Jeans Store Hier klicken Neuerscheinungen Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
4
5,0 von 5 Sternen
5 Sterne
4
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Audio CD|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 15. September 2000
Offenbar die einzige Veröffentlichung dieser Band, bietet "Bröselmaschine" eine eigenwillige Art Folkrock mit Einflüssen aus den verschiedensten Kulturen und Musikstilen. Das Album ist überwiegend akkustisch gehalten, hier und da garniert mit einer dezenten Wah-Wah-Gitarre, oder leicht angezerrten Solo-Parts der E-Gitarre, die mitunter an den Stil früher Grateful Dead-Studioalben erinnern. Verarbeitet werden musikalische Themen aus dem Irish Folk und fernsöstlicher Literatur. Hoöhepunkt des Albums ist wohl "Schmetterling", das musikalisch das irische Traditional "She Moved Through The Fair" variiert und textlich den Schmetterlingstraum aus dem Dschuang Dsi aufgreift, einen alten, aus dem Chinesischen stammenden Text aus dem Umfeld des Tao, der die Frage anch Wirklichkeit und Illusion stellt. Musikalisch bietet das Album ausgewogene Klänge für die Liebhaber akkustischer Folk-Klänge - ohne sich dabei wirklich Grenzen zu setzen. Romantiker und solche, die e swerden wollen, sollten unbedingt einmal reinhören! Das Klangbild ist für das Erscheinungsdatum der LP (1971) recht gelungen, aber ein gewisses Underground- oder "Garagenflair" ist durchaus erhalten geblieben. Der größte Kritikpunkt, der mir dabei einfällt, ist: Die Scheibe ist einfach zu kurz! Immerhin war die Band schon seit 1969 zusammen, und weitere Veröffentlichungen blieben offenbar aus (zumindest habe ich nirgends einen Hinweis auf einen eventuellen Nachfolger gefunden), was ich persönlich unheimlich schade finde - es hätte durchaus noch sehr interessant werden können. Was bleibt, ist ein gelungenes Album einer Band die in jedem Fall kreaives Potential hatte und Freunde von gutem Folk,Folkrock, oder Psychedelic Folk und was es in diesem Umfeld noch so alles geben mag, durchaus anzusprechen vermag. Mein Tip: einfach mal reinhören, mich hat die Scheibe spontan überzeugt, nachdem ich mir nur ein Bild darüber machen wollte, was unter einem derart verqueren Namen an Musik unters Vok gebracht werden sollte...
11 Kommentar| 36 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 7. April 2009
Diese Platte klingt total zeitlos und wird von einer tiefen mystischen "Natur-Stimmung" getragen. Feeling ohne Ende. Peter Bursch ist ein sehr versierter Gitarrist mit viel Geschmack, sein Gesang ist auch gut. Die weibliche Stimme ist allerdings noch besser. Manches erinnert an britische Highlights, anderes ist eher indisch angehaucht, dezente Krauteinflüsse sind auch auszumachen.
Eine starke Scheibe, die ich jedem Musikliebhaber empfehlen möchte.

ps: mein Kumpel meinte dazu: Hätten die keinen so albernen Bandnamen gewählt, wären sie sicher international erfolgreich gewesen... wie auch immer ;-) Grab it! Grüße und viel Freude damit!
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Folk-Szene verankert erweiterten sie auf ihrem ersten Album von 1971
das Spektrum um Rock- und Psychedelicelemente.
Damit gelang es, einen eigenen Stil sowie auch eine eigene, beruhigende
Atmosphäre zu kreieren.
Der geneigte Leser wird den Namen Peter Bursch vielleicht schon einmal
als Autor des "Peter Bursch `s Gitarrenbuch" vernommen haben, das als
pädagogisches Lehrbuch das Gitarrespielen ohne Noten vermittelt.

Das Album beginnt mit "Gedanken"5:10 folkig - akustisch von der Gitarre her
den Gesang und ein Flötensolo begleitend bevor der Gesang zum Duett zwischen
Peter Bursch und Jenni Schücker leicht psychedelic gerät und von
Akustik- sowie Elektrogitarrensoli gebreakt wird.

Es schliesst sich "Lassie"5:12 an getragen vom Bass und der Akustikgitarre,
die ein Vokalduett untermalen. Im Mittelteil gibt es ein Westcoast-ähnliches
Instrumental-Intermezzo bevor der Gesang wieder einsetzt und das Stück endet.

Lyrisch-akustisch wird die Stimme von Jenni bei "Gitarrenstück"2:09 begleitet
welches nahtlos übergeht in "This old man` s song"5:29 bei dem die Stimme
Jennis ähnlich wie Grace Slick von Jefferson Airplane erklingt und auch eine
Wah-Wah-Gitarre dem Stück eine gehörige Portion Psychedelic verleiht.

Ebenso startet "Schmetterling"9:35 mit Sitar und Tablas indisch angehaucht
und mit der Akustikgitarre verschmelzend. Darüber wird ein deutscher Text
aufgesagt bevor eine Flöte einen Folk-Touch verleiht und die Akustikgitarren
sich in Tempo und Intensität steigern.
Dann setzt die Flöte wieder ein und Bass und Mellotron erzeugen eine
klasse Atmosphäre.

Beendet wird diese klasse Scheibe von "Bossa Nova"8:06 bei dem wieder
die Akustikgitarren dominieren um einen Psychedelic-Gesang zu untermalen.
Es gibt ein Xylophon-Solo das wiederum von einem Flötensolo abgelöst
wird um wieder den Gitarren den vollen Raum zu gewähren.

Wirklich eine total gute Scheibe und ein Dokument des "Krautrock".

Peter Bursch - Guitars, Vocals, Sitar, Flute
Willi Kismer - Guitars, Vocals,Zither
Jenni Schücker - Vocals, Flute, Schellen
Lutz Ringer - Bass, Metallophon
Mike Hellbach - Percussion, Mellotron
1111 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Dezember 2013
zum träumen aus den 70er Jahren unverwechselbar gut. Einfach Klasse, passt seht schön zu Novalis und anderen Krautrockern, die solche Musik mögen. Sehr entspannend und schön. Super CD.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen


Benötigen sie kundenservice? Hier klicken