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am 3. November 2011
Was für ein Hammer-Album von Bowie Ende 1971 veröffentlicht mit einer künstlerischen und musikalischen Bandbreite, die seinesgleichen sucht. David Bowie auf dem ersten kreativen Höhepunkt seiner noch so jungen Karriere unmittelbar vor seinem internationalen Durchbruch mit Rick Wakeman am Klavier. Genial verspielte Pop-Songs wie "Changes", "Oh, you pretty things" wechseln sich mit bittersüssen Balladen wie "Life on mars" und Rock'n Roll-Hämmer wie "Queen bitch" auf der Über-Scheibe ab und machen sie zu etwas ganz besonderen. Jeder Titel der Scheibe ist ein absoluter Volltreffer, nach einem Ausfall sucht mann hier vergebens. Das vierte Studioalbum von David Bowie ist aus heutiger Sicht ein absolutes Meisterwerk, dass in jeder anspruchsvollen Pop/Rocksammlung einen Ehrenplatz einnehmen sollte und nach Bowies internationalen Durchbruch mit "Ziggy Stardust" Mitte 1972 bis auf Platz 3 der Album-Charts, bzw. mit der Single "Life on mars" ein Jahr später bis auf Platz 3 der englischen Single-Charts kletterte.
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am 1. Juni 2013
Zeitlos schöner Glam Rock- Klassiker im Original 70er Soundgewand. Noch bevor Bowies damaliges Alter Ego "Ziggy Stardust" entsteht, ist in diesem Album eine Entwicklung zu diesem nicht zu über(hören)sehen. "Changes", "Life on Mars" z.B. zählen mit zu den absoluten Meilensteinen des Art Pops aus dieser Periode !
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am 30. Oktober 2001
Ein sicherer Kandidat für die ewige Bestenliste der Popmusik: Hunky Dory ist Bowie in absoluter Bestform, und das reicht locker, dem Rest der Welt zu zeigen, was einen echten Klassiker ausmacht. Popsongs von bestechender Leichtigkeit, Melodien von einzigartiger Schönheit. Verspieltheit mit Tiefgang, das Ganze zu hören in der Spannbreite von Ballade ("Bewlay Brothers", "Life on Mars", einzigartig!) über Mid-Tempo ("Fill your Heart", "Changes") zu sauberem Rock n` Roll ("Queen Bitch"). Abwechslungsreich und trotzdem in sich geschlossen. Besser geht es nicht.
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am 28. August 2004
Mit diesem Album hat Bowie seinen damaligen Stil genialisiert. Nur beim ersten Hören vielleicht "leicht" klingend, ist die Musik weit von easy listening & dessen Belanglosigkeit entfernt. Musik, Arrangements und Lyrik (nicht einfach "Texte") verbinden sich in einer auch für Bowie einmaligen Genialität. Diese ist gezeichnet von einem zerissenen Charakter, dämonisch und hintergründig kleidet er sich in eine süssliche Praline, die eine düstere Ahnung auf den Gehörnerven hinterläßt. Manche Stücke sind melancholische Balladen des damaligen Junkies, und die Drogengetränktheit der Songs leuchtet mehr oder weniger offen durch die Poren unseres Helden. Bowie zelebriert eine bizarre Heroin-Revue, (un-)passend für zwielichte Pariser Transvestiten Shows. Genauso vordergründig unterhaltsam und locker kommen Bowies Sóngs daher, zeigen das gleiche falsche Lächeln für ein Publikum, welches ihn im Alltag mißtrauisch beobachtet. Diese Tragik wird auf dem Album teilweise pompös (Oh! You pretty things), avantgardistisch (Andy Warhol) oder offen (The Bewley brothers) gezeigt. Gleichzeitg macht dies auch die Intensität der Musik aus. Hinter dem glitzernden Vorhang ist das wahre Leben verborgen. Genial inszeniert!
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am 2. Dezember 1999
Es sollte später als sein bestes Album gelten, obwohl die im November 71 erschienene LP zunächst floppte, damals stand Bolans Boogie mit T.Rex im Rampenlicht. Songs wie "Life on Mars" gehören heute zu Bowies besten. Und erst nach den Erfolgen mit den LP "Ziggy Stardust" und "Alladin Sane" wurde die Hörer auf "Hunky Dory" aufmerksam. "Song for Bob Dylan" strahlt mit seiner Einfachheit, "Andy Warhol" kommt da schon aggressiver. Selbst auf "Hours"- Bowie neuestes Werk - scheut sich der Meister nicht, sich mit Liedern wie "Seven" sich selbst zu zitieren. Dieses Album gehört in jeden Schrank und hat auch heute nichts von seinem Glanz verloren. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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VINE-PRODUKTTESTERam 25. Februar 2017
--- Inhalt & Kritik ---

Als wäre der düstere Vorgänger THE MAN WHO SOLD THE WORLD mit seinen langen und Staub aufwirbelden Classic-Rock-Kompositionen nie dagewesen, machte David Bowie im Jahr 1971 damit weiter, wo er bei SPACE ODDITY 1969 aufgehört hatte: vordergründig Folk-Pop mit Piano und Gitarre zu kreieren und ihn um eine ganze Dimension zu bereichern. Den Pop auf HUNKY DORY kann man gut und gerne als Hochglanz-Pop bezeichnen, der stellenweise wie ein in der Herstellung teurer Hollywoodthriller anmutet, allein, wenn man an die zahlreichen Streicher im Hintergrund denkt. Die machen das Ganze nämlich gediegener und zeitlos, zeitweise allerdings auch melancholisch (QUICKSAND als wunderschöner Stimmungsexot am Ende der ersten Plattenseite). CHANGES, OH! YOU PRETTY THINGS und nicht zuletzt das epische LIFE ON MARS? folgen einem ganz klar durchstrukturierten Prinzip. Auf die ruhige, erste Strophe folgt eine ereignisreiche und lautere Bridge, die im Klimax in Form eines eingängigen Refrains mündet. Kompositorisch und gesanglich ist alles perfekt aufeinander abgestimmt, es entsteht eine ganz eigene Dynamik, welche die Definition für Hi-Fi sein könnte. Glücklicherweise wirkt das Werk ob seiner technischen Finesse nicht blasiert, denn Bowies anklagende Kopfstimme im Refrain von LIFE ON MARS? lädt seit nunmehr 45 Jahren zur schrägen Nachahmung ein. Unweigerlich fragen sich einige Fans an der legendären Stelle "Look at those cavemen go", ob man sich dem Mainstream der Gesellschaft einordnen oder desöfteren lieber anecken will.
Generell erleben wir auf HUNKY DORY einen vollends nachdenklichen David Bowie mit Mitte Zwanzig, der ungestüm sein Talent für ausdrucksstarke Botschaften und Metaphern zum Besten gibt. Die Zwanziger gelten nicht umsonst als Umbruch im Leben eines jungen Menschen. Seinen Platz muss er erst noch finden, man befindet sich irgendwie in einem von der Gesellschaft isolierten Bereich. Mit Zwanzig ist man nicht mehr jung genug, um als Kind durchzugehen, aber so richtig erwachsen ist man auch noch nicht. Reife bekommt man nur durch Erfahrung und die kann man ja mit Zwanzig noch nicht haben. In CHANGES mit Textzeilen wie "Still don't know what I was waiting for" und "Turn and face the strange" sprudeln philosophische und fast schon altkluge Ansätze aus Bowie heraus. Spätestens in OH! YOU PRETTY THINGS könnte man dem Glauben erliegen, er hätte die Weisheit mit Löffeln gefressen: "Don't you know you're driving your Mamas and Papas insane". Dieser beschwingter, damaliger Abgesang an elterliche und kulturelle Erwartungen aus den Sechzigern zeigt zu gut, dass sich der Bowie schon früh fürs Anecken entschieden hat und Pop mit doppeltem Boden machen wollte. Aufgefangen wurde er durch die Verehrung seiner Idole, die ihm Inspiration boten und denen er auf HUNKY DORY huldigt: die Pretty Things, Andy Warhol und Bob Dylan.
Obwohl er seinem späteren Alter Ego Ziggy Stardust, wodurch er selber zum Idol im Popolymp aufstieg, noch fern war, konnte man ihn schon winken sehen. Das frech-verrockte QUEEN BITCH fällt so wunderbar aus den ruhigen Gefilden von HUNKY DORY heraus und sorgt auf der zweiten Schallplattenseite für einen überraschenden Aufschrei.

--- Zur Vinyl-LP (2015 Master) ---

Beim musikalischen Andenken David Bowies leistet Parlophone seit einigen Jahren exzellente Arbeit, wenn es um die Aufarbeitung seiner Alben geht. HUNKY DORY steht stellvertretend dafür, denn nicht nur in Punkto Haptik bewies man ein Auge fürs Detail - wie das britische Original von 1971 wurde das im Jugendstil gehaltene Cover der Hülle laminiert, während die Rückseite matt gehalten wurde -, sondern auch, wenn es um den Sound geht. Man hat klanglich ein exaktes 1:1-Abbild angefertigt. Das vorliegende 2015 Master ist genauso angenehm ruhig abgemischt wie das Original, sodass selbst die kleinsten klanglichen Nuancen im Pianointro von CHANGES samt seines weichen Tiefenbasses vernommen werden können. Das digitale, in der Lautstärke angehobene Master der Abbey Road Studios von 1999 ließen diese Klangfitzel leider vermissen, wodurch sie nie mit den Aufnahmen aus den Siebzigern mithalten konnten. Vielmehr noch, gerade in CHANGES konnte man Übersteuerungen in David Bowies Stimme vernehmen, als der Klimax überschritten wurde. Davon fehlt hier jede Spur, gottseidank!
Zudem wurde das originale Textblatt mit allen Songtexten beigefügt, während sich die schwere 180-Gramm-Platte in einer gefütterten Innenhülle in schneeweißer Farbe befindet. Ärgerliche Reste vom Presswerk, Verformungen oder Kratzer sollte man auf seinem Exemplar nicht beklagen (im schlimmsten Falle einfach reklamieren, Fehlpressungen kommen eben vor). Sehr empfehlenswert ist auch die CD-Ausführung des 2015-Masters, das die analoge Ausrichtung der Schallplatte aufgreift und regelrecht leise abgemischt wurde. Ohne Zweifel, die ihm gebührende Dynamik hat HUNKY DORY endlich erhalten!

--- Fazit ---

HUNKY DORY ist im Moment jenes Bowie-Album, mit dem ich mich als Mittzwanziger am meisten identifizieren kann. Die ersten Jahre in der eigenen Wohnung ohne elterliche Aufsicht und immer noch nicht so ganz die Peilung, wie das alles mit den Nebenkosten funktioniert... Mutti fragen? Nee, dann lieber ins Unbekannte stürzen, "Turn and face the strange" getreu und eigene Erfahrungen machen. Von vielen Kritikern wird HUNKY DORY sowieso als bestes Album von David Bowie betrachtet und LIFE ON MARS? als perfekter Popsong aller Zeiten angeführt, was ich durchaus unterschreiben würde. Eingeschränkt setze ich als Fan noch hinzu, dass HUNKY DORY lediglich EINEN Meilenstein in der farbenfrohen Diskografie Bowies dargestellt, welcher es bedarf, umfassend entdeckt zu werden. Es lohnt sich, allein schon für die makellose Replika aus dem Jahr 2015, für die ich die Höchstwertung vergebe.
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am 11. Januar 2014
David Bowie ist nicht nur ein wahnsinnig toller Sänger, Komponist, Schauspieler, ... nein sein Auftreten (manche würden es als Attitüde bezeichnen, ich nicht) und sein Mut zur Verwandlung stellt er seit Jahrzehnten unter Beweis.

Dieses Album, mit meinem Lieblingssong (Queen Bitch) ist einfach BOWIE durch und Durch ;-)

Ein wahrer Ohrenschmaus und eine Ode an die Musik ;-)
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am 20. Juni 2003
"And these children that you spit on
as they try to change their worlds
are immune to your consolations
they're quite aware of what they're going thru"
Textlich und melodisch erreicht Bowie auf diesem Album seinen ersten Höhepunkt. Irgendwie klingt alles leicht und unverkrampft, gibt das ganze Album ein sehr stimmiges Gesamtbild ab. Und trotzdem kann jeder der Songs auch einzeln für sich glänzen - der Klassiker "Changes", das mitreissende "Oh! You Pretty Things" (das Lied das Suede 20 Jahre später gerne geschrieben hätten) und das verschrobene "Andy Warhol", welches sich unter meinen persönlichen Bowie Top 5 befindet.
Und am Schluss fliessen wir bei "The Bewlay Brothers" dahin.
Dieses Album ist ein wahrer Klassiker, ein wahres Meisterwerk.
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am 10. August 2007
"Hunky Dory" erschien im Dezember 1971 und dieser - für das Weihnachtsgeschäft zu spät gewählte Zeitpunkt - trug sicherlich dazu bei, dass "Hunky Dory" nicht jener Erfolg beschieden war, den Bowie mit seiner nächsten Platte - Ziggy Stardust - feiern durfte.

Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass es auch an den höchst unterschiedlichen Musikrichtungen, Instrumentierungen und Texten des Albums lag, die das damalige Publikum überforderten.

Positiv ausgedrückt: Es ist wohl das "variantenreichste" Albums Bowies überhaupt.

Negativ ausgedrückt: es gibt keinerlei roten Faden. Auf dem Albumcover präsentierte sich Bowie als männliche "Lauren Bacall" im Stummfilm-Stil und trug damals Frauenkleider (auf Rat seiner damaligen Frau Angie). Die Songs behandeln Themen wie "unbestimmte Sehnsucht nach einer schöneren Welt" (Life on Mars), das Motiv des Übermenschen (Oh you Pretty Things), die Schwierigkeit seinen Platz in der Walt zu finden (Changes, Quicksand), Geisteskrankheit (The Bewlay Brothers), Zwei Hommagen an "Celebrities" (B. Dylan, Andy Warhol), 2 music hall-ähnliche Songs (Fill your heart, Kooks (gerichtet an seinen damals geborenen Sohn)), eine erste Glamrock-Nummer (Queen Bitch) und eine Kombination aus Song und Gedicht (Eight Line Poem).

Tja, und da Bowie damals eben noch nicht den Durchbruch geschafft hatte, wurde diese (bi-sexuell angehauchte) Vielfalt noch sehr vorsichtig aufgenommen.

Ohne aber auf die einzelnen Songs im Detail einzugehen: "Changes" wurde praktisch der musikalische Inbegriff für Bowies "chamäleonhaftige" Persönlichkeit und Wandlungsfähigkeit. "Life on Mars" scheint tatsächlich aus einer anderen Welt zu kommen und ist meiner Meinung nach Bowies "schönster und rührenster" Song. "Oh you pretty Things" war ein gern gespielter und toller Song in den 70-ern, wirkt aber heute seltsam antiquiert.

Die anderen Songs sind einfach "anders" - es fällt schwer sie zu kategorisieren. Trotzdem sind einige von ihnen textliche und musikalische Juwelen (vor allem "Quicksand"). In jedem Falle markiert "Hunky Dory" das Ende jener Zeit, wo sich Bowie noch sehr auf das Songwriting und sekundär auf die Atmosphäre und das Konzept seiner Alben (und Persönlichkeiten) konzentrierte.

Ich persönlich finde manche seiner nachfolgenden 70-Jahre Alben ausgereifter und faszinierender. So menschlich, melancholisch und textlich ambitioniert sollte sich aber Bowie in den 70-Alben nie wieder präsentieren.
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TOP 500 REZENSENTam 19. Oktober 2009
Wie wäre Bowie's Karriere wohl verlaufen, wenn er bereits mit diesem Album seinen großen Durchbruch gehabt hätte? Möglicherweise wäre er ein ernsthafter Konkurrent für Elton John um den Titel ,best UK sing-a-songwriter' geworden - die hymnischen und opulent unterlegten Refrains von ,Changes' od. ,Life On Mars' sind so weit weg nicht von John Stücken wie ,Goodbye Yellow Brick Road' und auch die Qualität des songwritings auf ,Hunky Dory' kann es locker mit Regi's besten Alben aufnehmen.

Faktum ist aber, dass Hunky Dory bei seinem Erscheinen noch nicht der mega-seller war und sich erst nach dem Erfolg von ,Ziggy Stardust' zu einem veritablen Erfolg mauserte - da war Bowie dann freilich schon allzu sehr in seiner Ziggy Rolle aufgegangen, als dass es noch eine Schritt hierhin zurück gegeben hätte.

Von den Kritikern bei Erscheinen schon wohlwollend aufgenommen zählen die 11 songs auf diesem Album tatsächlich zum Feinsten was britische songwriting-Kunst je hervorgebracht hat, was es - für Bowie Fans, wie Skeptiker - nahezu unantastbar macht.

Die tw. vaudeville-artige Produktion Tony Viscontis unterstreicht Bowies oft chansonartige Kompositionen großartig und passen diesen Liedern wie Cinderella ihr Glasschuh. Der schwächste" song hier ist bezeichnenderweise auch die einzige Fremdkomposition darauf - ,Fill Your Heart', aber selbst der unterbricht den - fast schon magischen - Flow dieses Album in keinster Weise. Dass bei ,Queen Bitch' dann die ,Spiders From Mars' schon anklingen ist ein Vorbote auf den beinahe-,Rock'n'Roll Suicide' der da noch kam.

,Changes', ,Oh You Pretty Things' und ,Life On Mars' sind sowieso Lieder für die Ewigkeit, ,Quicksand' und ,Song For Bob Dylan' knapp dahinter und auch der Rest fällt kaum ab. Dass sich auf ,Ziggy' dann mit ,Five Years' und ,Soul Love' noch eine Fortsetzung dieses großartigen Liederreigens findet' ist sicher der zeitlichen Nähe dieser Alben zuzuschreiben, ist aber leicht nachvollziehbar, wenn man sich die beiden LPs einmal hintereinander anhört.

,Hunky Dory' gehört sicher zu Bowie's 3 besten Alben und war sein songwriterischer Höhepunkt. Erst ,scary monsters' bot dann streckenweise wieder diese Melodieseligkeit, dort freilich oft böse verzerrt umgesetzt, aber so ein durchgehendes kompositorsches Glanzlicht wie ,Hunky Dory' schaffte er nie wieder.
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