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TOP 500 REZENSENTam 24. Juli 2006
Es gibt wohl kaum einen Dirigenten von Rang und Namen, der nicht Dvoraks "Neue Welt"-Symphonie auf Platten verewigt hat. Allerdings ragen aus der Überfülle nur einige wenige Produktionen heraus, die Anspruch auf Ewigkeitsstatus erheben können. Ich nenne Fricsay (2x), Kubelik (2x), Dorati, Szell und Giulini (2x), aus den frühen 1950er Jahren noch Toscanini. Diese Dirigenten haben es verstanden, die Partitur mit einzigartigem Leben zu erfüllen und einen Spannungsbogen herzustellen, der vom ersten bis zum letzten Takt in Bann schlägt.
Ein absoluter Sonderfall ist Otto Klemperers Aufnahme von 1963 mit dem Philharmonia Orchestra London. Noch mehr als seine prominenten Kollegen vermeidet er jede plakative Wirkung. Seine Auffassung ist gänzlich unsentimental und geht jeder vordergründigen Dramatik konsequent aus dem Weg. Seine Tempi sind gemessen, ohne je langsam oder gar langatmig zu wirken. Orchesterstimmen blühen auf, die man sonst noch nie so wahrgenommen hat. Vor allem die Holzbläser geben seiner Interpretation eine ganz eigene Farbe. Immer wieder glaubt man beim Abhören eine gewisse Mahler-Nähe zu spüren, in die Klemperer das Werk rückt, ohne auch nur je einen Augenblick den Eindruck zu gewinnen, der Dirigent nehme die Partitur nicht völlig ernst. So ist ein unwiederholbares Dvorak-Dokument entstanden, welches in keiner guten Klassik-Sammlung fehlen sollte.
Die beigefügte Haydn-Symphonie Nr. 101 "Die Uhr", bereits 1960 aufgenommen, ist ebenfalls überzeugend dargeboten, zwar mit der üblichen Klemperer-Schwere, ohne jedoch die heiteren Passagen in ungebührlicher Weise zu vernachlässigen oder unterzubewerten. Das wunderbare Spiel des Philharmonia Orchestra verdient wieder hervorgehoben zu werden.
Klang und Präsentation der CD sind einwandfrei, die mehrsprachige Textbeilage hat hohen Informationswert.
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am 23. Dezember 2010
ein klassiker, der alle vorzüge klemperer'scher interpretationskunst mit toller aufnahmetechnik vereint und so wirklich atemberaubend zu nennen ist. das gilt für haydn und dvorak gleichermaßen. transparenz des klangs mit antiphonen violinen, sagenhaften bläsern und natürlich die einzigartige spannung vom ersten bis zum letzten ton, die klemperer so unnachahmlich zu erzeugen wusste.
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