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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
36
4,1 von 5 Sternen
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am 26. April 2017
Auch wenn die Aufnahme schon älter ist, die Neuauflage auf Vinyl ist einfach super. Ich will jetzt nicht den weichen warmen Sound der Schallplatte hervorheben - für mich zählt allein schon die Haptik: Welch ein Unterschied eine silbrige CD oder 180g schwarzes Vinyl, da hat man was in der Hand und auch das Cover und die Innersleeves machen ganz was Anderes hin und auch das Umdrehen und Wechseln der Platten haben etwas Rituelles ;-)
Ach so ganz wichtig: Die Pressqualität der Platten ist hervorragend! In allen vier Rillen ...
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am 21. April 2008
Die Dire Straits hatten es schon immer drauf, mit ausgefeilten Gitarrenhooks und aufwendigen SoliŽs trotzdem coole, unbeschwerte Musik zu machen. Gerade auf "On every street" bewiesen sie das wieder. Das Album besticht durch schönen Rock, der z.B. im Auto gehört einfach Spaß macht. "Calling Elvis", "the bug", "heavy fuel" oder auch "when it comes to you" kommen einfach nur lässig rüber und ziehen mir die Mundwinkel hoch.
Auch die Bluesfreunde kommen voll auf ihre Kosten mit "fade to black" und den absoluten Glanzlichtern "You and your friend" und "Planet of New Orleans" (einer der besten DS-Songs überhaupt) - einfach nicht-verbesserbare Songs - Hammer! Sehr schöne Balladen gibt's mit dem Titeltrack und "Iron hand" ebenfalls.
Einzig "Ticket to heaven" fällt mit den gesetzten Streichereinlagen und dem seichten Country-Style etwas aus dem Rahmen.
Ich höre dieses Album auch hörte noch sehr gerne, weil es m.E. einzigartigen Charakter besitzt. Die hochgelobten Alben aus den 70/80ern in allen Ehren, aber auch Anfang der 90er zauberten die Dire Straits eine handvoll Perlen hervor - nämlich auf diesem letzten DS-Album! Ganz klar: Volle Punktzahl.
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am 4. Januar 2017
Über die Platte selbst braucht man ja nicht viel zu sagen aber die Blödheit drei mal Ware mit dem gleichen Mangel zu versenden erschliest sich mir nicht... Bei jeder Lieferung war bisher die obere rechte Ecke geknicht und bei einer zusätzlich dicke Ratzer im Karton des Covers... Aufgrund des günstigen Preises habe ich keine Lust ein drittes mal die Ware zurückzuschicken. Mir ist aber klar das wenn alle das so sehen der einzige ohne Verlust bei der Sache Amazon ist.
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am 4. März 2017
Über das Album braucht man keine weiteren Worte verlieren. Es enthält fantastische Musik in hervorragender Qualität. Die Bewertung mit drei Sternen erfolgt, weil die Pressqualität leider nicht so gut ist. In den letzten Liedern von Seite 2 und 3 sind tiefe hörbare Kratzer vorhanden. Dies sollte bei brandneuen LPs nicht passieren.
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am 26. Januar 2012
Nach dem riesigen Erfolg des Albums - Brothers In Arms - erhofften sich die Musikkritiker, dass das Folgealbum - On Every Street - diesen Millionenseller vielleicht sogar toppen könnte, was dem Album von vorneherein einen ganz schweren Stand bescherte, denn ein Album wie - Brothers In Arms - schreibt eine Rockband im Normalfall nur ein einziges Mal in ihrer Karriere. Obwohl - On Every Street - bei weitem nicht an den kommerziellen Erfolg seines Vorgängers herankam, steht es für mich, gerade was die fassettenreichen und vielfältigen Musikarrangements der einzelnen Songs betrifft, dem "großen Bruder" - Brothers In Arms - in Nichts nach, denn die Dire Straits liefern auch auf diesem Album wieder, wie gewohnt, zwölf abwechslungsreiche Songs mit ihrem unverwechselbaren Sound, und dem unverkennbaren Markenzeichen der Gruppe, nämlich einer exzellent und besonders klingenden Gitarre.

Dennoch wagen sich die Dire Straits auf ein für sie völlig neues musikalisches Terrain, denn mit dem Titel - Fade To Black - befindet sich das erste Mal ein astreines und verdammt gutes Bluesstück auf dem Album, und mit dem Song - My Partys - integrieren die Musiker einen unglaublich coolen, jazzangehauchten Titel mit einem derartig humorvollen Text, dass man aus dem Schmunzeln und Grinsen überhaupt nicht mehr herauskommt. Mit - You And Your Friend - und - Planet Of New Orleans - enthält die Platte ebenfalls zwei ruhige und sehr nachdenkliche Stücke, bzw. mit - Heavy Fuel - finden wir auch einen genialen und absolut zeitlosen Rockkracher, der durchaus mit - Money For Nothing - bedenkenlos mithalten kann. On Every Street - ist tatsächlich ein Album, das nahezu auf jeder musikalischen Straße zu Hause ist, und daher bei mir auch heute noch sehr häufig den Weg in den CD-Player findet.
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am 8. August 2002
Anfang der Neunziger Jahre kam das bislang letzte Studioalbum der Dire Straits auf den Markt. Leider muss man sagen, denn wie Mark Knopfler und seine MAnnen hier agieren ist schon meisterlich. Sei es der Single Hit CALLING ELVIS, das wunderbar trockene THE BUG oder die Schilderung einer Mark Knopfler Party (MY PARTIES). Daneben gibt es auch bluesig angehauchte Momente (YOU AND YOUR FRIEND, PLANET OF NEW ORLEANS) und sogar härtere Rocksongs (HEAVY FUEL). Es gibt nur wenige Alben, die man getrost von vorne bis hinten durchhoeren kann - hier ist es der Fall. Und in der Remsatered Fassung auch qualitativ ein Hörgenuss.
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am 3. März 2002
Nach langer Wartezeit lieferten die Straits das Nachfolgealbum von "Brothers in Arms", dem von Kritik und Hifi-Freaks gleichermassen gefeierten Megaseller. Gespannt legt man die CD ein und fragt sich, wie Knopfler und seine Band dies noch toppen wollen...?

... und merkt schnell: "On every street" versucht gar nicht erst, mit dem hochdynamischen Sound des Vorgängers zu konkurrieren. Statt dessen wird ein völlig relaxtes Album abgeliefert, das den Hörer nicht auf der Kante des Sessels hocken lässt, gespannt, was der Stereoanlage als nächstes abverlangt wird. Nein, es wartet auf mit melodiösen, wunderschönen Stücken zum Genießen und Abschalten - und ist auf seine eigene Weise nicht minder genial als sein Vorgänger.

Man sieht ein: Knopfler muss mit diesem Album nichts mehr beweisen. Und mit dem Gitarrensolo am Ende von "On every street" hat man wieder ein Stück gefunden, das in TV-Dokumentationen immer wieder als Hintergrundmusik läuft...
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am 1. Juli 2014
Auch wenn ich mit dieser Meinung einer Minderheit angehöre: Ich empfinde "On Every Street" als klare Steigerung im Vergleich zu "Brothers in Arms". Man merkt dem Album an, dass Mark Knopfler langsam genug vom typischen Sound seiner Stammband hat; dementsprechend geht es hier stilistisch vielfältiger zur Sache. Vieles deutet bereits auf Knopflers Solo-Alben hin, aber über allem schwebt immer noch eine amtliche Breitwand-Produktion, und zwischen den vielen düsteren Nummern von "On Every Street" verbirgt sich auch noch die eine oder andere Rocknummer. Gleich zu Beginn ertönt eine solche: "Calling Elvis" ist denn auch der letzte große DS-Hit. Der Text ist dabei sowohl ironisch als auch melancholisch, und anders als "Walk of Life" ist "Calling Elvis" eine sehr gute Rock'n'Roll-Nummer, die auf einen atemberaubenden Gitarrenbreak zusteuert. Mark Knopfler geht hier sehr sparsam mit seinen gitarristischen Fähigkeiten um, aber in wenigen Sekunden spielt er mehr Noten als die meisten Gitarristen packen können. Der Schluss ist in der Album-Version deutlich atmosphärischer als in der gekürzten Single-Version. Der Groove wird immer mehr verschleppt. Der Titelsong ist dann schon sehr melancholisch. Mark Knopflers Text ist voller ausdrucksstarker Metaphern und hat eine gewisse universelle Traurigkeit, die einen kaum kalt lassen kann. Am Ende wird aus einer leisen eine laute Nummer, die völlig monoton vor sich hinstampft. Bereits hier lassen sich von der Stimmung her Parallelen zum besten DS-Album, "Love over Gold", feststellen, und dort speziell mit Teilen von "Telegraph Road". "When it Comes to You" ist der vielleicht typischste DS-Titel auf "On Every Street", aber auch hier zieht sich eine eher deprimierte Stimmung durch, und die Hintergrundebene des Songs lässt nicht wirklich Freude aufkommen. Bei "Fade to Black" wird es dann noch düsterer: Ein stilechter Blues, mit abgehangenen Jazz-Andeutungen und einem Mark Knopfler, dessen raue Stimme geradezu aus den Lautsprechern kriecht. Dann endlich kann man wieder ein bisschen abrocken: "The Bug" geht nach vorne, und die Pedalsteel von Paul Franklin, die hier viele Titel bereichert, deutet die Country-Wurzeln der Straits an. Durch seine Position zwischen den beiden langsamen Nummern "Fade to Black" und "You and Your Friend" wird die positive Energie von "The Bug" jedoch schon wieder relativiert. "You and Your Friend" gehört zu den leiseren Nummern der DS. Eine Akkordsequenz, bei der man einfach nur noch dahinschmelzen kann, das unglaublich gefühlvolle Gitarrenspiel von Knopfler, die anschwellende Hammond im Hintergrund, und der Text, der suggeriert, dass es hier genau um das geht, was die Atmosphäre des Songs bereits andeutet. Besonders hier fällt auf, wie viele Zwischentöne dieses Album hat: Die Songs wirken sehr plastisch, die Musik ist in verschiedene Richtungen ausgeprägt, aber dabei immer echt und unverfälscht. Aber trotz der Rocksongs sind es die leisen, zarten, oft nachdenklichen Töne des Albums, die "On Every Street" zu einem Ausnahmealbum machen. "Heavy Fuel" dagegen werte ich als eher missglückten Versuch, einen Nachfolger für "Money for Nothing" zu schreiben. Ähnlichkeiten sind vorhanden: Der treibende Rockrhythmus, die stoischen Gitarrenlinien, und der ironische Text. Doch wo bei "Money for Nothing" die ironische Distanz durch die Perspektive des Elektrogeräte-Verkäufers klar festgelegt ist, wirkt mir "Heavy Fuel" zu klischeebehaftet. Es fehlt eben jene ironische Distanz, und wenn man MK nicht besser kennen würde, könnte man ihm den Text glatt abnehmen. Das extrem reduzierte "Iron Hand" ist ein weiterer Song voller Traurigkeit und schließt mit der Kriegsthematik an Songs wie "Ride across the River", "The Man's too Strong" und "Brothers in Arms" an - nur eben ohne dabei deren Bombast zu erreichen. "Iron Hand" ist ehrlich und schonungslos, und sicher schon sehr weit vom Mainstream entfernt.
Was MK geritten hat, den Song "Ticket to Heaven" zu schreiben und dann noch auf ein bis dahin großartiges Album zu nehmen, weiß ich nicht. Der Text ist entweder erschreckend oder (vermutlich) ironisch gemeint, aber wie bei "Heavy Fuel" fehlen mir hierfür die eindeutigen Anzeichen. Der Song ist unertäglich kitschig, mit Klimperklavier im Floyd-Cramer-Stil, schwülstigen Streichern und der auf einmal wirklich süßlichen Pedalsteel. Nashville Country at its worst. Kann man getrost skippen. Verhindert auch leider, dass "On Every street" auf Augenhöhe mit "Love over Gold" rangiert.
Das jazzig-funkig-entspannte "My Parties" (erinnert ein wenig an Steely Dan) macht dann wieder Boden gut. Der Text ist einfach nur unfassbar lustig: "That's a brass toilet tissue holder with its own telephone" und ähnlich nichtssagender High-Society-Quark, den Knopfler hier mit einem Augenzwinkern vorträgt. Ob es den erhobenen Zeigefinger in der letzten Strophe gebraucht hätte, ist dagegen fraglich. Schließlich sammelt die Band noch einmal all ihre Stärken für das tiefgründige Monumentalwerk "Planet of New Orleans", das noch einmal ganz episch daher kommt und das letzte Mal ist, dass man diese Klanglandschaften in all ihrer Größe und Eindrücklichkeit zu hören bekommt. Auch hier lohnt es sich wieder, sich ganz auf die Musik einzulassen und auf die Details zu achten. Musik zum Nebenbeihören ist das nicht. Der Sound ist viel wärmer als bei "Brothers in Arms", die Produktion liebevoller, die Arrangements plastischer, und die Songs sind einfach nur erhaben. Dass das Album weniger erfolgreich war als "Brothers", ist nur folgerichtig, denn wirklich Radiotaugliches gibt es nur wenig ("Calling Elvis", "The Bug", "Heavy Fuel"). Und wer nicht die Zeit und Konzentration aufbringt, die für dieses Album notwendig ist, wird es schnell als "langweilig" abstempeln und weglegen. Das folkige "How Long" ist da nur noch ein harmloser Epilog, der die Schwere und Tiefe des restlichen Materials ein bisschen konterkariert, aber nicht wirklich neutralisieren kann. Erstaunlich ist die Dichotomie des Albums: "On Every Street", "Fade to Black", "You and Your Friend", "Iron Hand" und "Planet of New Orleans" bilden innerhalb des Albums schon so etwas wie einen roten Faden, doch dazwischen gibt es dann immer wieder die (etwas) entspannteren Songs. [Auch in der Hinsicht könnte man auf "Ticket to Heaven" gut verzichten, da es dieses Muster durchbricht.] Und trotz dieses Facettenreichtums ist "On Every Street" ein in sich geschlosssenes und musikalisch enorm ausgereiftes Werk geworden. Das Vermächtnis der Dire Straits. Meiner Meinung nach ihr bestes Album nach "Love over Gold".
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am 21. März 2000
Dire Straits haben wieder zugeschlagen. "On every street" reicht zwar nicht an seinen Vorgänger "Brothers in arms" heran, ist aber ein würdiger Nachfolger. Die CD wird stark von Einflüßen aus Country, Blues und Jazz geprägt. Textlich vermag die CD mit Witz zu überzeugen ("My parties"), ist aber teilweise sehr zynisch ("Ticket to heaven"). Alles in allem wieder ein sehr überzeugenes Stück Musik, das den Fan guter Musik nicht kalt läßt. Musik zum Entspannen, Genießen und Tanzen ist gleichermaßen vertreten.
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am 7. April 2017
Ich kaufte die neue CD, weil ich dachte meine alte ist kaputt. Doch was soll ich sagen, die Neue ist noch viel schlechter. Ab Lied 8, mein Lieblingslied "Iron Hand" ist die Musik nur abgehackt zu hören, ca. nur jeder zweite Takt. Hört sich das niemand an? Ich kann den Kauf der CD nicht empfehlen. Ein absoluter Graus. Schade, große Enttäuschung, aber die Musik ist nach wie vor wunderbar.
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