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Kundenrezensionen

4,9 von 5 Sternen
22
4,9 von 5 Sternen
13
Format: Audio CD|Ändern
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am 15. November 1999
Es gibt wohl keine andere CD, die es geschafft hat, über so viele Wochen in meinem CD-Player zu verweilen wie die "13" von Blur. Nach dem ersten Hören zunächst befremdet, habe ich sie wieder gespielt, und wieder und wieder; es gibt jedesmal neues zu entdecken, das Album weist eine solch ungeheure klangliche Dichte auf, dass ich sicher bin, auch in 10 Jahren nach x-maligem Hören noch nicht alle Gesangs- Synthesizer- und Gitarrenspuren erkundet zu haben.
Blur gehen immer weiter in Richtung Kunst. "Tender", die erste Single des Albums mutet da fast schon fremd an im Kontext der sehr "trippigen" Track-Kollegen. Wer "Blur" und die Richtung, in die Blur mit jenem Album aufbrachen, wird "13" lieben.
Ich liebe "13". Insbesondere "Battle" und "Caramel", die ich zum Anspielen empfehlen möchte, zeigen eindrucksvoll, wie eigenständig der Sound von Blur geworden ist. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 14. Januar 2000
Blur sind immer für eine Überraschung gut: Lupenreinen Britpop haben sie auf PARKLIFE serviert und auf BLUR vom Postgrunge beeinflußten, amerikanischen Sound. Und auch auf ihrer mittlerweile sechsten Platte 13 verweigern sie sich mal wieder allen Klischees des Marktes. Die erste Singleauskopplung "Tender", eine gospelnde 7-Minuten-Hymne, wiegt den Hörer noch in Sicherheit - dann geht's in "Bugman" los mit echten Bohrmaschinen. Bloß keine übermäßige Harmonie, sperrige Klänge, soweit das Ohr reicht. Dazwischen stehen lässig swingende, groovende Songs wie das charmante "Coffee & T.V." (ja genau, das Video mit der niedlichen kleinen Milchtüte). Bei 13 heißt es aufpassen - hier kann man ihn finden, ihn, den wir oft verzweifelt suchen: Der perfekte Popsong. Mal versteckt er sich hinter scharfkantigen Kakophoniewänden, mal verkriecht er sich unter weich-wabernden Klangteppichen. Britpop ist tot - es leben Blur! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 24. Januar 2003
die entwicklung von blur auf den letzten drei alben ist markant: von "überblur" ("the great escape") über "antiblur" (sarkastischerweise "blur") zu "nichtblur" ("13"). tatsächlich sind die blur von "on your own" und "song 2" fast nicht mehr wiederzuerkennen, geschweige denn die band, die einstmals "the universal" und "country house" herausgebracht haben soll. hier und da bleiben fetzen - "b.l.u.r.e.m.i." steht in tradition von solchen hau-drauf-liedern wie "song 2" oder "chinese bombs" und die lalalalas bei "swamp song" und "bugman" kommen auch sehr bekannt vor, aber ansonsten ist nichts beim alten geblieben.
größter unterschied zu "blur" ist, glaube ich, dass sich die grundstimmung von einer melancholischen katererscheinung zu einer ernsthaften depression umgeschwenkt hat. waren die jungs bei der selftitled-platte einfach nur müde, so erinnert die resignation von "1992" ("You'd love my bed / You took the other instead"), "caramel" ("I've gotta get over / I've got to get better") oder "trimm-trabb" ("that's just the way it is") fast an robert smith. die texte sind persönlicher, ehrlicher, nicht mehr so sarkastisch.
die band arbeitet sehr viel mehr mit klängen, weniger mit melodien. ein "end of the century" sucht man vergebens, allerdings hatte blur bisher auch noch nie ein solches songwriting wie bei "mellow song" oder "no distance left to run" geschafft - einfach gute, tiefsinnige lieder. der rest sind eher kompositionen, die sich über 7 minuten entwickeln, um dann im nichts zu verschwinden. die klänge vermischen sich, es entsteht ein gewirr, das man gerne im kopf wieder sortiert.
fazit: blur und prog - was einander auszuschließen scheinte, funktioniert. und wie!
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am 5. März 2004
So oder so ähnlich könnte die Bezeichnung für dieses Album lauten. Blurs 6. Album "13" ist nämlich gespickt mit Experimenten. Hier treffen verschiedene Musikstile aufeinander und prallen wieder voneinander ab. Es kracht, wummert und fiept, so dass man sich automatisch in einer anderen Sphäre befindet. Und aus dieser für 66 Minuten nicht wieder herauskommt.
Verschlagen tut es einen sofort mit der 7:40-Ballade "Tender". Es gibt wenige Songs, die über eine solche Spielzeit unterhalten können. Doch während gerade noch ein "Oh my baby / oh my baby / oh my / oh why" in den Scheinschlaf singt, stellt man mit einem Blick auf den Counter fest: "So spät schon?" Da wird es höchste Zeit, dass ein wenig Leben und Farbe in die Bude gebracht wird.
"13" ist nämlich im wahrsten Sinne bunt. Neben krachigen Rockern wie "Bugman" und "B.L.U.R.E.M.I." stehen ozeantiefe Balladen wie "Caramel" oder "Mellow Song". Während "1992" mit seinen sphärischen und schön-schaurigen Effekten den idealen Soundtrack für eine nächtliche Bus- oder Zugfahrt liefert, lädt "Coffee & TV" zu einem netten Spaziergang im lauen Frühling ein. Britpop? Joa. Mit einem kleinen Augenzwinkern drin. Auch "Trimm Trabb" lässt sich zunächst als Blick zurück ins poprockige Lager sehen, bis in der zweiten Hälfte der Song mit irren Gitarrenwänden hereinbricht.
Es ist teilweise ein echtes Erlebnis, welche Vielfalt und welche Perfektion Blur hier bieten. Auch wenn sie sich erwartungsgemäß nicht gleich nach den ersten Hördurchgängen einstellt. Leichte Unterhaltung steht im Hintergrund, dafür ist "13" jedoch ein Album für die Ewigkeit. Wer sich hier nicht wohlfühlen kann, der kann es nirgendwo. Eindeutig Blurs "opus magnum".
Highlights: Tender; Coffee & TV; 1992; Caramel
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am 2. Dezember 2012
Blur hatten rechtzeitig begriffen, dass die von den Medien begeistert forcierte Fehde mit Oasis um den Britpop-Thron sie musikalisch unweigerlich in den Abgrund führen würde. Ein wie auch immer aussehender "Sieg" über Oasis wäre in Wahrheit eine Niederlage geworden, weil Blur gezwungen gewesen wären, als Könige des Britpop den mit "Parklife" und "The Great Escape" eingeschlagenen Weg ungebrochen fortzusetzen. So taten schon 1997 mit ihrem Album "Blur" das einzig richtige, indem sie sich dem ewigen Vergleich mit Oasis entzogen, die hysterischen Teenie-Fans und ratlose Musikreporter hinter sich ließen und musikalisches Neuland betraten. 2000 folgte "13", ein Paukenschlag, mit dem Blur endgültig den U-Turn vollzog.

Oberste Devise des Albums scheint zu sein, auf keinen Fall stilistisch festgelegt werden zu können. "13" beginnt mit TENDER einem fulminanten Gospel, der Rhythmus erscheint als Hommage an John Lennons unvergessenes 'Give peace a chance'. Wer aber bei TENDER den Lautstärkepegel hochdreht, mitswingt und glaubt, der Rest von 13 sei auch nur ansatzweise gleicher Machart, dem werden bereits beim ersten Ton des zweiten Stücks BUGMAN die Ohren abfallen, es lärmt und kracht und kreischt, bis Ihre Nachbarn die Polizei holen. Aber bis die eintrifft, läuft schon Track 3 COFFEE & TV, ein Ohrwurm der leiseren Art, der die Erinnerung an die "alten" Blur aufleben lässt. Wenn möglich, dann schnell mal den Video-Clip dazu anschauen. Die gleichermaßen romantische wie tragische und komische Story zweier ineinander verliebter Tetrapack-Getränketüten wird Sie zu Tränen rühren, denn der Clip hat alles, was ein echtes Drama ausmacht.

Aber "13" gibt niemals Ruhe und gestattet nicht, dass sich die Emotionen der Hörer länger als ein Lied halten: Der größtmögliche Kontrast folgt jeweils im folgenden Lied. "13" ist eine chaotische, absolut unberechenbare Platte, an die man sich gewöhnen muss, nichts für schwache Nerven. Ihren Platz jenseits der Britpop-Schublade suchend, tobt sich die Band kompromisslos aus: flüsternd, dröhnend, hypnotisch, psychedelisch, krachend, blitzend und donnernd - und am liebsten alles gleichzeitig, wie im Lied CARAMEL, das als "Visitenkarte" für "13" gelten kann.

Unterstützt wurden sie dabei von Produzent William Orbit, der kurz zuvor Madonna mit seiner Arbeit an ihrer CD "Ray of Light" den lang ersehnten künstlerischen Wechsel vom Glamour-Girl und der sich ständig selbst inszenierenden Marketing-Strategin hin zur ernstzunehmenden Musikerin beschert hatte. Blurs und Madonnas Platten sind, um Missverständnissen vorzubeugen, in musikalischer Beziehung natürlich überhaupt nicht miteinander vergleichbar, aber in beiden Fällen scheint es Orbit gelungen zu sein, das Innerste seiner "Kunden" so nach außen gekehrt zu haben, dass sie plötzlich authentischer und ernsthafter wirken und von einer geradezu ungebremsten Energie und strahlenden musikalischen Überzeugungskraft sind, der man sich kaum entziehen kann.
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am 19. April 2000
Meistens sind Alben, bei denen ich beim ersten "hineinhören" denke, sie seien gut, genau DAS nicht. Auf der anderen Seite halte ich die reinsten Meisterwerke oft zuerst für "Rubbish". Wie mir wird es vielen bei der ersten Begegnung mit "13" gegangen sein. Das zuerst anschmeichelnde und sich leicht in die Gehörgänge tänzelnde "Tender" wird nach guten Acht Minuten vom kreischenden, trommelfellzerbohrenden "Bugman" überholt. Sofort drückt der Musikfreak die Skip-Taste. Nachdem "Coffe&TV" wieder einen auch oberflächlich wunderschönen Song darstellt, kommt danach nur noch die große Konfusion. Man stellt die CD zurück ins Regal und kauft sich eine andere... Was man aber nicht sollte. "13" ist kein Album, das sich an dich anschmiegt. Es will entdeckt werden, und wer sich in die Songs hineinhören kann, der wird entdecken, dass wahre Schönheit von innen kommt. Gerade bei "13". Große Teile dieses Albums sind reine Kopfhörermusik. Daher wird man dieses Werk auch über Jahre hinweg nur in den Plattenschänken dieser Welt und sich in privaten CD-Spielern drehen sehen; wenn man Glück hat, kommt man zu einem der raren Blur-Konzerte. Musik für dich und mich. Nicht für die Massen.
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am 24. August 2000
was auf dem 97er album mit "essex dogs" endete wurde auf "thirteen" konsequent fortgesetzt und weiterentwickelt. blur ist eine der wenigen gruppen bei der ein musikalischer fortschritt deutlich von album zu album erkennbar ist. vergleicht man heute beispielsweise "leisure" mit "thirteen" so haben diese alben nicht viel gemeinsam, dennoch sind es immer noch blur. während andere musiker, wie zum beispiel die insel-rivalen von oasis stur an ihrem musik-konzept festhalten, driften blur mehr und mehr vom gewöhnlichen brit pop-standard ab und erschaffen völlig neue dimensionen von gitarren-musik. auf "thirteen" sind es diesmal nicht die einzelnen lieder, sondern der gesamteindruck der platte, der sich aus einzelnen schrägen liedern bestehend in einer gesamtharmonie vereinigt. besonders gelungen stechen "1992" und "no distance left to run" hervor, die die verstärkte melancholie blurs unterstreichen. alles in allem ein rund um perfektes album, dass wegen seiner experimentierfreude und abwechslung besticht und damit blur auf dem richtigen kurs hält.
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am 18. Oktober 2002
Blur ist eine Band, die niemals langweilig wird. Hat man sich einmal gerade in eine schöne Songstruktur hineingehört, wird man durch irgenwelche abstrakten Geräusche rausgerissen und ab geht es in den nächsten genialen Song.

Blurs Alben sind wie eine musikalische Achterbahn und deshalb so gut, weil sie sich sämtlichen Mainstream entziehen und dabei gleichzeitig neue Standards setzen. Für Fans dieser Band ist diese Scheibe sowieso ein Muss. Für Fans die es noch werden wollen, rate ich bei den ersten Alben anzusetzen.

Blur muss man nach und nach entdecken, um sie zu mögen. Geniale Songs sind auf jeder CD. Hier sind es unter anderem: "Bugman", "Tender" und "Battle".
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am 10. Dezember 1999
Was für eine Platte. Und da soll noch einer sagen, daß Oasis den Kampf gegen Blur gewonnen hat, vielleicht in Verkaufszahlen. Blur haben sich ganz geschickt aus der Affäre gezogen und nach dem großen Duell mit dem angeblichen Rivalen Oasis zurückgezogen und sie haben sich aufs Musikmachen besinnt. Das ist auch besser und der Fan hat viel mehr davon. Daraus entstehen formidable Alben, wie etwa das aktuelle, ganz einfach 13 genannt. Es geht los mit einem schrägen gospelartigen Tender, beim zweiten Stück Bugman sägen die Gitarren und 1992 ist so richtig spacig geworden. Man fragt sich, ob das noch Popmusik ist. Ist es wohl, und zwar mit die beste des ausgehenden Jahrhunderts. Von solcher Qualität kann Oasis wohl nur noch träumen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 15. November 1999
Sind das noch blur? Auf dem häßlichen Cover der aktuellen Auflage (die Erstauflage gab es noch im edel-weißen Pappschuber) läßt sich nur eine schrumpelige 13 ausmachen. Okay, wenn wir uns ein bißchen Mühe geben, dann sieht es ein bißchen aus wie ein "B". Hm. Aber wer weiß, "außen hui, innen pfui" vielleicht... Verdutzt greift man bei den ersten Tönen erneut nach dem Case, durchsucht es nach irgendwelchen Hinweisen, ob dieser Gospel-Schmus nun jetzt doch wirklich von blur kommt. Die Stimme klingt ja schon irgendwie so - irgendwie aber auch nicht. "Coffee & TV", das zweite Stück, macht es uns da nicht einfacher. Das singt Graham Coxon, seines Zeichens Künstler und eigentlich blur-Gitarrist. Zwar bleibt in den anderen Stücken Damon Albarn am Mikro, besonders viel sagt er aber nicht, sein Gesang klebt mal zäh in , schwebt ein anderes mal fiebernd über den ausufernden, verzerrten Songstrukturen. Ohne Frage sind dies nicht mehr die Jungs, die wir spätestens mit Parklife in unser Herz geschlossen hatten. Sie sind älter geworden, mit ihnen ihre Musik, ihre Texte. So ist "13" das Beste, was blur zu diesem Zeitpunkt ihrer Karriere zu leisten im Stande sind, und nichts anderes als ein weiteres Meisterwerk ist dabei herausgekommen. So anders, so unend-lich schön anders. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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