig wie deren große Brüder auf ihrem, dafür aber von der Musikalität her fast ebenbürtig. Allerdings waren ihre Instrumente hier mehr miteinander verwoben als bei Go4, bei denen jedem Instrument, scharf abgegrenzt, ganz demokratisch derselbe Raum gegeben wurde, sprich; die Au Pairs klangen mehr nach Band, nicht nach vertracktem, aber stimmigen Puzzle wie ihre (möglicherweise?) Vorbilder. Die Produktion ist trocken und frei von überflüssigem Ballast oder Firlefanz, der Bass ist geschmeidig, die Gitarren einigermaßen funky und Gitarristin und Sängerin Lesley Woods (ab und zu duettierte im Hintergrund auch der zweite Gitarrist Paul Foad mit) war ziemlich cool, schnoddrig und geschliffen. Politikthemen wurden hier überwiegend weggelassen (Ausnahme "Armagh"), dafür spielte das unentwirrbare Beziehungsgeflecht der Geschlechter eine große Rolle. Männer kamen hier natürlich nicht so gut weg, aber auch die Frauen mussten schon mal einstecken (auf der hier inbegriffenen Bonus-Single "Diet" z.B.). Oder auch beide ("Love Song"). Das alles wird aber nicht belehrend oder zickig vorgetragen; alles bleibt lässig, mit einigem bissigen Humor garniert, feingedrechselt und macht beim Zuhören Spaß. Zweimal strecken sie sich auch musikalisch ("Headache For Michelle", "It's Obvious"), was jeweils zu interessanten, stimmigen Ergebnissen führt und alles noch zusätzlich auflockert.
Aber auch sonst sind keinerlei Schwachpunkte auszumachen. Selbst das Bowie-Cover "Repetition" brilliert mit schönen Dub-Effekten und ist tatsächlich besser als das Original.
Leider war danach etwas der Wurm drin und der ein Jahr später herausgebrachte und mit Bläsern aufgepeppte, ein wenig überambitionierte und daher verkrampfte Nachfolger "Sense And Sensuality" (CD 2) schwächelte doch erheblich.
Und damit war die kurze Geschichte der Au Pairs dann auch schon vorbei (wenn man das Livealbum nicht mitzählt).
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