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am 12. Mai 2013
1999 kam Eye To Eye der Scorpions heraus. Schon lange suchten die Scorpions nach ihrem Stil. Crazy World war zu kommerziell, auch wenn es große Erfolge feierte, war es eben kein wirklich tolles Scorpionsalbum. Face The Heat war wieder härter, aber irgendwie auch zu gewöhnungsbedürftig. Pure Instinct war dann fast ein reines Balladenalbum und somit auch nicht scorpionstypisch. Mit Eye To Eye schlagen die Scorpions dann aber einen Weg ein, der am weitesten von ihren Klassikern entfernt ist. Die Musik ist irgendwie weniger von Gitarren, als von Computern bestimmt. Und die Scorpions sind bestimmt keine Elektro-Band, daher ist dieses Album das gewöhnungsbedürftigste aller Scorpionsalben.

An der Besetzung hat sich ebenfalls etwas geändert. Am Schlagzeug sitzt jetzt nicht mehr Curt Cress, sondern wie schon auf der vorherigen James Kottak. Sein Schlagzeugspiel ist gut für die Band. Klaus Meine als Sänger singt öfters auch mal tiefer, ansonsten singt ähnlich wie immer. Bei den Fotos zu dem Album hat Klaus aber seine Mütze nicht auf. Rudolf Schenker als Gitarrist hat zumindest musikalisch nicht mehr viel zu sagen. Seine Gitarre rockt nicht mehr richtig. Nur an den Kompositionen beteiligte er sich wie immer sehr. Matthias Jabs als Lead Gitarrist spielt auch keine so große Rolle. Eye to Eye ist aber das Album, auf dem er am meisten komponiert hat. Ralph Rickermann spielt hier sein letztes Studioalbum mit den Scorpions ein. Sein Basspiel braucht man nicht zu kritisieren, aber auch nicht sonderlich zu loben.

Zur Musikart habe ich schon das meiste geschrieben. Es ist eben moderner und mehr am Computer gemacht, als mit den Instrumenten. Es ist viel weniger Härte dabei und man fragt sich manchmal, ob das wirklich noch die Scorpions sind. Der Balladenanteil ist hier relativ hoch, was ich weder gut noch schlecht finde. Viele Songs sind poppig und der Zeit angepasst, in der sie geschrieben wurde. Bei den Songs werde ich nicht jeden erklären, sondern nur die, die ich erwähnenswert halte.

"Mysterious" (5:28) ist ein guter Rock-beziehungsweise Rockpopsong, der wie der Name schon sagt leicht mystisch ist und einen guten Refrain hat. Das Ende zieht sich aber zu lange hin.

"To Be No. 1" (3:57) finde ich besser, als viele behaupten. Klar, der Song ist unglaublich poppig und computergesteuert, aber der refrain rockt gut und außerdem bleibt die Melodie im Ohr. Er wurde die erfolgreichste Single vom Albem.

"10 Light Years Away" (3:53) ist eine Ballade, die mich ebenfalls durch tolle Melodien überzeugt. Der Song ist akustisch und die Gitarren spielen sich schön durch den Song.

"Mind Like A Tree" (5:34) ist der härteste Song der Platte. Er ist recht düster und sorgt für eine gelungene, harte Abwechslung, zwiscehn den vielen Balladen.

"Eye To Eye" (5:05) ist wieder ein Ballade und ist den Vätern von Klaus Meine und Rudolf Schenker gewidmet. Der Song hat nur ein Problem, nämlich, dass er wieder zu lang geworden ist.

"What You Give You Get Back" (5:02) ist noch eine Ballade, die eigentlich etwas kischig geworden ist, mich aber doch etwas an die tollen Balladen erinnert, die die Scorpions früher einmal schrieben. Er ist schön gefühlvoll gesungen.

"Aleyah" (4:20) ist wieder düster und rockig und auch wenn es erst etwas komisch anmutet ist es ein wirklich guter Song. Der Refrain gefällt mir gut bei diesem Lied.

"A Moment In A Million Years" ist die Ballade zum Abschluss. Das komplette Stück ist von einem Klavier untermalt. Ich finde den Song schön und gefühlvoll, auch wenn ich die Singleversion mit Gitarren besser finde. Aber ein sehr gelungener Abschluss.

Auch das mystische und recht lange "Yellow Butterfly" gefällt mir. "Obession" beginnt erst ganz schön wird dann aber zu pop-elektronisch. "Skywriter" ist ähnlich ohne Höhepunkte. "Freshly Squeezed" ist auch zu modern und der Refrain ist gar nicht eingängig. "Priscilla" ist gar nicht so schlecht. Es rockt wenigsten einigermaßen. Auch "Du Bist So Schmutzig" ist in Ordnug, zeigt es doch den Mut der Scorpions ein deutsches Lied aufzunehmen. Es gibt auch einen Rapteil auf Englisch auf dem James Kottak singt.

Insgesamt ist das Album sehr abwechslungsreich, aber hat keine Chance gegen die großen Klassiker der Scorpions. Es folgt ein Album mit Orchester, eine nur akustisches Album, bis dann mit Unbreakable die Scorpions endlich zu ihrem Sound zurückfinden. Ich gebe hierfür gute 3 Sterne.
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am 9. Juli 2017
Das Album stellt wirklich den absoluten Tiefpunkt der Scorpions Karriere da. Damals hatte ich die Band wirklich abgeschrieben, weil ich nach Anhören dieses grauenhaften Schundes wirklich nicht mehr glaubte die Scorpions seien nochmal fähig Alben wie "Return To Forever" zu kreieren. Auf diesem Album ist wirklich alles Schund, Songs, Produktion, einfach alles.
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am 31. März 2013
Dass was die Jungs hier abliefern ist einfach gigantisch - und 14 Jahre nach dem Erscheinen wird einem erst bewusst, wie weit die damals ihrer Zeit voraus waren. Anspieltips sind das wuchtige "Mind like a tree", das hypnotische "Freshly squeezed" und das Crossover "Du bist so schmutzig".
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am 26. November 2009
Hier muss mal eine Lanze für die Scorpions gebrochen werden: "Eye To Eye" ist nicht so schlecht wie allenthalben verlautbart wird. Im Gegenteil: Es ist sogar richtig gut! Ich verstehe, dass die Anhänger des Stampfrocks, der den Scorpions zum Markenzeichen avancierte, hier ihre Schwierigkeiten haben, aber wer sich öffnet für eine Band, die nach fast 30jähriger Karriere ein Experiment wagt, wird mitunter feststellen dass es kein Naturgesetz gibt, das dieses per se zum Scheitern verurteilt, bloß weil hier Drumloops die einstigen Gitarrengewitter zurück gedrängt und die Band in ihrem Nach-Vorne-Rock ausgebremst haben.

Ich habe selbst lange einen Bogen um dieses Album gemacht und es mir erst zugelegt, als ich den restlichen Katalog der Hannoveraner vervollständigt hatte. Und das auch nur nach Probehören im Plattenladen, nachdem ich so viel Negatives darüber gehört und selbst einen kleinen Kulturschock erlitten hatte, als ich mir gleich bei Erscheinen die Singleauskopplung "To Be No. 1" als Maxi-CD zulegte. Dieser Plastikpop, so meinte ich, sei der Scorpions nicht würdig, und dass sie sich sogar erdreisten, "superstar" auf "wunderbar" zu reimen, sprengte mein Fassungsvermögen, und wenn sie im Refrain dreimal losrockten.

Entnervt legte ich die Single beiseite, und staunte so einige Jahre später bei besagtem Probehören des Albums nicht schlecht: Zugegebenermaßen hatte das, was ich hörte, außer Klaus Meines Stimme mit den Scorpions nicht viel gemein, aber gleich der Opener, der Pop-Rocker "Mysterious", kam so verschmitzt daher, dass ich nicht umhin kam, anerkennend zu nicken. Kurzum, ich kaufte die CD, und holte nach, was ich 1999 bei ihrem Erscheinen übergangen hatte: Ich hörte sie mir mehrmals an, von vorne bis hinten. Und wieder. Und wieder. Und fragte mich, warum sie bloß so verteufelt wird?

Gut, jedermanns Geschmack ist das hier sicher nicht, aber wer vorlaut "Popmüll" und "Verrat an der eigenen Sache" schreit, der verkennt meines Erachtens die hohe künstlerische Qualität von "Eye To Eye". Denn hier handelt es sich keineswegs um einen Ausrutscher à la "wollen wir doch mal sehen, ob wir mit ein paar Hitproduzenten und Songschreibern auf unsere alten Tage noch auf dem Cover der Bravo landen", sondern ein wohlüberlegtes, ausgeklügeltes Unterfangen, und das spiegelt sich in den Songs wieder. Sie alle sind abwechslungsreich und vielschichtig, natürlich reine Studiobasteleien, aber man merkt ihnen an, dass die Musiker mit nicht weniger Herzblut zu Werk gegangen sind als bei ihren größten Klassikern. Sie muss die Herausforderung gereizt haben, die Verstärker mal nicht immer bis zum Anschlag aufzudrehen und sich auf unbekanntem Terrain auszutoben. Das Album zeichnet sich durch eine unglaubliche Kreativität und Intensität aus, die nur durch künstlerische Freiheit erreicht wird.
Zum Beispiel der Titelsong, der sich mit dem Verlust eines geliebten Menschen befasst und den das Duo Meine & Schenker ihren Vätern gewidmet hat. Und gerade durch das ungewohnte Soundgerüst, diesen federleichte Beinahe-Reggea, entfaltet der Song seine ganz eigene Wirkung.

Auch dass man sich mit "Du Bist So Schmutzig" erstmals traute, einen deutschsprachigen Song aufzunehmen, der noch dazu mit einem (englischsprachigen) Nu-Metal-Rap von Neu-Schlagzeuger James Kottak daherkommt, zeugt außerdem vom Experimentierwillen der Musiker. Am streitbarsten bleibt wohl "To Be No. 1", weil es die größte Abkehr vom eigenen Sound darstellt, obwohl der Refrain ganz gut losrockt. Ich habe irgendwann den selbstironischen Witz, den digitalen Charme dieser Nummer begriffen, und seitdem kann ich sie einfach nur noch genießen. Mit "Mind Like A Tree" ist dann doch immerhin eine Nummer enthalten, die in die Hardrock-Ecke schielt, hier hat mich nur immer der etwas dumpfe Klang gestört, wo der Rest des Albums doch glasklar produziert ist. Eine schöne Melange aus Stampfrock-Duktus und einer gleichzeitigen Abkehr vom eigenen Wiedererkennungswert, nicht nur weil sphärische Keyboards den Mittelteil überlagern, sondern weil die Scorpions aus ihren gewohnten Melodiemustern ausbrechen. Das zieht sich wie ein roter Faden durchs Album, beinahe jedes Lied verfügt musikalisch (produktionstechnisch sowieso) über ungewohnte Elemente. Das Paradoxe: Es sind eben jene Studiospieleren, die aus einer 08/15-Ballade wie "What You Give U Get Back" erst wirklich hörenswert machen.
Klar, nicht jeder Song ist ein Überflieger, in der zweiten Hälfte finden sich die sperrigen Titel "Yellow Butterfly" und "Freshly Squeezed", und hier wäre in der Tat weniger mehr gewesen, dennoch zumindest interessant und somit hörenswert, und als Gesamtwerk betrachtet erreicht man durch die neu eingeschlagenen Wege, was sowohl Produktion als auch Komposition angeht, eine ungewohnte, gleichzeitig unerreichte Dichte und Substanz. "Aleyah" ist noch so ein Song, der auf allen Disziplinen siegt und für ein Rappeln in der Kiste sorgt, so herrlich und unbeschwert hat man die Scorpions noch selten rocken gehört, in dieses Horn stößt auch "Priscilla".

Man kann von Klangwelten sprechen, die Lieder sind so vielschichtig arrangiert, dass es immer etwas zu entdecken gibt, und die Gitarren, die naturgemäß weniger im Vordergrund stehen, üben sich zusehends in feinen Zwischentönen und nuancierter Klangmalerei. Natürlich ist der Bombast der Scorpions nicht völlig flöten gegangen, sich aber niemals zur Brachialgewalt auswächst wie auf "Alien Nation" oder "Rock You Like A Hurricane". Dies ist eine andere, subtilere Welt, in der sich die Scorpions leider wohler gefühlt zu haben scheinen als ihre Fans.

Im Nachhinein kann man natürlich erleichtert aufatmen und feststellen, dass die Scorpions seit 2004 wieder zum traditionellen Hardrock zurückgekehrt sind. Aber gerade im Vergleich fällt auf, dass eben jenes "back to the roots"-Album "Unbreakable" zwar nicht schlecht, aber irgendwie auch etwas langweilig, na, sagen wir: eindimensional daherkommt. Warum also "Eye To Eye" nicht in aller Gelassenheit als das betrachten, was es ist: Eine Ausnahmeerscheinung. Mir selbst geht nichts über ein fettes Gitarrenriff, und Drumloops haben bei mir stets Misstrauen verursacht, aber ein Album wie dieses zeigt mir, dass es auf die Art und Weise der Anwendung ankommt, und hier kann ich meine helle Freude an all den Studiospielereien haben. Und wenn dabei so ein Hammersong wie "10 Light Years Away" heraus kommt, der mich in seinem sehnsüchtigen Selbstfindungsschmerz unglaublich berührt, dann ist das allein die Anschaffung wert.

Und wenn man die - von Rudolf Schenker auf dem Cover angedeuteten - Scheuklappen ablegt und einen Blick nach links oder rechts riskiert, wird man sich vielleicht einlassen können auf die faszinierende Reise, die dieses Album für den geneigten Hörer bereit hält. Von jeder anderen Band als den Scorpions veröffentlicht (mal abgesehen von AC/DC), wäre es als ein Meisterwerk bejubelt worden, und das ist das traurige Schicksal von "Eye To Eye" - dabei ist es gut, wirklich richtig gut, und somit in jeder Beziehung eine Ausnahmeerscheinung.
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am 12. März 2012
Das Album ist relativ schwer zu bewerten um Ihm wirklich gerecht zu werden. Aus der Sicht eines Hard Rockers der sich auf ein weiteres Hardrock-Album der Scorpions freut ist die Benotung allerdings klar, denn hier gibt es keinen Rock zu hören, keine bratenden Gitarren und kein richtiges Schlagzeug -- hier gibt es nur reine Pop-Elemente unc Nu-Metal-Hardcore zu hören, die mit allerlei Computer-Kram noch aufgepusht werden. Also für die eigentliche Zielgruppe ist dies kein Album, eher für Depeche Mode-Fans die mit so viel technischen Spielereien etwas anfangen können.Das einzig positive, das mir an diesem Album auffällt ist die Tatsache dass Klaus Meine teilweise wieder ohne Mütze unterwegs war, das hat zumindest hoffen lassen. Vielleicht ist das Album gar nicht mal so schlecht für irgendwelche Techno-Freaks, aber für mich als lupenreinen Rocker absolut unbrauchbar -- das geht gar nicht. Ich frage mich wirklich was das soll und was sich die Jungs dabei gedacht haben. Stehen die jetzt echt auf so einen Kram -- sind Sie jetzt auch Alle homosexuell geworden und rennen in rosa Kleidchen rum ? -- Dreht sich die Erde in die falsche Richtung?? -- Oder was ist überhaupt los ?? -- Also ich verstehe die Welt nicht mehr !- Ist das wirklich das was die Scorpions schon immer mal machen wollten und bisher noch nie durften ?? -- Sind das wirklich dieselben Scorpions die mal Alben wie "Animal Magnetism" und "Blackout" heraus gebracht haben -- Dagegen ist St.Anger von Metallica noch harmlos ! -- Das ist absolut durchgeknallt!! Hier muss man sich einfach die Sinnfrage stellen??
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am 28. Mai 2016
Zum Scorpions-Fan bin ich (Jahrgang '81) erst Ende der 90er nach dem Kauf von "Live Bites" geworden. Keine Ahnung, was mich damals dazu bewogen hat, diesen Album zu kaufen bzw. es mir im Plattenladen anzuhören. Ich kannte bis dahin glaub ich von den Scorps nicht viel mehr als "Wind of change", das mich aber als Kind Anfang der 90er schwer beeindruckt hat. Wie dem auch sei, nach der Entdeckung "Live Bites" brach bei mir das große Scorpions-Fieber aus und ich habe so ziemlich jeden Plattenladen abgegrast, der in meiner Reichweite lag (damals war ja noch nix mit Amazon und Internet), um alle Alben zu kaufen, die ich finden konnte. Mit und mit vervollständigte sich dann auch meine Sammlung. Und "Eye to eye" war das erste Album, das ich gleich bei seinem Erscheinen kaufen konnte und nicht erste Jahre oder Jahrzehnte später. Und ich muss sagen, mir hat das Album gleich sehr gut gefallen, wobei es auch für mich einige wenige schwache Songs hat. Ich muss allerdings auf zugeben, dass ich mich damals wie heute was den Musikgeschmack angeht zwischen Roxette und Sepultura bewege, also an sich sehr offen bin für sehr viele Stile – Hauptsache die Qualität stimmt. Und die stimmt hier unter dem Stricht sehr wohl. Sicherlich kann man das Album als Experiment (s. z. B. den ersten und einzigen deutschsprachigen Song "Du bist so schmutzig") betrachten, vielleicht auch als einen Versuch, einfach mal auszubrechen und bewusst Erwartungen nicht zu erfüllen – als Befreiungsschlag vielleicht. Aber rocken tut es ordentlich, wenn auch deutlich anders, moderner als das Zeug aus den 80ern. Wie dem auch sei, ich würde sagen, dass dieses Album einfach von vielen Fans nicht verstanden bzw. aufgrund von geschmacklicher Inkompatibilität als "schlechtes Album" abgestempelt wird. Aber ich glaube, dass man objektiv sagen kann, dass das Album recht gelungen ist – es ist bloß einfach kein typisches Scorpions-Album. Und viele Fans wollen von den Hannoveraner Rockopas (mittlerweile) nun mal schlicht und einfach nur eins: Scorpions-Mucke! Ich gehöre nicht unbedingt dazu, von daher von mir vier Sterne.
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am 8. Januar 2004
Erinnert Ihr Euch noch an die J. Geils Band? Deren Sänger hiess Peter Wolf, und der ist jetzt Produzent von den Scorpions und genauso klingt die neue Scorps-Scheibe auch. Frech, spritzig, modern und aufgeräumt. Kein Heavy-Bombast-Sound, sondern tolle schnelle Lieder, locker und leicht arrangiert und produziert. Machen richtig Spass die neuen Scorpions. Wäre toll, wenn sie so weitermachen. Auch wenn ihre Zeit leider schon lange vorbei ist.
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am 15. September 2006
Ja das war das schlechteste Album und auch nicht mal richtig gerockt hat es, mies. Es konnte danach ja nur wieder bergauf gehen, allerdings war die Luft seit Crazy World sowieso raus, schade!
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am 2. März 2010
Nicht Scorpions-typisch, aber absolut klasse!
Gutes Songwriting, hohe Spielfreude und interessante Produktion.
Endlich mal nicht die ewig gleiche Platte der Scorpions (nur unter anderem Namen dafür schlechter und langweiliger als die Top-Alben aus den 80ern), sondern echt mal was neues und anderes!
Diese Platte macht mir richtig Spass und gute Laune!
Für jeden Nicht-die-hard-Rocker eine absolute Kaufempfehlung!
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am 21. Mai 2012
Es gibt hier nicht schönzureden und nach der Motivation zu suchen, was die Scorpions schlußendlich dazu gebracht hat solch einen akustischen Müll zu veröffentlichen ist wohl auch schwierig.

Für mich als Fan damals besonders schlimm, noch bevor das Album veröffentlicht wurde, standen damals schon alle Daten der Eye to Eye Deutschland Tour fest und ich wollte mir das mal gönnen die gesamte Deutschlandtour der Scorps zu besuchen, so ein Riesenfan war ich bis zu erscheinen dieses Albums. Also zackig für alle Deutschlanddates die Karten bestellt und glücklich alle Eintrittskarten zu Hause gehabt und zittrig auf das kommende Studioalbum Eye to Eye gewartet. Das kam dann auch raus, also am VÖ Tag vor dem CD/laden ( ja - sowas gabs damals noch ! ) gewartet bis dieser endlich die Pforten öffnete, reingestürmt und die neue Scorpions gekauft. Aufgrund des seltsamen Covers kamen mir auf dem Weg nach Hause schon die ersten bösen Vorahnungen.

Zuhause angekommen, habe ich die Cd direkt in den Player gechoben, Kopfhörer auf, ganz nah vor die Anlage gesetzt, schön laut gemacht und los gehts.

Ich bekam den Schock meines Lebens. Elektronische Soundspielereien, Loops, dümmlichste Texte ( to be no.1 ) und dann auch noch ein ganz ganz schlimmes Lied mit deutschen Texten ( du bist so schmutzig ), flankiert von weiteren schwachen und belanglosen Liedern. Ganz ehrlich, ich denke rückblickend hatte ich damals Tränen in den Augen. Ich hatte die CD dann noch einige Male gehört um vielleicht doch Zugang zu den Songs zu bekommen, aber mit jedem weiteren hören wurde es nur noch schlimmer.

Schlussendlich habe ich dann mehr als die Hälfte meiner Konzertkarten für die Scorps Tour verkauft und teilweise verschenkt. Auf den Konzerten der Tour die ich besuchte, wurde die Band mehrfach in kleinere Hallen umgebucht und selbst diese waren teilweise nicht einmal halbvoll. Absoluter Tiefpunkt war eine zu einem drittel gefüllte Konzerthalle im osten der Rebublik und Tanzeinlage von Klaus Meine zur Live Darbietung von Du bist so schmutzig...

Seitdem haben die Jungs einen Fan weniger...
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