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Kundenrezensionen

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am 28. Februar 2004
Mit "Undertow" brachten Tool 1993 ihren ersten Longplayer unter's Volk, nachdem sie ein Jahr zuvor bereits die quantitativ eher magere aber durchaus eindrucksvolle Debüt-EP "Opiate" veröffentlicht hatten. Das neue Material stellt sich nun zusammen aus zehn Tracks, die doch bitte mindestens genauso einheizen sollen wie schon die alten Kohlen. So könnte der Erwartungshorizont einiger Fans jedenfalls ausgehesen haben. Ob nun jeder, der die Band durch "Opiate" in sein Herz geschlossen hatte, Freude an diesem Album findet, bleibt fraglich, doch es gibt zumindest einiges zu entdecken.
Die CD verschafft sich zunächst mit "Intolerance" einen impulsiven Start und scheint auch gleich ordentlich in die Eisen zu treten, doch schnell wird klar, dass das Grundtempo ein anderes ist, ein zäheres, schwerfälligeres, auf die Dauer mit dem Effekt einer betäubenden Trägheit versehenes, das im weiteren Verlauf des Albums zu dem markanten hypnotischen Rhythmus mutiert, der das ganze Werk prägt und dem Titel "Undertow" ja auch nicht allzu fern liegt: Denn wie ein Sog zieht die Musik den Hörer nach unten, lässt seine Glieder schwer und lahm werden. Von "langsam" an sich kann dennoch nie die Rede sein.
Enormen Anteil an diesem Effekt nimmt vor allem zu Beginn des Albums "bottom feeder" Paul d'Amour an seinen magendurchwühlenden vier Saiten, die beinahe noch schwerer daherkommen als auf dem Debüt aber ebenso selbstbewusst und doch nie aufdringlich. Eben genau richtig. Und das gibt dem Sound eine Basis, gibt ihm Form und macht ihn sozusagen griffig.
Und apropos griffig: Danny Carey, zuständig für die "membranophones", scheint in seiner Schiessbude alles dermaßen im Griff zu haben, als hätte er bereits im Mutterleib abstrakte Takte geklopft. Der Mann macht alles richtig, fügt sich optimal in Tools vertonten Sirup und weiss den Hörer dennoch im richtigen Zeitpunkt durch kurzes aber heftiges, fast schon einem Leistungssportler entsprechendes Anziehen des Tempos wieder wachzurütteln. Fast möchte man dann bei "Crawl away" schon sagen "danny goes hardcore", bevor dann durch die darauffolgende retardierende Punktlandung alles wieder gaaaanz laaangsaaam wird. Er setzt seine fett produzierten Geschosse und vor allem Bass-Drum und Double-Bass gekonnt ein, um den "Trägheitseffekt" zu verstärken und der Musik Charakter zu verleihen.
Den Charakter der Scheibe erzeugt aber in musikalischer Hinsicht vor allem auch Gitarrist Adam Jones. Im Booklet steht hinter seinem Namen "bastardometer", was irgendwie schon fast treffend klingt: Erst wirken die sechs Saiten in wahnsinnig schweren und erdrückenden Riffs wie schon auf "Opiate", dann verwöhnt er den Hörer aber mit echten Streicheleinheiten und effektiv neu gewonnener Melodie, die den toolschen Gesamteindruck auf "Undertow" nicht nur prägt sondern immens aufwertet. Vermehrt entwürgt er dem Instrument des weiteren auch verschrobenes, sich in luftige Höhen windendes Geschrammel, das im Grunde eine (wohl beabsichtigt) recht verstörende Wirkung hat. Wie der komplette Sound des Albums an sich auch. Da ist immer etwas Abstoßendes in diesen zehn Songs und genau das scheinen Tool bewirken zu wollen.
Form und Farbe (die Farbe wäre wohl "rost") erlangt das Abstoßende und Verstörende natürlich erst Recht durch den charismatischen Sänger Maynard Keenan, der gerade mit diesem Album Schmerzen, Wut und Ängste zu verarbeiten scheint. Beim Hören des Tracks "Sober" kann man sich diesen gebrochenen, zornigen kleinen Menschen wirklich gut in einer feuchten, finsteren Ecke kauernd vorstellen. Er bringt seine Vocals wie gehabt sehr leidenschaftlich und überzeugend rüber und man wundert sich wirklich teilweise, woher er diese Kraft und Energie seiner Stimme nimmt und ebenso wundersam bzw. wundervoll erscheint einem dann der gegensetzliche, zerbrechliche, schüchterne Maynard, wenn er in seinem Sprechgesang wieder ganz klein wird. Was die Ausdrucksweise an sich angeht, schmückt Maynard die Texte nun bereits vermehrt mit geschickten Umschreibungen und ansehnlichen Bildern sowie den toolschen Neologismen, wobei er im Grunde dennoch kein "Fuck" auslässt. Ehrlich.
Als Gruppe funktionieren Tool auf "Undertow" wieder ebenso gut wie schon auf dem Debüt: Man inszeniert gemeinsam eindrucksvollste Krachgewitter. Man lässt im Gegensatz zu "Opiate" durch mehr Pausen zu, dass der Staub sich sozusagen legt, um ihn dann energisch wieder aufzuwirbeln. Man lässt sich ein wenig mehr Zeit, kommt hier und da vom Grundthema des Songs ab, macht kleine Einzelausflüge und kommt dann wieder am Ausgangspfad zusammen, sodass kein Zweifel daran bestehen kann, dass jeder einzelne den Weg kennt. Das Songwriting wird komplexer, was mitunter zu mehr flüssig und butterweich dargebotenen Übergängen führt und vor allem beginnen Tool-Songs langsam, sich aus verschiedenen, sich oft nicht wiederholenden Sequenzen zusammenzusetzen und praktisch einen Werdegang verfolgen zu lassen. Tool machen auf "Undertow" keine Musik mehr, die sich ohne weiteres ins Radioformat packen lässt. Wollen sie auch nicht. Stattdessen dauert ein Song inzwischen bereits etwa sechs Minuten, was aber ausschließlich als positiv zu bewerten ist, weil man merkt, dass sich Tool darin entfalten und sich selbst neue Horizonte erschliessen. Und Zeit muss man sich für dieses zugegebenermaßen nicht ganz einfach zu verdauende Stück Musik sowieso nehmen.
Summa Summarum haben Tool hier ein Album produziert, mit dem sie sich durchaus in der Szene etablieren und festkrallen, der angesprochene Erwartungshorizont der durchaus geforderten Fans ist auf eine Geduld und Zeit fordernde (die CD braucht Zeit!) Probe gestellt, doch die Motive der Band sind wohl noch andererorts zu suchen: Tool haben ihr (auch hinsichtlich ihrer folgenden Alben) mit Abstand verstörendstes Werk abgeliefert, dass den Hörer seelisch entkleidet und durch die erzeugte Atmosphäre, die Themen und die musikalischen Bilder auf eine gewisse Weise peinlich berührt und genau das scheint die Absicht zu sein. Vor allem auch das bevorzugt durch Adam Jones gestaltete Booklet mit dicken nackten Frauen, rasierten Hausschweinen und Kühen, die sich selbst anal züngeln (es gibt wie gesagt einiges zu entdecken...), verstärkt diesen Eindruck. Tool sind seit "Opiate" gewachsen aber gleichzeitig beginnen sie, Schatten auf sich selbst zu werfen und einiges im Dunkeln bzw. unausgesprochen zu lassen, was sie in meinen Augen nur noch weiter wachsen lässt.
Die Pointe kann nur eine sein: Kaufen!
Highlights der CD sind praktisch nicht zu benennen. "Prison Sex" empfiehlt sich als impulsiv vertonte Kindesmisshandlung mit hohem Entrückungswert und das mindestens ebenso aufwühlende "Sober" ist in meinen Augen das vielleicht stärkste Stück der Band überhaupt. Sobald sich Tool dann via "4°" in die Hirnrinde des Hörers geschrammelt haben, werfen sie einem als Schlussakt noch einen recht anstrengenden, nur langsam aber dafür umso unaufhaltsamer ins Rollen kommenden Brocken mit der Bezeichnung "Flood" vor, um einen dann am Ende in einem rituell anmutenden Szenario zwischen Geblök und Gezirp stehen zu lassen. Allein.
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am 5. März 2006
Fünf Sterne sind auch hier wie bei allen anderen Tool Alben kaum genug. Und das ist meine Meinung, obwohl ich, lange bevor ich mir "Undertow" zugelegt habe, die häufig (und zwar zu Recht) so genannten Meisterwerke "Aenima" und "Lateralus" bereits kennen und lieben gelernt habe.
"Undertow" geht im Prinzip da weiter, wo "Opiate" aufhörte. Mit den unheimlich komplexen, mysteriös-kryptischen Stücken der letzten beiden Alben weist dieses hier kaum Ähnlichkeiten auf - aber das macht es nicht schlechter. Zumindest, wenn man so wie ich beide Seiten von Tool mag, nämlich die stark progressive Seite der jüngeren Werke, aber auch die im Vergleich dazu als straight forward Kompositionen zu bezeichnenden älteren Songs, wie man sie auch von "Opiate" kennt. Auch die Songs von "Undertow" sind düster, brutal, irgendwie aber auch berührend und vor allem unheimlich eingängig. Deshalb kann ich dieses Album, obwohl ich es zunächst voreingenommen gehört habe, unmöglich schlechter bewerten als andere Tool Scheiben bewerten. Das heißt nunmal Fünf Sterne.
Achja, eins noch: Weder meine Worte, noch die meiner Vorgänger hier können die Faszination, die von Tool's Musik ausgeht adäquat in Worte fassen. Da hilft nur eins: Reinhören!
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am 19. Juni 2007
Bei Undertow handelt es sich um das erste echte Studioalbum der 4rer-Truppe. "Opiate" war eigentlich eher Sampler und hatte, was Arrangements und Abmischung anging, eher Demotape- als Albumqualitäten. Doch schon bei diesem ersten Streich konnte man die grundzüge des sich später entwickelnden, genialen und immer weiter verfeinerten Sounds dieses Genre-Unicums (denn das ist diese Band wirklich) bereits spüren.

So sind wir nun bei dem ersten "richtigen" Longplayer. Auch hier macht sich der Eindruck breit, dass die Abmischung eher Mittelmaß ist, was man gerade bei den teils viel zu leisen Vocals bemerkt. Dafür wartet der Instrumentalpart mit Druck und einer Rotzigkeit auf, die ihresgleichen sucht. Auf gut deustch: ES ROCKT GEWALTIG!!!

Wer allerdings schon auf diesem Album nach Taktspielereien und raffinierten Schlagzeug-FillIns sucht, wird leider enttäuscht. Diese folgen erst mit der Zuwanderung von Justin Chancellor als Bassisten auf den späteren Alben. Auch die von neueren Tool-Alben gewohnten, bis zu 15 Minuten langen musikalischen Eskapaden sind hier noch nicht zu finden.

Allerdings setzen Tool mit diesem Album von Anfang an eine ganz klare Unterschrift auf ihr künstlerisches Wirken: wer die Texte im Internet (soweit vorhanden, denn die Band druckt NIEMALS Lyrics) sucht, wird bemerken, dass viele ernsthafte Themen angesprochen werden, die sehr oft trickreich in Ironie, Zynismus und Wortwitz verpackt werden. Damit soll erzielt werden, dass der Hörer sich aktiv mit den Texten und der Musik an sich, deren grotesker Charakter mit dem Booklet und den CD-Covers nochmals unterstrichen wird, auseinandersetzt, sich über seine Empfindungen beim Hören klar wird und sich eine eigene Meinung über das bildet, was da eigentlich gemeint ist. Das ist auch der Grund, warum Tool-Songs soviel Raum für Interpretationen lassen. Es steht nichts schwarz auf weiß, die Band bezieht scheinbar nirgendwo konkret Stellung und die Message ist letztendlich die, die man aus dem eigenen Bewusstsein heraus glaubt, gefunden zu haben. Und dieser Aspekt wird sich in allen folgenden Alben wiederfinden. Hier wird eine ganz neue Form des Songwritings sichtbar. Der Name der Band allein sagt schon genug über die Maxime dieser Musik aus: die Band als Werkzeug, um die Klänge dadraußen einzufangen und wiederzugeben. Wie kann musikalische Kommunikation wohl noch universeller sein?

Trotz technischer Schwächen ein Meisterwerk, dass den Schritt in ein Musikgenre einläutet, welches in keine Schublade gepackt werden kann und die Richtung klar vorgibt. An alle, die nur dieses eine Album kennen: besorgt euch die anderen, es wird mit jedem mal besser!
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am 19. Januar 2015
Habe mir die Platte mehr oder minder der Vollständigkeit halber gekauft und weil die anderen Platten (10.000 BC, Lateralus, Aenima) einfach klasse sind. Diese Scheibe eher etwas gewöhnungsbedürftig, vielleicht habe ich sie noch nicht oft genug gehört. Wie bei vielen CD's gibt's gute und weniger gute Songs. Im Moment überwiegen die weniger guten. Ich werde sie noch öfters hören, vielleicht ändert sich dann meine Meinung. Tipp: Erst mehrmals reinhören vor dem Kauf.
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am 17. Januar 2015
...zu diesem Silberling gibts nicht viel zu sagen. Entweder man kann was mit Tool anfangen oder eben nicht. Ich gehöre zu ersteren und muß sagen das dieses Album gleich hinter 10000 Days auf Platz 2 meiner "Tool Rangliste" kommt. Ganz großes musikalsiches Kino. Groovendes Schlagzeug,donnernder Bass, feine Gitarrenarbeit und darüber filigrane Vocals...tolles Album
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am 14. Juli 2014
Das Album ist einfach Genial, ich muss leider zugeben das mir die Scheibe, obwohl ich seit Jahren schon "Aenima" und "Lateralus" höre, mit dieser Werk noch in der Sammlung gefehlt hat.
Prison Sex und Sober kannte ich noch früher, aber auch der Rest des Albums ist einfach genial!

Einfach top!!!!
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am 29. August 2005
Keines der Toolalben ist so dunkel,schwarz und böse wie Undertow. Maynards Stimme klingt fast immer verbissen und wenn sie es nicht tut, dann schwebt sie nur so nebenbei mit und kitzelt das Unterbewusstsein. Ein verängstigende Erfahrung.
Die abgrundtiefen Gefühle die dieses Album einem darlegt sind unbeschreiblich.
Von Unzucht mit Minderjährigen(was verurteilt wird) über das eingeschlossen sein in Räumen. Klaustrophobie auf allen Wegen. Der Wunsch das jemand im Sumpf versinkt und stirbt, sind wohl nur Tool zu zuschreiben.
Die ersten vier Songs Intolerance,Prison Sex,Sober und Bottom strotzten voller Kraft und lassen Einsicht gewähren in die dunkelsten Kapitel der menschlichen Psyche.
Alle folgenden Songs behalten textlich und musikalisch das hohe Niveau und überfordern den gemeinschaftlichen Geist recht häufig.
Undertow ist die logische Steigerung zum Vorgänger Opiate und sehr gelungen.
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am 23. Juli 2008
...gar nicht mal meine Meinung sonder der Schluss, den ich nach aufmerksamem Lesen der bereits geposteten Rezensionen ziehe. Einzig bei "Sober" ist man sich über die Genialität einig. Ansonsten geht die Schere weit auseinander, was mir nur wieder zeigt, dass "Tool" bereits bei ihrem ersten Longplayer mit komplexen Songstrukturen glänzen. Die Ohren haben Schwierigkeiten den Sound anzunehmen und das Hirn sich zu entscheiden, ob es nun gefällt oder nicht. Zur endgültigen Meinungsbildung sind meist viele, viele Durchgänge bei uneingeschränkter Aufmerksamkeit nötig.

Dieses Album hat einen kantigen, markanten, vertrackten, düsteren Sound, der fasziniert, beschäftigt und zu angeregten Disputen mit dem Musikfreund von Nebenan sorgen kann. Es gibt viel zu entdecken. Zwar wird man nicht so sehr in tiefe Klanglandschaften wie auf den späteren Werken gezogen, komplex ist das Ding dennoch. Der Sound erinnert mit seinem komplexen Riffing ein wenig an die Rollins Band, deren Frontmann auf "Bottom" einen Gastauftritt hat. Das Bassspiel fällt dominant aus, zusammen mit fetten Drums und einem Gesang der von bittersüß bis zu aggressivem Shouten alles aufzubieten hat was geht, entsteht ein musikalisches Meisterwerk mit hoher Intensität. Das fesselt, treibt und garantiert auch beim zwanzigsten Anhören nicht langweilig wird oder an Glanz verliert. Es wird nur besser.

Mittlerweile habe das Album bestimmt fünf, sechs mal durchlaufen lassen und meine einige Favoriten ausgemacht zu haben. Da wären die ersten vier Kracher des Albums, die für mich sogleich das beste Gebotene sind. "4°", "Crawl Away" und "Undertow" schaffen es in der Folge mit dem vorgelegten Niveau mitzuhalten. Vielleicht noch "Flood", das im Aufbau einen Ausblick auf die nachfolgenden Alben gibt.

Diesen Longplayer würde ich eher im Alternativ Metal Sektor ansiedeln, die Folgewerke bieten dann puren Progressiv Metal. Daher spare ich es mir, Vergleiche mit den späteren Werken anzustellen. "Undertow" steht mit seinem Stil für sich allein. Wer welchen "Tool" Stil bevorzugt, bleibt in erster Linie Geschmackssache.
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am 10. Dezember 1999
Ein seltsames Album ist "Tool" mit "Undertow" gelungen. Wohin soll den Hörer diese "Strömung" ziehen? Verstörend schon das Cover: Ein Schwein auf tausend Gabeln aufgespießt. Gut, martialisches in Wort und Bild ist natürlich keine Besonderheit bei metal-bands; in Verbindung mit der Platte wird's aber seltsam. Nach einer ganzen Reihe durchweg guter songs zählt der song-counter am CD Spieler erst mal bis 69, coole Zahl. Dann dauert's noch eine ganze Weile, bis der Hörer Schreie von Schafen aus den sphärischen Klängen heraushören kann. Dann - in Manier alter Passionen - ein Rezitativ: Aus der Offenbarung des Johannes, in metal-Kreisen eher als Apokalypse bekannt. Am Ende dann die Botschaft: "Don't kill the animals". Wer kann da noch von Satanismus reden! Religiöser Vegetarianismus vielleicht. Also durchaus auch kleinen Kindern zuzumuten; wir essen sowieso zuviel Fleisch. Viel Spaß mit den Hard-Core-Hippies! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 22. September 2001
auf dieser CD befinden sich einige der besten Tool-songs überhaupt, z.b. "Intolerance", "Sober" und "Bottom". es klingt alles noch viel mehr nach echter besessenheit von Maynard James Keenan als auf den neueren Alben der band. diese klingen zweifellos auch sehr gut, aber eben schon fast etwas zu perfekt. allerdings kann man ein "Lateralus" einfach in den CD-Player geben und von vorne bis hinten abspielen, während auf dieser CD zwar bessere, aber auch schlechtere Lieder sind. "Undertow" ist mein persönliches Lieblingsablum der Band.
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