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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 28. Oktober 2015
Dass GREATEST LOVESONGS VOL. 666, wie das Debütalbum der Alternative-Melodic-Rock-Metaller (blöder Genremix meinerseits, ich weiß, und bitte deshalb sicherheitshalber schon mal um Verzeihung) HIM titelt, einst so populär war und somit die Basis für eine beachtliche Karriere der Finnen legte, verwundert kaum, wenn man sich die Kompaktheit der 9 hierauf großartig harmonierenden Songs zu Gemüte führt, noch dazu, wo der Sound unbestreitbare Eigenheiten erkennen lässt, der recht trockene, groovende Hardrock-Inszenierungen mit pompös-poppigen, aber dennoch unaufdringlichen und nie unschön oder gar nervend-kitschigen Popsongklangelementen vermischt, sodass selbst Hardcore-Metalheads, aber andererseits auch Leute aus der Indie/Alternative-Schiene begeistert mitdazuwippen müssen - wenngleich ebendiese sich dies zunächst vielleicht einmal nicht eingestehen wollen. Kurzum: Der eigentliche Kunstkniff - und man möge bedenken, dass es sich hierbei um ein Debütwerk handelt (!) - ist der Band damit gelungen, dass sie bisher eher voneinander getrennte popmusikalische Elemente miteinander vermengt hat, die auf den ersten Blick eigentlich gar nicht so recht zueinander passen möchten.
Getragen werden die soliden Kompositionen (wobei gerade die hierauf enthaltenen Coverversionen, nämlich "Wicked Game" und "The Reaper" die eigentlichen Aushängeschilder des Albums sind) von einer unnachamlich-schönen Melancholie, die die kratzig-rauchigen Vocals auf wunderbare Weise transportieren (samt behutsamer Keyboardsound-Hinterlegung).

Dass vorliegendes Album - trotz durchwegs positiver Kritiken und wohlgesinnter Kommentare und der daraus resultierenden eher hoch angesetzten Erwartungshaltung meinerseits - aber dann auch heute noch derart selbstverständlich und mühelos begeistern kann (und ja, ich bin sicher nicht der größte HIM-Fan auf Erden), ist aus meiner Sicht letzten Endes der nachdrücklichste - weil zeitlose - Qualitätsbeweis für dieses durch und durch geglückte Erstlingswerk dieser sonderbaren finnischen Rockformation. Songs wie "Our Diabolikal Rapture" könnten ebenso gut auf einer Muse-Scheibe drauf sein - was ich unmissverständlich als Lob verstanden wissen will! Andere Favoriten hierauf (und somit Anspieltipps) wären aus meiner (freilich subjektiven) Sicht vor allem noch der klug konzipierte Opener "Your Sweet Six Six Six" sowie das darauffolgende, unwiderstehliche Cover "Wicked Game", das meines Erachtens ungebrochen bis heute zu den wichtigsten Machenschaften der Band gehört (Fans lyncht mich ob dieser Aussage bitte nicht)!

Lediglich "The Heartless" (Track Nr. 3 hierauf) kommt für meinen Geschmack ein bisschen gar arg poppig produziert und interpretiert daher und stellt für mich den eigentlich einzigen größeren kleinen Schwachpunkt auf der Scheibe dar. Aber ansonsten ist in der Tat alles gut - meist sehr gut sogar! Und bitte: Was will man denn mehr?

Fazit: Selbst für mich als Nicht-Hardcore- HIM-Fan, der zuvor lediglich das kommerziell ebenfalls sehr erfolgreiche RAZORBLADE ROMANCE in seine (durchaus umfangreiche) CD-Sammlung integriert hatte (obwohl ich das offengestanden nicht wirklich oft höre), war/ist vorliegendes Debütwerk - trotz durchswegs positiver Kritiken und hoher Erwartungshaltung meinerseits - ein erfrischend-erfreuliches Hörerlebnis. In Summe glaube ich ja sogar - Fans mögen mir mein plumpes Unwissen bez. Bandbiografie, Albenkatalog etc. bitte gnädigst nachsehen,- dass GREATEST LOVESONGS VOL. 666 womöglich sogar den Höhepunkt der HIM-Albenchronologie markiert. Soundtechnisch und auch das Songwriting betreffend war man jedenfalls schon damals erstaunlich abgebrüht und offenbar voll auf der Höhe des Schaffens. Mit den oben bereits genannten Coverversionen, die beide sehr geglückt sind, bewies man darüber hianus sehr viel musikalisches Feingefühl bez. Eigeninterpretationsspielraum usf. "Wicked Game" ist für mich ganz einfach ein HIM-Song (und ja: natürlich kenn ich das meines Erachtens eher verunglückte Original auch) und so wird es wohl auch bleiben...

Insgesamt ist vorliegender Silberling eine sehr flüssige, kompakte, melancholisch-schöne, (im positiven Sinne) "eigene" Angelegenheit und somit auch ein echtes, lohnendes Leckerli für generell musikinteressierte Menschen (zu denen ich mich im Übrigen auch zählen würde).

Für ein Erstlingswerk ist GREATEST LOVESONGS VOL. 666 tatsächlich erstaunlich souverän, abgebrüht und zielgerichtet ausgefallen. Und eigentlich bleiben am Ende im Grunde keine Wünsche offen, weshalb ich - auch, wenn's für mich in Summe dennoch kein rundum perfektes Rock-Album ist - das Höchstbewertungsmaß in diesem Falle für legitim und angebracht halte.

Deshalb: +++++ und viel Freude damit!

Gehört, wie ich finde, in jede ordentlich geführte Rockmusik-Sammlung.
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am 12. April 2017
War ein Geschenkt und die Person hat sich riesig darüber gefreut.^^ Es war auch schnell da unf hatte auch keine Probleme.
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am 28. Juni 2017
Erstes und bestes Album. Mit hidden Track. Super Version von Wicked Games. Ohne Mainstream Hits. Schön düster und schnulzig. Geht unter die Haut.
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am 12. November 2004
1998 legen HIM -kurz für „His Infernal Majesty" - „Seine höllische Majestät" mit diesem melancholischen Düsterrock Album den Grundstein für einen kometenhaften Aufstieg. Das androgyne Wesen auf dem Cover ist Sänger und Songwriter Ville Valo persönlich. Und bevor dieser allein durch seine Ausstrahlung Fans gewinnen konnte, kam es auf diesem Album zunächst ausschließlich auf die musikalische Substanz an. Und die besaßen HIM. Auf dieser Platte befinden sich neun unglaublich simple, aber dennoch sehr effektive - weil ganz schnell unter die Haut gehende - Miniopern. Der flotte Rocker „Your Sweet Six Six Six" macht den Anfang. Es folgt eine authentische Coverversion von Chris Isaaks Klassiker „Wicked Game". Authentisch nicht etwa deshalb, weil das Original eins zu eins repliziert wurde. Sondern, weil das schummrige, schwülstige Flair des Originals hervorragend zu HIMs kokettem Image passt. Weiter geht's dann mit „The Heartless", das mit einer poppigen Mitsingmelodie überzeugt und erst bei Minute vier etwas rockiger abgeht- nur um dann wieder mit Akustikgitarren und Valos anhimmelnden Gesangspassagen um die Ecke zu kommen. „Our Diabolikal Rapture" groovt irgendwie, allerdings ohne dass man groß etwas davon merkt. Im Gegenteil- man wird schlicht hypnotisiert und ertappt sich irgendwann dabei, dass man wie eine Schlange den Körper kreisen lässt. Danach wird's wieder rockig- „It's All Tears" poltert los. Valo singt die Oktaven souverän und das Stück erweist sich als flockiger Rocker. Danach aber fährt die Dramaturgie wieder in ruhigere Gewässer. „When Love and Deth Embrace" ist so unendlich langsam- spielt es doppelt so schnell ab und ihr habt einen Midtempo- Rocker ;-)
„The Beginning Of The End" enthält eine tieftraurige Textzeile- „Save your happiness for tomorrow and today we'll drown in our tears". Wie gut doch die Musik diese Aufforderung untermalt... Eine weitere Coverversion folgt: "(Don't fear) the Reaper", im Original von Blue Öyster Cult. Hier gilt im Endeffekt das Gleiche wie für „Wicked Game"- HIM haben ein untrügliches Gespür, welche Songs mit ihrem Sound kompatibel sind. Schließlich rundet „For You" das Album ab. HIM ist mit ihrem Debüt damals etwas Grandioses gelungen: sie sind rockig und romantisch, aber zu keiner Sekunde dabei kitschig oder peinlich. Nicht so zäh wie Type O Negative, und auch nicht so zynisch wie Paradise Lost, haben sie anno 1998 diese Lücke gefüllt und mit ihren ganz eigenen Trademarks versehen- Hut ab! Dieses rote Schmuckstück sind die einzig wahren HIM- von mir also eine Kaufempfehlung und fünf Sternchen!
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am 24. September 2009
Auf dem ersten Album von HIM hört man noch heraus wie gut die Band wirklich ist.
Hier wird einem fetztiger Metal-Goth-Rock geboten!
Das Cover "Wicked Game" war ihr erster großer Hit, hier noch in der stärkeren Originalversion zu hören, welche später nochmals neu eingespielt wurde um in den neuen Sound der Nachfolgealben zu passen.
Weiter Highlights sind: Its All Tears, The Heartless, Dont Fear The Reaper (Cover).
Dieses Album hat mit Songs wie "Join Me" oder "Pretending" vom Sound her nur wenig am Hut und das Neue Album "Venus Doom" kann da auch einpacken!
Hier gibts wirklich gute Musik!!
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am 13. September 2009
Huch, da gibt es dieses Album schon so lange und noch nicht eine einzige Kundenrezension?!
Da dieses Werk zu meinen absoluten TOP-10-Alben gehört, werde ich dann also mal den Anfang machen.
"Greatest Lovesongs Vol. 666" ist das erste Album der finnischen Gothic-Rocker HIM.
Auf der CD befinden sich insgesamt neun Songs - allesamt großartig, melancholisch und süchtig-machend.

1. your sweet six six six:
Hämmert gleich los mit harten Gitarrenriffs und wird dann durch die klare Stimme von Ville Valo ergänzt, der hier ein ziemlich hohes Timbre anschlägt. Ein rockiger Einstieg mit "Lust-auf-Mehr-Garantie"

2. wicked game:
Chris Isaak hätte es wohl nicht besser machen können.
Sehr rockig mit viel Gitarre, Drums und hartem Beat, aber der weichen und eindringlichen Stimme des HIM-Frontmannes.

3. the heartless:
Etwas leichter, melodischer und gewürzt mit viel Melancholie.
Die Gitarren wirken noch rockig, aber eine Spur akkustischer.

4. our diabolikal rapture:
Griffig, düster, mehr metal-lastig im Sound.

5. it`s all tears (drown in this love)
Geprägt durch Villes Stimme - die kein Timbre ausläßt.
Von sehr tiefem (gänsehaut-lastigem) Einstieg über klare, hohe Passagen ist Alles vertreten.
Großartig! Eines meiner absoluten Lieblings-Lieder!

6. when love and death embrace
Electronic-lastiger, aber mit starken Gitarren am Anfang.
Überzeugt sonst als langsames, gefühlvolles Liebeslied.
Warm und sehr weich gesungen - zum "dahin-schmelzen" und "dauerkuscheln" bestens geeignet.

7. the beginning of the end
Bringt wieder mehr Rock mit starken Drums, zurückhaltender Gitarren, dafür mehr Keyboard.
Ville spielt wieder mit den Tonlagen - tief, mittig, hoch - wundervoll.

8. (don`t fear) the reaper
Sehr Keyboard-lastig mit überzeugenden Gitarren und festem Beat.
Großartiges Duett mit sehr stimmungsvollem Gesang - trotz rockigem, bis metal-lastigem Beat, doch eine sehr schöne Liebes-Ballade.

9. for you
Mein Lieblingssong von HIM.
Herzzerreißend melancholisch.
Ville bleibt in den tieferen Tonlagen und sorgt damit für jede Menge "Gänse-Haut-Gefühl".

Fazit: Für mich ist dieses Album das Beste, das die Finnen bisher rausgebracht haben.
Es ist überzeugend, realistisch, rockig mit einem starken Hang zum Metal.
Handgemachte, starke Musik mit großartigen Lyrics.
Absolut empfehlenswert!
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. Dezember 2002
Dieser Erstling von HIM zeigt bereits die Starqualitaeten der Band. Es handelt sich hierbei um wunderschoene duester-romantische Songs, die einfach schoen zu anhoeren sind.
Ich hoffe, HIM laesst sich nicht im Musikbusiness verheizen.
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am 9. Februar 2000
Für "Charties", die aufgrund des Single-Erfolgs von "Join me" diese CD kaufen wohl eher eine Entäuschung. Man sollte schon einen Draht zu Ville's düster-romantischen Texten haben und auch der guten alten ehrlichen Rockmusik nicht abgeneigt sein. Für Rock-Dinosaurier, wie ich, die mit Musik von "Dream Theater", "Gunsn'Roses", "Metallica" oder "Heroes del Silencio" aufgewachsen sind, bewirkt diese CD eine Verjüngungskur! Absolut hörenswert finde ich "Don't fear the Reaper" und "Your Sweet six six six". Habe die Jungs zwar noch nie live gehört, aber auf einer unplugged Version von "It's all Tears" ahnt man schon, dass da auch live einiges zu erwarten ist. Hyvä Suomi! Gwynhwyfar
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am 14. März 2000
Ein tristes, wohl eher langweiliges Cover ziert diese Silberscheibe: ein halbnackter Mann, umgeben von rötlichem Nebel, in einer typischen Heiligenpose. Auch der Titel mit satanverherrlichenden Teilen, verbunden mit romantischen, erotischen Elementen. Eine eher lächerliche Darbietung mag wohl jedem auf dem ersten Blick durch den Kopf gehen. Doch schon die ersten Klänge von 'Your sweet 666' werden diese Vorurteile wohl bei jedem absolut zunichte machen: mit fein säuberlich aufeinander abgestimmten Instrumenten donnern HIM gnadenlos auf die Ohren des Hörers ein. Ville Valos Stimme beherrscht alle Höhen und Tiefen nahezu perfekt. Untermalt von fetzigem Gitarrensound und knallharten Beats der Drums stürmen sie von Track zu Track, der eine besser als der andere. Nach kurzer Zeit haben sich ihre Texte in dein Gehirn eingebrannt und lassen dich nicht mehr los. HIM hat nichts mit stupidem Metal zu tun, erst recht nichts mit brutalem und sinnlosen Gothic. HIM kreieren ihren eigenen Stil, man findet sicherlich nichts vergleichbares. Viele mögen sagen, eine solch junge Band könne noch nicht einmal die einfachsten Instrumente beherrschen, aber von solchen vorurteilsgeprägten Fachidioten, die von der Materie sowieso kaum etwas verstehen, sollte man einfach Abstand halten und sich seine eigene Meinung prägen (die auf gar keinen Fall schlecht ausfallen kann ;)). Wenn ich dieser CD eine Bezeichnung geben sollte, die ihrer Qualität auch nur annähernd entsprechen würde, dann müßte ich mich wohl oder übel geschlagen geben!!!!!!!!
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am 7. August 2001
"Greatest Lovesongs Volume666" ist das gelungene Erstwerk der Rocker aus Suomi.Neben 8 Eigenkompositionen des Frontmanns Ville Valo(unter Mithilfe des Gitarristen Lily Lazer)sind auch 2 sehr gelungene Coverversionen zu finden.Einmal "Wicked Game"von Chris Isaak(mit dem HIM zum 1x in Deutschland auf sich aufmerksam machten)und Don't fear the reaper vom Blue Öyster Cult.Alles in allem eine sehr melancholische und überdurchschnittlich gute Platte.
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