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am 11. November 2011
An sich kann man bei der Aufführung der Carmina Burana nicht viel falsch machen, und so ist die Interpretation in dieser Aufnahme selbst durchaus nicht schlecht.

Wieso man aber bei der Aufnahme von mittelalterlichen Gesängen so an der Dynamik spielen musste, dass man in einer Wohnung, in der man nicht schallisoliert alleine ist, dauernd am Lautstärkeregler beschäftigt ist, ist mir nicht klar. Wer kann denn damit etwas anfangen? Es nervt ja schon bei genügend anderen Aufnahmen der letzten 2 Jahrzehnte, dass man unbedingt die Dynamik eines Konzerthauses abbilden will, aber die Lautstärkendifferenzen bei diesen Gesängen künstlich zu verstärken, halte ich für daneben. Habe die CD daher wieder verkauft, da ich verträglichere Aufnahmen dieses Stückes habe, die man ohne Lautstärkenkontrolle durchhören kann.

Ansonsten kann ich mich den Beurteilungen des Stücks selbst nur anschliessen, eine gute Aufnahme der Carmina Burana ist in jedem Fall eine Bereicherung!
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Carl Orff (1895-1982) ist der Komponist der "Carmina Burana". Er wurde durch seine Neuerungen auf dem Gebiet der Musikerziehung weltberühmt.

Uraufgeführt wurde das vorliegende Werk am 8.6.1937 in Frankfurt/Main.

Carmina Burana heißt eine Sammlung von fast 200 mittelalterlichen Liedern, die 1803 in der Bibliothek eines Benediktinerklosters in Benediktbeuren bei München gefunden wurden.

Die Carmina Burana zeigt eine wunderbare Mischung aus Versen, die Mönche gedichtet haben und Lyrik, die von fahrenden Sängern stammt. Einige sind traurig, manche christlich, manche sind derb, manche humoristisch, doch aus allen spricht eine tief empfundene Menschlichkeit.

Orff wählte aus dieser Sammlung 20 Gedichte aus und arrangierte sie als weltliche Gesänge für Soli und Chor mit Begleitung von Instrumenten und mit magischen Bildern.

Das ganze Stück ist mit mittelalterlichen Symbolen durchsetzt vom Rad des Lebens, das sich immer wieder dreht und den Menschen Glück und Unglück bringt. Der Rahmen für dieses Werk wird von einer szenischen Kantate gebildet.

Die Carmina beginnen und enden mit einer Ansprache an die Göttin Fortuna, der Lenkerin der Welt.

Das Rad des Lebens rollt durch die Komposition, während Männer und Frauen den natürlichen Vergnügungen des Lebens begegnen, der Natur, dem Essen und Trinken und schließlich der Liebe.

Im Abschnitt "Cour d` amour" (Hof der Liebe) wird mit dem Choreinsatz "Veni, veni, venias" ein erotischer Höhepunkt erreicht, bei dem sich die Stimmen orgiastisch vereinen. Es ist ein Fest pysischer Liebe.

Das Stück verlangt ein großes Orchester mit einer beachtlichen Anzahl von Schlaginstumenten.

Durch die Vielfalt der orchestralen Farben und die Eindringlichkeit der Gesänge wird man in eine surreale, mittelalterliche Welt versetzt, der man sich nicht entziehen mag, nicht zuletzt weil sie an das Gemälde "Garten der Lüste" von Hieronymus Bosch erinnert.

Wunderbar.

Ich empfehle " Carmina Burana" im Freien zu hören, am besten an einem schönen, sonnigen Tag.
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am 26. Juni 2002
Um diese großartigen Klänge beschreiben zu wollen, gibt es wohl nur Superlative. Ein vergleichbar erhebendes Gefühl, das ich jedesmal empfinde, wenn der Chor zur dritten Strophe von "Oh Fortuna" laut und gewaltig einsetzt, habe ich bisher nur bei Beethovens "Ode an die Freude" erlebt. Aber nicht nur das aus diversen Filmen bekannte Eröffnungslied ist ergreifend, ebenso sind es die eher zarten und ruhigeren Stücke. Die meisten Lieder zeichnet der so imposant wirkende Wechsel zwischen ruhigen, leisen Stimmen und der plötzlich einsetzenden geballten Stimmgewaltigkeit des Chores aus; in anderen Stücken werden großartige Solostimmen vom Chor abgelöst. Die Thematik der lateinischen (und teilweise mittelhochdeutschen) Texte ist weltlicher Natur - abgesehen von der Anklagung des Schicksals werden die Freuden der Liebe und des Trinkens besungen -, der Chor erinnert dennoch an erhebende Gregorianische Gesänge. In wundervollen Reimen wird die "tote" Sprache aus der Antike zu neuem Leben erweckt; man bekommt Lust, Latein zu lernen bzw. verschüttete Kenntnisse aufzufrischen. Dies ist aber an sich nicht notwendig, will man nicht nur die einzigartige Musik genießen, sondern auch verstehen, worüber hier so eindrucksvoll gesungen wird - die Liedtexte sind nämlich neben der Originalsprache auch in Deutsch, Englisch und Französisch angeführt. Der Inhalt der Texte wirkt aber alles andere als mittelalterlich; wahrscheinlich ist es - neben der Musik - eben diese Zeitlosigkeit, die diese Lieder so populär macht.
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am 5. August 2011
Einfach schön. Körper und Seele sind voll dabei. Bei einer Skala von 1 (schlecht) bis 10 (sehr gut) bekommt Orff von uns die vollen 10 Punkte.
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