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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 7. September 2016
Auf die Frage, ob diese Musik typisch französisch sei, kann man nur mit einem "Nein" antworten. Um Musik und Text der im Jahr 1998 gegründeten französischen Hip - Hop - Gruppe zu verstehen, muss man auch etwas über die kulturellen Ursprünge der Band wissen. Die Gruppe stammt selbst aus der Bretagne.

Die Bretonen sind im Gegensatz zu den anderen französischen Volksgruppen als einzige den Kelten entsprungen. Französische Heiratspolitik und kleine Intrigen sorgten dafür, dass die unabhängige Bretagne im Jahr 1532 zwangsweise an Frankreich angegliedert wurde.
Seit dieser Zeit fühlten sich die Bretonen als ein besetztes Land. Es kam immer wieder zu Konflikten und in kriegerischen Auseinandersetzungen lieferte man z.B. heimlich Waffen an die Feinde Frankreichs. Frankreich reagierte mit Verboten bezüglich der Ausübung keltischer Traditionen und dem Gebrauch der keltischen und bretonischen Sprache und verhängte harte Strafen bei Nichtbefolgen dieser Gesetze. Man spaltete sogar die ehemalige Landeshauptstadt ab. Nachdem einige Bretonen mit den deutschen Besatzern im 2. Weltkrieg in der Hoffnung auf Unabhängigkeit von Frankreich sympathisierten, wurden unter Charles de Gaulle die ersten Zugeständnisse nach Kriegsende gemacht.

Man arbeitete an einem Programm zur touristischen Entwicklung des schroffen und urwüchsigen Landstrichs, der von mittelalterlichen Bauten, wilden Felsküsten, Hügelgräbern und Hinkelsteinfeldern geprägt ist. Und heute ist die Bretagne die Nr. 2 unter den wichtigsten Regionen des Tourismus in Frankreich. Ebenso wurde die Ausübung der keltischen Traditionen wieder zugelassen, die allerdings schon aus reinem Trotz nie untergegangen waren.

Die Traditionen sind auch heute noch in der recht lebendigen Musikszene der Bretagne erkennbar. Wo in anderen Teilen der westlichen Welt Jugendliche in die Disco gehen, zieht es die jungen Bretonen noch heute zum Fest-noz ("Nachtfest"), wo mit sowohl traditionellen - beispielsweise binioù kozh (Dudelsack), bombard (Bombarde) oder treujenn gaol (Klarinette) - als auch modernen Instrumenten zu überlieferten Volkstänzen aufgespielt wird. Trotz der musikalischen Verwandtschaft mit anderen keltischen Tänzen wie den Plinns, Jigs und Reels handelt es sich bei vielen bretonischen Varianten eher um Kettentänze, an denen alle Anwesenden teilnehmen können. Daneben gibt es eine Tradition rein vokaler Tanzmusik, die im Stil des Kan-ha-Diskan ("Gesang und Gegengesang") vorgetragen wird. In der bretonischen Vokalmusik ist außerdem das Genre der Gwerzioù (Klagelieder/Balladen/Moritaten) von großer Bedeutung.

Die Hip - Hop - Gruppe Manau wurde gerade dadurch bekannt, dass sie die oben beschriebenen Elemente ihrer traditionellen keltischen bzw. bretonischen Musik mit modernen Rap - Beats mischte. Der Gebrauch der französischen Sprache wirkt dabei noch ein wenig versöhnlich mit der Geschichte des Landes. Der Name der Gruppe stammt von dem alten gälischen Namen der Isle of Man. Der Songwirter Martial hatte sich schon vor der Zeit bei Manau für die Werke bretonischer Folk Stars interessieren lassen. Dazu zählten z.B. Dan Ar Braz, Yann-Fanch Kemener und der Gruppe Tri Yann. Martials frühe Lieder waren auch sehr von Jean Markale's Novelle L'épopée Celte und Einflüssen keltischer Folklore mit Druiden und keltischen Kriegern beeinflusst. Man arbeitete an einem Demoband, welches auf dem Schreibtisch des Kreativdirektors von Polydor landete. Beeindruckt von dem absolut neuartigen Klang bot er ihnen sofort einen Plattenvertrag an.

Die Band erstellte ihre neue Single mit dem Titel La Tribu de Dana, die im Mai 1998 in den Handel kam. Der Song erreichte sofort Hitstatus und wurde 1,5 Millionen Mal in den ersten Monaten nach Erscheinen. La tribu de Dana bedeutet der Stamm von Dana und ist der Name eines irischen Stammes, der in der Novelle L'épopée Celte beschrieben wird. Darauf folgte dieses Debüt-Album Panique celtique, welches im Juli 1998 erschien und ebenfalls ein Verkaufserfolg in Millionenhöhe wurde. Es ist bisher das erfolgreichste Album der Gruppe. In Süddeutschland erlangte die Band Bekanntheit dadurch, dass sie vom Radiosender SWR3 zu ihrem alljährlichen Newcomer-Festival, dem New - Pop - Festival in Baden-Baden eingeladen wurden.

Menschen, die gleichzeitig Folk - Musik und Hip - Hop lieben und ein wenig frankophil sind, werden dieses Album lieben, das aufgrund seiner traditionellen Elemente irgendwie zeitlos wirkt. Für besonders empfehlenswert halte ich die neue CD "Manau - Best of," da hier ein breiterer Blickwinkel auf das vielseitige Werk der Gruppe gelenkt wird, deren Schaffen nicht nur vom Folk allein lebt. Außerdem befinden sich auf der "Best Of" auch einige ganz neue Aufnahmen und ein Medley. - Christoph Erlemeier -
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am 5. Mai 2000
Ich finde die CD bis auf ein paar sehr gewöhnungsbedürftige Liederrichtig gut! Das ist echt mal was anderes, diese Kombination auskeltischer Instrumentalmusik mit französischem Sprechgesang. Auch wenn die wahrhaft eingefleischten HipHop-Fans damit nichts anfangen können - zum Mithüpfen und Mitsingen sind manche Lieder absolut geeignet. Meine Lieblingslieder: Panique Celtique, La tribu de Dana, La Belette und La Confession!! Die CD sollten echt mehr Leute hier kennen! END
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am 22. Juni 2003
Ich erstelle für mich selbst regelmäßig eine Liste meiner 10 besten CDs, die mit auf die einsame Insel müssten. Seit Erscheinungsdatum gehört diese CD definitiv dazu. Sie ist sehr abwechslungsreich und hat mich von meiner eher ablehenende Haltung gegenüber dem Rap zu der Meinung gebracht, dass Rap doch eine Daseinsberechtigung hat... :-)
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am 31. Oktober 2000
Dieses Gefühl, wenn man La tribu de Dana das erste Mal hört, ist wunderbar. Als Bretagne-Fan kann ich diese CD nur weiterempfehlen! Auch dass alles nicht immer so ganz optimal ist, gefällt mir (Un mauvais dieu). Alles in allem hat Manau es gut hinbekommen, Rap mit bretonischer Traditionsmusik zu mischen.
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am 9. November 2001
Wer französischen Hip-Hop mag kommt an dieser CD einfach nicht vorbei. Das Album ist im Grunde genommen perfekt. Natürlich sind die herausragenden Lieder "La tribu de Dana", "Mais qui est la balette" und "La Confession" der Mittelpunkt dieser CD, aber trotzdem sind auch die anderen Lieder, wie "Panique Celtique" einfach cool. Für das Textbuch noch mal mindestens 2 Sterne. Fazit: Absolut Genial!!!!
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am 28. Mai 2002
ich bin wirklich fasziniert von dieser art von musik... franzoesisch-keltischer rap zu einer einzigartigen hintergrundmusik(dudelsack, geige,...), das muss man einfach gehoert haben... ich haette nie gedacht dass sich das so gut anhoert, aber jetzt geh ich nicht mehr ohne diese cd aus dem haus...leider ist manau hier nich sehr bekann, was ich nicht verstehe... diese cd muss man haben
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am 9. März 2001
MANAU haben sich mit dieser Scheibe selbst ein Denkmal im Olymp des europäischen Sprechgesangs gesetzt. Es gibt absolut keinen musikalischen Durchhänger auf der CD und die Rythmik und Melodik gehen einem sofort ins Ohr. Vor allem das düstere Intro mit der betörenden "Gruft"-Stimme ist fantastisch. Auch wenn die cd schon ein bisschen älterer Tage ist: Kaufen!!
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am 27. Oktober 1999
Entdecken Sie den Rap Celtique. Eine Mischung von Rap mit traditioneller Musik aus der Bretagne. Sie werden von dieser franzoesichen Gruppe öfter hoeren ! Lassen sie sich von den keltischen Legeden bezaubern wie "Le Chant des Druides" ou "le chien du forgeron" oder von modernen Rap-Lieder wie "Panique Celtique" oder "qui est la Belette?" Vielleicht kennen Sie schon "la Tribu de Dana" ? Die CD ist absolut top und die Jungs wirken frisch und sind von ihrer Musik begeistert, das merkt man und das liebt man. Worauf warten Sie noch ?
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am 11. Dezember 1999
Die Mischung ist GENIAL! Kaum zu klauben, daß sich Rap und Irish Folk miteinander vertragen. Aber es geht. Die Mischung ist frisch und die Jungs von Manau schaffen es, ihren Spaß an der Sache herüberzubringen.
La Tribu de Dana ist eins der Besten Lieder des Jahres, Wehmütig und kraftvoll, mit einem hervorragenden Text (Dt. Übersetzung bei SWR 3). Auch das Lied L'Avenir est un long passé bringt den Hörer zum nachdenken, warum sich die Geschichte immer wiederholt. Alles in alles eine Wahnsinnsscheibe, die man sich unbedingt kaufen muß!
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am 16. November 2000
Diese CD hat`s in sich. Die Mischung aus Hip Hop und keltischer Volksmusik ist super gelungen. Sollte man unbedingt besitzen, wenn man mal was besonderes hören will.
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