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am 19. November 2016
Dieses Album erschien zuerst in den USA (1970) und danach in Grossbritannien (1971) mit einem anderen Cover, nämlich dem berühmten Bild von Bowie im Kleid und mit lasziver Pose. Das war damals für die USA und auch für Deutschland (die hatten noch ein anderes Cover) zu gewagt. In einem Interview erzählte Bowie einmal, wie er in Texas Ende der 60er Jahre beinah von einem Texaner wegen des Tragen eines Kleides erschossen worden wäre. Was ihn gerettet hat? Er wies den Mann darauf hin, dass das Töten eines Briten in den USA unter Strafe stünde.

Die neun Stücke würden alle 2015 remastered, sehr gut, wie ich finde. Ich bin mit dem Klang sehr zufrieden. Leadgitarre spielte Mick Ronson, der auch streckenweise mit sang. Drums: Mick Woodmansey, elektrischer Bass, Piano und Recorder: Toni Visconti. Vor dem Hintergrund der wirklich guten und professionellen Musiker fällt es kaum auf, dass Visconti kein besonders guter Bass-Spieler ist. Toni Visconti fungierte auch als Produzent. Damals musste er bei den Bands, die er produzierte, oft als Extra-Musiker einspringen (so auch mal bei T.Rex), war aber als Musiker nie sehr professionell. Seine Stärke lag mehr im Bereich des Produzenten.

Davids Werk ist einfach großartig. Am besten gefällt mir "The Man Who Sold the World", das zeitlos ist und welches er auch immer wieder auf Konzerten sang. Ein anderes Lieblingsstück von mir ist "Saviour Machine", welches aktueller denn je ist. Es lohnt sich, da noch mal reinzuhören!

Zur CD gehört ein Booklet mit den Abbildungen der anderen Plattencover und den Songtexten, natürlich auch die Namen der Mitwirkenden etc.
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am 22. Dezember 2016
Zur Musik: Eines meiner liebsten Bowie-Alben. Im Vergleich zu Rise and Fall ein sehr ungewöhnliches und sehr rocklastiges Album. Aber das macht das Album aus. Ist halt der frühe Bowie-Sound, der nicht jedem Recht sein wird.

Zur Vinyl: So wie alle Pressungen der Bowie-Alben aus denn Jahr 2016 ist auch diese sehr sehr gut. Habe zwar nicht die Originalpressug des Albums aber wüsste nicht wie man den Sound besser auf die Scheibe bringen sollte. Auch wenn ich sie nach meinen Originalpressungen von Exile on Main Street und St. Pepper höre kann ich kein Manko erkennen. Zudem hat das Sleeve eine schöne Textur was sich sehr schön anfühlt.

Der einzige Nachteil dieser Platte ist dass Bowie und Ronson nun leider Tot sind und ich nicht weiß wer heutezutage solch hochwertige Musik erschaffen soll.

Kaufempfehlung!
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am 1. August 2016
Man glaubt es fast nicht aber das Album klingt endlich so wie es soll, im Vergleich zur 1999er Version nicht so schrill und laut.
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am 15. Februar 2016
Ich war noch ein unerfahrener Rockhörer, als ich im zarten Alter zufällig "All the Madmen" mit dem Recorder aufnahm und mich gefragt habe, ob es vielleicht von Bowie stammte, von dem ich damals nur 'Space Oddity' kannte. Dann habe überall danach gesucht, bis ich es auf diesem Album fand. Damals hat mich diese düstere Atmosphäre verstört und angemacht zugleich, vor allem die eingestreuten Blockflöten zu dem ansonsten ziemlich bluesrockigen Sound haben mich sozusagen geplättet. So etwas zu machen, war vollkommen unüblich.
Auch heute gehört dieses Album immer noch zu meinen Faves, und zwar nicht nur von Bowie, sondern überhaupt. Mir ist durchaus klar, dass der Sound dieser Musik vor allem in der Originalfassung sehr düster, basslastig und verwaschen klingt, aber das lag sicher an der von Heavy-Rock und Blues bestimmten Zeit Anfang der Siebziger Jahre. Bowie wollte wie ein harter Rocker klingen, obwohl er im Herzen immer noch ein Folkie mit der Zwölfsaitigen war, und wer beides mag, wird auch einen Zugang zu dieser Musik finden. Die frühen Siebziger waren nach dem Ausverkauf der Hippie-Bewegung eine sehr ernüchternde, düstere Zeit, und die damalige Musik drückt die Desillusionierung der Heranwachsenden perfekt aus.
Außer dem Opener 'Width of a Circle' ist jeder Song darauf für mich ein Klassiker, wobei mir nicht einmal klar ist, was ich an diesem ersten Song nicht mag. Vermutlich klang er mir zu arg nach 'UFO', einer Band, die ich nie mochte und die heute auch keiner mehr kennt. Glücklicherweise folgt dann sofort 'All the Madmen', der Song, der mir den Weg zu Bowie's Musik im Allgemeinen geebnet hat und diesen eigenartigen Bruch vom Folk zum Heavy Rock aufweist. 'Black Country Rock' sollte wohl dem Blues-Rock von Led Zeppelin nahe kommen, was ihm wahrscheinlich gelang, und die Zeile 'Some say, the view is crazy, but you may adopt another point of view' ist unvergesslich. 'After All' bringt einen Song aus der Folk-Phase mit ein, verbrämt mit Synthesizern und verfremdeten Klängen, eine Bowie-Version des Psychedelic. 'Running Gun Blues' ist ein Antikriegs-Lied im Bluesrock-Gewand und 'Saviour Machine' wartet sogar mit einem 3/4-Takt auf, was sonst bei Bowie so gut wie nie vorkommt. 'She shook me cold' könnte ebenso von den frühen Jethro Tull stammen, mit wuchtigen Bluesrock-Quinten und einem ziemlich kranken Gesang. Der folgende Titeltrack ist der unsterbliche Hit der Platte und kommt ein bisschen softer daher, mit Hammondorgel und einem wirklich ausgeklügelten Arrangement, das sich auch heute noch gut hören lassen kann. 'The Supermen' wirkt mit dem Hintergrundchor wieder ziemlich abgefahren rockig und setzt dem Hörer mit deine düsteren Stimmung ein weiteres Mal zu.
Alles in allem ist das sicher eine Ansammlung von emotionalen Zumutungen, die sehr zeitbedingt ist und es auch sein sollte. Bowie wollte nach seiner Folk und Pop-Phase unbedingt den Anschluss an den Heavy Rock der frühen Siebziger kriegen und hat es mit diesem Album sicher auch geschafft. Sicher war das noch kein Glam-Rock, vor allem nicht in musikalischer Hinsicht, sondern gewollt bluesiger Heavy Rock, der allerdings überall die von Dylan beeinflusste Form des Sechziger Protestsongs als Grundlage hatte. Bowie war immer er selbst, doch er versuchte vor allem im Sound den Anschluss an seine Zeit nicht zu verlieren. Nebenbei behielt er aber das typisch Bowie-mäßige hier wie auch später immer bei, eine Grundstimmung, die schwer zu beschreiben, aber immer zu spüren ist.
Ich verstehe jeden, dem dieses Album fremd vorkommt, weil er die damalige Zeit nicht miterlebt hat. Lange bevor der Punk mit 'No Future' kam, hatte Bowie die Düsternis nach dem Verlust hippiesker Träume hier bereits formuliert. Was er danach mit 'Ziggy Stardust' fand, war vergleichsweise ein fast optimistischer Blick auf die Zukunft, in der man immerhin noch darauf hoffen konnte, dass Außerirdische kommen, um die Erde zu retten.
Ich lege das Album allen ernsten Musiksuchern ans Herz, die den Mut haben, in die eigene düstere Seele zu blicken. Denn genau das hat Bowie damals getan.
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am 14. März 2016
Alles ok tolle CD einer der besten Künstler aller Zeiten die ersten CD sind wie bei allen immer die besten
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am 16. Dezember 2001
Es ist echt eine tolle Leistung, sich als ausgeflippter Engländer 1971 in Frauenkleidern (siehe Cover) ins prüde Amerika zu begeben und dort zu versuchen, den Musikmarkt zu erobern. Leider ist es Bowie mit TMWSTW noch nicht so recht gelungen. Es stimmt, dass dieses Album sein rockigstes ist, doch das macht es gerade so interessant. Man kann hier deutlich die Vielfältigkeit seiner Musik spüren. Und es ist bestimmt niemandem auch nur annähernd so gut gelungen, über Verrücktheit, Angstzustände oder verfolgungswahn zu schreiben, wie Bowie. Mir persönlich gefallen The Man Who Sold The World und She Shook Me Cold (sein rockigster Song ever) am besten. Dieses Album hat, obwohl es schon 30 Jahre alt ist auf jeden Fall 5 sterne verdient. Ein Meilenstein der Rockmusik!
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Ganz gleich, was für Material Bowie vor dem Gang in das Studio fertig hatte,
ganz gleich, was er gerade für Klamotten oder bevorzugte; und erst recht mir
völlig gleich sein damaliges (Pseudo?)-homosexuelles Image; es geht hier um großartige
Musik.Was da entstand, kann sich ohne Zweifel hören lassen. Vielleicht ist das
Album der große Sleeper im Katalog des Meisters; mir gefällt es besser als alle
Scheiben nach SCARY MONSTERS, besser als alles zwischen ZIGGY und STATION TO STATION.
Ich mag auch den Vorgänger SPACE ODDITY sehr. Bowie verfolgt hier, auf seinem
Album von 1970/71 den auf dem Vorgänger mit "Cygnet Commitee" vorbereiteten härteren,
beinah Prog-Rock orientierten Stil, den leider nur dieses eine Album bezeugt.
Bereits der Nachfolger HUNKY DORY wurde dann zur weihnachtlichen Zuckerwatte
(wenigstens teilweise); und mit ZIGGY verfolgte Bowie den für mich eher albernen
T. Rex - Glamrock. Eher langweilig (freilich alles gemessen an den höchsten Ansprüchen)
für mich auch die Nachfolger von ZIGGY. Somit bietet THE MAN WHO SOLD THE WORLD die
ideale Einstiegsdroge für Fans der Gruppen Genesis (1970-80), Yes, King Crimson, Pink
Floyd; und auch für Heavy-Metal-Fans. Die Musik ist aber nicht nur Gitarren-geladen; sie
ist auch auf der progressiven Höhe ihrer Zeit: Rhythmus-Wechsel, Tempi-Wechsel,
Verschachtelung verschiedener Fragmente in längeren Strukturen - großartig.

Das musikalische hohe Niveau kreiert David nicht zuletzt besonders durch den
Spielraum, den er seinem Gitarristen Mick Ronson gewährt; und wow! was daraus
entsteht, ist ganz große Klasse. Und wie genial harmonieren Ronson und der drummer
Mick Woodmansey hier miteinander. Auch die musikalische Untermalung von Wahnsinn
und Depression bei "All The Madmen" (diesmal besonders gekonnt durch die keyboards
von Ralph Mace) lässt mich immer wieder ein wenig gänsehäutig zurück. "After All"
ist mein Geheimtip auf dieser Platte, die mir beinah ähnlich gut gefällt wie
TRESPASS von Genesis.

In seinem Radio-Mehrteiler DER FAVORIT über David Bowie erläuterte Heinz-Rudolf
Kunze Anfang der 80er Jahre recht eindrucksvoll; wie Bowie's kommerzielle Ohnmacht
gleichzeitig textlich nietzscheanische Allmachtsfantasien gebaren.

Das Remaster befreit uns in der Tat von dem ein wenig scheppernden Klang der Ausgabe von 1990.
Aber: Es integriert eben leider nicht die 4 Bonus-Tracks von damals:

10. Lightning Frightening
11. Holy Holy
12. Moonage Daydream (Early version)
13. Hang Onto Yourself (Early Version)
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am 13. Dezember 1999
Die Legende sagt, dass die Plattenfirma Herrn Bowie mehr oder weniger zu diesem Album zwingen musste. Zu Beginn der Aufnahmen war lediglich der Titelsong geschrieben. Die anderen Lieder entstanden im Studio. Leider klingt das Album auch über weite Strecken gelangweilt und ambitionslos. Besonders peinlich ist "She Shook Me Cold", eine Tändelei mit bluesigen Hardrock-Gitarren a la Deep Purple. Zum Glück hat David eingesehen, dass diese Musik nicht zu ihm passt. Die besten Lieder sind noch "After All" und "All The Madmen", der Titelsong ist auch noch ok. Allerdings reichen auch diese relativen Highlights nicht an das Niveau heran, das David bereits auf "Hunky Dory" erreicht hat und auf späteren Alben wieder erreichen sollte. "The Man Who Sold The World" kann dieses Album nur an hartgesottene Bowie-Fans verkaufen. Alle anderen können gut darauf verzichten. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 5. Februar 2016
Ich würde gerne was zu der CD sagen. Leider hat sie mich bis heute nicht erreicht. Ich hoffe, sie schlägt bald bei mir auf.
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am 19. April 2015
Mit "The Man Who Sold the World" brach David Bowie nach dem Album "Man of Words/Man of Music" (später wiederveröffentlicht als "Space Oddity") zu neuen musikalischen Ufern auf. Er wandte sich auf seinem dritten Album in Richtung Hardrock und Blues-Rock.

Damit markiert es den ersten großen Stilbruch in der Karriere von David Bowie. Und Bowie hat solche Stilbrüche auch später immer wieder vollzogen, blieb nie auf eine Musikrichtung festgelegt und arbeitete auch immer wieder mit neuen Musikern zusammen, um seine Ideen umzusetzen.

Das Album wurde 1970 von Tony Visconti, der auch Bass, Piano und Gitarre spielte, produziert. Es ist das erste Bowie-Album mit Mick Ronson als Lead-Gitarristen und mit dem Schlagzeuger Woody Woodmansey.

Das Album beginnt mit dem surrealen Gitarrenstück "The Width of a Circle". Als ich das erste Mal vor ca. 25 Jahren das Intro dieses Stückes gehört habe, hat es mich sofort in seinen Bann gezogen. Es beginnt mit einem Gitarren-Feedback; darauf folgt eine Akustikgitarre; danach setzt dann wieder die verzerrte Leadgitarre ein. Bowie setzt mit dem Gesang erst nach ca. einer Minute ein. Dadurch wird eine enorme Spannung aufgebaut. Nach der zweiten Strophe folgt ein Solo von Mick Ronson. Mich erinnert "The Width of a Circle" entfernt an Led Zeppelin und Cream. Auf dem "Ziggy Stardust-Live-Album" findet man eine phantastische Live-Version von diesem Lied.

"All the Madmen" beginnt dagegen regelrecht verhalten; anfangs sparsam instrumentiert folgt man Bowies markantem Gesang. Danach wird die Musik von einem kräftigen Basslauf getragen.

"Black Country Rock" ist eine Bluesrock-Nummer, die mich etwas an Jimi Hendrix erinnert - vielleicht an Cross Town Traffic. Darauf folgt mit "After All" wieder eine Nummer mit "gebremstem Schaum". Auch hier bleibt die Musik dezent im Hintergrund, auf Bowies Gesang antwortet ein Chor. Der Rhythmus wird vom Bass vorgegeben, phasenweise wird ein Becken zart angeschlagen. Bei konzentriertem Zuhören kann man im Hintergrund die eine oder andere feine Nuance entdecken.

Mit dem "Running Gun Blues" folgt dann wieder ein kraftvoller Bluesrock. Thematisch hätte der Song in den Soundtrack von "Apocalypse Now" oder "Full Metal Jacket" gepasst. Es geht um einen Soldaten und um schreckliche Kriegshandlungen; in der zweiten Strophe erfährt man, dass der Krieg beendet wurde, man dem Soldaten aber sein Gewehr nicht weggenommen hat und sich dessen Gewalt nun gegen Zivilisten richtet.

Das folgende Stück bildet zunächst einen musikalischen und thematisch Kontrast. In "Saviour Machine" geht es um einen Computer, der nach dem Willen seines Erfinders den Krieg verhindern soll, sich dann aber gegen seinen Erfinder wendet. Die Geschichte erinnert mich an HAL9000 den Computer aus Kubricks "2001", aber auch an die "Weltvernichtungsmaschine" aus Dr. Strangelove.

Das Titelstück klingt für mich heute noch ebenso spannend wie vor 25 Jahren. Von "The Man Who Sold the World" gibt es auch eine interessante Coverversion von Nirvana auf dem Unplugged-Album - für diejenigen, die sich auf diesem Wege einen Zugang zu diesem Bowie-Album verschaffen wollen.

"The Man Who Sold the World" ist für mich ein sehr, sehr gutes Bowie-Album. Wer Rockmusik, die zwischen etwa 1968 und 1974 entstanden ist, und harte Gitarrenriffs mag, dem wird dieses Album sicher gefallen.
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