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am 6. Juli 2010
Wir schreiben das Jahr 1997, ich war 16 und meine Metalbegeisterung strebte kontinuierlich neuen Höhepunkten entgegen. In diese Stimmung passte die Ankündigung der Presse dass eine mir damals unbekannte, jedoch als innovativ und legendär beschriebene Band aus Kanada bald ihr neues Album veröffentlichen sollte: VoiVod
Das Album - Phobos - wurde in den einschlägigen Magazinen hochgelobt und der Song den ich vorab zu hören bekam (The Tower) schien die Lorbeeren zu rechtfertigen. Nix wie ab in den Plattenladen! Was ich dann aber zu hören bekam passte so gar nicht zu meinen Erwartungen. "The Tower" war schon geil, eine treibende Thrash Nummer mit einzigartiger Sci-Fi Atmosphäre, dem Rest des Albums stand ich jedoch ratlos gegenüber. So stempelte ich das Album als komische Enttäuschung ab und rührte es in der Folge nicht mehr an.
Erst Jahre später stieß ich zufällig wieder auf meinen damaligen Fehleinkauf und legte das Album aus Nostalgie und Langeweile mal wieder auf. Mir blieb schier die Luft weg! Wie hatte ich dieses Juwel, dieses einzigartige Dokument gleichermaßen extrem harter wie psychedelischer Musik damals so dermaßen verkennen können?! Im Ernst, jeder der von sich behauptet harte, intelligente Musik fernab gängiger Klischees zu mögen MUSS dieses Album kennen. Was mir mit 16 noch zerfahren und seltsam vorkam entfaltete jetzt eine Wirkung die mittlerweile nur noch ganz ganz wenige Bands auf mich ausüben konnten. Angefangen bei der perfekten, unorthodoxen Produktion, die zusammen mit den schrägen Gitarrenriffs (wirklich unverwechselbar und unkopierbar) Bilder stählerner Roboter evoziert, auf denen sich alle Farben des Spektrums spiegeln. Dazu die Vocals von Eric Forrest, dessen heiseres, aber jederzeit gut verständliches Brüllen einen Kontrapunkt zu denen vielen, jederzeit songdienlich eingesetzten Soundeffekten setzt. Einzelne Songs herauszugreifen würde dem Album nicht gerecht werden, es ist von vorn bis hinten ein einziger Höhepunkt. Die perfekte Verbindung von hartem (Thrash-)Metal mit ambientartigen Elementen und einer unbeschreiblichen, einzigartigen Atmosphäre! Alleine "The Tower" ist straighter und leichter zugänglich, jedoch keinesfalls schlechter. Abgerundet wird das ganze durch das VoiVod typische, originelle Sci-Fi Konzept.
Mittlerweile habe ich den kompletten, alles andere als schwachen VoiVod Backkatalog, doch "Phobos" ist immer noch mein Lieblingsalbum der Band. Kein anderes Album verbindet Härte und Atmosphäre so gekonnt. Keines klingt abgefahrener und doch jederzeit packend (auch wenn Dimension Hatröss nah dran ist). Keines klingt wie "Phobos"! Und das gilt nicht nur für VoiVod!!!! Eines der unterbewertetsten Alben überhaupt und ein leuchtender Stern kreativer Ausdruckskraft in Zeiten der Kommerzialisierung und Gleichmacherei! Gäbe es sechs Sterne, dieses Album hätte sie verdient.
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am 23. September 2009
VOIVOD waren von ihrem Beginn an immer innovativ und haben ein unglaublich umfassendes musikalisches Spektrum auf ihren Alben hinterlassen.
Nach dem Weggang von Snake (gesang) und Blacky (bass) kam mit Eric Forrest eine Verstärkung, der diese beiden Instrumente übernahm. Mit "Negatron" legten sie ihr ersten Schaffenswerk vor und es war eine Rückbesinnung auf thrashige Elemente der Frühzeit gepaart mit industriellen Komponenten, was eine "neue Härte" im VOIVOD-Sound mit sich brachte.
Mit "PHOBOS" kommt der zweite (und leider letzte) output von VOIVOD in dieser Konstellation.
Und wer "Negatron" mochte, wird "Phobos" lieben!!

In puncto Härte wurde der Standard gehalten und nochmal eine Schippe "neo-psychotronic" draufgelegt. Alle Instrumente erfahren eine Art psychedelische Produktion, was den Gesamtsound unvergleichlich hart und psychotisch macht. Es klingt wir eine Mischung aus Thrash und hartem EBM. (Ein Vergleich mit SAMAEL trifft nicht zu, da der Thrash dominiert und die psycho-industrial-components vorherrschen!!)

Piggy (gitarre) versteht es wiedereinmal phantastisch zu brillieren und die kranken Ideen ohne Kompromisse umzusetzen und seine Bandkollegen zu Höchstleistungen anzutreiben. Eric Forrest ist ebenbürtiger Nachfolger von Snake, was er hier eindrucksvoll und multidimensional beweist.

Die Produktion ist ausgetüftelt und weist keine Schwächen auf, ebenso gibt es keinen Ausfall bei den Songs.
Es gibt drei kurze Instrumentale, die das sonstige Geschehen einrahmen.
Erzählt wird die Geschichte von Anark, einer Art Roboter mit übermenschlichen psychischen Fähigkeiten, der die Weltherrschaft durch die neurale Beeinflussung der menschlichen Rasse übernehmen will und erst kurz vor dem Gelingen von seinem Schöpfer wieder "abgeschaltet" wird.

Die ersten lyrischen Konzepte von VOIVOD in der apokalyptischen Art der "Mad Max meets Terminator"-Manier wird fortgeführt.

Wer sich also den thrashigen Frühwerken verpflichtet fühlt, wird hier keine direkte Fortsetzung finden, sondern VOIVOD in einer harten Weiterentwicklung finden.
Wieder kein leicht verdauliches Album, aber intensive Musik ist nie einfache Kost.
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am 5. August 2005
Dieses 1997 veröffentlichte Voivod-Album stellt in kreativer Hinsicht wohl den absoluten Höhepunkt im Schaffen dieser außergewöhnlichen und unberechenbaren Band dar. Alles, was diese unverwechselbare Formation ausmacht(z.B. schräge Psychedelic-Sounds; fieser Hardecore/Trash; unterkühlt-spacige Industrial-Anleihen; komplexe, teils jazzige Rhythmik), wurde hier quasi bis zur Perfektion betrieben - und das alles, ohne sich in schnöder Prog-Kopflastigkeit zu verlieren. Voivod klangen nie so organisch, aufregend und zeitlos wie auf diesen Album.
Zu schade, dass man in der damaligen Trio-Besetzung (D'Amour; Langevin; Forrest) kein weiteres Album zustande brachte... etwa - wie ursprünglich angedacht - mit Steve Albini als Engineer!!! Stattdessen verabschiedeten sich Langevin und D'Amour von Eric Forrest, holten 2002 den Originalsänger Snake aus der Versenkung und spielten mit dem ollen aber reichen Jason Newsted (übrigens völlig inkompetent in der Rolle als Produzent..) ein halbherziges "Reunion"-Album ein. Aua.
Soll heißen: Voivod hätten sich nach der Veröffentlichung von "Phobos" und dem Ausstieg von Forrest auflösen sollen. Diese Platte ist einfach nicht mehr zu übertreffen. Kaufen und lieb haben!!!
22 Kommentare| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Juni 2010
Ich hätte allerdings Killing Technologie als das ältere Werk geschätzt. Voivod haben doch noch einmal eine Wende weg vom "perfekten" Sound gemacht. Das Album klingt wieder etwas rauer, brachialer, ursprünglicher. Genial sind aber beide Werke - keine Frage
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