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Kundenrezensionen

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am 9. Dezember 1999
Ich kann nicht verhehlen, daß die Chopin-Darstellungen des Kroaten noch nie meine ungeteilte Zustimmung gefunden haben. Auch bei den vorliegenden Scherzi betrachte ich seine Spielweise als überinterpretiert. Sicherlich sind die Scherzi emotional sehr spannungsgeladene, teils geisterhafte Stücke. Jedoch das h-moll-Scherzo derart trocken anfangen zu lassen und im lyrischen Zwischenteil ein extrem langsames Tempo zu wählen, halte ich fuer übertrieben. Auch beim zweiten Scherzo versucht Pogorelich schon bei den ersten Akkorden, durch ein übersteigertes Rubato Spannung zu erzeugen, langweilt dadurch aber nur; es ist unverkennbar, daß er jeden einzelnen Abschnitt des Stückes neu definieren wollte - aber ein Stück kann man auch überanalysieren. Dieser Eindruck einer rhapsodischen Spielweise findet sich auch im cis-moll-Scherzo; beim Hören ertappe ich mich manchmal dabei, ungeduldig darauf zu warten, daß Pogorelich seine unendlichen Pausen zwischen bedeutungsschwangeren Akkorden beendet und weiterspielt. Gerade die perlenden, wie magische Regentropfen wirkenden Kaskaden wirken bei diesem Stück schwerfällig; hier kann ich nur auf die Argerich-Einspielung oder auf Katsaris verweisen, die ohne Manieriertheit zauberhafte Klangwelten zu erschaffen verstehen. - Dieselben Kritikpunkte kehren beim letzten E-dur-Scherzo wieder, so daß ich mich hier nicht wiederholen möchte.Zugute halten möchte ich Pogorelich, daß er sich um eine originelle Deutung der Stücke bemüht hat und nicht den ausgetretenen Interpretationspfaden seiner Vorgänger folgen wollte. Meiner Ansicht nach geht er bei Chopin dabei aber regelmäßig zu weit und verfremdet die Stücke, indem er ihnen seine eigene Persönlichkeit zu sehr aufzwingt. Bei aller Originalität sollte der Künstler nicht den Komponisten ersetzen. Es wird sicher einige geben, die Pogorelich gerade deswegen schätzen; ich gehöre nicht dazu.
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am 21. April 2003
wird die langsame Passage im 2. b-moll Scherzo gespielt. Mich reißt es auch beim 20. Anhören noch vom Hocker. Unglaublich schön! Und die schnellen Passagen werden einfach nur toll gespielt, nicht irgendwie dahingehuscht, sondern wirklich bravurös gespielt. Insgesamt eine sehr gute Aufnahme. 6 Sterne!
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am 16. November 2001
Spannungen-anders kann man diese CD nicht beschreiben. Die 4 Scherzi, oft gespielt, oft hervorragend interpretiert und in unzähligen Aufnahmen im CD-Katalog vertreten, finden hier eine wegweisende Deutung des Kroaten, der sich auf dem CD-Markt rar gemacht hat.
Kristallklar der Anschlag, zupackend, jedoch nie brutal wirkend. Pogorelich sagte selber einmal, Technik sei eine absolut selbstverständliche Voraussetzung für eine Interpretation. Über seine Technik brauchen wir uns nicht streiten, musikalisch absolut richtungsweisend, ungewohnte Tempi, jedoch nie an Spannung verlierend, eine absolute Referenzaufnahme, die über alle anderen Aufnahmen zu stellen ist!
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am 17. November 1999
Absolut perfekt bis ins winzigste Detail ist diese Aufnahme der vier Scherzi von Chopin von Ivo Pogorelich. Sie stellt meiner Meinung nach alle anderen Aufnahmen dieser vier Meisterwerke in den SChatten. Bemerkenswert ist beispielsweise, wie es Pogorelich schafft, die Abwärtsskalen im dritten Scherzo jedesmal anders zu gestalten. Beeindruckend die Klarheit im Scherzo Nr. 2. Und die atemberaubende Klangqualität dank neuester Technik der Deutschen Grammophon ist mehr als nur ein Tüpfelchen auf dem I. Ein Muß für jeden Klaviermusikliebhaber!
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