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Kundenrezensionen

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am 30. August 2001
Durch den Verlust von Kevin Ayers und dem mehr und mehr abtrünnigen Schlagzeuger Robert Wyatt verloren die Soft Machine fraglos an Leichtigkeit, wie sie im Gegenzug durch eine strenge formale Gestaltung ihrer Musik an Facetten gewannen. Trommler Wyatt wirkt auf "Fourth" nur noch als ausführender Musiker mit - mit bereits unterschwelligen Ausstiegsgedanken, während er auf "Fifth" bereits ganz durch Abwesenheit glänzt, die letztendlich von John Marshall ausgeglichen wurde. Was das heißt demonstriert Mike Ratledge in seinem brillanten Eingangsstück "Teeth". Das Stück ist durch und durch Jazz - allerdings mit einer orchestralen Klangpalette, die bewußt kompositorisch eingesetzt wird: Roy Babbingtons Kontrabass sorgt zu Beginn für swingende Akzente - nur um bei den druckvolleren Passagen Hugh Hoppers elektrischem Bass zu weichen. Jagende E-piano-Läufe wechseln sich ab mit elegischen Bläserharmonien - Jimmy Hastings Bassklarinette sorgt für weitere Nuancen. Ratledges rasantes Orgelsolo, das die begleitende Band mit treibenden Rhythmen unterlegt, kulminiert in eine grelle Kollektivimprovisation - samt Babbingtons gestrichenem Kontrabass. "Fletcher's Blemish" ist von ähnlicher Qualität und steigert Elton Deans elegische Saxophonmelodie in aggressives Instrumentalgekritzel. Etwas Längen hingegen hat Hugh Hoppers vierteiliges Stück "Virtually". Das fünfte Album verzichtete hingegen auf das Bläserbeiwerk von "Fourth" - das Album war keine Steigerung gegenüber seinem Vorgänger - doch die Orgel- und E-Piano-Klangkaskaden Ratledges kommen dafür in "Drop" stark zur Geltung. "As If" ist dann wieder eine wilde expressionistische Instrumentalskizze. Mit "Pigling Bland" hingegen beweist Ratledge, dass er eigentlich auch sehr schöne Melodien schreiben kann. Möglichkeiten, die die Band in Zukunft leider nicht mehr so gut nutzen konnte.
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TOP 1000 REZENSENTam 26. August 2009
Wer sich bereits von der Euphorie meiner Rezension zum -third album- hat anstecken lassen, für den kann die Reise hier sogleich nahtlos weitergehen.
Alle Konstanten sind weiterhin gültig, völlig stringent. Lediglich die Koordinaten wurden etwas verschoben.
Zunächst einmal die Dichte: 2 grandiose Alben in dieser Emotionsklasse zum winzigen Preis aneinanderzureihen ist eine nette Geste. Aber man sollte behutsam damit umgehen; die Scheiben haben es in sich.
Dessen ungeachtet sind sie stilistisch ähnlich, unterscheiden sich aber schon vom dritten Album. Meiner Meinung nach klingen sie hier entschlackter, aufgeräumter, gesetzter aber dafür pathetischer als zuvor. Man könnte sagen, das progressive Element wurde sehr britisch kultiviert. Das bringt noch immer sehr viel konträren Klang mit sich, aber verbreitet in diesem Stadium hier auch eine gewisse Gelassenheit und hohes Stilbewußtsein.
Alle die, die dem Vorgänger völlig verfallen sind, die dürften auch hier wieder relativ problemlos eine akustische Heimat finden.
Etwas weniger brachiale Expression, dafür mehr subtiler Irrsinn zwischen den Noten.
Ein unschlagbares Doppelpack, das jede anspruchsvolle Sammlung aufwerten sollte...
Gruß und genußvolle Momente damit!
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am 31. Januar 2014
Die bisherigen Rezensionen haben zur Genüge "Fourth" und "Fifth" charakterisiert und zutreffend herausgestellt, dass Soft Machines ursprüngliche Progressivität, Spontaneität und der Einfallsreichtum seit "Fourth" (1970) und "Fifth" (1971/72) abnahmen. Am einschneidensten war der Wegfall von Robert Wyatts Gesang und Ideen. Es geht eben in Richtung Jazzrock mit eher reduzierten Avantgarde-Tendenzen, die versponnenen Einfälle eines Robert Wyatts (man denke nur an das gesungene Alphabet) fehlen gänzlich. Wer davon begeistert ist, muss sich an Wyatts Band "Matching Mole" halten. Und dennoch: Setzt man die frühen Soft Machine nicht als Norm voraus, so kann "Fourth" (dominiert von Hopper-Kompostionen, noch mit Wyatt am Schlagzeug) und "Fifth" (dominiert von Ratledge-Kompostionen, ohne Wyatt, aber verstärkt durch John Marshall, Drums; Phil Howard, Drums; Roy Babbington, Double Bass) durchaus begeistern, sofern man intelligenten, professionellen Jazzrock mit freien und dynamischen Elementen mag.
Soll ein Interessent sich den Doppelpack leisten? Seit es Soft Machine auch in der Original Album Classics-Reihe gibt, erübrigt sich wohl die Frage. Dort erhält man zu einem sehr angemessenen Preis die Alben: "3", "4", "5", "6" und "7" von Soft Machine. Damit bekommt man das gesamte Soft Machine-Spektrum von 1970 bis 1973. Zwar ist die Ausstattung der Original Album Classic-Reihe sehr spartanisch, aber der Doppelpack von "Fourth"/"Fifth" glänzt auch nicht mit Besonderheiten: Albumcover und Trackliste, und das wars. Die Aufnahmequalitäten der beiden Ausgaben unterscheiden sich meiner Meinung nach nicht.
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am 26. Dezember 2013
Jazzrock vom Feinsten, als es den Ausdruck so noch gar nicht gab, im Gegensatz zu anderen Klassikern der 70-Jahre in beeindruckend qualitativer Konstanz
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