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Format: Audio CD|Ändern
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am 9. Oktober 2006
Diese CD zähle ich zu den besten meiner (großen) Sammlung. Es gibt hier nur Superlative:

Durante - wer kennt ihn schon ohne Musikhistoriker zu sein? Allerdings genoß er zu seiner Zeit (1684-1755) höchstes Ansehen als Kirchenmusiker und Leiter der Konservatorien in Neapel. Er ist eine Sensation, meiner Meinung nach viel bedeutender als z.b. Vivaldi. Das riesige Werk existiert überwiegend nur in Form von Manuskripten. Dem Dirigenten Fasolis muß man für die Wiederentdeckung dankbar sein, d.h. Repertoire-Wert 100%.

Diego Fasolis ist ein unnachahmlich einfühlsamer Interpret, der zusammen mit seinem Chor und Orchester über das ganze Spektrum musikalischer Möglichkeiten verfügt. Die Tempi können sehr schnell werden sind aber dem Material angepaßt. Sein "Coro di Radio Svizzera Italiana" hat ca. 20 Mitglieder und ist möglicherweise der beste, den ich kenne. Die einzelnen Stimmen halten sehr gut zusammen. Intonation, Phrasierung und Rhytmus sind vorbildlich. Der Vortrag ist nuancenreich, farbig und strahlt vor Lebensfreude.

Das Orchester steht dem nicht nach. Es werden einige Originalinstrumente verwendet. Dies alleine erklärt aber nicht, daß Fasolis Musik (nicht nur bei Durante) einen betörenden verlockenden Schmelz hat, den ich sofort höre aber nicht analysieren kann. Spontan fallen mir dazu nur erotische Metaphern ein.

Die Solisten sind auch hier mit einem erstaunlichen Sinn für teilweise ausgefallene timbres gewählt, die sich verblüffend ergänzen. Roberta Invernizzis Sopran ist damit nicht gemeint, sie ist wohl "simply the best" in der italienischen Kirchenmusik.

Wer denkt, daß ich überschwänglich lobe, soll doch eine andere Aufnahme von Fasolis z.b. die des "Dixit Dominus" von Händel mit der Konkurrenz vergleichen. (Mit Durante ist dies meines Wissens nicht möglich, da es die einzige von diesen Werken ist.)

Diese ganze musikalische Pracht wird auf CD bestmöglich wiedergegeben. Der master ist wie beim label Arts üblich in 24 bit / 96 kHz aufgenommen. Schade, daß es davon keine SACD gibt. Der Aufführungsort hat eine nahezu ideale Akustik. Also auch für die Technik volle Punktzahl.
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am 19. Dezember 2007
Francesco Durante war ein überaus fruchtbarer Komponist des 18. Jahrhunderts, der sich fast aussschließlich der Kirchenmusik widmete und als Lehrer an verschiedenen Konservatorien in Neapel tätig gewesen ist. Diese waren damals so berühmt, dass Schüler selbst aus Deutschland und Spanien nach dort zur Ausbildung kamen. Auch Durante verschaffte sich einen großen Namen, auch wenn aus heutiger Sicht nicht konstatiert werden kann, dass er seinen ebenfalls großen Kollegen entschwebte. Die Struktur seines Schaffens kann als elegant, vielschichtig und spannend bezeichnet werden. Seine Wiederentdeckung ist überaus lobenswert.

Von den drei Lamentationen des Jeremias, die für die Karwoche bestimmt sind, wurde für die vorliegende Aufnahme lediglich die dritte ausgewählt, die von Durante reichlicher instrumentiert wurde und neben Soli auch über einen Choral verfügt. Das ist bedauerlich, sind doch auch die beiden ersten Lamentationen für Sopran bzw. Sopran und Alt, jeweils mit Instrumentalmusik versteht sich, überaus hörenswert. Wer die kompletten Lamentationen von Durante haben möchte, wird daher zur nicht minder gelungenen Aufnahme unter Peter Neumann mit dem Kölner Kammerchor und dem Collegium Cartusianum, erschienen bei cpo / WDR, greifen müssen.

Obwohl von Fasolis, wie schon erwähnt, auf die beiden ersten Lamentationen verzichtet wurde, scheint dieser Aufnahme ein überzeugendes Konzept zugrunde zu liegen, schließt sich doch eine Vesper an. Die Verbindung von Karwoche und Ostern in der Symbolik drängt sich in gewisser Weise auf, auch wenn es sich bei der Vesper nicht um eine reine Ostervesper und dabei um einen Zusammenschnitt aus verschiedenen Werken des Komponisten handelt. Insgesamt kann von einer wertvollen Aufnahme gesprochen werden, die interpretatorisch und klangtechnisch ganz ausgezeichnet ist.

Durante war nicht der einzige Komponist, der die Lamentationen des Jeremias vertonte. Insoweit kann insbesondere auf die ältere Komposition von Thomas Luis de Victoria hingewiesen werden, einem Komponisten, der sich seit einiger Zeit zunehmender Beliebtheit zu erfreuen scheint, dies ganz zu Recht. Victoria war in Rom Nachfolger von Palestrina und überflügelte diesen. Die spirituelle Leuchtkraft nicht nur seiner Vertonung der Lamentationen ist enorm. Die Aufnahme mit den The Sixteen unter Harry Christophers ist überaus empfehlenswert.

Darüber hinaus kann eine weitere Aufnahme empfohlen werden, die bei SARX erschienen ist. Mit Ars Cantica Consort und Ars Cantica Chor wurde unter Marca Berrini eine der 40 Messen eingespielt, die Durante komponierte und unter zwanzig Minuten dauert, wie auch eine Marienvesper mit Einschüben seitens gregorianischer Antiphone und kleiner Orgelsonaten verschiedener Komponisten der damaligen Zeit.
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am 25. Juni 2013
CD einlegen und zuhören, wunderschöne, anrührende Musik, ein Diamant in dieser lauten Zeit. Gute Aufnahme, gute Tonqualität, sehr empfehlenswert. Kaufen!
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am 30. Juni 2013
M. Baseler singt für meine Begriffe sehr schön und interpretiert die Musik auf lockere und moderne Art. Ein echter Genuss beim Zuhören!
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am 14. Juli 2014
Ein Buch das gelesen werden will und das sich lohnt zu lesen, weil es fundamentale Aussagen macht und vieles aufzeigt was wichtig ist!
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