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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
56
The Fragile
Format: Audio CD|Ändern
Preis:11,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 13. Juni 2011
5 lange Jahre hat es gedauert, bis Trent Reznor es schaffte dem zusammen mit Ministrys "Psalm 69" wichtigsten Industrialalbum der 90er, "The Downward Spiral", einen ebenbürtigen Nachfolger an die Seite zu stellen. 5 Jahre, an dessen Druck er ein weiteres Hitalbum zu schreiben fast zu zerbrechen drohte, was eine Schreibblockade, eine Kokainsucht und sich daraus resultierende Depressionen nach sich zog.
Aber irgendwann schien der Knoten geplatzt. Mit einem nicht enden wollenden Reichtum an Ideen arbeitete Reznor zusammen mit Produzentenlegende Bob Ezrin (u.a. Kiss, Pink Floyd) sorgfälltig 23 extrem vielschichtige Songs aus, die einem erst so etwas wie Eingängigkeit vortäuschen, nur um sich erst nach dem 10. Durchlauf voll zu erschließen. Als ob man direkt in George Orwells "1984" eintauchen würde, wird man mit kalten-, maschinellen Düstersounds umringt, nur um sich die Seele im nächsten Moment von einem sanft anmutenden Piano streicheln zu lassen. "The Fragile" ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle: Mike Oldfield auf Drogen trifft auf die Reinkarnation von Syd Barrett. David Bowie trifft auf Kraftwerk und zwischen all dem krachen immer wieder die einstürzenden Neubauten ein.
Am stärksten ist diese Doppel-CD immer dann, wenn die Songs zu explodieren drohen es aber eben nicht tun, und so den gefesselten Zuhörer knapp 100 Minuten in eine Art Trancezustand hält.
Nach den Aufnahmen war Reznor so ausgebrannt, das er Bob Ezrin drum bat, die Songs irgendwie in eine sinnvolle Reihenfolge zu bekommen.
Nach fertigstellung der CD war Ezrin reif für die Nervenheilanstalt.
Schön zu wissen, das es auch noch in der heutigen Zeit in der die Wegwerfmusik die Charts dominiert, Menschen gibt, die für ihre Kunst bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit gehen und darüber hinaus.
Dieses Album erfordert viel Geduld, diese Geduld wird aber irgendwann mehr als belohnt.
Ein Meisterwerk.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 13. Februar 2013
Ich lieb dieses Album. Ich hatte lange Zeit nur die erste Disc, durch eine Freundin. Nun mußte ich aber endlich mal das Original-Doppel-Album in mein Regal stellen. Zugegebenermaßen höre ich die zweite CD seltener, was aber daran liegt, daß mir stimmungsmäßig nicht so oft nach unruhiger Musik ist. Denn die Scheibe ist definitiv gelungen, wenn auch in meinen Augen nicht ganz so genial wie Disc 1. Die ist auf jeden Fall meine Lieblings-CD von Nine Inch Nails!
Die Atmosphäre ist düster und abwechseln wütend bis traurig und dennoch durchsetzt sie einen mit innerem Frieden, wenn man sich drauf einläßt. Trent Reznor hat sich meiner Meinung nach mit diesem Album ein Denkmal gesetzt.
Es ist stimmig, es ist kreativ, innovativ, mitreißend - und beinahe möcht ich sagen weltfremd.
Ich find's supergenial! ;)
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am 22. Juli 2016
Ich liebe die düstere Musik von NiN, und diese ist auch in dem Album wieder gut zur Geltung gekommen. Herrlich auch zum Laufen gehen, obwohl die Bpm hier etwas zu niedrig sind...
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am 2. November 2011
Also man muss nicht viel zu dem Album sagen... ausser wer es nie ganz gehört hat hat eine riesige Bildungslücke!!!!!
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am 27. November 2015
Eins der besten Alben von NIN, jeder der ein Fan ist kann es sich nicht Leisten 'the Fragile' in seiner Sammlung zu missen.
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am 23. Juni 2013
The Fragile ist wohl eher das beste Album von NIN, da es den Übergang von den harten alten Sachen in die Neuzeit sehr gut einfängt und einfach ein sehr stimmiges Album ist.
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VINE-PRODUKTTESTERam 3. April 2016
Natürlich gehen die Meinungen auseinander, wenn die Frage gestellt wird, welches denn das beste Album von Nine Inch Nails ist. Am häufigsten dürften wohl aber "The Downward Spiral" (1994) und dessen Nachfolger "The Fragile" (1999) genannt werden. Letztgenanntes ist mein persönlicher Favorit. Nicht nur, weil ich durch das Album im Alter von 18 Jahren die Musik von Trent Reznor kennenlernte und es deswegen einen nostalgischen Wert für mich hat, sondern auch, weil es einfach durch einen qualitativ hochwertigen Inhalt überzeugt. Es dauert eine Weile, bis "The Fragile" seine volle Wirkung zeigt - bei einem Doppelalbum mit einer Spielzeit von über 100 Minuten ist das kein Wunder. "The Downward Spiral" hat einen sehr destruktiven Charakter, der Nachfolger ist aus meiner Sicht trauriger, verzweifelter, noch düsterer und insgesamt ruhiger. Das bedeutet aber nicht, dass es zu keinem Zeitpunkt hart zugeht: Wutausbrüche wie "Starf*ckers, Inc." oder "No, You Don't" kommen durch die zurückhaltende Umrandung umso stärker zur Geltung. Doch haben besonders die ruhigen Stücke einen großen Tiefgang, man höre etwa "The Day The World Went Away" oder den Titeltrack. Alle Songs sind miteinander verbunden (teilweise durch Instrumental-Nummern), wodurch "The Fragile" fließend und von einem roten Faden durchzogen ist. Außerdem beinhaltet das Album mit "We're In This Together" mein absolutes Lieblingslied von Nine Inch Nails. Es mag nicht die originellste Nummer sein, die Reznor je geschrieben hat, doch hat sie einfach einen unwiderstehlichen Chorus. Das Genre lässt sich nur schwer definieren. Zwar besteht das Fundament immer noch aus Industrial Rock, doch ist darauf so viel aufgebaut (unter anderem Alternative Rock, Ambient und Spuren von Metal), dass man die Platte in keine einzelne Schublade stecken kann. "The Fragile" ist ein Gesamtkunstwerk, an dessen hohes Niveau Trent Reznor danach bis heute leider nie wieder anknüpfen konnte. So etwas Großes erschafft man vielleicht nur einmal im Leben.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 15. Oktober 2001
Nach 5 Jahren Wartezeit nach dem Monster "The downward spiral", das die dunkelsten Abgründe der Seele glaubwürdiger, abgründiger und tanzbarer darstellte als jedes andere mir bekannte Album (Tschuldigung, Kurt Cobain) war die Aufregung groß. Jetzt fast 2 Jahre nach dem Release ist die Doppel-CD immer noch regelmäßig in meinem Player. Ich meine aber etwas verstanden zu haben. "Pretty hate machine", "Broken", "The downward spiral" und "The fragile" gehören zusammen. Es sind sehr unterschiedliche Kapitel in einem Buch der Bücher, das Nine Inch Nails heisst. Ein musikalisches Universum, nach dem ich absolut süchtig wurde. "The fragile" ist ein gigantischer Höhepunkt, dessen Fortsetzung garantiert weitere 5 Jahre in Anspruch nehmen dürfte.
Aber aufgrund des 80s-Revival dürfte Reznors Debüt "Pretty hate machine" wieder modern werden. Auch ein gigantisches Album, nur halt viel poppiger und refrainlastiger.
Jedenfalls mein Tipp an alle, die noch nicht Reisende im NIN-Universum waren: "The fragile" kaufen, auf Kopfhörer bei Nacht hören, dazu ein paar Bier. Das ist eine Erfahrung wie ein sehr denkenswürdiges Buch.
Grüße, SK
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 1. August 2014
ich habe dieses Album seit über zehn Jahren und mir jetzt endlich nochmal gekauft. Nine Inch Nails ist für mich die anspruchsvollste Band der Welt, weil sie einen hohen Musikalischen und künstlerischen Anspruch an sich selbst haben. Dieses Album stellt für mich dabei die Absolute Spitze des Eisbergs. Es ist psychodelisch unterhaltsam mitreißend und wenn man es am Stück hört und sich wirklich während der Musik auf die vermittelten Emotionen einlässt ist dieses Album besser als jede Liebesgeschichte, jeder Thriller, Jedes herzzereißende Drama oder Thriller. Es werden immer wieder die selben musikalsichen Themen wiederverwendet, neu interpretiert, andere Gefühle vermittelt und gleichzeitig immer wieder alles neu erfunden.

Dieses Album und diese Band entfürt eine ganze melancholischen Generation von Menschen, die nicht wissen wo sie hingehören ins metaphysische und öffnet ihnen die Augen für alles was sie nie sahen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 24. Oktober 2007
"The fragile" ist die Nachfolge von "The downward spiral" fast als Fortsetztung angetreten. Für die einen besser, für die anderen nicht mehr so gut. Für mich nicht nur der damalige erste Kontakt mit NIN, sondern eigentlich auch zwingende Ergänzung zum Vorläufer. Oder umgekehrt.
Vor Jahren zappte ich ahnungslos durch die Fersehkanäle und blieb auf dem legendären Musiksender VH-1 hängen. Was war das? Blubbernde Rythmen, kaum wahrzunehmende Bilder, die sich alsbald als menschliche Haaransätze herauskristallisierten. Eine rauchige, eindringliche, intensive Stimme. Dies Alles wurde vor einem blutroten Hintergrund zu einer hochkochenden Band mit dem explodierenden "Into the void". Wahnsinn! Das offensichtlich mit Keyboards, eine ganz neue Art von fesselnder Musik...
Mit diesem Doppelalbum, dem (auch wieder erst) dritten von Trent Reznor ist eine Entwicklung gelungen, als wolle er bewußt eine gut geplante Diskographie schreiben bevor es sie gibt.
Musikalisch wird wieder über Tische und Bänke gesprungen. Die Stücke sind ausgefeilter konzipert, klarer arrangiert. Auf der ersten, der linken, Scheibe wird der Hörer mit der Art Reznors Musik vertraut gemacht. Die ersten fünf Stücke beginnen in der Art wie "Reptile" auf dem Vorgänger, das Organ des NIN-Kopfes wirkt ebenmäßiger, bis beim Titelgeber etwas Balladenfeeling aufkommt. Mit "Just like you" kommt dann im Anschluß, was dieses Album unter Anderem hervorhebt: Die wundervollen Instrumentalstücke Nine inch Nails. Beeindruckend, Klasse, mitreißend!
"Even deeper" ist neben dem genannten "Into the viod" für mich eines der unterschätzen weil vielleicht zu banalen Stücke. In die Reihe der nicht gesungen Tracks reiht sich dann noch "La mer" ein...
Nachdem sich der treue Hörer durch die linke Scheibe gehört, gerockt und teilweise geträumt hat, wird ihm die rechte, zweite "zugemutet". Es geht wesentlich mehr ab, anders als gedacht. So bekommt man unter der Mithilfe des HipHop Urgesteins Dr.Dre als drittes Stück mit "Where is everybody" etwas unerwartetes, wo sich so mancher HipHopper eine Scheibe abschneiden könnte. Und "Starfuckers Inc." packt einen am Schlawittchen wie lange nicht.
Mit dem Doppelalbum, chronologisch NIN-Intern Halo Fourteen genannt, ist NIN was Besonderes gelungen. Denn wenn man sich damit beschäftigt hat, und das muß man, glaubt man kaum daß es das dritte ist. Fast komplett vom Industrial-Diktator Reznor in Eigenregie geschrieben, gespielt und geradezu perfekt produziert.
Wie "The downward spiral" eigentlich unabdingbar für eine gute Musiksammlung, zu schade um es einfach nur zu hören. Aber durchaus mit Suchtpotential für mehr davon.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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