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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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am 7. Januar 2017
Dass Deep Purple in den 80er Jahren noch einmal in der Besetzung zusammenkämen, die für den Weltruhm der Band verantwortlich ist, hatten wohl viele nicht erwartet. Und was für ein fantastisches Comeback-Album, stilistisch anders als zehn Jahre zuvor, inhaltlich gereift, musikalisch an jedem Instrument ein Meister, jeder Song ein Knaller. Meine Favoriten natürlich: Knocking at your back door, Perfect strangers und A gypsy's kiss.
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am 2. März 2013
Auch knappe 30 Jahre nach ihrem Erscheinen macht es immer wieder Laune, die DP-Reunionscheibe "Perfect Strangers" aufzulegen und anzuhören: Neben dem wirklich gelungenen Titelsong "Perfect Strangers", der auch heute auf keinem DP-Konzert fehlen darf, sind "Knocking On Your Back Door" und "A Gypsy's Kiss" hervorragend gelungene Rocknummern. "A Gypsy's Kiss" glänzt vor allem durch die tollen Soli (Gitarre/Hammond) und den 'Drive', den der Song von vorne bis hinten zu bieten hat. Ein weiteres Highlight ist "Wasted Sunsets" (mit einem Traumsolo von Ritchie Blackmore!!!), da sich diese Nummer wirklich nach Rockballade und nicht nach Kitsch anhört! In "Hungry Daze" gefällt mir neben dem Text mit gelungenen Rückblicken auf die Bandgeschichte vor allem der Soloteil - ein gelungenes Wechselspiel zwischen Gitarre und Schlagzeug. Das Album verabschiedet sich mit "Not Responsible", eine Rocknummer mit tollem Groove im Refrainteil! Die restlichen Songs sind meiner Meinung nach nur Durchschnittsware, was aber trotzdem die Platte insgesamt nicht schmälert! Es fällt auf, dass die Band hier einen musikalischen Spagat (von den 70ern in die Mitte der 80er) versucht - mit Erfolg, wie ich finde! Es herrscht noch einmal Aufbruchsstimmung zwischen den 'Fab Five" und das kommt auch rüber. Zusammenfassend kann man sagen, dass "Perfect Strangers" eine lohnenswerte Anschaffung ist und deswegen auch 5 Sterne bekommt, wenngleich sie nicht die Qualität von "In Rock" oder "Burn" erreicht.
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am 16. September 2017
Einfach gut, sonst hätte ich sie auch nicht bestellt. Bestellung hat super geklappt, kann man empfehlen. Gute Alternative für den Stadtbummel
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am 8. November 2011
Nachdem die legendäre Mk2- Besetzung von Deep Purple nach "Who do we think we are" auseinander gebrochen war, änderte die Band ihren charakteristischen Stil, indem sie Silberstimme Ian Gillan durch den Bluessänger David Coverdale und den grundsoliden Roger Glover durch den Funkrocker Glenn Hughes ersetzte. Das folgende "Burn" war zwar noch ein Bandklassiker, aber die dann folgenden "Stormbringer" und "Come taste" markierten das langsame Abtakeln des einstigen Hardrock- Flaggschiffs. Deep Purple löste sich auf. Blackmore gründete Rainbow, Coverdale gründete Whitesnake, Gillan startete solo durch, Paice ging zu Gary Moore, Lord machte mal dies und mal das, Hughes versank für mehr als eine Dekade im Kokainsumpf - und Tommy Bolin setzte sich den goldenen Schuss.

Was die Band dazu bewog, sich nach zehn Jahren wieder in der Mk2- Besetzung zusammenzufinden, ist nicht völlig klar. Angesichts der Rainbow- Auflösung und Gillans mäßigem Soloerfolg dürfte das Geld wohl eine Rolle gespielt haben. Aber Zeit heilt angeblich ja Wunden - und wie wundersam ist der zerstrittene Haufen plötzlich wieder ein Herz und eine Seele.

"Perfect Strangers" ist jedenfalls kein Revival. Die Platte passte ins aktuelle Jahrzehnt genauso gut wie "Machine Head" ins vorangegangene. Verschwunden sind die exzessiven Jams und überlanges Gitarrengegniedel, dafür setzt man auf starke, kompakte, gut durcharrangierte und transparent produzierte Songs. Auf gewollt kommerzielle Plattheiten wird wohltuenderweise verzichtet; selbst die obligatorische Ballade "Wasted Sunsets" ist kein blöder Mitsing- Feuerzeugschwenker, sondern eine melancholische kleine Songperle in sparsamem Sound. Dagegen sind "Gypsy's Kiss" und "Not responsible" hektisch und unruhig, während der Titelsong und der Opener grandios atmosphärische Midtemposongs mit Klassikerstatus sind. Blackmore und Lord schaffen riff-, orgel- und solomäßig einen großartigen Rocksound, Paice trommelt souverän, Glover produziert und setzt einige Akzente am Bass, und Gillan verleiht dem Ganzen seine wunderbare Stimme. Die hier vorliegende CD enthält als Bonus den zehnminütigen Instrumentaltrack "Son of Alerik", auf den ein Fan keinesfalls verzichten sollte.

Für mich ist "Perfect Strangers" ein perfektes Album. Absehbar war leider, dass spätestens beim Nachfolgealbum "House of blue Light" die alten Querelen wieder aufbrechen sollten - was für ein Jammer. Hier geb ich jedenfalls die vollen fünf Sterne.
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am 7. Februar 2016
Deep Purples 1984er Reunion-Werk (auf Polydor) der Mark II-Besetzung (Blackmore, Gillan, Glover, Lord, Paice) stellt zweifelsohne einen Höhepunkt in der langen und wechselvollen Geschichte dieser Rock-Dinos dar. Alle 8 Titel der Original-LP sind klasse, darunter solche Hymnen wie der Einsteiger "Knocking At Your Back Door" (interessante "Anal-Yse", getextet von Ian Gillan), oder der Titelsong, beides Hits in bester Purple-Manier. Die vorliegende Albumversion wartet zudem noch mit 2 zusätzlichen Stücken, nämlich "Not Responsible" und dem famosen Instrumental-Opus "Son Of Alerik" auf. Fremdkompositionen gibt es nicht, alle Titel wurden von den Bandmitgliedern verfaßt. Roger Glover und seine Bandkollegen produzierten das Album damals auf der Höhe der Zeit sehr gut selbst. Auf dem schlichten Cover findet sich neben dem Titel lediglich das zu diesem Zeitpunkt aktuelle Bandlogo. Eines der beliebtesten, erfolgreichsten und besten Alben von Deep Purple mit diversen Platin-Auszeichnungen, auf welchem die Recken seinerzeit eindrucksvoll zeigten, daß sie alles andere als Wildfremde sind und mit ihnen auch in den 1980ern zu rechnen ist. 5 Sterne von Christian Schauer, Berlin. Weitere von mir verfaßte Rezensionen: Steppenwolf "7", Rush "Different Stages - Live"
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Schon seit 1981 hielten sich hartnäckige Gerüchte, dass DEEP PURPLE wieder in der klassischen MK II-Besetzung ein Album aufnehmen würden. Gescheitert ist es damals angeblich an RITCHIE BLACKMORE, dessen Verpflichtungen mit RAINBOW eine Reunion nicht zustande kommen ließen.
1984 war es dann aber soweit, auf Initiative von POLYDOR, die angeblich jedem Mitglied 2 Millionen Dollar boten, machten sich die Herren, LORD, GLOVER, BLACKMORE, GILLAN und Glover auf um im Studio eine neue Langrille einzuspielen.

Das Angebot kam ihnen gerade recht, denn BLACKMORE löste nach der "Bent out of Shape-Tour" RAINBOW wegen mangelndem Erfolg auf, LORD und PAICE hatten genug von WHITESNAKE und IAN GILLAN flog bei BLACK SABBATH raus.
Was lag da näher als eine Reunion von DEEP PURPLE, vor allem wenn es ein lukratives Angebot gab und die Fans sich sowieso nichts sehnlicher wünschten.

Im August quartierten sie sich dann in Im "Horizons Studio" in Vermont ein, wo sie dann an "Perfect Strangers" arbeiteten. Was dabei heraus kam, zählt für mich bis heute zum Besten was in Sachen Hard Rock jemals veröffentlicht wurde.
Schon vom ersten Song an war dieses Album "meins", denn "Knocking at your Back Door hat einfach alles was ein klasse Song haben muss. Das fängt schon mit der genialen Einleitung an, ich weiß noch wie heute, dass ich damals einfach hin und weg war, diese Nummer hat sich unauslöschlich in meine Gehörgänge gebrannt und zählt auch über dreißig Jahre später noch zu meinen absoluten Favoriten. Besser kann man das nicht machen.

JON LORD war auf diesem Album in Höchstform, er und seine Hammond-Orgel drücken dem Album einen sehr dominanten Stempel auf - großartig! Besonders schön kann man das bei "A Gypsy's Kiss" hören, das
"Under the Gun" steht für die Vorliebe von RITCHIE BLACKMORE, klassische Elemente in seine Songs einfließen zu lassen - einfach genial!
Auf diesem Album gibt es alles zu hören was DEEP PURPLE in all den Jahren groß gemacht hat und wofür die Briten immer standen. Die fette Hammond-Orgel, die sich mit BLACKMORE'S Gitarre duelliert, Blues, klassischen Hard Rock und Melodien die sofort in Fleisch und Blut übergehen.

Neben den bereits erwähnten Nummern muss man natürlich den Titelsong "Perfect Strangers" noch besonders erwähnen, auch dieser Song dürfte jedem Metalhead bekannt sein und auch er zählt zu den Rock-Klassikern. Auch hier ist die Einleitung von JON LORD sensationell, wenn dann die Musiker einsetzen, reißt einem dieser Song förmlich den Boden unter den Füßen weg. Dieser stoisch stampfende Rhythmus, dazu der fast schon paralysierende Gesang von GILLAN - einfach sensationell. Hier stimmt wirklich alles, die Melodie bohrt sich unwiderruflich ins Kleinhirn, der Star ist aber der Solo-Teil von BLACKMORE, ihr wisst schon ....... ! ;-)

Was mir an diesem Album ganz besonders gut gefallen hat, war dass DEEP PURPLE hier zwar stilistisch an die alten Alben anknüpften, "Perfect Strangers" sich aber dennoch viel "frischer" und auch moderner anhörten - wohlgemerkt, für das Jahr 1984! Das ist wirklich aller feinster Hard Rock, "Perfect Strangers" gehört definitiv zu meinen Lieblingsalben und langweilt mich auch heute noch keine Sekunde.
DEEP PURPLE sprühen hier nur so vor guten Ideen und Spielfreude, es ist wirklich eine Lust sich dieses Album reinzuziehen.

Auf der original LP-Version waren nur 8 Songs drauf, auf späteren CD-Releases wurde erst "Not Responsible", dann noch "Son of Alerik", hinzugefügt.

Ich habe auf diesem Album keinen einzigen Song gehört der auch nur in die Nähe von Mittelmaß gekommen wäre - das ist alles aus dem obersten Regal. Für mich steht es definitiv auf einem Level wie "Machine Head", keine Frage!
Deshalb gibt es von mir auch keine Anspieltipps, das wäre für mich quasi sowas wie Blasphemie, hört euch dieses geniale teil einfach einmal komplett durch. Allerdings glaube ich nicht, dass es irgendwelche "Hardrocker" gibt, die dieses Album nicht kennen und lieben.

Mein Fazit: "Perfect Strangers" ist für mich so etwas wie ein "perfektes" Album. Ich liebe es abgöttisch, höre es nun schon seit über dreißig Jahren und habe mich noch nie auch nur eine Sekunde dabei gelangweilt.
Für Fans von DEEP PURPLE ein Muss, aber auch wer sich dem klassischen Hard Rock verschrieben hat, sollte dieses Album unbedingt sein Eigen nennen.
Was anderes als die volle Punktzahl und eine dicke Kaufempfehlung sollte ich für ein perfektes Album aussprechen?

Meine Bewertung: 10 von 10 Punkten.
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am 8. Juni 2017
Ab diesem Album habe ich DP auf jeder ihrer Tourneen live erleben dürfen und es war ein fullminanter Start, in das DP Universum.
Zuvor Kante ich alle vorherige Alben der Band, also auch das beste Rockalbum aller Zeiten: DEEP PURPLE IN ROCK.
An diese musikalische Offenbarung kommt PERFECT STRANGER nicht heran, muss es auch nicht- denn PERFECT STRANGER, lebt von einem eigenen Zauber, den ich nicht Beschreiben kann, wohl aber immer wieder erlebe, wenn ich mir dieses klasse Album anhöre.
Wer sich auf den damals neuen DP Sound einlässt und nicht die großen Klassiker der Band, aus den 70ern, im Ohr hat beim Hören, der erlebt ein durchweg sehr gutes Rockalbum, mit eigenem Charm.
Einzig die "dünne" Abmischung, die das Album etwas schwachbrüstig klingen lässt, kann ich bemängeln, was aber an der Qualität der Lieder nichts ändert. Live waren die Stücke von PERFECT STRANGER, den Klassikern von DP, was Kraft und Intensität angeht ebenbürtig.
Volle Punktzahl, für ein tolles Rockalbum.
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am 20. April 2017
Das Reunionalbum von 1984 kann mit "Knocking at your Back door" und natürlich dem monumentalen atmosphärischen Hammertiteltrack "Perfect Strangers" mit 2 echten Klassikern aufwarten, die damit auch das gesamte Album zu einem Album mit Klassikerstatus werden lassen. Das flotte intelligente "A gipsys Kiss" gipfelt in Orgel und Gitarrenduellen, ein weiteres absolutes Highlight des Albums, neben weiteren starken Songs wie "Under the gun" und "Nobodys home". Letztlich wussten alle 8 Songs des ursprünglichen Albums zu gefallen, als Bonustracks kamen im Laufe der Zeit noch das zähe "Not Responsible" und das gelungene abwechslungsreiche 10-minütige entspannt-gefühlvolle Instrumental "Son of Aleric" hinzu, das die gesamte musikalische Bandbreite offenbart. Bei Perfect Strangers werden alle Trademarks des Deep Purple-Sounds üppig zelebriert, es wirkt alles sehr durchdacht, die Blackmore-Gitarren-Soli sind klasse, der gesamte Albumsound richtig zeitlos fett. Das eingängige Songwriting trägt hier innovative Früchte und trägt den Deep Purple-Sound gekonnt in die 80er. Es gibt Alben, bei denen kann man keinen Fehler oder Schwachpunkt ausmachen - und die Wundertüte Perfect Strangers gehört dazu.
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am 16. Juli 2017
Ian Gillan soll der treibende Keil gewesen sein. Eigentlich war es schon 1982 geplant aber es wurde erst 1984 realisiert. Alle Mitglieder waren noch mit den eigenen Projekten beschäftigt. Erst Ende 1983 gab es Gespräche. Ritchie hatte echt Bock und Jon Lord machte nun endlich Schluss mit dem „Vorruhestand“ bei der weißen Schlange. Was für eine Sensation!

Die lauteste Rockband war zurück und auch noch in der besten Besetzung. Das von Rodger Glover produzierte Album schlug ein wie eine Bombe. In mehreren Ländern fand man es bald auf den vorderen Plätzen. Es wurde golden und bald mit Platinehren überzogen. Das Geld vermehrte sich wahrscheinlich so zahlreich wie Trommelschläge von Ian Paice.

Zwei ganz große Klassiker fanden hier den Weg zwischen die schmalen Rillen und damit in die Ewigkeit. ’Knocking At Your Back Door’ und ’Perfect Strangers’ waren und sind immer noch bei so manchem Live-Auftritt vertreten. Ein Zeichen für Qualität und für den neuen Spaß an der Musik. So wurde ’Nobody’s Home’ ebenso ein echter Klassiker und tauch so bis heute immer mal live auf.

Auch die anderen Songs sind sicher nicht schlechter als die beiden erwähnten. Ganz vorn führe ich hier ’Under The Gun’ ins Rennen. Gleich dahinter folgt ’A Gypsy’s Kiss’ und ’Hungry Daze’. Ritchie spielt sich in diesen Stücken in die Herzen der Fans (als wenn er dort nicht schon immer gewesen wäre). Solche Stücke hätte es ohne ihn nie gegeben. Zusammen mit Jon Lord ergeben sich für mich hier die deutlichen Höhepunkte. Hier kracht es gewaltig und der gute Ritchie ringt am Hals seiner Gitarre als gäbe es kein Morgen. Jon Lord steht ihm in nichts nach. Darauf haben die Fans gewartet.

Die Zugabe ’Not Responsible’ wurde zur Veröffentlichung von Cd und MC hinzugefügt. ’Son Of Alerik’ (B-Seite der Single ’Perfect Strangers’) erschien erneut auf der Wiederauflage des Albums 1999. Das letztgenannte Instrumental ist allein schon wegen seiner coolen und ausgeglichenen Gestaltung ein Tip. Es zeigt sehr gut wie gut sich die Musiker hier noch verstanden.

Auf dem ganzen Album hört man den Spaß am Musizieren. Alle zusammen ergeben klanglich eine Erfahrung der Gemeinsamkeit in einer geschlossenen Band. Sie wird scheinbar beflügelt durch die neu wieder entdeckte Freundschaft. Leider hielt diese nicht allzu lange. Nach gut einem Jahr hielten schon wieder Zwietracht und Hohn Einzug in die Köpfe der Hauptakteure (Gillan und Blackmore).

Ein Album welches einfach in jede gut sortierte Plattensammlung gehört. Es zeigt hier den viel bejubelten Neustart einer Legende. Hier gibt es das zu hören was die Fans seit 1973 vermissten. Eine Band ist auferstanden und setzt zum Sprung in eine neue Zeit an. Eine klare Kaufempfehlung mit Höchstbewertung - nicht nur für Einsteiger.
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am 9. März 2012
...ja dann kann es sein, dass du entweder Besuch von deinem Liebhaber / deiner Liebhaberin bekommst, oder dass du Deep Purple hörst. Spaß beiseite. Das Album - Perfect Strangers - das 1984 als erste Re-Union des "Mk2-Line-Ups" aufgenommen wurde, klopft nicht nur an eine Hintertür, sondern strotzt geradezu vor musikalischer Frische und den gewohnten Gitarren- und Keyboard-Duellen zwischen Blackmore und Lord.

Niemand hätte zum damaligen Zeitpunkt, auch nur im Entferntesten geglaubt, dass ein Re-Union des klassischen "Deep-Purple-Mk2-Line-Up" möglich wäre, aber irgendwie konnten sich die fünf "Banausen", und vor allem Ian Gillian und Ritchie Blackmore Mitte der Achtziger doch noch einmal so richtig zusammenraufen und der Musikwelt zeigen, zu welchen kreativen Musikschüben eine Gruppe in der Lage ist, in der es eigentlich immer nur zu heftigsten Meinungsverschiedenheiten zwischen, und ungeheuren Spannungen unter den Musikern kam.

Gleich der erste Song - Knocking At Your Back Door - vereint alle Stärken und Fassetten, die diese Gruppe Anfang der Siebziger so berühmt gemacht hat, denn zu den klassischen Hammond-Orgel-Sounds von John Lord gesellen sich wenig später auch die berühmten, "einfach-aus-dem-Ärmel-geschüttelten" Blackmoreschen Gitarrenriffs, sowie die unvergleichbar markante Stimme von Sänger Ian Gillian. Ähnlich wie viele anderen Hard-Rock-Bands passen sich auch Deep Purple dem musikalischen Trend der damaligen Zeit an, und integrieren auf - Perfect Strangers - auch einige AOR- und Mainstream-Elemente, die vor allem auf Titeln wie - Under The Gun, Mean Streak, A Gypsy's Kiss - und natürlich dem Singlehit - Perfect Strangers - ganz deutlich zu hören sind.

Daneben gibt es in Songs wie - Nobody's Home - und - Hungry Daze - auch das berühmte Seventies-Feeling, und die Freunde komplexerer Titel kommen mit - Not Responsible - oder dem zehnminütigen instrumentalen Bounstrack - Son Of Alerik - ebenfalls voll auf ihre Kosten. Mit - Wasted Sunset - darf dann auch ein ruhigeres und hymnischeres Lied nicht fehlen, so dass - Perfect Strangers - am Ende auch eine perfekte musikalischen Mischung bietet, die nicht nur bei vielen alten Fans sehr gut ankam, sondern auch bei mir, als damals 13-jähriger, die Interessentür zu dieser klassischen Hard-Rock-Musik ganz weit öffnete.
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