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am 16. September 2000
Vereint mit den damaligen Größen der Country-Music zeigt die Nitty Gritty Dirt Band mit diesem Werk, dass sie selber zu den ganz Großen der Country-Music gehört. Was Jimmie Fadden, Jeff Hanna, Jimmy Ibbotson, John McEuen und Les Thompson an musikalischer Virtuosität auf diesem Album bieten, ist sicher als ein Meilenstein des Genre einzustufen. Das Album bietet eher konservative Country-Music mit dem Schwerpunkt "Bluegrass", diese aber in einer Perfektion aber auch in einer unendlichen Form von Leichtigkeit dargeboten, dass man nur voller Bewunderung sein kann und uneingeschränkten Respekt zollen muss. Die Besonderheit dieses Albums stellt sicherlich der Brückenschlag dar zwischen der neuen Generation, den die Dirt Band repräsentiert, mit der arrivierten Generation, die hier u.a. mit Roy Acuff, Earl Scruggs, Jimmy Martin und der unvergessenen Mother Maybelle Carter vertreten ist. Die "Hippies" treffen auf die "Puristen" und bieten höchsten musikalischen Country-Music-Genuss, als wenn sie alle miteinander bereits ein Leben lang "You are my flower" oder "Soldier's joy" zum Besten gegeben hätten. Mit diesem grandiosen Werk wird den hervorragenden Musikern der Dirt Band ein zeitloser Platz in der Country-Music zuteil. Und das Miteinander der Generationen trägt zu dieser Zeitlosigkeit entscheidend bei.

Einziger Wermutstropfen bei diesem Album ist leider das "Booklet", das seinen Namen hier nicht zu Recht trägt. Es ist lieblos zusammengestellt und in höchstem Maß uninformativ. Abgesehen davon, dass auf dem Vinyl-Original aus den 70er Jahren (3 LP-Album, hab' ich zu Hause noch in meinem Plattenschrank, muss ich wohl demnächst im Tresor deponieren...) 55 Fotos abgebildet sind - auf dem Booklet sind es magere 3 Stück! - , so sucht man vor allem hier vergeblich, wer welches Stück intoniert und wer welches Instrument spielt. Dazu ist einfach das Können der Interpreten viel zu hoch, als dass man hier einfach übergehen darf, dass z.B. Earl Scruggs mit John McEuen die Banjos bei "Soldier's joy" spielen und dass John McEuen nicht nur irgendein Banjo in den Händen hält, sondern das von "Uncle Dave Macon". So wird leider die Hörfreude getrübt, wenn man frustiert das mangelhafte Booklet in Händen hält, um Zusatzinformationen vergeblich zu suchen. Schade, schade! Aus diesem Grund gibt's leider auch nur 4 Sterne.

Zusammenfassend ist dennoch zu sagen, dass es sich bei diesem Album um einen Meilenstein der Country-Music handelt: die Künstler agieren in Hochform, die Arrangements, die Stücke und ihre Zusammenstellung sind stimmig, und die Aufnahmetechnik ist so gut, dass man jedes einzelne Instrument gut heraushören kann. Ein absolutes Muss für den Country-Music-Fan mit dem Prädikat "Besonders wertvoll"!

Kurt-André Lion
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am 11. Mai 2007
Wenn man über eine CD sagt, sie sei ein Meilenstein der Musikgeschichte, dann klingt das ja immer ein wenig gönnerhaft, so nach dem Motto "Die hatten ihre Verdienste damals, aber das Zeug heute noch anhören..." -- Weit gefehlt! Mit "Will the Circle Be Unbroken" schrieb die Nitty Gritty Dirt Band tatsächlich Musikgeschichte, und die beiden CDs können sich heute noch hören lassen; sie sind Dokumente einer ganz besonderen Session.

Anno 1972 war es nämlich noch nicht Sitte, dass sich so gestandene Country-Größen wie Roy Acuff, Earl Scruggs, Doc Watson, Merle Travis, Maybelle Carter und einige andere zusammen mit einer recht unbekannten Band (auch noch Langhaarige aus dem Sündenpfuhl Kalifornien!) musikalisch austobten... Vor allem Roy Acuff war nicht eben für linksliberale Ansichten bekannt, aber diese Session hat ihm einen Heidenspaß gemacht, wie er später erzählte. Das glaubt man sofort -- ich nehme mal an, es ist Acuff, der bei "Losin' You", "Wreck on the Highway" oder "Tennessee Stud" den Jungspünden der Nitty Gritty Dirt Band erstmal erläutert, wie das Ganze am besten fetzen könnte, bevor er dann loslegt (Das Booklet geizt leider mit Angaben, man muss sich auf sein Gehör verlassen) -- und unnötig zu erwähnen, dass das tatsächlich fetzt wie nix Gutes!
Einen Heidenspaß hatten sie alle, die dabei waren; man hört es. Das Repertoire wurde ohne Ansehen der Person des Komponisten abgestaubt, ohne dass das Ganze bemüht nach "Modernisierung" klänge: Eingesetzt werden ausschließlich traditionelle Instrumente; Banjo und Fiddle domnieren, und gespielt werden sie mit Volldampf! Man hat diese fidele Gesellschaft richtiggehend vor Augen, während die CD abläuft. Begleitmusik zum Stillsitzen klingt anders...

Ausschließlich in Ehren ergraute Klassiker z.B. der Carter Family, Roy Acuff, Hank Williams oder Doc Watson kommen an die Reihe, natürlich auch mehr oder weniger bekannte Songs von Merle Travis und Earl Scruggs. Und dazwischen wurde auch schonmal aus dem Nähkästchen geplaudert; ein Dialog zwischen Doc Watson und Merle Travis hat's sogar zum eigenen Track gebracht...
Und wie das so ist bei Meilenstein-Platten: Es ist unmöglich, hier ganz besondere Tipps zum Reinhören zu geben -- hier ist wirklich ein Song besser als der andere! Sogar persönliche Favoriten zu nennen fällt mir schwer; vielleicht "Orange Blossom Special", "Nashville Blues", "Cannonball Rag", "Wildwood Flower", "Earls's Breakdown" oder "Tennessee Stud" -- aber diese Liste könnte morgen schon wieder anders lauten.

"Will the Circle Be Unbroken" ist ein Bluegrass-Album der allerfeinsten Sorte: Nicht nur die illustren Gäste waren in Bestform, auch die Nitty Gritty Dirt Band (Jimmie Fadden, Jeff Hanna, Jimmy Ibbotson, John McEuen, Les Thompson) spielen auf: Könner, wohin man nicht schaut, mit der Spiellaune einer angeheiterten Tanzbodenkapelle.
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