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Kundenrezensionen

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am 12. September 2002
Drei Monate vor seinem Tod komponierte W.A. Mozart das den ersten Teil der Platte umfassende Klarinettenkonzert in A-Dur. In der Jubiläumsreihe der Plattenfirma EMI Classics erschien es gleich in zwei Aufnahmen: Neben dieser Aufnahme auch mit dem Royal Philharmonic Orchestra London. Mein Favorit ist allerdings eindeutig die 1990iger Aufnahme mit der genialen Sabine Meyer und der Dresdner Staatskapelle aufgenommen in der Lukaskirche (Dresden) mit ihrer einzigartigen Akustik.
Dieses letzte Instrumentalkonzert des großen Wieners ist in seiner Eingängigkeit kaum zu übertreffen, schon nach dem ersten Hören hat man Schwierigkeiten insbesondere das Thema des zweiten Satzes aus dem Kopf zu bekommen.
Den zweiten Teil bildet die 13 Jahre zuvor entstandene Sinfonia concertante KV 297 b. Durch die unvergleichliche Leichtigkeit des vorangegangenen Klarinettenkonzerts wird sie leider etwas in den Schatten gestellt. Ich empfehle, die Fernbedienung zur Hand zu nehmen und die Reihenfolge manuell umzukehren.
Insgesamt eine geniale Platte, aus meiner Erfahrung eine der wenigen, die man sogar im Auto genießen kann (Wenn Klassikradio gerade die Hollywood-Filmschnulzen abspult geht mein Griff sehr oft zu dieser CD).
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am 27. April 2011
Im Detail:
Mozarts Klarinettenkonzert bedarf wohl keiner eingehenderen Beschreibung mehr. Es ist eines der großen Monumente der klassischen Musik. Die Interpretin Sabine Meyer muss wohl seit Jahren, mittlerweile bald Jahrzehnten zur Weltspitze gezählt werden. Auch auf dieser Aufnahme gibt es kaum etwas zu beanstanden. Die Intonation ist perfekt, Frau Meyer spielt feinfühlig, vermag die Möglichkeiten ihrer Bassett-Klarinette formidabel auszuspielen. Bei aller Qualität ist es auch sympathisch, dass Frau Meyer keine Solistin ist, der die Selbstdarstellung am Herz zu liegen scheint. Sie ist Mannschaftsspielerin, wobei ich hier den einzigen kleinen Kritikpunkt ansetzen möchte. Manchmal ist mir das Soloinstrument auf dieser Aufnahme zu leise. In wie weit das nur an der Solistin liegt und nicht auch am Orchester vermag ich nicht hundertprozentig trennscharf zuzuordnen. Ich finde es nur schade, dass manchmal kleinere Details des Soloparts im allgemeinen "Getöse" untergehen.

Die Orchesterleistung halte ich eher für einen Schwachpunkt dieser Aufnahme.
Hans Vonk und die Staatskapelle Dresden spielen typischen Durchschnittsmozart im Zuckerbäckerstil der Marke Karl Böhm, wobei sie dessen Qualität dabei nicht erreichen. Es ist ein Mozart ohne Ecken und Kanten mit vollmundigem Orchesterklang. Man kann sich das sehr gut anhören, aber dass es besser geht ohne zu rau oder anderweitig extrem zu werden beweist das Freiburger Barockorchester, dessen Solist Lorenzo Coppola Frau Meyer aber deutlich unterlegen ist. Hinzu kommt bei dieser Aufnahme das bereits erwähnte Problem, dass der bisweilen sehr vollmundige Orchesterklang abschnittsweise die Solistin "zudeckt". Sicher nicht schlecht, aber herausragend ist diese Aufnahme nur wegen Sabine Meyer.

Da Sabine Meyer mit Claudio Abbado in gleicher Qualität spielt und sie von Abbado vielleicht nicht traumhaft von der Gesamtinterpretationsart, aber doch wesentlich sensibler in Punkto Zusammenspiel begleitet wird, halte ich die Abbado-Aufnahme für die Referenz-Aufnahme.

Sollte die berühmte gute Fee mit den 3 Wünschen tatsächlich einmal mir ihre Aufwartung machen und einschränken, einer der Wünsche müsste die Diskographie von Mozarts Klarinettenkonzert betreffen (sagen Sie jetzt nicht: "Unrealistisch!"), so würde ich mir wünschen, dass Frau Meyer mit einem Orchester der historischen Aufführungspraxis wie z.B. dem Freiburger Barockorchester, dem Orchestra of the 18th century oder fast noch lieber, den etwas gemäßigteren Vertretern wie z.B. dem Basler Kammerorchester oder der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen ins Studio geht.

Für den Kauf dieser CD spricht allerdings wiederum das zweite Stück: Mozarts berühmte Sinfonia Concertante mit Violine und Viola als Soloinstrumente ist natürlich vielen bekannt. Dass er mit KV 297b auch noch ein Werk, das sich auf Bläser fokussiert geschrieben hat ist wohl weniger geläufig. Schade, das Stück besticht durch herrlich melodiöse Themen. Die verschiedenen Soloinstrumente, hier: Oboe, Klarinette, Horn und Fagott bringen einen großen Farbenreichtum in das Stück. Alle Solisten machen ihre Sache einzeln für sich sehr gut und bewerkstelligen die in diesem Fall sicher extrem schwierige Aufgabe des Zusammenspiels formidabel.

Aber: wenn sie die Sinfonia Concertante KV 297b haben wollen, dann rate ich Ihnen zu dieser dieser CD, die beide hier publizierten Aufnahmen und noch dazu schöne Doppelkonzert von Krommer enthält.

Fazit: die Sternvergabe ist hier im Grunde willkürlich. Wäre die Alternative, die auch das Krommer-Konzert enthält exakt zum gleichen Preis zu haben wäre diese CD absolut überflüssig, weswegen ich dann nur 1 Stern vergeben hätte. Sabine Meyer hätte aber für das Klarinettenkonzert auch bei dieser Aufnahme 5 Sterne verdient, das Orchester vielleicht nur 3, die Sinfonia Concertante glatte 5 für alle Beteiligten. Ich habe einen Mittelweg gewählt.

Abschließend sei noch erwähnt, dass Sie die Abbado-Aufnahme auch in Kombination mit Stücken von Debussy und Takemitsu erhalten können. Vielleicht findet das jemand reizvoll, ich kenne diese Stück nicht. Hier der Link
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am 20. Januar 2014
Man kennt Mozart berühmtes Klarinettenkonzert aus dem Film "Jenseits von Afrika". Die Aufnahme ist einwandfrei. Sabine Meyer muss man nicht kommentieren, dafür ist die Frau zu sehr eine Klasse für sich. Deshalb: Fünf Sterne.
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am 31. Januar 2013
Sabine Meyer ist eine wunderbare Klarinettistin und interpretiert vor allem das Addagio sehr gefühlvoll und technisch versiert. Die Interpretin hat das himmlische an Mozart verstanden.
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am 30. Oktober 2012
Diese CD war Grundlage für eigenes Empfinden in der Kategorie Klarinette der Talente im ARD-Wettbewerb 2012. Was die prämierten Teilnehmer dort vorgespielt haben, war für mich sehr nahe an der CD des Juri-Mitgliedes Sabine Meyer.
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am 13. Juni 2007
Eine wunderbare Interpretation von Meyer (auf Bassett-Klarinette!), allerdings vom glattgebügelten Orchester nicht würdig dialogisiert. Es fehlt völlig an der allen mozartschen Werken innewohnenden Dramatik, alles kommt federleicht; die Dissonanzen, Eintrübungen werden im Orchester fast völlig ignoriert, dynamische Phrasen und Spannungsbögen entstehen fast nur durch die Solistin, die das Orchester stellenweise mitziehen kann. Der Bläsersatz wirkt unausgeglichen durch das "Ausstellen" der Hörner, die forcierten Flöten und den lediglich ab und zu in Erscheinung tretenden Fagotten.

Nur so kann man sich auch erklären, warum man das aufwühlende und von Melancholie und Tragik erfüllte Konzert jemanden beruhigen kann. Mozarts Werke waren niemals als Beruhigung gedacht - ganz im Gegenteil! Seine Spätwerke (z.B. Prager Sinfonie, g-Moll-Sinfonie, Don Giovanni, Klarinettenquintett, Streichquartette) haben damals eine undenkbar krasse Wirkung gehabt und Kritiker wie Publikum reihenweise dazu veranlasst, ihn als überdreht modern und unverständlich, ausschließlich für Kenner schreibend zu apostrophieren. Wenn diese Musik heut einfach nur zur Entspannung verhilft, so ist nicht nur die Kunst generell gefährdet, sondern auch die ungeheure Tiefe der Werke, nicht nur Mozarts, völlig missverstanden. Mozart verabscheute damals schon modische Tendenzen so sehr, dass er es auch in Kauf nahm, in den letzten 4-5 Jahren nicht mehr die herovrragende Rolle im Wiener Musikleben zu spielen.
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am 29. August 2013
Sabine Meyer ist wohl nicht jedem Musikliebhaber bekannt. Diese cd mit Mozarts Klarinetten-Symphonie geht ins Ohr und macht richtig Freude. Sehr empfehlenswert.
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am 19. November 2002
Das Klarinettenkonzert von Mozart ist wunderschön und hat eine unheimlich beruhigende Wirkung auf mich. Wenn ich gestresst oder aufgewühlt bin, hilft kaum etwas so gut wie ein heisses Bad und dieses Klarinettenkonzert von Mozart. Ich nehme an, dass es auf andere Leute eine ähnliche Wirkung hat.
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